Neuer Wahnsinn aus Brüssel: EU will CO2-Feuerlöscher abschaffen

Eugen Prinz

Foto: Von Andrey_Popov/Shutterstock

Es ist kaum noch möglich, eine Zeitung aufzuschlagen, den Fernsehapparat einzuschalten oder Radio zu hören, ohne mit der Klimahysterie konfrontiert zu werden. Da werden Menschen interviewt, die sich an einer Sammelklage gegen die EU beteiligt haben, weil die Mitgliedsstaaten durch ihre „CO2-Sünden“ angeblich schuld daran sind, dass die Lebensgrundlage der Kläger aufgrund der Erderwärmung bedroht ist. Geradezu euphorisch wird über die Jünger von Klima-Gretl berichtet, die mit freitäglichem Schulschwänzen ihren heißgeliebten Unterricht dem Kampf gegen das Klima opfern. Oder war es für das Klima? Man weiß es nicht so genau.

Ablenkungsmanöver Klima

Dieser Hype ist ohne Zweifel das Produkt einer konzertierten Aktion interessierter Kreise, die dieses Thema hochkochen, um von den wahren Problemen abzulenken. Wer ständig das Thermometer im Visier hat, richtet seine Aufmerksamkeit nicht auf die ständig steigende Zahl von Zuwanderern, auf die Beschneidung der Meinungsfreiheit, die schleichende Abschaffung des Bargeldes und den drohenden Kollaps des Finanzsystems, der uns alle ins Unglück stürzen wird.

Da muss natürlich die Politik dafür sorgen, dass die weichen Themen „Klima“ und „CO2“  ständig weiter befeuert werden, damit die Diskussion nicht erlahmt und die Bürger – Gott bewahre! – ihren Blick wieder auf die tatsächlichen Probleme unseres Landes richten.

Wie nun bekannt wurde, ist eine neue EU–Richtlinie in Vorbereitung, die zum Ziel hat, CO2-Feuerlöscher zu verbieten, um den „menschengemachten“ Kohlenstoffdioxid-Ausstoß innerhalb der EU weiter zu verringern.

CO2 – die Wunderwaffe zur Brandbekämpfung

CO2 ist ein hochwirksames Mittel in Handfeuerlöschern, mit der Entstehungsbrände wirksam bekämpft werden können. Durch den Löschvorgang verdrängt das konzentrierte Kohlenstoffdioxid den Sauerstoff am Brandherd und erstickt so das Feuer beinahe schlagartig.

Daneben gibt es noch fahrbare und stationäre CO2-Löschanlagen. Letztere fluten zum Schutz von Silos oder Lagerhallen für brennbare Flüssigkeiten den kompletten Raum mit Kohlenstoffdioxid. Auch in Fabriken und Schiffsmaschinenräumen kommen die hochpotenten CO2-Löschanlagen zum Einsatz.

In Deutschland werden jedes Jahr etwa 200.000 Handfeuerlöscher mit CO2–Befüllung an Privatpersonen verkauft. Zwei Größen sind erhältlich: 2kg und 5kg. Auf alle Mitgliedsstaaten der EU hochgerechnet, ergibt das zusammen mit den großen Löschanlagen, die eine Kapazität von 200kg haben und den fahrbaren Löschanlagen mit bis zu 60kg Kohlenstoffdioxid-Befüllung, eine beachtliche Menge des angeblichen „Klimakillers“.

In Privathaushalten kommen die CO2-Handfeuerlöscher meist beim Brand von elektrischen Geräten zum Einsatz. Einer der großen Vorteile dieses Gases ist die rückstandsfreie Löschung, denn oft ist nach einem Brand der Wasserschaden größer als der eigentliche Brandschaden. Und während beim Einsatz von Pulverfeuerlöschern anschließend die komplette Wohnungseinrichtung kontaminiert ist und entsorgt werden muss, entweicht das Kohlenstoffdioxid rückstandsfrei in die Atmosphäre. Kein Wunder also, dass die CO2-Handfeuerlöscher bei den Verbrauchern so beliebt sind und bei EU-Umweltkommissar Karmenu Vella so verhasst. Deshalb möchte die Europäische Kommission nun mit einem Verbot von CO2 basierenden Löschgeräten dem angeblichen „Klimakiller“ zu Leibe rücken.

Als erstes sind die Handfeuerlöscher dran

Meist sind es Privathaushalte und kleinere Betriebe, die sich mit CO2 befüllten Handfeuerlöschern ausgerüstet haben. Und wen wundert es, diese stehen als erstes auf der Abschussliste. Vorgesehen ist, dass am dem 1. Januar 2020 die 2kg- und ab dem 1. Januar 2021 die 5kg-Handfeuerlöscher mit CO2-Befüllung verboten werden. Danach kommen die größeren Löschanlagen dran. Wie aus dem  Bundesumweltministeriums verlautete, will man die Richtlinie dergestalt in nationales Recht umsetzen, dass die Besitzer solcher Löscher diese als Sondermüll auf eigene Kosten entsorgen müssen. Ein Verstoß gegen diese Bestimmung, also der Besitz solcher Geräte nach dem jeweiligen Stichtag, soll als Ordnungswidrigkeit nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz mit einem Bußgeld belegt werden.

Schornsteinfeger als Kontrolleure

Geplant ist dabei, den Aufgabenbereich der Schornsteinfeger künftig zu erweitern. Neben der regelmäßigen Überprüfung der Heizanlagen sollen die Kaminkehrer nach 2021 auch auf den illegalen Besitz von CO2-Löschern achten und Verstöße zur Anzeige bringen. Zusätzlich will das Umweltministerium in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium „Aufklärung“ an den Schulen über die Klimaschädlichkeit der CO2-Handfeuerlöscher betreiben. Die Schüler sollen dadurch aufgehetzt animiert werden, ihre Eltern über diesen Umstand aufzuklären, wenn sich ein solcher Löscher im jeweiligen Haushalt befindet. Es kann als gesichert gelten, dass die „klimabegeisterte“ Jugend dieser Anregung freudig Folge leisten wird.

In Zukunft kommt also dann bei Entstehungsbränden in Wohnräumen am besten ein nasser Lumpen zum Einsatz, mit dem man dann die Flammen zu erschlagen versucht. Hauptsache, das Klima ist gerettet! Gretl sei Dank!

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64 Kommentare

  1. Ich warte darauf, dass einer eine Petition schreibt:

    Der Deutsche Bundestag möge ein sofortiges Verkaufs- oder Weitergabeverbot von Kerzen aller Art beschließen.

    Millionenfach brandet der Applaus!

  2. ….und bitte größere Stiefel für die FeuerwehrmännInnen.
    Brände müsse jetzt ausgetreten werden, in Afrika herrscht
    Wasserknappheit.

  3. Also noch schnell Ersatz kaufen. Und warum sollte ich dem Schornsteinfeger meinen Feuerlöscher zeigen? Gibt ja keine Pflicht, privat einen zu besitzen….
    Aber dürfte wohl eher ein von PI-News kopierter Aprilscherz sein (aber sobald da „EU“ steht, kann man sich da heutzutage ja nicht mehr sicher sein kann…..)

    • Der wird Sie danach fragen! (Ich werd‘ dem Kerl meine CO2 betriebene 5,5 (.022kal) Präzisionsfliegenklatsche zeigen, aus.)

  4. wann geht es denn der Schweinemast an den Kragen? Zu viel CO2-Ausstoß durch Massentierhaltung und die Muselmaninnen essen es auch nicht, außerdem ist das Fleisch unrein, weiß jeder Hundebesitzer.
    Außerdem ist ein Kabelbrand mit Wasser doch viel prickelnder und erst das Löschen wenn die Bratpfanne oder die Fritteuse abbrennt macht mit Wasser doch gleich viel mehr Spaß.

  5. Wir leben in einer Zeit, in der man keine Aprilscherze mehr machen kann. Nichts ist so verrückt, dass man es der EU nicht zutraut.

    Ich hab versucht meine Kollegin heute mit dem Satz: „Merkel ist zurückgetreten.“ in den April zu schicken. Aber irgendwie konnten wir doch beide nicht drüber lachen als ich ihr dann sagte, es sei nur ein Scherz gewesen …

  6. Haben die erlauchten Herrschaften denn auch eine Alternative parat?? Was nutzt man dann zukünftig in Silos, auf Schiffen, Fabrikanlagen oder bei E-Bränden??

    Oder wird wie bisher nach dem Motto
    „Wir schaffen das“ verfahren??

  7. Ich gehe davon aus, dass das CO2 in den Feuerlöschern beim Befüllungsprozess aus der Umgebungsluft entnommen wird. Die CO2-Bilanz wird also nicht verändert, besser noch, das böse böse CO2 wird in den Löschern eingesperrt. Leute, kauft mehr Feuerlöscher die mit CO2 befüllt sind!

  8. Haben sich die Deppen schon überlegt, wieviel CO2 entsteht wenn das ganze Haus abbrennt und kein CO2 Feuerlöscher zur verfügung steht, um den Kleinbrand in der z.B. Küche zu löschen.

  9. Und das Irrste daran ist, dass dadurch kein Gramm CO2 weniger in der Atmosphäre sein wird, weil dieses ja erst aus der Umwelt entnommen wird, bevor es in die Flasche wandert.

  10. Na da versucht es sich die Versager Regierung wieder einfach zu machen,und den Schornsteinfeger die Aufgabe zu übertragen.Ich kann mir nicht vorstellen,dass sich da einer finden wird.Zu der Entsorgung,kann ich nur sagen,die Handfeuerlöscher werden in vielen Baumscheiben, Parkplätzen und Wäldern entsorgt werden.Nur noch Verbote,Verbote,Verbote.

    • Genau nur noch Verbote, Verbote und nochmals Verbote.
      Vielleicht sollte man das Gelaber der Politiker verbieten, dann senkt sich der Ausstoß von heißer Luft und CO2 und die Menschheit wäre schon gerettet.
      *Satire off*

    • Mich interessieren keine Verbote mehr.ich lebe nach dem Motto,wenn die Regierung sich nicht an Gesetze hält,tuhe ich es auch nicht mehr.Deutschland ist kein Rechtstaat mehr,sondern ein Linksstaat mit Hang zum Sozialismus.Das schlimmste ist, daß wir Steuern zahlen müssen!

  11. Naja, von der EU kommen sehr viele „Aprilscherze“, die sich dann hinterher als ernst gemeint herausstellen…

  12. Hoffentlich ist nach dem Verbot die Brüsseler Steuervernichtungszentrale die erste Bude die abfackelt ! Dann können die Damen und Herren schön im Kreis drumherum stehen und das Feuerchen auspusten !

  13. Fluessiggas, damit koennte man die alten CO2 loescher problemlos Umweltfreundlich recyclen/wiedereinsetzen.

  14. Auch Nitroglycerin eignet sich zur Brandbekämpfung. Macht allerdings nicht nur den Brand, sondern das ganze Haus platt. Danach hätten die Klimakinder die Möglichkeit, die Natur etwas besser kennen zu lernen als nur von Fotos am Handy.

  15. Schornsteinfegermeister nehmen sich bereits jetzt Rechte heraus, die sie nicht haben. „Bespitzeln, aufs Dach steigen`, hineinleuchten“ alles Bezeichnungen die sich von dem Beruf der schwarzen Kunst ableiten. Die „Feuerstättenbegehung“ ermöglicht den Halunken in Privaträumen herum zu spitzeln und ist durch das Landratsamt besegnet. Ich bin nicht katholisch und der Bez. Schofg. mstr. nicht mein Pfarrer und somit werde ich lügen wie die ÖR!

  16. genau lieber die ganze wohnung mit ätzendem löschpulver ruinieren als mit c02 sauber und schnell einen kleinbrand zu löschen ……

    • Logisch doch.
      Alles was dann kaputt ist, muß neu gekauft werden.
      Genauso mit unseren Fachkräften für Eigentumsübertragung.
      Alles was weg ist, muß neu gekauft werden.
      Alles läuft nach Plan.

  17. Wenn wir schon beim Verbieten sind. Was ist eigentlich mit den Weinkellern, Bierbrauerreien usw. Entsteht nicht dort auch das böse CO2?

    • Viel schlimmer. Nach Konsum des Bieres kann es zu Methanverwirbelungen im Darm kommen, die sich, mit mehr oder weniger Geräusch, nach draußen entladen.

  18. Heute ist wirklich der 1. April … Früher hat man einen Aprilscherz meistens noch erkannt .. heute könnte jeden Tag der 1. April sein. Absurd. Absurder. Absurdistan.

  19. Gestern oder Vorgestern hätte ich die Sache wohl geglaubt.

    Nachdem Pinochet 30000 der klügsten und mutigsten Chilenen umgebracht hatte, entfernten seine Schergen erst Mal den Kubismus aus den Museen.
    War aber kein Aprilscherz, nein, die meinten wirklich, der hätte was mit Kuba zu tun.

    Nun, vom Bildungsniveau der Schergen Pinochets ist sicher ein großer Teil der heutigen Polit-Zombies auch nicht mehr weit entfernt.
    Daher ist die Geschichte glaubwürdig.

  20. Ich wünsche mir, dass die hysterischen Schreihälse einen massiven Elektrobrand haben u. diesen dann mit Wasser löschen. Dabei soll ihnen der Schlag treffen für ihre Blödheit. Wie lange noch haben diese Voolidioten in Brüssel noch das Sagen.Wir müssen sie mit der, Mistgabel verjagen- in die Wüste. Umerziehen geht nicht mehr, die Dummheit hat sich widerruflich in deren Gehir, soweit noch vorhanden, gefressen.

  21. Also, ich kann mir nicht vorstellen, dass bspw. unser Schornsteinfeger sich dazu hergibt, seine Kunden zu denunzieren. Schornsteinfeger sind gestandene Handwerker, die haben noch Ehre im Leib.

  22. Ich warte auf den Tag, wo die ernsthafte Wissenschaft mal aufsteht und all den Schreihälsen erklärt, dass es Klimawandel schon seit Millionen Jahren gibt. Lange bevor Menschen diesen Planeten bevölkerten. In den letzten Tagen habe ich einige Dokus auf Phoenix gesehen. Die sollte man in den Schulen zu Pflichtfilmen machen.

    • Gibt’s doch, aber die können leider die hysterischen Schreihälse nicht übertönen. Z.B. ein emeritierter Prof. namens Kirstein.

  23. In einem normalen Land wäre es ein Aprilscherz. Bin mir daher nicht ganz sicher, ob es doch wahr sein könnte.

  24. Hätten die EU-Narren noch ein Mindestmaß an Restverstand, so wüssten sie, dass das CO2 in Feuerlöschern bestens aufgehoben ist. Als nächstes wird vermutlich das Coburger Autokennzeichen CO verboten.
    Mein Vorschlag: Atemverbot für die EU-Bekloppten, denn beim Atmen wird CO2 ausgestoßen. Außerdem ist das völlig ungefährlich, da kein Hirn vorhanden ist, das mit Sauerstoff versorgt werden muss.

  25. Verbrecher sind das, welch eine Bande von Irren in Brüssel sitzt. Ich hoffe, dass diejenigen selbst eine Erfahrung machen müssen in Zukunft, wie es sich mit Wasser löscht oder auch nicht.

  26. Egal, ob Aprilscherz oder nicht. Den EU-Schwachmaten am 26.5. eine dermaßene Klatsche servieren, dass ihnen das Unterkiefer die Mittelfußknochen zertrümmert.

  27. Wann geht es den Gemüseproduzenten, mit riesigen Gewächhäusern an den Kragen? Da die uns vergiften wollen, den sie pumpen CO2 vollig ungeniert in diese Anlagen. Die armen Pflanzen. 😉

    • Hab gestern ein Video gesehen, in dem ein AfD Politiker bei der klimademo in Berlin “ Aktivistinnen “ gefragt hat, wie schädlich CO2 für die Pflanzenwelt ist. Geniale Antworten waren da dabei……

    • Dieser Clip hat mir den Tag versüsst. Schwachmaten unter sich. Die haben in der Schule auch nichts gelernt.

    • Vier 15jährige Klimaaktivistinnen am Compact-Stand auf der Leipziger Buchmesse in der Diskussion mit, ich glaube, es war Holger Roehling mit seinem Artikel über die Klimalüge. Die Kinder: „Aber das Klima erwärmt sich doch, da müssen wir doch was dagegen tun, also z.B. die Kohlekraftwerke abschalten“. Roehling: „Aber zu diesem Thema gibt es auch andere wissenschaftliche Erkenntnisse und alternative Meinungen, lest doch mal den Artikel, ich schenk euch das Heft.“ Die Gören: „Aha, Alternative, alles klar.“ Die kannten den Begriff ‚Alternative‘ tatsächlich nur aus dem Namen der entsprechenden Partei und wussten überhaupt nicht, dass das Wort eine ganz neutrale Bedeutung hat. Natürlich wollten sie den Artikel nicht lesen und sind dann kichernd weggelaufen.

    • Vollkommener Schmarren was Sie schreiben :

      Treibhäuser, die mit CO-2 begast werden, fördern das Pflanzenwachstum.

    • Letztes Zeichen beachten. Legen Sie sich wieder hin. Ironie muß verstanden werden, aber nicht immer extra gekennzeichnet werden.

    • Völliger Schmarren was Sie schreiben.
      .
      Das weiß doch ohnehin jeder.
      Ein bisserl nachdenken ist zu viel für Sie?

  28. April April, wie sagen so manche gerne: Wenn das stimmen sollte, wandere ich aus, aus diesem Irrenhaus (ich pflege lieber die Strategie den Spiegel vorzuhalten: Wüstenbegrünung bringt mehr als aller anderer CO2 Unsinn…)

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