E-Autos: Mörderische Fallen in Tunneln und Tiefgaragen

Wolfgang Prabel

Symbolfoto:Durch Leon Rafae/shutterstock
Brennendes Auto (Symbolfoto:Durch Leon Rafae/shutterstock)

Bei normalen Autobränden entstehen Temperaturen bis 1.000 Grad. Normalerweise halten das die Stahlbetonkonstruktionen irgendwie aus. Manchmal fällt die Betondeckung runter und die Zugbewehrung wird geschädigt. Kann man in der Regel mit Matten und Spritzbeton sanieren, auch in Tunnels.

Die Wärmeentwicklung bei E-Autobränden ist von 1.070 bis 1.300 Grad etwas höher und die Brände dauern vor allem viel länger. Die Gefahr von Konstruktionsversagen ist höher. Wenn Stützen und Hauptunterzüge im Parkhaus die Flocke machen wird es ernst. Außerdem entstehen hochgiftige Aerosole. Die Tür zwischen Garage und Wohnhaus sollte eine Brandschutztür T90 sein, das heißt 90 Minuten standhalten.

Das Laden von E-Autos in der Garage ist auf Grund der möglichen Brandfolgen deshalb abzulehnen. Ich würde es nicht machen, wenn sich die Garage am, im oder unter meinem Haus befindet. In den E-Autoforen wird immer nur über die zuweilen exorbitanten Kosten des Elektroanschlusses geschrieben, alles andere ausgeblendet, weil die Einträge in den meisten Fällen von staatlich geförderten Lobbyisten gepostet werden.

Besser ist ein Carport mit mindestens 10 m Abstand zum Gebäude und auch zu den Nachbarn. Mit einer leistungsfähigen Hofentwässerung ins öffentliche Abwasssernetz. Nach Gefühl größer oder gleich DN 200 um ggf. kontaminiertes Löschwasser wegzubringen. Denn die Rückstände der Verbrennung gelten als schädlich für den Boden und das Grundwasser. Die Grundstücke vieler meiner Nachbarn sind zu klein oder zu verschnitten, um die Abstände einzuhalten.

Das Video aus Sachsen-Anhalt läßt einige Fragen offen: Sind Elektroautos angesichts der Temperaturen und giftigen Aerosole in Tunnels zulässig?  Welche Abstände sollten Ladestationen untereinander haben?

Eins ist sicher: Erste Hilfe sollte man bei Elektroautos nicht leisten. In einem Tunnel sollte man sofort entgegen der Rauchrichtung flüchten. Wenn das möglich ist.

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26 Kommentare

  1. Verbrenner verbrennen sehr gerne, deswegen heißen die ja auch Verbrenner. Pro Milliarde km brennen 10 mal mehr Verbrenner als Elektroautos. Also sollte man Verbrennern die Tiefgarage und das Tunnel verbieten.

  2. Wie irreführend!

    … mit 64 km/h bei 40 Prozent Überdeckung …

    Ein Pkw fährt auf einer Landstraße 100 und auf einer mehrspurigen Schnellstraße 120 km/h! Der ADAC liefert mit seinem Artikel Propaganda vom Feinsten!

  3. Es fängt ja schon beim „normalen“ Brand an. So ein E-PKW kann sich immer wieder entzünden, selbst Stunden nach dem löschen. Im Grunde kann die Feuerwehr jetzt immer mit Container ausrücken die sie mit Wasser füllen oder am besten schon gefüllt haben.

  4. Warum baut Toyota Wasserstoffautos? Aber nicht hier? Die sind damit am weitesten!
    Es hat alles Gründe! Wir verlieren die Führung, gewollt.

  5. Sollen sich die ganzen Schlaumeier und Wichtigtuer ruhig in ihren überteuerten, fahrbaren elektischen Stuhl setzen und mit 120kmh auf der Autobahn herumschleichen.
    Spätestens nach dem ersten Unfall, wenn ein paar mitfahrende Kinder durch Stromschlag getötet werden, wird ein Umdenken einsetzen.
    Und den selbstfahrenden Autos droht der Supergau. Bei Regen, Schnee oder Nebel, was bei unseren Breiten häufiger vorkommt, werden sie Sensoren „blind“ und Dinge die auf der Straße liegen erkennen sie nicht sowie mit vielen Menschen am Strassenrand sind die Sensoren „überfordert“.
    Das Gelumpe mag auf amerikanischen Highways halbwegs funkionieren, im deutschen Stadtverkehr noch lange nicht.

  6. Verpachte meinen Betrieb an einen Mitarbeiter und kaufe mir jetzt das in der näheliegende Bauerngehöft von meiner Tante die seit kurzem altershalber bei uns wohnt, mit ca.fünf Hektar Feld und kleinem Wald einschliesslich der Maschinen.Das Anwesen wird generalsaniert,dann stelle ich um auf „Selbstversorgung“ mit zwei Schwarzwälderhengsten um falls die Dieselschlepper auch noch verboten werden..Eine Pferdekutsche wird sich irgendwo auftreiben lassen, sonst baue ich mit selbst ein Gefährt, dann können mir die LINKEN-GRÜNEN den „Götz“ machen.

  7. Ich wundere mich dass darüber nicht mehr berichtet wird. Aber wahrscheinlich ist es wie so oft in Buntland 2019: die Wahrheit würde die Menschen nur verunsichern.

  8. Es geht gar nicht um diese Fahrzeuge. Habe heute eine Diskussion gesehen und danach auch darüber gelesen . Es wurde da die Auffassung vertreten, das das Auto durchaus verboten werden kann, da die Umwelt nur so zu retten sei. Ich glaube es bahnt sich da etwas heran, da ja auch IM Erika in Brasilien erklärt hat, das in ca. 20 Jahren niemand mehr privat Auto fahren wird. Beteiligt war u.a. der Verkehrsforscher Andreas Knie in der „Zeit-digital“. Natürlich kann man den Menschen verbieten, ein Auto zu besitzen! —

  9. Das Elektroauto dient nur dazu, dem deutschen Michel das vernünftige Auto wegzunehmen. Wenn erst mal alle Autos mit Verbrennungsmotor verbannt sind, wird selbstverständlich auch das Elektroauto verboten.

    • Die E-Schleudern bieten sich an in China produziert zu werden weil billiger und klimafreundlicher fuer Deutschland. 🙂

  10. Das Klima retten …. wo doch alleine bei der Herstellung des AKUS viel mehr Gift und Co2 entstehen löl sauber … ist klar …. nebebei Kinder in z.b. Chile das Benötigte zeug aus der Erde buddeln und obendrüber der Wald vernichtet wird …. Nebenbei die Haltbarkeit des AKKUS die nur einen Bruchteil eines einzigen Verbrennungsmotors hat. Und somit auf Lebenzeit des Fahrzeugs viel mehr Gift entsteht und erst recht Co2 verbraucht wird. UND DAS AKKUS SONDERMÜLL SIND !!! Schaltet euer Gehirn ein verdammt nochmal !!!

    • Richtig lustig wird es werden, wenn nach Vollzug der Energiewende des Abends der Wind einschläft, die Sonne hinter dem Horizont verschwindet, also die „Regenerativen“ nichts mehr liefern, und dann die müden E-Autobesitzer nach des Tages Arbeit alle ihre Teslas und „Roter Oktober“ E-Mobile an die Steckdose anschließen.
      Wenn dann nicht die Polen rechtzeitig ihre Kohlekraftwerke auf Vollast laufen lassen und grenzüberschreitend – natürlich gegen harte Währung – den begehrten Saft liefern, ist der Blackout vorprogrammiert.

  11. Es hat schon seinen Grund, warum man Li-Ionen Akkus ab 400 Wh nicht mit einer normalen Spedition verschicken darf, schon gar nicht im Flugzeug. Das E-Auto ist eine Ausgeburt der abartigen Ökoreligion.

    • Ja toll, aber vor meinem Haus dürfen E-Autos parken, die noch eine Woche nach einem leichten Unfall völlig unerwartet Feuer fangen können und erst meinen Car-Port aus Holz und dann das ganze Haus ins Brand setzen.

    • Nehmen Sie´s sportlich. Schon der große Otto Lilienthal äußerte, so die Überlieferung, nach seinem Absturz als letzte Worte „Opfer müssen gebracht werden“. Allerdings hätten weder er noch die Gebrüder Wright Dritte für ihre gefährlichen Flugversuche „eingespannt“.
      Für Merkel und Compagnie haben wir bei ihren „Freilandversuchen“ den Status von Meerschweinchen. Und wenn wieder mal eines „ad exitum kommt“, ist das zwar bedauerlich, aber eben unumgänglich für das große Ziel..

      Und nicht vergessen, den Hinterbliebenen die Rechnung für die Obduktion zuzustellen.

      Mit Fristsetzung.

    • Ich wollte vor 2 Monaten meinen neuen Laptop von TH zur Reparatur (Garantie) zu meinem Händler in DE verschicken.
      .
      FedEX hat den Transport verweigert.
      Grund (Aushang an der Wand): Keine Batterien, keine Akkus.

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