Zukunftsbewusst

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1 Kommentar

  1. In der Galerie scheint gerade niemand zu sein. Das trifft sich gut. Also, Antwort zu: Max Erdinger sagt zu Don Michele am 29. März 2019 um 20:22:

    „Mit seiner Behauptung, daß es kein richtiges Leben im falschen gebe, hatte Adorno völlig recht. Auch wenn er ansonsten ein Drecksack gewesen ist.“

    Aber, Meister Erdinger, das ist bloß eine Suggestion von „völlig recht“ haben. Sie lesen es nicht richtig. Das ist nämlich die Definition von Opportunismus und Kriechertum. Sie unterschätzen den Gegner. Er war auch nicht „ansonsten“ ein Drecksack, sondern diese Tatsache – sein Wesen – kommt in JEDEM seiner zweideutigen Sätze zum Ausdruck, wie auch bei seinen Kumpel Horkheimer, Habermas, Marcuse usw.

    Sie sind dann eben (nicht meine Redeweise und Meinung, gell) ein „dummer Goj“, weil Sie dieses uralte „Spiel“ mit der Zweideutigkeit nicht kennen oder weil Sie noch immer nicht glauben wollen, dass dieses „Spiel“ von diesen speziellen Leuten in der Öffentlichkeit ausnahmslos immer durchgehalten wird. Unter einander wird GANZ ANDERS gesprochen. Da wären Sie schockiert, wenn Sie das wüssten…

    Ihr Realismus ist deswegen ein wenig unvollständig. Der wahrheitsgemäßen Berichterstattung und dem gehobenen Späßemachen, worin Sie kaum übertroffen werden können, tut das aber keinen Abbruch. Ich will Sie ja auch nicht kritisieren. Wer bin ICH denn schon? Wenn Sie dem böhsen Umerziehungsonkel Adorno mehr vertrauen als mir oder dem Kästner (der doch garkein großer Denker war) mehr als dem großen Kant, dann bedrückt mich das zwar momentan, aber das Leben geht natürlich weiter. Kommt Zeit, kommt Rat – und neuer Beitrag. Alles fließt. Ich empfehle mich. 😉

    – LG Don

    – – –

    Nachtrag zu Wolfgang Hübners Beitrag: „Die Gleichgeschalteten empört über Gleichschaltung“ vom 25.03.2019

    Formell: Der Beitrag verwendet das Wort „Gleichschaltung“ gleich 11 mal, plus 5 mal das Wort „Gleichgeschaltete“. Der Begriff wird nirgendwo erklärt, stattdessen taucht – vielsagend? – der Name „Hitler“ auf. Der Satz von Julia Klöckner (so heißt sie nebenbei, nicht Glöckner oder Glöckler – und Glööckler auch nicht) bzw. ihrer GhostwriterIn lautet doch so:

    „Gleichschaltung gibt es in Systemen, in denen wir als Demokraten zum Glück nicht leben“.

    Daraus schließt der Autor seltsamerweise, die stellvertretende CDU-Chefin Klöckner wäre „so gleichgeschaltet, dass sie weder ihre eigene Gleichschaltung noch diejenige der Medien, der Kultur usw. wahrnehmen kann.“

    Der Autor will uns also erstens erzählen, dass diese Klöckner das alles nicht wahrnehmen kann? Sie bekommt – unschuldig wie sie ist (Beweis: Weinkönigin!) – garnicht mit, was vor sich geht?

    – – –

    Das passt auch nicht zusammen mit:

    „2009/2010 absolvierte Klöckner das Young Leader Program des American Council on Germany, ein Partnerprojekt der deutschen Denkfabrik Atlantik-Brücke und des American Council on Germany für aufstrebende politische und wirtschaftliche Führungskräfte.“ – 26. März 2019 um 13:17 Uhr

    Die Tiefen-Aussage des Klöckner-Satzes ist sowieso ANDERS, nämlich das folgende:

    Wir „Demokraten“ stehen ÜBER dem System. Deshalb leben WIR zum Glück (!) NICHT IN diesem System (sondern kontrollieren, steuern es). (Das ist übrigens die „Weltoffenheit“ der NWO-Sklavenhalterkaste, nach Soros. Die NWO ist längst Realität und auch nichts Neues, siehe Altes Ägypten).

    Die, die sich hier „Wir Demokraten“ nennen, sind nicht Gleichgeschaltete, sondern GLEICHSCHALTENDE. Die haben nun wirklich so etwas wie ein „Unter“-Bewusstsein. Vor Freud hieß das noch einfach: kriminelle Absichten.

    Freud ist Auto-Soziologe und Marx ist Auto-Psychologe. Die Rollen sind vertauscht. „Auto“, weil die orientalische Sklavenhalterkaste darin bloß sich selbst beschreibt, ihre EIGENE „Arbeit“.

    Wenn wir mit Marx, Freud & Co erstmal fertig sind, wird es auch wieder so heißen: kriminelle Absichten. Wenn sie es nicht verhehlen müssten, würden sie offen (unzweideutig) damit prahlen – mit den Absichten und den Taten. Das ist das nächsthöhere Level nach Gender-Sprech: der Gulag-Sprech.

    – – –

    „Die Zustände … sind gerade deshalb so ERBÄRMLICH“, meint der Autor „weil es eine massenhafte freiwillige Gleichschaltung gibt.“

    Der Autor will uns also zweitens erzählen, dass Menschen sich FREIWILLIG gleichschalten lassen? Diese Merkwürdigkeit passt zusammen mit der anderen, dass der Begriff im Beitrag nirgendwo erklärt wird. Die historische Tatsache der Gleichschaltung (was der Autor verwechselt mit der BEZEICHNUNG dieser Tatsache), wird seltsam aufgeweicht zur bloßen „Wertung ihrer Nachwelt in Deutschland“.

    Ist der wiki-Eintrag „Gleichschaltung“ dann sachlich falsch:

    a)
    „Der Begriff Gleichschaltung findet sich im nationalsozialistischen SPRACHGEBRAUCH vornehmlich in den Jahren 1933 und 1934.“

    b)
    „Mit der Gleichschaltung strebte man an, alle Bereiche von Politik, Gesellschaft und Kultur gemäß den nationalsozialistischen Vorstellungen zu REORGANISIEREN.“

    – aus: wiki, 25. März 2019 – 11:21 Uhr

    Das war (und ist auch jetzt wieder) ein planmäßiger Vorgang VON OBEN, der mit Freiwilligkeit auf Seiten des Volkes nichts zu tun hat. Der Autor behauptet hier aber zweifach (a und b) etwas anderes: Der Begriff „Gleichschaltung“ sei bloß eine „WERTUNG der Nachwelt“. Das ist schon fast Gender-Sprech. Was ist da los bei Euch?

    – – –

    Insgesamt (erstens und zweitens) ist das die bekannte systemische Das-Opfer-ist-freiwillig-Opfer-Message. Da sogar der Täter „gleichgeschaltet“ ist, wie der Autor hier seltsamerweise behauptet, gibt es demnach – KEINE Täter?

    Das ist seltsam und vor allem auch nicht das, was die Klöckner aussagt und aussagen will (momentan noch verhehlt, das ist aber steigerungsfähig, wie erwähnt). Sie ist sich der Täterschaft – auch ihrer eigenen Täterschaft – durchaus bewusst. Das drückt der Gender- oder Abschaum-Sprech auch gerade aus. Das ist der Zynismus totaler Macht.

    – – –

    Drittens erzählt uns der Autor, dass ein „junger CDU-Politiker“ mit seiner „Kritik“ an der innerparteilichen Gleichschaltung „direkt ins Schwarze“ der verwahrlosten Republik getroffen haben soll. Dieses „Schwarze“ ist den Gleichschaltenden aus eigenem „Erleben“ doch mehr als bekannt und wird doch BEJAHT. Seine „Kritik“ zielt vermutlich bloß darauf, dass innerparteilich noch mehr „Demokratie“ herrschen soll, im oben gezeigten Sinne, das heißt, eine größere „Teilhabe“ junger CDU-„Politiker“ an der Gleichschaltungspraxis (nach unten).

    CDU ist Schrott. Jürgen Habermas nennt diesen meinungs-schein-vielfältigen, im Sinne der freimaurerischen „Farbenlehre“ bloß schein-bunten MONOLOG der Sklavenhalterkaste bekanntlich „Diskurs“. Und der läuft zufällig immer auf einen „Konsens“ hinaus, den immer gleichen, und zwar seit Jahrtausenden.

    Das zu knacken wäre in der Tat wie: Ragnarök.

    – – –

    Nochmal der Autor:

    „Die Zustände in dem Staat, in dem wir zumindest zum Glück von Frau Glöckner leben, sind gerade deshalb so erbärmlich, weil…“

    „…zumindest zum Glück von Frau Klöckner…“?

    Der Autor assoziiert anscheinend schon selber die Klöckner (oder ihre Machtposition?) mit Glück. Was soll das heißen? Würde er gerne mit ihr tauschen? Klingt fast so. Wäre das dann aber nicht gerade die „erbärmliche freiwillige Gleichschaltung“, die der Autor von anderen behauptet und bei anderen beklagt? Seltsam.

    Aber so steht es geschrieben…

    – – –

    Der schwerwiegende Fehler in dem gesamten Beitrag besteht darin, dass völlig unerheblich ist, ob uns eine Handlung „freiwillig“ oder „glücklich“ ERSCHEINT, gemessen daran, worin die Handlung überhaupt besteht. Durch rhetorische Aufweichung dessen, was Gleichschaltung IST (angeblich bloß eine „Wertung“), hat sich dieser Maßstab in diesem Beitrag aber verflüchtigt.

    Ob diese Verflüchtigung „freiwillig“ oder „glücklich“ vonstatten gegangen ist, ist wiederum unerheblich. An sich ist sie aber bedenklich. Was? Die Verflüchtigung von absoluten Maßstäben. Die unvermeidliche Folge ist:

    CHAOS.

    In all seinen Formen. Der Gegner ist – in seinem Wesen – ein Chaotiker. Hoffentlich hatte der Autor nur einen schlechten Tag. Das kommt in den besten Familien vor. Schlechte Tage.

    – Don

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