Britisches Unterhaus lehnt alle acht Brexit-Alternativen ab

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London – Das britische Unterhaus hat alle acht Brexit-Alternativen abgelehnt. Zu den Alternativen gehörte unter anderem ein sogenanntes „Standstill“-Abkommen mit der Europäischen Union, das eine Übergangsphase vorsah, falls dem Brexit-Deal in dieser Woche nicht zugestimmt wird. Zudem hatten unter anderem ein sogenannter „weicher Brexit“, ein sogenanntes „Norwegen-Modell“, wonach Großbritannien ähnlich wie Norwegen Mitglied im Binnenmarkt, aber nicht in der Zollunion bleiben soll sowie ein zweites Brexit-Referendum zur Abstimmung gestanden.

Ursprünglich sollte Großbritannien am 29. März aus der Europäischen Union austreten. Die EU hat eine Verschiebung bis zum 22. Mai 2019 in Aussicht gestellt, allerdings nur, wenn der ausgehandelte Brexit-Deal noch diese Woche angenommen wird. Ansonsten wäre nur eine kurze Verschiebung bis 12. April möglich. (dts)

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8 Kommentare

  1. nein, der EU-Gedanke hat sich nicht überlebt. Er ist wichtig, überlebenswichtig!
    Nur nich in der Version, wie er z.Zt. existiert. Hier hat die Gier nach Reibach die Vernunft besiegt.

  2. Die Briten haben begriffen, dass man mit einer Diktatur keine Verträge macht. Sie haben aus Chamberlains Appeasementabkommen gelernt.

  3. Herr Weber meint die AFD würde die EU zerstören wollen.

    Die AFD will die EU reformieren und wenn es nicht geht dann soll Deutschland aus der EU austreten. Das Schlimmste was also mit der AFD kommen könnte, ist der Austritt Deutschland‘ s aus der EU.

    Das setzt Weber mit Zerstörung der EU gleich.
    Wenn einige Länder aus der EU austreten wie Großbritanien oder später hoffentlich auch Deutschland dann wird ja nichts zerstört sondern die EU bleibt noch bestehen.

    So ist es auch mit dem Brexit. Die EU bleibt noch aber wird kleiner.

  4. So manch ein Gerücht provozierte so viel Eigendynamik, dass aus Satire oder aus einem Scherz bitterer Ernst wurde. Jetzt, im Jahr 2019, ist es bitter und es ist ernst. Der 29. März 2019 ist das Zieldatum, an dem das Vereinigte Königreich die Europäische Union verlässt. Die Globalsemiten sind außer sich vor Panik, weil ihr auf Zinseszins basierendes Ausbeutungskonstrukt wie ein Kartenhaus im Wind verweht.

    Insofern ist der Aprilscherz vom 1. April 2010 von MMNews es wert, zitiert zu werden:

    Deutschland plant Austritt aus Euro
    Geheimplan: Die Bundesregierung plant den Austritt aus der Euro-Zone. Finanzminister: Deutschland kann nicht länger Zahlmeister sein. Vermögensverluste für heimische Bevölkerung zu groß. Wiedereinführung der DM in 2011.

    Bei den Gemeinwohlmedien in der Bundesrepublik Deutschland und im Kreis der Nichtgewählten in Brüssel und Straßburg springen die Brexitgegner im Dreieck. Keine Lüge und keine Unterstellung, keine Andeutung und keine Verleumdung ist schmutzig genug, um doch noch den Brexit zu verhindern. Man betrachte den folgenden Sendehinweis und bei Interesse die komplette Sendung.

    Video: Wurde der Brexit gekauft? – zoomIN vom 20.03.2019 | ZDF

    26. März 2019 | Wurde beim Brexit-Referendum 2016 getrickst? Wer hat die Kampagne finanziert, wer waren die Strippenzieher? #zoomIN-Reporterin Anna Kleiser hat nachgefragt bei Autor Dirk Laabs.

  5. Aufjedenfall sind sie zu beneiden, weil sie über die EU abstimmen konnten und die Möglichkeit damit haben aus der EU auszuscheiden.

  6. Die EU will ein Exempel statuieren, und wird sich damit selbst schaden.

    Doch GB braucht wirtschaftlich und militärisch einen Verbündeten. Das kann nur Amerika sein, doch mit den USA tun sich die Briten noch schwer, warum, weiss ich nicht.
    Trump hat mehrmals ein Handelsabkommen offeriert, ohne Reaktion aus London. Das ist nicht gut.
    Ich denke, es wird krachen, lauter als allen genehm.

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