Sodom und Gomorra in Berlin

Die Hauptstadt gilt ja immer als eine Art Vorzeigebild der jeweiligen Nation. Das bedeutet nicht, dass es in den anderen Städten nicht deutlich schlimmer aussieht. Aber Berlin hat so eine fast schon magische Fähigkeit, die Dinge auf die Spitze zu treiben und zu artikulieren. Dabei gibt es so viel, was diese Großstadt lebenswert macht oder machen könnte. Für Außenstehende und Nichtberliner mag es manchmal so wirken, als stünde dieses Babylon kurz vor dem Zusammenbruch. Ich muss enttäuschen – auch Monrovia an der afrikanischen Westküste steht noch und stinkt vor sich hin. Die Slumstadt glänzt in der Sonne, regiert von korrupten Beamten in den Behörden, inkompetenten Politikern in der Regierung und brutalen Banden auf der Straße. Liberias Hauptstadt Monrovia ist gemeint, nicht etwa Berlin. Hier fehlen uns nämlich noch die Kannibalen-Warlords, damit man sich Besuche in äquatorialen «Shitholes» ersparen kann. Wer lieber innerhalb Europas Afrika oder den Nahen Osten sehen will, kann aber gerne Paris, Marseille, Malmö oder Berlin besuchen.

In Berlin-Neukölln kam es letzten Mittwoch zu einer großen Prügelszene auf dem Karl-Marx-Platz, wie die Berliner Presse zu berichten weiß. Der Vater aller Sozialisten und Kommunisten ist hier in Berlin in etwa so en vogue wie Osama Bin Laden in Pakistan. Sein Konterfei prangt nicht nur bei Vapiano, sondern hängt auch in Baumwollform auf den schmalen Schultern deutscher Studenten.

50 Clanmitglieder prügelten sich mit Händen, Holzlatten und sogar einem verdammten Verkehrsschild. Ja! Sie lesen richtig! Man riss ein Verkehrsschild heraus und schlug damit auf den jeweils anderen ein. Erst als die Polizei angefahren kam, beruhigte sich die Situation. Bei den «zwei rivalisierenden Familien» handelt es sich vermutlich nicht um die mächtigen Blutlinien ehemals eingewanderter Schweden, die mit ihrem König Gustav Adolf während des Dreißigjährigen Krieges hier in der Mark Brandenburg unterwegs waren. Immerhin fiel Gustav Adolf heldenhaft im Kampf gegen die Katholiken bei Lützen, sodass er sich nicht ansehen muss, was aus der Mark und der Hauptstadt an der Spree geworden ist.

An anderer Stelle berichtet man nun endlich von den «Jugendlichen», die mir schon vor etwa zwei Jahren erstmals im Berliner Osten aufgefallen sind. Das ist insofern beunruhigend, da ich selbst quasi ein Binnenmigrant bin und aus dem Berliner Wedding in den Südosten der Stadt floh, weil hier die Dinge noch weniger bunt und bereichernd sind, also die Möglichkeit gering bleibt, von irgendwelchen Atomphysikern und BIP-Steigerern niedergestochen oder angespuckt zu werden. Und tatsächlich erwies sich Berlin-Köpenick anfänglich als Refugium, bis sich der demographische Wandel auch hier mit erhöhter Geschwindigkeit zu Wort meldete und Tatsachen schaffte, die man, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, nicht ignorieren kann.

«Köpenick und Marzahn Jugendgangs gefährden Sicherheit in Einkaufszentren» titelt die Berliner Zeitung am Wochenende und noch bevor ich den Artikel las, wusste ich, worum und um wen es geht. Auch mir waren bei einem Besuch am «Eastgate» vor zwei Jahren, als ich dort eine Dame traf, die vielen arabischen Jugendlichen aufgefallen, die noch die nahöstliche Bräune auf der Haut tragen und nutzlos um das Einkaufszentrum herum lungerten und Gruppen bildeten. Das gleiche Phänomen beobachtete ich in diesem Jahr auch in Berlin-Köpenick an der Bahnhofstraße, die nicht nur mit wesentlich mehr Dönerbuden gesegnet ist als noch vor drei Jahren, sondern auch demographische Veränderung durchlebt. Man spürt, dass Neukölln und Kreuzberg nicht weit entfernt sind. Wer vom Osten als «Festung» spricht, hat wohl noch nicht erlebt wie schnell und einfach ein Umzug heute gehen kann und wie leicht es für syrische Migrantenfamilien ist, hier Sozialwohnungen und WBS-Scheine zu bekommen. Der Berliner Osten hat die längste Zeit die gröbsten Untiefen der muslimischen Migration abwehren können. Damit ist es nun, spätestens seit dem auch hier einsetztenden Familiennachzug und der anhaltenden Zuwanderung einer deutschen Großstadt pro Jahr, vorbei.

«Probleme mit gewaltbereiten Jugendgangs in Einkaufszentren gibt es in Marzahn schon seit über zwei Jahren. Am Eastgate an der Marzahner Promenade bekriegen sich laut Polizei vor allem minderjährige Flüchtlinge. Wie die Polizei auf Anfrage bestätigt, seien dort seit 2017 hauptsächlich größere Gruppen männlicher Jugendlicher aus Syrien, dem Irak und Afghanistan für Schlägereien, Bedrohungen und Sachbeschädigungen verantwortlich. Auch hier gingen immer wieder verfeindete Gruppen aufeinander los. Der Polizeisprecher: „Die Auseinandersetzungen finden meistens zwischen Jugendlichen verschiedener Ethnien, aufgrund unterschiedlicher kultureller und regionaler Sozialisation, statt.» – Berliner Zeitung

Immerhin Ehrlichkeit. Meistens muss der geneigte Leser zwischen den Zeilen lesen und hat sich diese Fähigkeit in den letzten Jahren angeignet, um die Wahrheit zu erahnen. Dass hier bei selbst kleinsten Streitigkeiten gleich mit dem Messer geantwortet wird, ist auch nicht mehr überraschend und gehört zum kulturellen Ambiente in Berlin. Wenn in der Tagespresse von dieser oder jener Massenstecherei berichtet wird, wie das vor einigen Tagen wieder der Fall war, kann man nur noch müde nicken und sich dem Tagesgeschäft zuwenden. Mittlerweile muss schon jemand auf offener Straße enthauptet werden, um die Berliner noch zu schocken. Und dann hält der Schock sicherlich nur bis zur nächsten Woche an. Danach ist auch das normalisiert worden und es heißt dann «det is halt Berlin» – So sind Berliner Luft(Pfeffi), Berghain, Ehrenmord und Clanherrschaft genauso «Berlin» wie BER-Milliardengrab und Döner.

 «In der Hauptstadt kommt es demnach siebenmal am Tag zu einer Messerattacke. 2017 wurden bei mehr als 2.737 Straftaten ein Messer benutzt, 200 mal öfter als im Jahr zuvor. In 560 Fällen waren die Tatverdächtigen unter 21 Jahre alt. In 80 Fällen waren Kinder unter den mutmaßlichen Tätern. Das geht aus einer Antwort der Innenverwaltung auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Peter Trapp hervor. » – Berliner Kurier

Auch wenn unser grüner Justizsenator Dirk Berendt sich mit seinen Laptops für Kriminelle und der Einsetzung einer höchst fragwürdigen Generalstaatsanwältin namens Margerete Koppers verdient gemacht hat, kann er noch mehr. Beispielsweise den offenen Vollzug für Schwerstkriminelle. Glauben Sie nicht? Aber doch, es ist wahr! Bisher in Sicherheitsverwahrung lebende Schwerstkriminelle sollen laut Plänen des grünen Senators in den offenen Vollzug kommen. Als wäre Berlin nicht schon Freiluftgefängnis genug! Ich kann den Gedankengang dahinter schon verstehen. Warum aufhören, wenn es am schönsten ist? Oder wenn schon, dann richtig

Das Sahnehäubchen kommt noch oben drauf. Eine 400 Menschen starke Ansammlung von mehrheitlich arabischen und türkischen Fans irgendwelcher Youtuber, wovon mindestens einer wohl selbst ein Mitglied eines Clans ist, verwandeln den Alexanderplatz in ein kleines Kampfgebiet. Eine Polizistin wurde verletzt, als sie in die Menge gezogen wurde. Später flogen auch Steine und es brauchte 100 weitere Beamte, um der Situation Herr zu werden. Ohne viel Fantasie anzuwenden hätte die Beamtin auch in der Menge getreten und zertrampelt werden können. Aber vielleicht gehe ich mit den jungen Leuten auch zu hart ins Gericht, wenn sie unseren Polizisten ins Gesicht sagen: « Ich arbeite nicht, habe zwei Handys, 190-Euro-Schuhe, eine Prada-Hose und das alles nur mit Drogenverkaufen.» oder «Walla, ich hab ihm 50 Bomben gegeben» als Kommentar im Raum stehen lassen. Für mich sind das schlichtweg keine sonderlich wertvollen Mitglieder der Gesellschaft, ohne die unser Land wesentlich besser dran wäre. Tatsächlich glaube ich nicht, dass sie irgendwer außer Claudia Roth und ihre eigenen Familien sie vermissen würden, wenn man sie alle des Landes verweisen würde. Aber wer bin ich schon? Unsere medialen und politischen Elitenzirkel sehen in diesen Menschen eben keine unzivilisierte Gruppe von Schlägern und Kleinkriminellen, sondern zukünftige Bundeswehrsoldaten, Verfassungsschützer, Richter und Polizisten. Diese Leute seien ja angeblich unsere Zukunft.

In diese Richtung geht auch die Wortmeldung von Sebastian Leber (Googlen Sie den Namen selbst, um einen heiteren Nachmittag beim Sichten seiner Bilder zu verbringen).

«Von wegen Verrohung Was die Massenschlägerei am Alexanderplatz wirklich aussagt Der Streit zwischen zwei Youtubern endet in realer Gewalt. Es kommt einem so vor, als ob alles immer schlimmer wird. Doch das stimmt nicht», heißt der Titel seines Beitrags im Tagespiegel, den ich für Sie gelesen hab, damit Sie ihn sich nicht antun müssen. Für ihn ist das irgendwie alles normal, alles cool, Berlin ist halt so, bla bla. Jeder Cent, den er dafür bekommen hat, ist zu viel. Aber bei einem kurzen Blick auf seine Vita und seine bisherige «Arbeit» wird klar, dass wir es hier mit einem besonders eindrucksvollen Vertreter seiner Spezies zu tun haben, wie es sie nur im kulturellen Westen gibt. Von ihm gibt es im Taggespiegel typisches und unwürdiges Geschwafel über die böse AfD, den schlimmen Rechtsruck und so weiter. Wenn man einen Artikel von diesem Typus gelesen hat, kennt man sie alle und kann fortan nicht mehr überrascht werden. Ein kurzer Blick in die öffentliche Vita auf Wikipedia zementiert nur das Urteil, das längst schon gefällt wurde. Leber ist ein zugezogener aus dem linksradikalen Urlaubsressort im Breisgau. Um genau zu sein kommt er aus Freiburg und ist nach Berlin gezogen, um hier scheinbar seinen und den Herzschmerz anderer deutscher Menschen mit männlichen Geschlechtsorganen Kund zu tun. Er schreibt nämlich Bücher über Männer, die nicht zum Schuss gekommen sind und sich Abfuhren bei den Damen ihrer Träume abgeholt haben. Kann man verstehen, dass sich so einer wie Leber mit diesem Thema befasst. Es muss wohl eine echte Herzensangelegenheit sein (Schauen Sie es sich ruhig an)!

Ronny und Hakan von McFit freut es, dass sich manche Männer scheinbar unbewusst aus dem biologischen Konkurrenzkampf entfernen und dann tränenreiche Bücher darüber schreiben, wie und warum ihnen von Marie Luise das Herz gebrochen wurde. Vielleicht sollte man das nächste drängende Thema auf Weltenhorizont ins Auge fassen? Mir scheint, dass Leber dafür prädestiniert ist. Ein paar Ratschläge für junge Männer da draußen von Sebastian: «Warum es besser ist, wenn du als Mann mit ca. 40 aussiehst wie ein 15-jähriger Teenie in seiner Rebellenphase!»

Oder «richtig feiern mit Sebastian» – Denn wer würde nicht gerne mit einem bleichen Mann im Berghain feiern gehen, der sich so fesch präsentiert? Marie Luise oder Alexandra können sich kaum noch kontrollieren. Die armen Mädchen und ihre schlaflosen Nächte, in denen sie nicht anders können, als an Sebastian L. zu denken. Dass Leber sich nicht an arabischen Jungmannen und schwitzigen Anatolen stört, überrascht mich überhaupt nicht.

Funktionierende Infrastruktur, angenehme Innenstädte oder eben Liberia 2.0

Manchmal muss man hart sein, sich durchsetzen, wenn man die Ordnung aufrecht erhalten will. Dann mag es unschöne Bilder geben, wenn die 100 arabischen Familienmitglieder, die in der Notaufnahme eines Krankenhauses randalieren, mit wirkmächtigen Zwangmitteln zur Räson gebracht werden. Lieber so, als dass ein Mensch leidet oder stirbt, der Unbeteiligter ist. Man kann sich dafür entscheiden, man als Justiz und Staat, ob man ein anfahrbares Krankenhaus für alle Menschen haben will, oder ob man es vorzieht sich vor der Welt und städtischen Öffentlichkeit zum Affen zu machen, während ein Haufen Unzivilisierter diesem Staat weiter auf der Nase herumtanzen. Besondere Härte zeigt man dieser Tage und in diesen letzten Jahrzehnten scheinbar immer nur dann, wenn wenig Widerstand zu erwarten ist. Gegen Kaiserreich-Nostalgiker und Facebook-Nutzer, die über die Strenge schlagen, kann der Staat noch gemein sein. Was aber nötig wäre, ist die harte Hand einer Polizei mit Rückendeckung der Politik, die sich notfalls mit der MP5 voran wieder Respekt verschaffen und die Strukturen auflösen, denen man hier erlaubt hat zu wuchern. Dann muss eben hart geurteilt werden und der Richter an Ermessensspielraum ausschöpfen, was geht.

Ich bin mir relativ sicher, dass wir auch heute immer noch könnten, wenn wir denn der Wille da wäre. Letztendlich gibt es entweder die Herrschaft des Rechts oder die der Stärkeren. Lässt man die Sache nun weiter einfach laufen, wird sich herausstellen, dass die Fähigkeit zur Umsetzung des Rechts mit jedem Tag schwindet, während die Macht der Gegner eben dieser Gesellschaft zunimmt.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf younggerman.com

Loading...

18 Kommentare

  1. Widerstandsrecht entsprechend GG!
    Wofür hat die Polizei Waffen?
    Schützt uns die Exekutive nicht mehr,mussen wir es selbst tun.
    Mittel dafur gibt’s im Netz oder dem nahen Ausland!

  2. Au weia. Mit derart vernünftigen Ansichten hat man es in einer bunten Bimbesrepublik nicht leicht. Vernünftige Ansichten rufen nämlich die Streiter gegen Rääächts auf den Plan. Dann gibt es Demos mit korrekt gegenderten Suadas und jede Menge Lichterketten. Inzwischen bin ich der Ansicht, dass man mit Islamisten leichter auskommen kann als mit linksgrünen Bessermenschen.

  3. Solange sich die Regierung und die Bundestagsabgeordneten in Berlin noch sicher fühlen wird sich nichts ändern.

  4. Mauer wieder drumrumbauen, diesmal etwas hoeher und als Zentralklaerbecken fuer Ostdeutschland verwenden. Jeden Tag die ganze Scheisse dort einleiten.

  5. Berlin ist bis auf den durch Leibstandarten geschützten Regierungsbereich nicht als deutsche Stadt ,geschweige denn Hauptstadt zu bezeichnen.Es ist die lebendig gewordene albtraumhafte Vision eines durch asozialer Bewirtschaftung lebendig gewordenen Vielvölkermolochs.Ein von moralisch verkommenen Clanflüchtlingen mehr oder weniger gesteuerter und beherrschter Steinhaufen,macht daraus einen Truppenübungsplatz,nur nennt diesen verlorenen Misthaufen nicht Hauptstadt der Deutschen.

  6. Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an. So verkommen die Häuptlinge in Berlin sind, so verkommen ist die Stadt Berlin und so verkommt unser Land. Berlin Anschauungsort für das, was auf uns zukommt. Sodom und Gomorrha wurde ob seiner Lasterhaftigkeit dem Erdboden gleichgemacht, die mit dem Prädikat Vielfalt/Bunt bedachten Invasoren werden dies selber schon erledigen. Als gelernte Schmarotzer werden sie sich dann einen anderen Ort suchen, wo sie dann ihr buntes vielfältiges Treiben, von unseren Häuptlingen gunstvoll beobachtet, fortsetzen werden.

  7. Auf Sodom und Gomorrah soll es ja Pech und Schwefel geregnet haben, – das Glück werden wir nicht haben !

  8. Berlin ist nicht mehr das Berlin in das ich 1964 als Landei zum Studium kam und über 30 Jahre glücklich und zufrieden gelebt habe. Berlin ist ein Moloch geworden. Traurig, aber wahr.

Kommentare sind deaktiviert.