Uni-Professor wegen Thesen zu Flüchtlingsunterbringung kaltgestellt

Leere (Bild: shutterstock.com/Von michaeljung)
Leere (Bild: shutterstock.com/Von michaeljung)

Hessen/Frankfurt – Die staatliche Goethe-Universität Frankfurt hat den Politikwissenschaftler und Friedensforscher, Prof. Egbert Jahn, offenbar wegen seiner Aussagen zur Flüchtlingsunterbringung aus den Online-Verzeichnissen komplett gestrichen. Jahn hatte auf einem CDU-Treffen vorgeschlagen, Flüchtlingsstädte am Rande Europas oder auf Inseln zu errichten.

Professor Egbert Jahn – ausgewiesener Experte für Friedensforschung und seit 35 Jahren Dozent an der staatlichen Goethe-Universität Frankfurt – sprach beim „CDU-Werkstattgespräch“ zur Flüchtlingskrise. Dort forderte er, sogenannte „Flüchtlingsstädte“ am Rand Europas oder auf Inseln zu errichten. Diese sollten für weniger Anreize sorgen, nach Europa zu kommen, erklärte der Professor. Die Vorschläge des 77-jährigen Professors seien – so die Bild-Zeitung hinter der Bezahlschranke –  je nach politischer Verortung bei den Besuchern des Werkstattgesprächs begrüßt oder abgelehnt worden. Zumindest soll die CDU-Zentrale dem Professor auf Nachfrage versichert haben, in der Partei habe es überwiegend „anerkennende Worte“ gegeben.

Für den Politikprofessor scheint seine freie Rede nun Folgen zu haben: Die Frankfurter Goethe-Universität hat ihn offenbar aus allen Online-Verzeichnissen nahezu komplett getilgt. Wenige Wochen nach seinem Auftritt ist der Lehrbeauftragte für seine Politik-Studenten auf den Websites der Uni nicht mehr zu finden. Jahn wurde jedoch nicht nur aus dem Vorlesungsverzeichnis seines einstigen Fachbereichs gelöscht. Auch im Uni-Personenregister taucht der Name des 77-jährigen Wissenschaftlers nicht mehr auf.

Eliminiert (Bild: Screenshot)
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Jahn kommentierte den Vorfall gegenüber der Bild-Zeitung nicht, stellte aber fest, dass seine Vorlesungen im Sommer dann wohl deutlich schlechter besucht sein werde. Schließlich finde man sie im Internet ja nicht mehr. Die staatliche Hochschule ließ über einen Sprecher auf Bild-Anfrage verlauten, man wolle „bezüglich Hrn. Prof. Egbert Jahn zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts sagen“.

„Denk- und Meinungsfreiheit sind an der Goethe-Universität zu Frankfurt nicht erwünscht. Dort werden nur linke Meinungen geduldet – und die wollen unter sich bleiben“, bemerkt Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft gegenüber der Bild-Zeitung zur Causa Jahn. (SB)

 

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18 Kommentare

  1. Nun ja, die Bimbestagswahl wäre die letzte Chance gewesen, diesem Irrsinn Einhalt zu gebieten, aber 87 % haben sich dagegen entschieden. Man kann nur Vorkehrungen treffen. Und sich innerlich von den Bessermenschen verabschieden.

  2. 1. es ist ein Skandal und andererseits aufklärend, dass eine solche Inquisition unter Mitwirkung der mitregierenden CDU stattfindet
    2. Ich übernehme den Kommentar von „ramiel“.

  3. Leute, Ihr versteht nicht, was heir abläuft:

    Es geht den Eliten und deren linken Handlangern um eine Umvolkung, und eine Umvolkung kann man nicht machen, wenn man die Migranten auslagert.

    Wenn man Deutschland ethnisch und kulturell entkernen will, dann muss man nicht integrierbare Ethnien und Kulturen mitten ins deutsche Herz platzieren.

    Nur so kann man den gewünschten „clash of civilizations“ erzeugen.

  4. „Die staatliche Hochschule ließ über einen Sprecher auf Bild-Anfrage
    verlauten, man wolle „bezüglich Hrn. Prof. Egbert Jahn zum gegenwärtigen
    Zeitpunkt nichts sagen“.“

    Zu schnell reagiert und nun muss man sich lügen ausdenken, damit man
    eigenen Faschismus rechtfertigen kann.

  5. Flüchtlingsstädte wurden ja bereits eingerichtet – allerdings nicht am Rand sondern mitten in Buntland.

  6. Wie ist das möglich. Goethe würde sich wundern. Nicht Erich Mielke @ ruhrradweg, aber Erich Honecker wäre das richtige, denn der war der Chef aller Narren, die heute unter falscher Fahne im Bundeshaus sitzen. Unsere Bildungsstätten sind mittlerweile zu Sprachrohre der GROKO und Grünen geworden. Lehren, lernen und Bildung sind vergesellschaftet, und zwar auf Links und tief rot oder grün. Da muss man singen: Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht, die GROKO, Grünen und LINKEN verneinen die freie Meinung und das Rederecht. Frei nach meiner Meinung umgewandelt. Der Maulkorberlass wurde herausgeholt. Die Unterbringung auf einer Insel würde für viele Bürger/Bürgerinen das Leben wieder leichter machen.

  7. Na ja, so kann man es auch machen. Wenn ein seriöser Prof. kreativ zu dem Migrantenproblem was äußert, wird er einfach „kaltgestellt“.
    Wir sind von der Inquisition nur mehr einen Hauch entfernt.

  8. LOL Säuberungsaktionen an den Gehirnwäsche Unis? Das wird wohl der letzte dort gewesen sein, der noch so etwas wie Bildung vermittelt hat. Naja so junge Merkelpimpfe für das Merkelische Jungvolk sind sowieso nützlicher beim Machterhalt.

  9. „Die staatliche Hochschule ließ über einen Sprecher auf Bild-Anfrage
    verlauten, man wolle „bezüglich Hrn. Prof. Egbert Jahn zum gegenwärtigen
    Zeitpunkt nichts sagen“.“

    Zu schnell reagiert und nun muss man sich lügen ausdenken, damit man
    eigenen Faschismus rechtfertigen kann.

  10. „Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire!“
    Goethes Spezl Schiller, Don Carlos. Ist Schiller im Buntland überhaupt noch erlaubt?

  11. LOL Säuberungsaktionen an den Gehirnwäsche Unis? Das wird wohl der letzte dort gewesen sein, der noch so etwas wie Bildung vermittelt hat. Naja so junge Merkelpimpfe für das Merkelische Jungvolk sind sowieso nützlicher beim Machterhalt.

  12. Es wundert einem nicht in einer linksgrün dominierten Stadt. Hätte aber auch genausogut in Hamburg, Berlin oder Leipzig passieren können.

  13. Ich würde der Universität den Namen „Goethe“ aberkennen! Sie sollen sich Erich Mielke Universität nennen

    • Fack Ju Göte Unni, wo man Präsis hält und Trigger-Warnings vorab liest (naja, das kommt noch, wie in den USA).

  14. Der muss froh sein, dass er noch auf beiden Beinen gehen kann!

    Der Prof wird ihm bestimmt auch aberkannt!

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