UK – Islamschulen geraten langsam unter Druck

The Brit

Symbolfoto:Von Aisylu Ahmadieva/shutterstock
Symbolfoto:Von Aisylu Ahmadieva/shutterstock

Großbritannien – Nach wochenlangen Protesten von vorwiegend muslimischen Eltern knickte die Parkfield Community School in Birmingham beim Thema Sexualkunde-Unterricht ein. Das Programm unter dem Motto „No Outsiders“, das den rund 700 Kindern der Schule alles zum Thema LGBT-Rechte und Beziehungen beibringen sollte, wird nun nicht stattfinden – vorerst. Exklusiv für jouwatch hat unser London-Korrespondent „The Brit“ die „Schulbank gedrückt“ und bringt auch gute Nachrichten mit.

Foto:Von John Gomez/shutterstock
Foto:Von John Gomez/shutterstock

„Hört auf, unsere Kinder zu verwirren“; forderten u.a. die Eltern der drei bis elfjährigen, die umfassend über Erwachsenen-Sexualität in all ihren Spielarten informiert werden sollten. An britischen Schulen ist so einiges los, nicht nur der 2017 radikal überarbeitete Sexualkunde-Unterricht, der wirklich nichts mehr auslässt, auch Geschlechtertrennung, Scharia und islamische Indoktrination an vorwiegend muslimisch besuchten Schulen geraten immer wieder in die Schlagzeilen.

Was in den britischen Schulen so gelehrt wird, steht jetzt erneut auf dem Prüfstand – ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn die Mühlen des Gesetzes langsam mahlen. Im vergangenen Monat hatten die Ereignisse an der Al-Hijrah-Schule in Bordesley Green, Birmingham, für heftige Kritik gesorgt. Es war bekannt geworden, dass dort die Mädchen nicht eher mit dem Mittagessen beginnen durften, bevor die Jungen ihre Mahlzeit nicht beendet hatten.

Khalid Mahmood, der örtliche Abgeordnete, gab an, er sei „erstaunt“, dass die Al-Hirjah-Schule die weiterhin aus „Glaubensgründen“ die Geschlechtertrennung von Jungen und Mädchen praktiziere, obwohl das rechtlich verboten sei.

An der Al-Hijrah-Schule ist bald Schluss mit der islamisch-korrekten Erziehung 

Die Schule erhielt bereits im Oktober vergangenen Jahres eine Benachrichtigung von Ofsted, der britischen Schul-Aufsichtsbehörde, mit der Aussage, in der sie darauf hingewiesen wurde, dass sie eine „gesetzeswidrige Diskriminierungspolitik“ unter den Sekundarschülern betreibe. Schon ein Jahr zuvor war sie vom Gericht Court of Appeal angewiesen worden, die rechtswidrige Diskriminierung zu beenden. „Junge Mädchen sollten nicht unterdrückt werden“, findet Khalid Mahmood und meint, dass die Regeln der Schule „rückwärts“gewandt seien. Schulen sollten seiner Meinung nach eine gute Erziehung und Bildung bieten und nicht den Horizont von jungen Menschen einschränken, so Mahmood.

Die Al-Hirjah-Schule steht schon seit mehreren Jahren unter Beobachtung der Schulbehörde wegen Verstoßes gegen das Gleichheitsgesetz Equality Act von 2010. In der Bibliothek wurden Bücher gefunden, in denen stand, dass Männer ihre Ehefrauen schlagen und sie zum Sex zwingen dürfen. Nach Recherchen von jouwatch soll mit dem islamisch-korrekten Erziehungstreiben noch im September diesen Jahres Schluss sein. Nach Aussage der Schule und des Department of Education, dem britischen Bildungsministerium, soll die Primärschule, die von Kinder ab drei Jahren besucht wird, geschlossen und in eine Academy School umgewandelt werden. Die sogenannten Academy schools sind Schulen, die direkt dem Bildungsministerium unterstehen und entsprechend kontrolliert werden. Die Sekundärschule, in die Kinder ab 5 Jahren gehen, wird geschlossen. Den Eltern würden nach Auskunft der Behörden andere Optionen angeboten.

Kein Einzelfall, und keiner weiß genau, was so los ist

Der Fall der Al-Hirjah-Schule in Birmingham, die bereits seit 2016 unter Beobachtung der Schulbehörde steht, sei leider kein Einzelfall, weiß Luke Tryl, Direktor bei Ofsted: „Wir haben nicht nur Al-Hijrah, sondern auch unzählige andere Schulen, gemischte Schulen, in denen Geschlechtertrennung herrscht.“

Nach lautstarker Kritik und zahlreicher Beschwerden hatte die Langley Academy in Slough im vergangenen Monat ihren Vertrag mit dem Al-Miftah Institute gekündigt, das von der Organisation „IslamHood“ organisierte Sonntags-Koran-Klassen anbot. Die Organisation „IslamHood“ bietet Islam-Schulunterricht an und hat Sprecher mit extremen Ansichten über Homosexualität unter Vertrag. Andere Redner der Organisation beklagen sich über Frauen in Hijabs, die Videos in sozialen Medien machen und bezeichnen Nicht-Muslime als „Schweine“. Sie sind auch der Ansicht, dass muslimische Mädchen Kinder bekommen, statt Karriere machen sollten.

Diese Vorfälle dringen nur an die Öffentlichkeit, weil es sich hier um unter Aufsicht stehende und staatlich geförderte Schulen handelt. 28 von ihnen sind staatlich geförderte muslimische Schulen – mehr sind in Planung.  Neben den staatlich geförderten gibt es noch zahlreiche Privat-Schulen, die gegen eine geringe Gebühr besucht werden können.

Am Besorgnis erregendsten sind die sogenannten „Madrasses“-Koranschulen, die sich jeder staatlichen Kontrolle entziehen und deren Zahl in Großbritannien vollkommen unbekannt ist. Sie sind völlig unreguliert, unregistriert und illegal. Eine von ihnen liegt in Dewsbury, Yorkshire. Hier werden Kinder mit extremen Koranauslegungen und Verschwörungstheorien konfrontiert. Man glaubt daran, dass Juden daran arbeiten, die Weltherrschaft zu übernehmen und lehnt die britische Lebensweise vollkommen ab.

Die islamische Tarbiyah Academy mit über 140 Grundschulkindern ist eine Madrassa nach der Schule. Mufti Zubair Dudha, der Gründer und Leiter des Zentrums, ist ein Kleriker aus der extremen Deobandi-Sekte, der die Hälfte aller Moscheen und Madrassen in Großbritannien kontrolliert. In einer Propaganda zitiert Mufti Dudha die Protokolle der Ältesten von Zion, eine aus dem frühen 20. Jahrhundert antisemitische Fälschung, die besagt, dass Juden Menschen sind, die in eine globale Verschwörung verwickelt sind.

Zukunft Extremismus – Im Untergrund wird der Koran in Reinform gelehrt

In der Islamic Tarbiyah Academy werden mehr als 140 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren nach dem täglichen Schulbesucht unterrichtet. Gründer und Kopf der Academy ist Mufti Zubair Dudha, Anhänger der Dar ul-‚Ulum Deoband Hochschule in Indien. Sie ist neben der al-Azhar-Universität in Kairo die einflussreichste islamische Hochschule und gilt als zweitgrößtes theologisches islamisches Zentrum der Welt. Die Deobandi-Bewegung hat Einfluss auf Muslime in Pakistan, Indien, Bangladesch, Afghanistan, Malaysia, Südafrika, Indonesien und die meist aus Südasien stammenden Muslimen in Großbritannien. Die Hälfte aller Moscheen und Madrassas werden von den islamischen Deobandi-Extremisten kontrolliert.

In einer seiner Propaganda-Schriften zitiert Mufti Dudha das antisemitische Pamphlet „Die Protokolle der Weisen von Zion„, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts veröffentlicht wurde und als die einflussreichste Schrift antisemitischen Verschwörungsdenkens gilt. Mufti Dudha glaubt, dass Bilder, Filme, Zeitschriften und sämtliche sportlichen Aktivitäten Teil der „jüdischen Verschwörung“ sind, mit dem Ziel, das Denken aller Muslime weltweit zu „vergiften“. Und so sind die britischen Deobandi-Moscheen wahre Brutstätten für extremistisches islamisches Gedankengut. Hier gilt Geschlechtertrennung, die Ablehnung britischer Sitten und Gebräuche, Fernsehverbot und selbstverständlich Komplettverschleierung für Frauen, die das Haus verlassen und sich in der Öffentlichkeit zeigen.

Doch um fair zu bleiben: Wir alle können Fehler machen, wenn es um Kinder geht… Anlässlich der Geburtstagsparty ihrer siebenjährigen Tochter verteilte ein politisch korrektes Elternpaar vergangene Woche zum Abschluss Geschenke an die kleinen Gäste. Mit darunter die Broschüre “1001 Ways You Can Save The Planet” (1001 Wege den Planeten zu retten). Das kleine Buch war voll mit Cartoons und guten Öko-Ratschlägen und wirkte im ersten Moment sehr kindgerecht. Doch beim genauen Hinsehen enthielt es auch ein Kapitel zum Thema Sex. Hier ging es um tierfreie (vegane) Bondage-Fesseln, solarbetriebene Vibratoren und Öko-Gleitmittel. Ich denke mal, die Mutter dürfte für ihr kleines, gut gemeintes Geschenk ein paar sehr unerfreuliche Anrufe von anderen Eltern bekommen haben…

Euer

The Brit

 

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10 Kommentare

  1. Interessant ist eigentlich nur noch, ob Britannien oder Schweden das Rennen um das erste Kalifat auf Europäischem Boden gewinnen wird.

    • Mal sehen, wer das Rennen gewinnt: Britannien, Schweden, Frankreich, Holland, Belgien, Luxemburg, Italien, Spanien..?
      Ich setze auf das total verblödete Merkelland, in dem demnächst das Kalifat ausgerufen wird.

    • Fazit: wer das Gehirn nicht einschaltet, um dem, was ihm/ihr von außen angetragen wird kritisch zu reflektieren, kann problemlos dazu gebracht werden, auch paradoxe, sich widersprechende Konzepte zu verinnerlichen. Eine ernüchternde Erkenntnis über das emotionale Herdentier Mensch.

    • Fazit: wer das Gehirn nicht einschaltet, um dem, was ihm/ihr von außen angetragen wird kritisch zu reflektieren, kann problemlos dazu gebracht werden, auch paradoxe, sich widersprechende Konzepte zu verinnerlichen. Eine ernüchternde Erkenntnis über das emotionale Herdentier Mensch.

  2. Ich finde es köstlich. Es gibt wirklich Menschen die glauben, dass die zunehmende Islamisierung, die sie toll finden, gar nicht der bunten Frühsexualisierung im Wege steht. Überraschung, es geht nicht! Obwohl, in den islamischen Ländern kann ein Mädchen schon mit neun verheiratet werden. Hat hier jemand eine neunjährige Tocher oder Enkeltochter?

    • „Frühsexualisierung “ ist ein unpassendes und in die Irre führendes Wort.

      Was da vorliegt, ist das Vorhaben, Ehe und Familie zu zerstören …

      1)durch Frauenquoten, die Frauen vom Kinderkriegen und Kindererziehen weglocken sollen

      2) durch diverse steuerliche Bezuschussungen von Homopaaren und Ehen, bei denen die Frau mit 36 noch kein Kind hat

      3) durch die Erziehung – von der kleinkinderschädigenden Ganztagskrippe bis zum Abi light für alle zur WERTschätzenden Akzeptanz von Sadomasosex, Homosex, Bisex, Gruppensex und Islamsex in Form von Kinderehe, Vielehe, Zwangsehe, Verwandtenehe

  3. Das Motto „Hört auf unsere Kinder zu verwirren“ wäre auch dringend angesichts
    der Instrumentalisierung der Kinder und Jugendlichen für die sogenannte
    „Klimapolitik“ und Schulschwänzen allen Eltern angeraten.

  4. höchste zeit den kinder sex mit ziegen deutlich zu erklären. nur so werden sie alles über den islam erfahren. oder , klar doch so steht es geschrieben im koran. fehlt nur noch praktischer unterricht.

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