Klima & Mobilität: 120 Milliarden für die „Verkehrswende“

Max Erdinger

Foto: Von Andrey Lebedev1/Shutterstock

Daß wir in einem Land leben, in dem sich die Mehrheit des Volkes jeden Blödsinn einreden läßt, welcher der herrschenden Ideologenkaste in Politik und Medien einfällt, ist schlimm genug. Aber es kommt noch dicker. Damit einher geht nämlich der Verlust der Demokratie. Was der Michel nicht weiß, das macht ihn nicht heiß. Nicht nur beim Thema Klima wird er wie der Hornochse systematisch an seinem apolitischen Nasenring durch die Ideologenarena gezogen.Wer als Politiker unverblümt von 120 Milliarden Euro reden kann, die eine „Verkehrswende“ kosten soll, von einer Verdoppelung der Windkraftanlagen und Spritpreisen, die in den nächsten Jahren um weitere 20 bis 85 Cent pro Liter steigen sollen – und damit keine Gelbwestenbewegung im Quadrat erntet, der tut das offensichtlich in einem Land, in dem Hopfen und Malz gar verloren sind. Nichts von allen diesen Ankündigungen steht in irgendeinem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen. Das Steuergeld wird sprichwörtlich zum Fenster hinausgeworfen.

Die Verkehrswende vom Verbrennungsmotor zur Elektromobilität wird in den nächsten Jahren Milliarden erfordern. Bis 2030 könnten sich die Kosten bei Bund und Ländern auf mindestens 120 Milliarden Euro summieren„, schreibt das Handelsblatt. Die „Kosten von Bund und Ländern“ bezahlt wer genau? Der Bund? Die Länder? Oder doch der deutsche Steuermichel? Wessen Kosten wären das also, Handelsblatt? Wieso heißt ihr eigentlich noch „Handelsblatt“? Benennt euch doch um in „Planwirtschaftliche Kommunistenpostille“ (PK)!

In den nächsten 10 Jahren müssen die Emissionen angeblich um 42 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken. Frage: Warum „müssen“ sie das?  Antwort: Um die Vorgaben des Pariser Klimaabkommens zu erfüllen. Donald Trump hat vorgemacht, was man „muß“. Das Pariser Klimaschutzabkommen in die Tonne treten muß man. Und jedem auf die Griffel hauen, der es unterschrieben hat. Das muß man. Sonst muß man gar nichts. Der deutsche Steuerzahler soll weitere 120 Milliarden abdrücken dafür, daß irgendwelche Kulturmarxisten ein schwachsinniges Abkommen unterschrieben haben? – Im Leben nicht.

Um also ein komplett schwachsinniges Abkommen zu erfüllen, soll eine Bepreisung von CO2-Emissionen im Verkehrsbereich notwendig werden. Einen flächendeckenden CO2-Preis fordert inzwischen auch die Union in ihrem Europawahlprogramm. Grund genug, die CDU flächendeckend abzuwählen, obwohl man diesen Grund gar nicht bräuchte, weil es dafür schon genügend andere Gründe gibt. Was die EU und die deutsche Regierung hier beabsichtigen, ist die Geiselnahme eines desinformierten Volkes zum Zwecke seiner Ausplünderung. Kein Mensch braucht eine solche „Verkehrswende“. Aus Klimaschutzgründen schon gar nicht, weil der Klimawandel völlig normal ist. Und weil die Behauptung, er sei menschengemacht, eine dicke, fette Lüge ist. Auf einer fetten Lüge läßt sich nichts Segensreiches bauen.

Einig seien sich die Experten bislang darin, so die PK (früher: Handelsblatt), daß die Elektromobilität massiv ausgebaut werden müsse. Von sieben bis 14 Millionen Elektro-Pkw bis 2030 ist in dem Entwurf die Rede.

Aufs Hirn, Michel!

Es kann prinzipiell nicht verkehrt sein, sich beim Ressourcenverbrauch ein wenig zurückzuhalten. Ein Automobil soll seine Insassen von Punkt A nach Punkt B bringen – und weil der Transport Lebenszeit verbraucht, darf er auch Lebensfreude mit sich bringen. Fahren darf Spaß machen. Prinzipiell lebt der Mensch nämlich gern. Um hier einmal ein Auto zu nennen, das keine Lebensfreude bringt, dafür aber um so mehr Verblödung, sei der Audi e-tron herausgegriffen. Diese Ausgeburt technologischen Schwachsinns wiegt, beladen mit fünf Passagieren und Gepäck, über 3 Tonnen (!) (Leergewicht: 2.565 kg). Allein die Batterie dieses Monstrums wiegt an die 700 Kilo. So viel wog ungefähr ein ganzer VW Golf 1. Wer sich einen Audi e-tron zulegt, kauft sich ein Auto, bei dem alleine der „Tank“ soviel wiegt, wie früher ein ganzes Auto. Wie blöde wird´s denn noch? Frage an alle, die noch sämtliche Tassen im Schrank haben:  Was ist der Verbrauchskiller Nummer eins? – Richtige Antwort: Das Fahrzeuggewicht. Nächste Frage: Was ist ein Deutscher mit 70 Kilogramm Körpergewicht, der seinen „umweltbewußten“ Bio-Arsch in einem Audi e-tron von hier nach dort bewegt? – Richtige Antwort: Ein Idiot. Audi e-tron-Käufer könnten sich einen entsprechenden Zettel auf die Stirn pichen: „Ich habe sie nicht mehr alle.“

Die Alternative

Wie sähe ein Auto aus, das mit sparsamem Ressourcenverbrauch bei maximalem Fahrspaß glänzt? Es müsste aus Verbrauchsgründen auf jeden Fall einen drehmomentstarken Dieselmotor haben, dürfte nicht mehr als 900 Kilogramm wiegen, hätte einen Allradantrieb und entsprechende Reifen, um die Kraft auf den Boden zu bringen, dafür aber den ganzen Kokolores nicht, den der verweichlichte Michel heutzutage braucht, um sich der Illusion hinzugeben, sein Fahrersitz sei auch nichts anderes als sein Wohnzimmersessel. Der ganze elektrische Schnickschnack fliegt als erstes raus. Fensterkurbeln statt elektr. Fensterheber, keine Klimaanlage, mechanische Sitzverstellung, mechanische Spiegelverstellung, mechanisches Schiebedach, kein Softclose, keine elektrisch zu öffnende Heckklappe, keine Start/Stop-Automatik, leichtere Batterie, leichterer Anlasser usw.usf. –  wegen des leichteren Gewichts leichtere Bremsen, leichtere Antriebswellen – überhaupt alles viel filigraner und leichter. Ein Verbrauch von 3-4 Litern Diesel auf 100 km sollte sich bei jeder Menge Fahrspaß realisieren lassen. Die deutschen Autos von heute sind viel zu fett. Genau genommen sind sie so fett, wie ihre Besitzer dekadent verblödet sind. Und daß sie verblödet sind, läßt sich einwandfrei beweisen. Wer sich eine E-Klasse zulegt, die ca. 1.800 kg wiegt, an die sechzig Elektromotoren mit sich herumschleppt und dafür lediglich 150 PS (200 CDI) zur Verfügung stellt, der kann sich auch mit einem fetten Butterbrot in den Kühlschrank setzen und behaupten, er sei ein spritziger Eisbär, der sein Leben genießt. Weil seine E-Klasse aber eine Start/Stop-Automatik hat, ist sie mordsmäßig „Öko“ und heißt „Blue Efficiency“. Auf´s Hirn, Michel, nur noch auf´s Hirn!

Wesentlich leichtere Autos mit verbrauchsarmen Dieselmotoren wären im Sinne des eigentlich obsoleten „Klimaschutzes“ wesentlich effizienter, als schwere E-Autos – und man könnte sich die sauteure Errichtung einer Infrastruktur für „Betankung“ und Wartung der elektrischen Schwergewichte sparen. 120 Milliarden Euro für eine „Verkehrswende“, die gar nicht sein müßte, sind für sich genommen schon kriminell. Aber wenn man schon meint, unbedingt eine „Verkehrswende“ zu brauchen, dann wäre der sinnvolle Weg, beim Fahrer und seinen Ansprüchen anzusetzen, d.h. Komfort und Bequemlichkeit wieder auf ein realistisches Maß zurückzuschrauben. Fahrfreude geht auch billiger. Und darum geht´s beim Autofahren eben auch: Lebenszeit so zu verbringen, daß man etwas davon hat. 200 Diesel-PS, 500 Nm Drehmoment, 900 kg Fahrzeuggewicht, 3-4 Liter Verbrauch, Allradantrieb – das macht Spaß und hilft der – *seufz* – Umwelt, wenn´s schon unbedingt sein muß. Es geht ums Gewicht, stupid!

 

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48 Kommentare

  1. Es ist eigentlich ganz simpel. Deutschland hat nicht die Spur einer Chance zu bestimmen, welche Antriebsart sich letztlich durchsetzen wird.
    Es wird nun mal der Elektroantrieb sein, weil dies die Chinesen massiv pushen. Und sie haben einen unschlagbaren Grund dafür. Damit wird der uneinholbare Vorsprung Europas in Sachen Antriebsstrang entwertet und China kann seinen Vorteil bei Akkus ausspielen.
    Also, es gibt deshalb eine harte Quote für verkaufte Elektroautos im Reich der Mitte plus zunehmende Drangsalierung (Zulassung) von Verbrennern und wer da nicht mitmacht verliert den Marktzugang…Ende der Ansage auf dem Hauptexportmarkt.
    So einfach ist Tennis.

  2. Wer gestern die Sendung „hart aber fair“ bis zum Ende ausgehalten hat, konnte nur noch den Kopf schütteln, denn so viel geisitigen Müll konnte ich in einer Sendung noch nie feststellen!
    Daß sich die Klimaaktivistin Luisa Neubauer „auslassen“ durfte, sei dem Sender noch verziehen.
    Aber wenn die Bundesumweltministerin sich zu der Aussage hinreißen läßt, SIE SELBST werden den Klimawandel STOPPEN – und sich damit eine quasi „göttliche Fähigkeit“ zuschreibt, dann ist es schon weit gekommen.
    „Heilige Svenja, wir bitten dich……….!“
    LOL!!!

  3. In einem Punkt muss ich Ihnen widersprechen: 70-80 Diesel-PS reichen auch bei einem Fahrzeuggewicht von 700kg.

  4. Klimaschwachsinn ist Trumpf! ’schland wird gretaisiert und abgezockt für eine imaginäre Weltrettung und die Welt lacht sich über die Doofmichels schlapp!

  5. Elektroauto? Nie! Lieber kaufe ich mich ein 🐴. Aber wisst ihr was? Massive Steuererhöhungen aufm Benzinpreis ist was bei der Leute sofort ankommt (siehe Gelbwesten) . Dann wird die Goko(tzige) massiv Wäler verlieren

  6. „Daß wir in einem Land leben, in dem sich die Mehrheit des Volkes jeden Blödsinn einreden läßt, welcher der herrschenden Ideologenkaste in Politik und Medien einfällt, ist schlimm genug“

    Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass diese Geschichte vom Teufel „Klimawandel“ oder von der „Energiewende“ in Davos erfunden wurde. Warum?
    Die hochindustrialisierte Welt strotzt vor gesättigten Haushalten jener Bürger, die überhaupt Geld haben. Gesättigte Haushalte brauchen nichts mehr – bis auf Ersatzbeschaffungen. Davon aber kann keine Industrie leben; sie lebt von Massenprodukten. Diese aber werden wegen der Sättigung nicht benötigt. Zudem, das hatte ich meinen Studenten beigebracht, gibt es in der Technik eine asymptotische Kurve, die die Perfektion einer Produktentwicklung über die Zeit (x-Achse) darstellt: es wird dadurch aufgezeigt, dass mit fortschreitender Zeit eine Produktentwicklung unwirtschaftlich wird.

    Was schließt sich daraus? Wir müssen bezüglich dem, was wir in den Haushalten als Normalbürger brauchen, völlig neue Produkte her, deren Philosophie eine ganz andere ist. Dann stehen wir wieder bei Null und wir haben weitere sättigende 100 Jahre Wirtschaftsleben vor uns. Wir brauchen neue Autos, wir brauchen neue Fabriken, wir brauchen neue Menschen … Das braucht die Industrie zum Überleben, das braucht der Kapitalismus zum Überleben.

    Energiewende … Glühlampen … Verbrennungsmotore … Wärmedämmung Häuser … (und hunderte Detailprojekte) sind auf den Irrsinn CO2 = Klimakiller zurückzuführen. Da hat eine sehr kluge Gruppierung bestens gearbeitet und dafür gesorgt, dass den Bürgern viel Geld aus der Tasche gezogen wird und das System Kapitalismus weiterhin Bestand haben wird.

    • Brilliante Analyse. Genauso sehe ich das auch. Aber da ist noch eines, den Bürgern wird fast gar kein Geld mehr aus der Tasche gezogen sondern es wird eher das Kreditwachstum befeuert. Man beachte nur mal die Werbung im TV: „und haben sie das Geld?“ „Ich nicht, aber die“ (Auxmoney). Denn es ist illusorisch zu glauben das sich jemand aus der Unter- bis Mittelschicht ein E-Auto vom ersparten kaufen kann. Manche müssen heute bereits ein Kredit für eine Waschmaschine aufnehmen und was erst für ein E-Auto!!!

      Doch darin liegt auch die Lösung des ganzen: der Crash der Schuldenblase.

      Man rechnet so ab 2020 damit, das die Banken dann ihr Eigenkapital verbrannt haben Aufgrund der Nullzinsen und des daraus resultierenden andauerndern Gewinneinbruchs. Wenn vereinzelte Banken kollabieren wird das eine Kettenreaktion auslösen. Schrumpfende Kreditvergabe – Zinsanstieg – Pleiten von innefizienten Firmen – Arbeitslosigkeit – weiterer Kreditkollaps – weiterer Zinsanstieg – noch mehr Bankenpleiten – Systemkollaps.

      Und erst dann stehen wir wieder bei Null und haben weitere sättigende 100 Jahre Wirtschaftsleben vor uns.

    • Man sagt, die meisten Leute hätten keine Angst vor dem Tod, aber dem Sterben. Der Systemkollaps, von dem Sie sprechen, dürfte genau so etwas sein, jedenfalls für einen Großteil von uns einfachen Bürgern.

    • Brilliante Analyse. Genauso sehe ich das auch. Aber da ist noch eines, den Bürgern wird fast gar kein Geld mehr aus der Tasche gezogen sondern es wird eher das Kreditwachstum befeuert. Man beachte nur mal die Werbung im TV: „und haben sie das Geld?“ „Ich nicht, aber die“ (Auxmoney). Denn es ist illusorisch zu glauben das sich jemand aus der Unter- bis Mittelschicht ein E-Auto vom ersparten kaufen kann. Manche müssen heute bereits ein Kredit für eine Waschmaschine aufnehmen und was erst für ein E-Auto!!!

      Doch darin liegt auch die Lösung des ganzen: der Crash der Schuldenblase.

      Man rechnet so ab 2020 damit, das die Banken dann ihr Eigenkapital verbrannt haben Aufgrund der Nullzinsen und des daraus resultierenden andauerndern Gewinneinbruchs. Wenn vereinzelte Banken kollabieren wird das eine Kettenreaktion auslösen. Schrumpfende Kreditvergabe – Zinsanstieg – Pleiten von innefizienten Firmen – Arbeitslosigkeit – weiterer Kreditkollaps – weiterer Zinsanstieg – noch mehr Bankenpleiten – Systemkollaps.

      Und erst dann stehen wir wieder bei Null und haben weitere sättigende 100 Jahre Wirtschaftsleben vor uns.

  7. Da kann Herr E. noch verzweifeln dran, weil das einzig richtige wirklich nur ,,auf’s Hirn drauf,m ist. Wenn ein Voll in seiner verblödeten Mehrheit schwart/grün will, ist eben Hopfen und Malz verloren! Allein die Überschriften auf Epoch Times von heute genügen mir um das hoffentlich baldige Ende dieser irren Spezies herbei zu wünschen.

  8. Es gab schon einige sorgfältig durchdachte Berechnungen von Fachleuten (also den richtigen, nicht den Soziologen und Theologen), die die Unmöglichkeit dieses Szenarios klar belegen. Wir können nicht mit Windrädern, „Solar“ und vergorenem Kuhdung 14 Mio Elektroautos versorgen!

    • Funktioniert schon. Strom kommt mir gerade aus den Ohren raus und wird auf dem Dach und im Keller erzeugt. Ohne Elektroauto würde ich in selbsterzeugtem Strom ertrinken.

  9. Ich freue mich auf Samstag, da werde ich die Klimaretter ärgern und, wenn es trocken ist und die Sonne scheint, mit meinem 30 Jahre alten 560SEL mit 2 Tonnen Gewicht, 5,6 Liter Hubraum und 272 PS mit Katalysator über die hoffentlich leere Autobahn von Düsseldorf nach Roermond mit Endgeschwindigkeit über 240 KM rauschen, nur so aus Fahrspaß.

    • Ab der ehemaligen Grenze aufpassen – die Rijkspolitie mag es nicht, wenn ein Moff schneller als die erlaubten 120km/h fährt!
      😉

    • He he Tesla Model S, Ludicrous Mode, 2, 5 Tonnen und in 3,5 sec von 0 auf 100.
      Besser als Dodge Challenger Hellcat mit rotem Schlüssel…
      Und neuerdings sogar autonomes Überholen auf der Autobahn.

    • Danke für diese Info. Das passt den Etablierten überhaupt nicht! Keine Spur davon, im gleichgeschalteten MSM.
      „….Wissenschaftler vermuten nun, dass es sich dabei um ein zyklische Abkühlung um 3,6 Grad….“
      Ja die Wissenschaft, schafft das schon. Nur hält man bewusst solche Erkenntnisse zurück! Was sagt denn die „heilige Gretel dazu“?
      Da bleibt einem glatt der Schnee im Hals…🤔

  10. Heutzutage sind Kleinwagen „besser“ ausgestattet, als vor 30 bis 40 Jahren die Autos der Luxusklasse. Ohne elektrisch verstellbare und beheizbare Außenspiegel, Klimaanlage, „Entertainment-Center“ mit Internetzugang, elektrisch einstellbaren und beheizbaren Sitzen, Kofferaumklappen-Automatik, Scheinwerferreinigungsanlage, Abstandshalter-Assistent, Spurhalte-Assistent, Einpark-Automatik und sonstigem Unsinn scheint sich heute ein Auto nicht mehr zu verkaufen. Meint jedenfalls die Automobilindustrie. Anscheinend scheint sie den Nerv der Kunden damit zu treffen, denn das wird alles gekauft – und bezahlt. Kräftig bezahlt!

    Diese ganzen Extras tragen natürlich auch kräftig zum Verbrauch bei, aber sie machen dennoch nicht das Gros des Specks aus, den unsere Autos über die Jahre angesetzt haben.Das Mehrgewicht ist hauptsächlich dem Thema Insassenschutz zu verdanken. Die Fahrzeugkarosserien sind deswegen deutlich schwerer, als wir es aus unsere Jugendzeit kennen. Allerdings hat die „Leichtigkeit“ damals auch einen erschreckend hohen Preis – bis zu 25.000 Tote pro Jahr im Straßenverkehr im Westen allein, bei einem PKW-Bestand, der vielleicht ein Viertel des heutigen war!

    So wünschenswert leichte Autos sind, mit den jetzigen Materialien ist das nicht machbar.

    Was das Thema Fahrspaß angeht – es gibt im Internet genügend Filme und Berichte aus den 1960er Jahren, die uns zeigen, was Fahrspaß damals war. Ein Porsche 356 kam mit 60 oder 90 PS daher …

  11. Audi e-tron auf Autobahn mit Durchschnittsgeschwindigkeit 120km/h kommt sage und schreibe 274 km weit. wow!
    Golf VII 1,6 TDI braucht bei normaler Fahrweise ca. 4 Liter/100 km.
    Meinen Golf VI mit 2 Liter TDI braucht ca. 4,8 Liter/100 km

    • Und dann benutzen die Etablierten, das Wort: “ Nachhaltigkeit“!!!!
      Also 3x an die Steckdose von Berlin nach München. Das könnte eine Tagesreise werden! Heute braucht man noch derzeit 4-5 h bei günstigen Verkehr.
      Mit dem „E-Mobil“, wird man früh am morgen los fahren müssen, um abends in München, irgendwann dort anzukommen! Sehr “ nachhaltig!“
      Ps: zeitgleich könnte es sein, das man von einem Radler überholt wird…😁

  12. Wie sagte doch der Verbrecher Joschka „das Steuergeld kann auch rigeros verschwendet werden, Hauptsache die Deutschen haben es nicht“ und was macht der Dummbürger❓er geht noch hin und wählt seinen Henker

  13. 200 PS bei 900kg und das mit Allrad. Ich denke dabei an meine Jugend. Golf I GTI mit 810kg und 110 PS. Man da hat das Fahren noch Spass gemacht. Und es wurde einem auch nicht von Klima Gretel und der Umwelt Lobby verdorben, die sich mit und wegen unserer Unkenntniss Dumm und Dämlich verdienen.

  14. Ein Freund von mir fährt einen Oldtimer, einen Opel Rekord Bj. 67. Wenn man das Auto sieht, Vollblech, kein Plastik, Stoßstange aus Stahl usw., könnte man meinen, der wiegt 2 Tonnen. Aber Pustekuchen ! 960 Kg Leergewicht. Mein kleiner Polo von 2007 wiegt 1400 Kg leer wegen der vielen unnötigen Extras ! Mit einem Motor von heute, könnte man den alten Opel richtig spritsparend fahren.

    • Na ja, am Motor allein liegt´s nicht – die alten Kisten hatten einen cw-Wert einer Wohnzimmerschrankwand. Gewicht ist für den Rollwiderstand erheblich aber wenn so ein Auto einmal in Schwung ist, dann ist´s der Luftwiderstand!

      Trotzdem – die alten Autos waren einfach schön!

  15. Da gibt es auch noch ein tolles Auto von BMW. Den BMW i8 Coupé.
    Original von der BMW Webseite:
    Ebenso rasant schießt auch der Drehzahlmesser nach oben: der innovative Plug-in-Hybridantrieb erzeugt 275 kW (374 PS) und beschleunigt das neue BMW i8 Coupé in 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Zukunft ist jetzt. Und sie ist aufregend wie nie.
    BMW i8 Coupé:
    Kraftstoffverbrauch in l/100 km (kombiniert): 1,8 (Durchschnittsverbrauch laut Auto Motor und Sport 55.000 km Test: 11,3 l/100)https://www.auto-motor-und-sport.de/test/bmw-i8-hybrid-sportwagen/
    Alltagsreichweite rein elektrisch in km: bis zu 40
    Grundpreis: 138.000 €
    Auf der Werbseite von BMW wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man sich beim Kauf diese Wagens die 2000 € Umweltprämie holen kann. Na wenn das nicht innovativ ist.

  16. Angefangen bei den Werten, der Familie, des Volkes bis zur Wirtschaft ist es ein allgemeines Vernichtungswerk ausgehend von jenem lethargischen Brückenkopf Merkel.

  17. Sehr viele der derzeit gefahrenen PKW, oft sogenannte SUV, sind wie hier im Artikel beschrieben völlig überzüchtet und mit Schick-Schnack überladen. Tonnen Schwere Ungeheuer. Die beschriebene Reduzierung der überflüssigen Extras ist also erstes Gebot.
    Das der Diesel Motor aber seine Grenzen erreicht hat, ist unter echten Fachleuten unstrittig. Die Firma Toyota stellt keine Diesel Motoren für PKW mehr her. Warum wohl?? Kürzlich hat die Firma einen völlig neu entwickelten hochmodernen 2 Liter Benzin Motor vorgestellt gegen den auch die modernsten Diesel Motoren bei Verbrauch und Emissionen nicht die geringste Chance haben. Diese neu entwickelte Maschine als Antrieb im Hybridfahrzeug hat extrem geringe Emissionen und minimalsten Verbrauch.. Der E-Motor ist nicht die alleinige Lösung für die Zukunft, es gibt auch andere Wege.

    • Ich bin auch so ein SUV Fahrer, allerdings aus rein medizinischen Gründen. Ich habe Bandscheiben und Knieprobleme und komme in einen Kleinwagen weder gut rein und nur mit Hilfe wieder raus. Da muss man die 11L/100km die so ein Minitruck realistisch verbraucht in Kauf nehmen.

  18. Die BRD Partreien kämpfen bis zum Endsieg…………….eines ist gewiss, keine einzige sozialistische Regierung hat das zu Regierende Land zum blühen gebracht………..Es riecht förmlich nach Endsieg……………….

    Wollt ihr den totalen Untergang? Wollt ihr ihn, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir ihn uns heute überhaupt noch vorstellen können?

    Ja brüllen die roten Socken und werfen vor Glück die Willkommensbärchen, steigen auf ihr Elektrofahrrad ………………

    • Volle Zustimmung bis auf den letzten Satz. Elektroräder werden mit null Euro subventioniert und sind trotzdem ein Renner (ich hab selbst eines). Elektrische Kleinantriebe sind absolut sinnvoll. Der Spaß hört aber auf, sobald Milliarden unseres Steuergeldes für religiöse Wahnvorstellungen geopfert werden.

  19. wer schon Hirntot ist, der wird diesen berechtigten Artikel weder lesen, geschweige denn verstehen. Dieses Land besteht in der Mehrheit aus verblödeten Vollpfosten. Klingt komisch, ist aber so

  20. Hmmm….seit einiger Zeit, verstehe ich wieso der Schickelgruber in Deutschland Erfolg hatte. Muss wohl so, wie gerade jetzt gelaufen sein. Der fehlende Wille sich gegen die Diktatur aufzulehnen, wird höchstwahrscheinlich das Deutsche Land, mal wieder in die Katastrophe führen.

  21. Man will wohl das deutsche Vermögen so schnell wie möglich verbrenne und damit auch wirklich nichts übrig bleibt hat man schon alle Goldreserven zurückgeholt.

  22. Ich kauf mir ein Dieselaggregat, das den Akku meines Elektroautos während der Fahrt lädt. Das Dieselaggregat wird mit billigen Heizöl aus Tschechien betrieben. Wenn ich zu Hause bin, erzeugt das Dieselaggregat Strom für 20 Cent / kWh – auch bei Windstille und Dunkelheit.

  23. Lieber Autor!
    Erst mal herzlichen Glückwunsch und Dank (!!!) für die korrekte gute alte deutsche Orthografie!!!!
    Und für den Inhalt sowieso! 😊😊😊
    Lektüreempfehlung an Euch alle: das neueste Compact Magazin „Greta nervt!“ 👍👍👍

  24. In Schlandland scheint so vieles daneben zu gehen in letzter Zeit. Irgendwie auch total medial verbloedet und verblendet. Da bekommt der Michel*in so viel aufgemeint. Da bleib ich lieber in Feinstaub- und NO2-Paradies Sao Paulo und brauche mir keine Gedanken ueber die Zukunft zu machen.

  25. Passend zum Audi e-tron wird demnächst sicherlich auch noch das Rad in Ingolstadt neu erfunden. Das Ergebnis wird viereckig sein.

  26. Was die CO2-Emissonen betrifft, bin ich gleicher Ansicht, bzgl. der Autos versteh ich nicht viel davon, es klingt aber vernünftig.

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