Die neuen Rassisten werden sagen: Wir sind die Anti-Rassisten!

Linksextremisten, Antifa und Chaoten (Bild: Shutterstock.com/Von Gorb Andr)
Linksextremisten, Antifa und Chaoten (Symbolfoto: Shutterstock.com/Von Gorb Andr)

Der klassische Rassismus ist laut Duden eine ideologisch geprägte Lehre, deren Inhalte besagen, dass bestimmte Menschengruppen und Völker aufgrund von biologischen Merkmalen anderen Populationen in ihrer kulturellen Leistungsfähigkeit über- oder unterlegen sind. Soziologen und Kulturwissenschaftler orten die Ursprünge des Rassismus bereits in der Antike und manche Forscher schreiben seine Entstehung und Verbreitung den jeweiligen intellektuellen Vordenkern ihrer Zeit zu.

Die selben Muster

Die Denkmuster des Rassismus, die in früheren Zeiten Ausbeutung, Verfolgung, Unterdrückung bis hin zur Vernichtung von verschiedenen Ethnien und Kulturen ermöglichten und die diese Untaten nicht nur rechtfertigten, sondern sogar für gut und richtig erklärten, haben sich „weiter“-entwickelt. Heute gibt es gewissermaßen einen Rassismus 2.0, der sich längst von der Ächtung diverser biologischer Merkmale entfernt und in eine Abwertung und Herabwürdigung bestimmter (politischer) Haltungen verwandelt hat.

Die Vertreter des Rassismus 2.0 sind paradoxerweise die selbsternannten Anti-Rassisten, die heute auf ganzer Linie gegen den biologistisch begründeten Rassismus vorgehen und vor allem im linken Lager zu finden sind. Unter dem Deckmantel der Gleichheitsphilosophie und des Humanismus versuchen linksorientierte Hardliner ständig, allen Andersdenkenden den Mund zu verbieten oder zumindest deren Einstellungen für verwerflich zu erklären.

Die orthodoxen Linken tun dies unter Verwendung derselben kodifizierten Raster, die früher von den Bio-Rassisten verwendet wurden. Sie haben diese Muster nur umgemünzt und von der biologistischen auf die politische und moralische Ebene verlegt. Dort fällen sie ihre Urteile: Der politisch Andersdenkende gilt als schlecht, intellektuell und charakterlich minderwertig, genuin böse, moralisch letztklassig oder ist sonstwie mit ganz schrecklichen Übeln behaftet und natürlich völlig unbelehrbar und nicht zu bekehren. Am besten ist es daher, ihn zunächst öffentlich und persönlich anzugreifen, an den Pranger zu stellen und ihm dann seine Meinung und seine Weltanschauung zu verbieten, weil diese für destruktiv und gefährlich erklärt wird.

Opferkult

Um den Rassismus 2.0 zu legitimieren, muss man sich als Vertreter desselben natürlich gegen jede Kritik immunisieren. Das gelingt am besten, wenn man sich als Opfer darstellt und dann aus der Opferrolle heraus die neo-rassistischen Angriffe aufbaut. Für die eigene Viktimisierung bieten sich jede Menge Optionen an: Man ist Frau/Feministin, Schwuler, sozial Benachteiligter, Migrant oder was auch immer – Hauptsache, man kann in der Rolle des Schwachen und Schlechtweggekommenen glänzen und dem Gegenüber dafür empört die Schuld geben.

Ein beliebtes Zielobjekt des politisch transformierten linken Rassismus 2.0 ist derzeit der „mächtige, alte weisse Mann“. Weil es ausschließlich um Weiße geht, ist sogar ein Schuss klassischer Bio-Rassismus dabei. Alles, was dieser weiße Mann von sich gibt oder tut, wird automatisch und ohne Differenzierung im weitesten Sinne als Hassrede oder als rechte Machtdemonstration denunziert. Man ist heute schon verdächtig, wenn man eine helle Hautfarbe hat, ein Mann über 50 und erfolgreich ist. Aus linker Sicht muss sich diese Gruppe von Männern von vornherein immer für alles entschuldigen, denn für sie gilt die pauschale Schuldvermutung.

Feministische Männer

Weil dieses Objekt der übelwollenden linken Phantasien vor allem von den Feministinnen als Ziel Nr. 1 auserkoren wurde, finden wir unter den angesprochenen weißen Männern recht viele, die zum Feminismus übergelaufen sind und dort ihr erbärmliches Dasein fristen. Sie sind feige und wollen ihr Leben nicht als Zielscheibe von Furien und Erinnyen verbringen. Einige dieser „Männer“ sind natürlich auch nur Heuchler, die glauben, dass sie mit einer vorgetäuschten unterwürfigen Haltung das Wohlwollen der „modernen“ Frauen erlangen können. Für beide Sorten Mann gilt, dass für sie das Prinzip Männlichkeit in Frage zu stellen ist: Es gibt eigentlich kaum etwas, das lächerlicher und erbarmungswürdiger ist als ein „männlicher“ Feminist.

Natürlich wird der gewendete Rassismus, der als Gleichheitsdenken getarnt wird, auch in allen anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens eingesetzt. Die Kulturkritik etwa läuft heute sofort Gefahr, als Bio-Rassismus verteufelt zu werden, wenn sie ernsthaft wird. Kritische Fragen, die den Islam oder die Migration betreffen, können und dürfen jederzeit als „rassistisch“ und „fremdenfeindlich“ missinterpretiert werden, ja sie sollen das sogar. Sachlich ist das natürlich völlig unsinnig und absurd, weil eine multinationale Religion und Kultur ja niemals an einer Rasse festzumachen ist, sondern bestimmten geistigen Haltungen entspricht.

Die Nachfahren Rousseaus

Die einzig edle und legitime „Rasse“ ist heute daher nur mehr diejenige, die aus lauter linksideologisch gefestigten und durch den Modernismus geläuterten Menschen besteht. Wer dazu gehören will, muss seinen Rousseau gelesen haben und seinen Marx, er soll Adorno und Horkheimer kennen und er muss vorgeben, zumindest ein bisschen nach den Ideen dieser Autoren zu leben. Am besten gelingt das natürlich den Salon-Linken, die sich in einem ganz speziellen Zynismus nach außen hin als altruistische Linke gerieren, aber in Wirklichkeit nur auf ihre eigenen Vorteile bedacht sind.

Die Vertreter des Rassismus 2.0 halten sich jedenfalls für die neuen und moralisch unangreifbaren Übermenschen und für die intellektuelle Herrenrasse – ohne das natürlich jemals zuzugeben. Und, noch schlimmer, vielen von ihnen ist diese ihre dubiose Haltung nicht einmal bewusst, weil sie vor lauter Moralisieren und Empören keine Zeit zur Selbstreflexion finden. Die Vertreter des Rassismus 2.0 wollen bestimmen, was gut und schlecht ist und sie möchten festlegen, wie der Mensch politisch zu sein und wie er zu leben hat. Und sie erteilen sich selbst die Befugnis, alles, was ihnen nicht passt, in Grund und Boden zu verdammen.

Obwohl die beschriebene Version des linken Weltbilds vom gesunden Menschenverstand schon längst ad acta gelegt wurde, beherrscht es noch immer große Teile der veröffentlichten Meinung und der Medienszene. Dort haben Marxens Jünger und Rousseaus Verehrer zum letzten Gefecht geblasen – sie wissen um ihre Existenzbedrohung. Es ist daher davon auszugehen, dass es vor dem Aus dieser Spielart der linken Ideologie noch zu heftigen neo-rassistischen Angriffen auf alles und jeden kommen wird, der nicht irgendwie im Chor der Mainstream-Medien mitsingt.


(Dieser Artikel erschien im Original auf thedailyfranz.at) und wurde von P.I.News übernommen

Loading...

8 Kommentare

  1. Es ist viel einfacher. Das, was ihr nicht annhemen wollt und was sie euch zum hassen gegeben haben, wird euch einfangen und den Verstand rauben. Es geht gerade schon los. Die Kirche wird durch einen häretischen Papst geschwächt, indem er das Archiv benutzt, um Dinge zu installieren, die die Kirche selber geschaffen hat. Die Homosexualität ist die Unzucht, die gerade dafür sorgt (weil sie massiv öffentlich wird), dass die Menschen den eigenen Glauben verlassen und den Vatikan als Gott betrachten und sich abwenden. Und damit hassen sie den Kern, der sie eigentlich rettet.
    Die Anschläge in Neuseeland geben dem ganzen den Rest. Es ist eine Antichristenzeit und sie ist nicht Menschlich kontrolliert, sondern eine Masse aus 1/3 aller Menschen auf dieser Welt.
    Es ist einfach…denn es ist Bestimmung. Niemand hier kann sich entziehen, weil er schon vor seiner Geburt dazu bestimmt ist, was er jetzt ist und was er noch werden wird.
    Der Sieg Christi ist eine Gemeinschaft aus Jesus Christus am Ende auf der ganzen Welt, vereint durch den Glauben in Standhaftigkeit und dem Glauben selbst. Eine Unterscheidung, um den Gottlosen und Schlechten vom wahren Gläubigen zu trennen. Anders würde sich die Offenbarung nicht erfüllen können und sie passiert bereits und nähert sich dem Ende des 1.Teils.

    Die Welt wird jetzt gereinigt. Und es werden sich die wundern, die nicht im Buch des Lebens stehen. Das sind die Antichristen, Atheisten und Schlechten.
    Diese Drei vereinen alles, was verschinden wird. Wenn ihr die Stellen lest, werdet ihr es verstehen.

    Lest Offenbarung 17 und dann 19 Dann werdet ihr es begreifen. Bis dahin, ist es nicht mehr weit. Wenige Jahre nur noch.

  2. Ich bin der festen Ansicht, dass zum Beispiel Ostasiaten (Chinesen, Japaner, Koreaner) wesentlich intelligenter sind als Neger. Damit bin ich Rassist. Na schön, dann bin ich es eben, kann damit gut leben.

  3. Dazu sage ich nur: „DAS UNBESCHRIEBENE BLATT“, die moderne Leugnung der menschlichen Natur“ von Steven Pinker.

  4. Aber,aber,geschieht doch alles im Namen der Demokratie,Andersdenkende verfolgen und bedrohen und verletzen?Im Namen der Demokratie!Sein Informationsmonopol zur taktischen Ausgrenzung politischer Mitbewerber benutzen?Im Namen der Demokratie!Der Opposition demokratische Ämter im Bundestag verwehren?Natürlich im Namen der Demokratie!Hetze,Hass Verächtlichmachung?Auch im Namen der Demokratie!Ihrer“Demokratie“!!!!!

  5. „Wer dazu gehören will, muss seinen Rousseau gelesen haben und seinen
    Marx, er soll Adorno und Horkheimer kennen und er muss vorgeben,
    zumindest ein bisschen nach den Ideen dieser Autoren zu leben.“

    Der Autor dieses Textes glaubt doch wohl nicht allen Ernstes, daß die Leute „die heute dazu gehören“ wollen auch nur irgendein Werk dieser Autoren gelesen haben. Die Kritiker dieser Leute übrigens meistens auch nicht, sonst wüßten sie, daß z.B. Horkheimer die westliche Kultur als überlegen ansah und Adorno nach dem Kriege nicht schnell genug aus den USA wieder zurück nach Deutschland kommen konnte, um sein geliebtes Deutsch zu sprechen und deutsche Theater und Konzerthallen besuchen zu können.

  6. Das ist wohl der größte Blödsinn den ich seid langem gelesen habe. Sieht so aus als wäre dieser Blog auch Links Unterwandert wenn so ein Müll reposted wird. „Rassismus“ ist ein Begriff der in den späten 20er von Marxisten eingeführt wurde, und ihr dämlichen Journo Huren seids auch noch so blöd die Konstruierte Geschichte der linken zum Begriff zu rekonstruieren und ihm legitimität zu geben. Schämts euch Verräter

Kommentare sind deaktiviert.