Würde Schulboykott wegen Migranten auf Samos Merkels Unterstützung finden?

Asyllantenlager (Smbolbild: shutterstock.com/Von hikrcn)
Asyllantenlager (Smbolbild: shutterstock.com/Von hikrcn)

Griechenland/Samos – Auf der griechischen Insel Samos bestreiken Eltern die Grundschule. Aus Sorge um die Gesundheit ihrer Kinder sollen diese solang dem Unterricht fern bleiben, wie Migrantenkinder aus der total überfüllten Asylantenunterkunft der Insel dort beschult werden. Griechenlands linksradikaler Migrationsminister wirft den Eltern „Hass“ und „Rassismus“ vor. Stark anzunehmen, dass Merkel diesen Schulstreik nicht unterstützen würde.

Der Elternverband der Volksschule hatte am 5. März beschlossen, die Grundschule zu bestreiken, So wollen sie dagegen protestieren, dass die Schule 14 Kinder aus dem völlig überfüllten Migrantenlager der Insel in Integrationsklassen aufgenommen hat. Die Eltern machen geltend, dass sie wegen der katastrophalen hygienischen Zustände eine Gesundheitsgefahr für ihre Kinder sehen. „Diese Kinder leben unter armseligen Bedingungen im Lager, mit Ratten und allen möglichen Krankheiten. Wir fühlen uns nicht sicher, wenn wir unsere eigenen Kinder zur Schule bringen“, so ein Vater, gegenüber dem Spiegel.

Griechenlands linksradikaler Migrationsminister Dimitris Vitsas (Syriza) hat, wie es vermutlich Angela Merkel – anders als bei der „Fridays for Future“-Schulschwänzerei – ebenfalls tun würde, den Schulboykott harsch kritisiert.  Er rief die Eltern am Dienstag auf, ihre Kinder wieder in die Volksschule zu schicken. „Pflanzen Sie keinen Hass auf Andere in die zarte Seele der Kinder“, schrieb der radikale Sozialist  in einem offenen Brief. Hinter diesen Aktionen stünden Menschen, die die schwierige Lage auf Samos ausnutzten, um Rassismus zu schüren, erklärte der Syriza-Funktionär weiter.

Dieser Unterstellung springt ein Arzt am Samos Public Hospital bei. Alle  Migrantenkinder seien gesund, was diese Eltern behaupten, sei absoluter Unsinn. Die wahren Motive der Eltern seien wohl andere, so der Arzt, der glaubt, dass der Schulboykott – auch wenn er vor ein paar Tagen  ausgesetzt wurde – die wachsende Ablehnung der lokalen Bevölkerung gegenüber Asylbewerbern auf Samos widerspiegele. „Fest steht: Auf unserer Insel gibt es eine ekelhafte Hinwendung zu Intoleranz und Rassismus“, so der linientreue Arzt gegenüber dem Spiegel.

Das Lager auf Samos ist für knapp 650 Menschen ausgelegt. Tatsächlich leben dort nach Angaben der Regierung aber fast 4.000 Menschen, mehrheitlich aus Afrika immigriert. Viele Migranten hausen in schwer beheizbaren und feuchten Containern, rund ein Drittel in Zelten – auch außerhalb des eigentlichen Lagers und sind bereits seit geraumer Zeit eine maximal Belastung für die einheimische Inselbevölkerung. (SB)

 

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28 Kommentare

  1. Aber selbstverständlich sind die MIgrantenkinder alle gesund. Krätze und Tuberculose fallen vom Himmel, und die Erde ist eine Scheibe.

  2. „… Arzt am Samos Public Hospital bei. Alle Migrantenkinder seien gesund,…“
    Das erinnert mich an den schon lange widerlegten Spruch des Bundesärztepräsidenten Montgomery, der den hier angelandeten „Flüchtlingen“ ja auch unbesehen eine Übergesundheit attestierte! 😁

  3. Unbedingt zum Thema Schulstreik das Interview von Hofreiter auf DLF anhören. Bei PI-News zu hören, einfach klasse!

    • Ja, in der Tat! Ich habe mich köstlich amüsiert. Erschreckend ist allerdings, von welchen Dumpfbacken und dummen Menschen wir regiert werden. Herr Hofreiter hat sich diesbezüglich wunderbar entlarvt.

    • Frau Hofreiter hat damit eindrucksvoll bewiesen, dass er/es/sie, ein absolutes Hohlbirnchen ist!

    • Leider.
      Wegen einem schweren Gehörschaden versteh ich im TV / YouTube kein Wort.
      Ich höre alles, versteh aber nichts.
      .
      Ein Grund, warum ich mir die Reden von den AfD-Abgeordneten im BT nicht anhören kann.
      Und schriftlich?
      Gibt es. Zu kompliziert.

  4. Bald werden die Migranten einen Antrag auf Übersiedlung nach Deutschland stellen, denn in Deutschland gilt in erster Linie das Wohlbefinden der Eltern und Kinder der Landnehmer. Sie fühlen sich in Griechenlad missverstanden und fürchten um ihre Sicherheit.. Eltern in Deutschland, die diesem Beispiel folgen würden, bekommen sofort Besuch von der Polizei und Post von der Staatsanwaltschaft. . Linke, Grüne und die Weltverbesserer stellen Strafanzeige wegen Volksverhetzung. Hier kuschen die Eltern und tanzen nach der Pfeife der Gäste von Frau Dr. Dr. hc. Merkel. Den Griechen kann ich nur gratulieren. Sie sind mutig.

    • Ja, stellen Sie sich das vor. In Israel wurde ihre die Ehrendoktorwürde verliehen. Habe ich dort in der Zeitung gelesen. Wegen ihrer Verdienste gegenüber der jüdischen Bevölkerung. Vielleicht a bisserl, da sie einen jüdischen kleinen Zweig in ihrer Familie hat. Das ist nur eine Mutmassung. Die haben sicher nicht davon gehört, dass neben den christlichen, auch die jüdische
      Bevölkerung von Moslems ind Deutschland drangaliert oder tyranisiert werden dürfen, ohne dass nenneswerte Sanktionen verhängt werden..

    • Die Mutter von M. ist polnische Jüdin, also ist M. eine Jüdin. Es gilt immer die Abstammung der Mutter.

    • Dann dürfte man sie eine Konvertitin nennen, denn der Herr Papa war ein fahnenflüchtiger Hamburger Pfarrer, der über die Mauer ins gelobte SED-Land hüpfte. Er taufte sein Kind natürlich. Dafür haben Juden einen sehr abwertenden Namen, den ich aus Gründen des Anstandes nicht sage. Danke für den Hinweis. Ich kannte das. Bin aber bei meiner Einstllung etwas zu vorsichtig zu Werke gegangen. Warum, verstehe ich jetzt selbst nicht mehr.

    • Schwachsinn.
      .
      Merkel und Humor?
      Naja. Sie verarscht uns nach belieben.
      Auch eine Art von Humor.

  5. Eltern, denen die Gesundheit ihrer Kinder am Herzen liegt, gelten dort also als Rassisten.
    Das wird ja immer abenteuerlicher.
    „Alle Migrantenkinder seien gesund, … “ halte ich für eine Lüge. Andernorts hört und liest man da etwas ganz anderes

  6. Auch wenn der Autor Recht hat, so sollte man Merkel mit solchen Bildern
    nicht auf die Idee bringen diese Migranten im Rahmen des GCM oder GCR
    nach Deutschland zu holen, zumal jetzt entgegen früherer Statements
    diese Verträge nun doch verbindlich sein sollen.

  7. In Afrika wäre es warm.
    Unverständlich, wie man in solchen Verhältnissen leben mag. In deren angestammten Heimat ist es sicher nicht schlechter.
    Worauf warten die ? Gute Frage !

    • Sie warten auf die Fahrkarte nach Germoney, dem Land, in dem für alle Afrikaner Milch und Honig fließen

    • Nee, keine gute Frage,
      weil jeder normaldenkende Mensch und der Rabe die Antwort kennen: Sh. unten!
      🤑🤑🤑

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