Trump will Golanhöhen als Teil von Israel anerkennen

Foto: Gage Skidmore/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/
Präsident der USA Donald Trump (Foto: Gage Skidmore/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/)

USA – Während Präsident Barrack Obama dafür bekannt war, eher die muslimischen Palästinensern zu hofieren, zementiert Donald Trump die US-israelische Partnerschaft und plädiert dafür die Golanhöhen offiziell als Teil von Israel anzuerkennen.

In einer Wortmeldung auf Twitter spricht sich der US-amerikanische Präsident Donald Trump aus, die Staatsgrenze Israels an den Golanhöhen anzuerkennen. Seit 1967 befinden sich diese in der Hand der Israelis, nachdem die arabischen Nachbarstaaten Syrien, Ägypten und Jordanien versucht hatten den jungen, jüdischen Staat zu vernichten. Bei der Schlacht auf den Golanhöhen konnten die Israels über die syrischen Truppen triumphieren und die Golanhöhen den Syrern abnehmen. Seither bilden die grünen Anhöhen eine natürliche Barriere für den israelischen Staat. Diese Funktion betonte auch Trump und merkte an, dass die Höhen „besonders wichtig für die strategische Sicherheitslage des israelischen Staates und die regionale Stabilität“ seien.

1981 wurden die Golanhöhen offiziell von Israel annektiert,  was jedoch von der internationalen Staatengemeinschaft bisher nicht anerkannt wurde. Eine Anerkennung durch die USA könnte jedoch eine Kettenreaktion in Gang setzen, die dafür sorgt, dass auch andere Staaten dem Beispiel Washingtons folgen. (CK)

 

 

 

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12 Kommentare

  1. Israel kann die Golanhöhen gar nicht mehr zurückgeben.
    Wenn das Israel machen würde kämen ständig Angriffe von den Golanhöhen auf Israel.

    • Sehe ich genau so. Ich habe mir die Golanhöhen von israelischer, jordanischer und syrischer Seite angesehen. Falls Israel die Golanhöhen an Syrien abtreten sollte, gehören sie mit dem berühmen Klammmerbeutel gepudert.

      Wenn Syrien verlorenes Gebiet zurück haben will, sollten sie sich in erster Linie mit der Türkei anlegen. Die Türken haben sich nämlich von den Franzosen den Sandschak Alexandrette (heute: Iskenderun) „schenken“ lassen, wo überwiegend Araber wohnen. Ausserdem sind die Türken gerade dabei, sich in Nordsyrien Gebiete unter den Nagel zu reissen.

  2. Jetzt sicher nicht mehr. Ausserdem waren sie drusisches Gebiet und die Drusen leben lieber in Israel als in Syrien. Die arbeiten sogar ganz gerne bei der israelischen Polizei oder in der Armee. Die Sache ist gegessen.

  3. Wie soll das zum Frieden da unten beitragen?? Den Mechanismus soll mir mal einer erklären.
    Bisher haben alle Versuche, egal von wem, dort etwas zu bewegen, nichts genutzt. Solche Aktionen von Trump heizen nur weiter ein, fördert bewaffnete Konflikte und Krieg. Und Krieg führt wieder zu mehr Migration…

    So lange in den Köpfen „Auge um Auge“ herrscht und statt miteinander, gegeneinander geredet wird, werden sich die Menschen dort weiter die Augen auskratzen.

  4. 52 Jahre vollendeter Tatsachen sollten sogar für langsamdenkende Muselmanen ausreichen, um zu realisieren, dass sie die Folgen dreier von ihnen selbst angezettelten und krachend verlorenen Kriegen gefälligst selbst zu tragen haben. Mit Kreischen und Selbstmitleid werden sie nie aus ihrem selbstverursachten Shithole rauskommen. Ausser sie fallen die Erfolgsleiter bei der SPD hinauf, klar.

    • Also wenn mich jemand dreimal schwer angreift und dabei glaubhaft androht, mich umzubringen, ich ihn aber jedesmal besiege, dann bin ich deiner Ansicht im Unrecht? Besonders, wenn ich ihn gleich vorbeugend daran hindere, mich noch ein viertes Mal an einer bestimmten Stelle zu überrollen?

    • Du meinst also, dass der Stärker derjenige ist, der Recht hat?
      So wie im Islam die Muskelkraft (Männer) behauptet, die Schwächeren (Frauen) sind logischerweise die weniger intelligenten?
      Nein, Unreccht bleibt Unrecht.

      Wenn Dein Nachbar 30 % Deines Garten ohne Deine Einwilligung bearbeitet und nutzt, dann ist er im Recht? Weil er stärker ist, weil er 5 starke Söhne hat, die Dir die Nase verbiegen, wenn Du was dagegen sagst?
      Nein, so funktioniert Rechtsprechung nicht.

    • Es gibt ein Recht auf Notwehr und ein Recht auf sichere Grenzen, nachdem man bereits dreimal mit dem Tod bedroht wurde und nach wie vor wird. Das alles zusammen trifft auf die Golanhöhen zu.

      Im Gegenzug gibt es kein Recht auf tödlichen Angriff, so wie es die Syrer nach wie vor für sich beanspruchen. Deine Argumente von wegen Unrecht des Faustrechts solltest du lieber den Syrern verklickern.

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