Wirbel um „Türkischverbot“ bei BMW

Foto: Durch Roman.S-Photographer/Shutterstock
BMW (Foto: Durch Roman.S-Photographer/Shutterstock)

Bayern/Garching – In einer Abteilung des Autobauers BMW im oberbayerischen Garching in der Nähe von München soll ein Vorarbeiter ein Türkischverbot erlassen haben.

Die Aufregung war riesengroß, als die Bild-Zeitung berichtete, dass rund 20 türkischstämmige Mitarbeiter der insgesamt hundert Beschäftigten aufgefordert worden seien, ab sofort auf Deutsch untereinander zu kommunizieren. Außerdem seien die türkischen Kollegen in eine separate Schicht versetzt worden. Hintergrund der Anweisung des Vorabeiters sollen massive Lästereien türkischer Mitarbeiter in deren Muttersprache im Pausenraum gewesen sein. Dies sollte mit der Maßnahme unterbunden werden.

Die betroffenen Mitarbeiter wollten die Entscheidung nicht hinnehmen. Da der Vorfall für sie ein Fall von Diskriminierung darstellt, reichten sie Beschwerde ein.

Unternehmenssprecher Jochen Frey bestätigte gegenüber der Neuen Presse das Verbot während der Arbeit. Das Unternehmen schreibe Mitarbeitern nicht vor, in welcher Sprache sie sich unterhalten sollen, so der Konzern-Sprecher zur „Bild“. Allerdings schränkte er ein, dass Arbeitsanweisungen für alle verständlich sein und auf Deutsch erfolgen sollten. Ein ausdrückliches Türkischverbot habe es aber, wie die Bild-Zeitung berichtete, nicht gegeben. Es habe eine Arbeitsbesprechung gegeben, bei der darum gebeten wurde, dass Deutsch gesprochen wird, damit alle Teilnehmer auf dem gleichen Stand sind. Der Vorfall werde von der Personalabteilung überprüft. (SB)

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34 Kommentare

  1. Einfach in Personalreglement Deutsch als Pflichtsprache festsetzen; oder… ‚ich nischt Deutsch sprechen‘?

  2. Aufnehmen die ne einem vereidigten Dolmetscher übergeben! Übrigens wurden bei BMW in Dingolfing sämtliche Mitarbeiter, d.h. Leiharbeiter der Firma Kühne und Nägel hauptsächlich Kroaten angewiesen, während der Arbeitszeit soweit möglich nur Deutsch zu reden! Von denen hat sich keiner beschwert. Sind ja auch keine Musels!

  3. Das zeugt von einer ganz schönen Kaltschnäuzigkeit : über Kollegen in einer Sprache hetzen, die von denen nicht verstanden wird und sich dann beschweren, wenn verlangt wird, dass die soviel Mumm und Anstand haben in der hiesigen Landessprache zu lästern.
    Haben wohl keine „Eier“ , diese Muttersöhnchen

  4. -Hintergrund der Anweisung des Vorabeiters sollen massive Lästereien
    türkischer Mitarbeiter in deren Muttersprache im Pausenraum gewesen
    sein.-

    Das ist eine massive Störung des Betriebsfriedens, es kann zur Abmahnung und sogar zur Entlassung führen.

  5. Wenn man sich sein eigenes Land von irgendwelchen dahergelaufenen Migranten wegnehmen lässt, darf man sich nicht wundern, wenn man ausgelacht und verspottet wird. Wer sich keinen Respekt verschaffen kann, verdient auch keinen!

  6. Welchen Sprachen muss man in Deutschland mächtig sein wenn man nach einem längeren Auslandsaufenthalt wal auf die Idee kommt mal wieder die alte Heimat zu besuchen?
    Muss man da vorher irgendwelche Sprachkurse besuchen?

  7. Müssen wir jetzt schon Selbstverständlichkeiten debattieren, dass in einer deutschen Firma in Deutschland Deutsch gesprochen wird ?
    Nur Ärger mit den Türken. Schmeisst die raus und stellt Deutsche ein !

  8. Erst bauen die Türken selbstlos ganz Deutschland wieder auf und nun kriegen sie zum Dank noch Türkverbot. tz tz tz. Ihr Deutschen seid sowas von undankbar! 😉

  9. Mimimimi – wieder mal bei den Türken. Immer wieder proben sie die Opferrolle, ich kann es nicht mehr hören.
    Lernt gefälligst deutsch und unterhaltet euch auch in der (noch geltenden) Landessprache!
    Wir haben auch die Nigerianer bei uns in den Schichten aufgeteilt (3 Stück – hat gerade gepasst) wegen der Geschwätzigkeit.

  10. Handelt es sich bei den „Lästereien“ möglicherweise um Straftatbestände gem. § 130, 186, 187 StGB? Dann könnte die Emmpörung der Türken nach hinten los gehen.

  11. Der Strafbestand von Beleidigung, Diskriminierung, Volksverhetzung und Morddrohung gilt ja bekanntlich bekanntlich nur, wenn er in deutscher Sprache erfolgt.

    Auf Türkisch und Arabisch darf nach Lust und Laune über die Köterrasse hergezogen werden, was ja bekanntlich manchmal nicht ohne physische Folgen bleibt. Mehr Rassismus geht nicht!

  12. In diesem Land wird doch schon lange nicht mehr Deutsch gesprochen, ob im Krankenhaus, ob in den Supermärkten, in den Innenstädten, im Restaurant die Kellnerin, …
    Kindergeldantrag auf Arabisch, die Bundestagsapp auf Arabisch, ja selbst im Bundestag darf man mit wenig Deutschkentnissen sprechen- eine Zumutung.
    Bei Glashütte in Sachsen wird plakatiert „ wir sind international „ nur bei den Löhnen nicht.

  13. Das ist mit den Pollakken genau das Gleiche. Diese hinterhältige kleptomane Brut benimmt sich auf der Arbeit nicht anders, jedenfalls bei uns.

    • Und die Ukrainer und Russen erlauben sich das auch immer dreister. Bei uns in der Firma zu beobachten. (Allerdings wird hier das neu eingestellte Personal auch immer dunkler.)
      Ich fand das schon immer eine Frechheit.
      Vor 20 Jahren hab ich im Wartezimmer beim Arzt mal meinen Mund zu dem Thema aufgemacht und solchen aus Osteuropa gesagt, es wäre höflicher, in der Landessprache zu sprechen in dessen Land man sich aufhält.
      Haben die vielleicht blöd geschaut.
      Aber … deutsch gesprochen im Anschluß.
      Heute begibt man sich mit sowas aber fast in Lebensgefahr,
      besonders bei den Bückflehern.

  14. Wenn BMW bei diesen Thema einknickt dürfte es bald soweit sein das die Türken(Moslems) bald am Band anfangen zu beten , Gebetsräume verlangen , einen Iman im Gewerkschaftsrat fordern , Schweinefleischverbot in der Kantine sowie getrennte Speiseräume für Mann und Frau. Bin mir fast sicher das diese Forderungen kommen da die BMW-Führung schon immer sagte das sie ein weltoffener und toleranter Konzern sind wo Religionsfreiheit groß geschrieben wird.

    • die meisten Dreier in der Zweit- oder Drittverwertung werden ja schon von Türken gefahren. Die besonders „schlauen“ bedienen sich bei den dicken Schlitten

  15. Mein Betrieb, meine Regeln. Notfalls entlassen. Audi und VW haben doch gerade erst Tausenden Arbeitern gekündigt oder haben es zumindest vor, da sind sicher kompetente(re) Leute dabei die es wissen ihre ausländischen Sprachkenntnisse auf der Arbeit nicht zu benutzen.

    • Leider stimmt das nicht. Als Arbeitgeber bist du der letzte Dreck. Man steht immer mit einem Fuß im Knast, weil man niemals alle Gesetze, die teilweise sogar widersprüchlich und unrealisierbar sind, beachten kann.

  16. Diskriminieren und dann diskriminierung rufen, das ist nur hier möglich. Vielleicht sollte BMW davon ab Stellen nach Quoten zu vergeben und dafür qualifizierte Mitarbeiter einstellen die wissen in welchem Land ihr Arbeitgeber sitzt.

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