„Hass-Rede“ – Brigitte Bardot wieder im Fokus der Behörden

Foto: Screenshot/Youtube

Die Filmlegende und Tierschützerin Brigitte Bardot sieht sich wegen „Aufwiegelung zum Rassenhass“ strafrechtlich verfolgt. In einem offenen Brief an die dortigen Gouverneure hatte sie sich über grausame Tierquälerei auf der Insel La Réunion beschwert. Sie nannte die französischen Einwohner der im Indischen Ozean gelegenen Insel „degenerierte Wilde“.

Das  ehemalige Sex-Symbol sagte, sie sei wütend darüber, dass viele der im französisches Übersee-Département lebenden Menschen grausam gegenüber Tieren seien.“Die Eingeborenen haben ihre wilden Gene behalten“, schrieb Miss Bardot in einem offenen Brief. Auf der etwa eine Million zählenden Insel leben viele Hindus, deren Verhalten das ehemalige Sex-Symbol besonders verärgern. Auf der „dämonischen Insel“ würden sie nicht nur Ziegen opfern, sondern auch grausam zu Hunden und Katze sein.

Bei indisch-tamilischen Festivitäten auf der, von ihr als „dämonisch“ bezeichneten Insel, würden Hindus Ziegen die Köpfe abschneiden und deren Innereien ins Meer schmeißen um Haie anzulocken, die wiederum eine Bedrohung für Schwimmer sind.

Sie erinnerte laut MailOnline in ihrem Brief auch auf „den Kannibalismus vergangener Jahrhunderte“ und bezeichnete die überwiegend katholischen Einwohner von Réunion als „eine degenerierte Bevölkerung, die noch immer von den barbarische Traditionen ihrer Vorfahren durchdrungen sind“.

Die Schauspielerin, die 1956 mit ihrer Nacktszene in dem Film „Und immer lockt das Weib“ weltberühmt wurde, nimmt bis heute kein Blatt vor den Mund, wenn es um Tiere geht. Bereits fünf Mal wurde sie wegen Anstiftung zum Hass verurteilt, weil sie Halal-Schlachtungen von Muslimen und Juden kritisierte.

Und auch angesichts ihrer jüngsten Äußerungen schlägt die Empörung wieder hohe Welle. Amaury de Saint-Quentin, der Präfekt von Réunion, übergab Bardots jüngsten, „hasserfüllten“ Ausbruch an die französischen Staatsanwälte Brigitte Bardots Äußerungen seien „beleidigend und rassistisch“ und stellten einen Straftatbestand dar, so Amaury de Saint-Quentin. Dem schloß sich die französische überseeische Territorialministerin von Reunion Annick Girardin an: „Gewöhnlicher Rassismus hat keinen Platz im Meinungsaustausch“, fand sie.

In Paris drückte Richard Ferrand, Präsident des Unterhauses, seine „Verachtung“ für Bardots Bemerkungen aus. Dierier Robert, Präsident der Region Réunion, bezeichnete sie als „unverantwortlich, abscheulich und verächtlich“. Er sagte, ihr Brief enthalte  zutiefst rassistische Ausdrücke, die „absolut inakzeptabel“ sind.

Laut Tierrechtsaktivisten ist Tierquälerei auf La Réunion üblich und blutige Tieropfer in religiösen Zeremonien werden dort durchaus toleriert. In den vergangenen Jahren waren die Gewässer um die Insel immer wieder durch besonders viele Hai-Attacken in die Schlagzeilen geraten, so MailOnline. (MS)

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30 Kommentare

  1. Ja, Brigitte, das waren noch Zeiten als Du den deutschen Schauspieler Curd Jürgens noch als „normannischen Kleiderschrank “ bezeichnet hast.
    Die 60er Jahre, in denen grenzenloser Glaube an Fortschritt, Freiheit und Vernunft herrschten, sind leider um.
    Atomkraftwerke wurden durch Windräder abgelöst und Vernunft durch Religion wie Islam und Klimawandel .
    Du, liebe Brigitte, bist wahrscheinlich wie ich ein Relikt aus einer vergangenen Zeit, deren Werte man erst vermissen wird, wenn man sie gründlich in den Dreck getreten hat.

  2. „Bereits fünf Mal wurde sie wegen Anstiftung zum Hass verurteilt, weil
    sie Halal-Schlachtungen von Muslimen und Juden kritisierte.“

    Hat sie gut gemacht – auch wenn ich jetzt den Wortlaut von ihr nicht kenne. Wenn jemand eine bestialische Tierquälerei kritisiert, geht es ihm ja vielleicht einfach nur um das Wohl der Tiere. Dafür muss man sich aber wirklich noch einsetzen dürfen.

    Doch selbst wenn sie die entsprechenden Kulturkreise hasst: Es ist noch lange kein grund, sie für die Äußerungen zu belangen.

    Heute ist „Hasskommentar“ genau wie „Fake News“ die große Ausrede zum Zensieren.

    • Ja, natürlich ist sie (die Bardot) rassistisch, denn diese beiden Ethnien, Juden und Moslems, sind ja sakrosant, die darf man nicht kritisieren, denn beide sind ja „Gottes auserwähltes Volk“, zumindest halten sie sich dafür.

  3. „eine degenerierte Bevölkerung, die noch immer von den barbarische Traditionen ihrer Vorfahren durchdrungen sind“

    Madame Bardot hat vollkommen recht. Solche Leute gibt es auch bei uns, die von ihren bestialischen Traditionen durchdrungen sind. Und es werden, dank unserer Unterwürfigkeit und Anbiederung an diese Leute, immer mehr.

    Auch wenn ein Ziege im Stall eines Rennpferdes geboren wird, bleibt sie eben doch eine Ziege.

  4. Die Frau ist einfach Klasse ! Wirklich Klasse ! … wie sich die regierungstreuen Erbärmlinge doch winden und zucken – jaja, die Wahrheit tut weh ! Tierquälerei als „Kulturgut“ – einfach unfassbar ! Und welche „Religion“ ( ausser der uns seit längerem bekannten Friedensbewegung Izzlamm ) braucht blutige Tieropfer ? – Teufelsanbeter ? Satanisten ?

  5. Wieder ein Beleg dafür, daß heutzutage die Wahrheit und Fakten als [rechte] „Hetze“, „Haßrede“ und als „Fake News“ – vor allem von linken Schmierfinken und Journalunken diffamiert werden.

    • „Journalunken“ ! D a s ist gut ! Toll ! Die Bezeichnung merk‘ ich mir ! Wir alle sollten im Umgang mit einer bestimmten Klientel viel, viel schöpferischer werden !

  6. Bardot hat, wie alle echten Tier-und Naturschützer, niemals wirklich etwas erreichen können außer Aufmerksamkeit und das wars dann. Die Kettensägen arbeiten Tag und Nacht überall auf dem Globus und uns wird die CO2 Lüge vorgesetzt in immer perfiderer Form und Babyrobben werden weiterhin erschlagen …..

    • Was genau wollen sie uns jetzt damit sagen ? …. Besser gar nix machen, Klappe halten ? Hände in den Schoss legen, weil „es“ ja doch nix nützt ?

    • Das ist schade, aber verständlich . Ich selber bin seit mehreren Jahren nach einer OP sehr stark gehbehindert und kann leider nicht mehr ‚auf die Strasse‘ gehen, obwohl ich, genauso wie sie, einsehe, dass das völlig unnütz ist. Eigentlich geht es mir, wie ihnen, denn auch ich habe resigniert. Bitte sehen sie mir meine harschen Worte nach, manchmal überfällt einen die Wut über die Missstände in Deutschland ! Es ist gelaufen – leider …

  7. Bardot ist schon lange eine Hassfigur für die Grünen, die selbst nichts anderes als eine Organisation für die Zerstörung unserer Umwelt sind.

  8. Im Vergleich zu unseren kreischenden links-grünen Gutmenschen-Flintenweibern ist Frau Bardot eine Dame mit Format, die sich einen Dreck darum schert wenn es darum geht untragbare Zustände und unerträgliches Tierleid anzuprangern.
    Der Mensch die Krone der Schöpfung? Wirklich nicht!!!!

  9. Chère Madame Bardot,

    mon respect sincère pour ce que vous avez accompli avec leur engagement constant en faveur du bien-être des animaux.

    Le terme „sauvages dégénéré“ n’est pas un terme raciste, mais un terme pour un comportement particulier.

    Avec mes salutations solidaires de l’Allemagne !

    ________

    Geschätzte Frau Bardot,

    mein aufrichtiger Respekt für das was Sie erreicht haben mit ihren steten Einsatz für den Tierschutz.

    Der Begriff „degenerierte Wilde“ ist kein rassistischer Begriff, sondern die Bezeichnung für eine bestimmte Verhaltensweise.

    Mit solidarischen Grüssen an Sie aus Deutschland

    • Wow… Cool! Bei den dégénerés fehlt noch ein s am Ende für den Plural, glaube ich… *kopfkratz*

  10. Wer die Wahrheit spricht lebt gefährlich. Aber vielleicht kommt es bald so das Ungarn ähnlich wie China, statt einer Wirtschaftszone eine freie Meinungsäußerungszone schafft.

  11. Was soll man von Menschen halten, die Tiere opfern? Tiere sind unsere Mitgeschöpfe und schon länger auf der Erde als wir. Wie kommen Menschen darauf, dass man diese Tiere einfach benutzen und opfern darf? Welche Götter wollen Tieropfer und warum? Das ist grausam.

  12. Ich lese da nur Fakten und Wahrheiten von Frau Bardot. Aber sowas ist ja heutzutage immer
    „beleidigend und rassistisch“,damit kann man jede Diskussion plattbügeln.

  13. Tja,auch in Frankreich sind Tier- und Umweltschutz mittlerweile Nazi. Die „Guten“ stehen dank Gretel für Kernenergie ( diesen Greta-Aspekt verschweigen die MSM natürlich). Nicht,daß ich gegen Kernenergie bin.

  14. Die Meinungsdiktatur ist nicht nur in Deutschland beängstigend weit voran geschritten. „1984“ lässt grüßen.

    • 1984 ist längst etabliert – nur noch ein paar kleine Schritte und wir haben sie, die „schöne, neue Welt“ !

    • Ich glaube wir sind mittendrin in einem neuen Buch Titel „2015“.
      Wenn ich mir in England diese ganze Überwachung ansehe, die vielen Kameras, wenn die in falsche Hände geraten. Dazu noch ein paar Richtmikrofone mit Stimmanalyse. Ob wer auch sagt was er meint.

      Dagegen war die DDR a Lapperl.

  15. mal von den Riten dort abgesehen.
    Es ist kein Rassismus, wenn man diese brutale Halal-Schlachterei zum Ko… findet und auch sagt, daß das auf diesem ethno-nativen Territorium nichts zu suchen hat. Wir sind sozialisiert und wollen derartige Brutalität, die Kinder, die das zusehen, weil es ihrer Kultur entspricht und somit Mitleid abgewöhnt, hier nicht haben. Das hat auch mit Rechte der Indigenen und conditio humana zu tun. NICHTS MIT RASSISMUS. Und wer das nicht akzeptiert, ist ein Rassist gegen Autochthone, hier Germanen.

    • Das Ganze ist lediglich eine Meinungsbekundung aus europäisch-sozialisierter Sicht. Ich will nicht wissen, was dieses merkwürdige Inselvölkchen im Gegenzug über uns „weiße Europäer“ an „Rassismus“® parat hält………….und wenn, dann würde es keinen dieser künstlich auf Betroffenheit mimenden Justizdarsteller auch nur im Geringsten interessieren, sondern dies – im Gegenteil – als „kulturbereichernd“ beklatschen.

      Wir lernen daraus, daß europaweit den autochthonen Völkern nicht nur zunehmend die eigene Kultur und deren Bewahrung abgesprochen wird, nein, diese haben auch noch alles Fremdländische gefälligst zu lieben !

    • Umso wichtiger ist, daß man sich endlich klar wird, daß man autochthon ist. Autochthone haben Territorialrechte (Landrechte, Ressourcenrechte), steht auch in UNDRIP, die übrigens auch von der EU gesamt angenommen wurde. Und im Global Compact Indigenous`Rights Free, Prior and Informed Consent. Auch das Kulturvölkerrecht besagt dies. Nur: man muß um seine Rechte kämpfen

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