Lohnen sich die Proteste auf der Straße überhaupt noch?

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Gelbwesten-Demo in Frankreich - Foto: Screenshot YouTube

Die deutsche Journalistin Eva-Maria Michels hat in einem Interview mit Wochenblick.at festgehalten, was viele Beobachter schon befürchtet haben. Die linksextreme Antifa hat zu einem großen Teil die Gelbwesten-Bewegung in Frankreich unterwandert und dominiert die Gewaltausbrüche gegen die Polizei, die widerum hart gegen die Demonstranten vorgeht, ohne dabei noch groß zwischen Friedlichen und Unfriedlichen zu unterscheiden. Auch bei patriotischen Bürgerprotesten in Deutschland muss man damit rechnen, dass irgendwelche Neonazis & Glatzen sich aus Ermangelung an Anschlussalternativen in die Demo mischen und dumme Parolen brüllen oder ggf. sogar Gewalt anwenden. Damit wird dann häufig die gesamte bis dahin friedliche Demonstration von den Medien durch den medialen Dreck gezogen und der Ruf ist ruiniert. Aber was kann man dagegen tun? Einfach aufhören zu demonstrieren? Keinesfalls!

Einige Leser werden es kennen. Man läuft bei einem Bürgerprotest gegen Asylmissbrauch, Migrantengewalt oder Islamisierung mit und plötzlich, ganz unerwartet, gröhlt ein nationalverbräunter „Ork“ irgendetwas mit „Sieg Heil“ oder „Ausländer raus“. Manchmal hat man das Gefühl, dass diese Hohlköpfe womöglich sogar gezielt bei diesen Protesten eingeschleust werden, um sie zu diskreditieren. Automatisch entsteht bei den Außenstehenden und Unentschlossenen der Eindruck, dass es sich bei dem bis dato vielleicht konstruktiven Protest um eine Bande brauner Idioten handelt. Wirkliche Patrioten sind diese NS-Anhänger jedoch nicht, sondern stören seit jeher das echte Erwachen der Deutschen. Mit ihren Hassparolen verschrecken sie große Teile der Bevölkerung, die von der Medienpropaganda eingeschüchtert sind und sich auch verständlicherweise nicht mit solchen Figuren in Verbindung bringen wollen.

Bei den Gelbwesten in Frankreich ist es derweil genau andersherum. Dort sind die Proteste so groß geworden, dass mittlerweile wohl Hunderttausende auf den Straßen sind. Jedoch haben dort linksextreme Antifanten die Führung übernommen und attackieren die Polizei und Gebäude aus Spaß an der Gewalt. Die Polizei reagiert immer brachialer und scheint keine Lust oder keinen Befehl zu haben, um zwischen den friedlichen und unfriedlichen Demonstranten zu unterscheiden.

Aber was kann man gegen solche radikalen Störer tun? Ein Ordner in Chemnitz im letzten Jahr zeigte es auf eindringliche Weise.

 

Demonstrationen fernzubleiben und nicht zu demonstrieren, war für die Menschen 1989 keine Option. Auch wenn Idioten dabei sind. Aber man muss auch nicht jeden Hanswurst tolerieren, der meint seinen rhetorischen Abfall bei einem Bürgerprotest abladen zu müssen. Eine gute Organisation und anständige, gut ausgebildete und hartnäckige Ordner, wie hier im Video, könnten die Antwort sein. Sie können dumme Extremisten aus der Demo entfernen und die Kohärenz der Gruppe schützen. Dabei wirken viele Störer oft so, als wären sie vom Staat höchstselbst geschickt worden, um ein wenig zu stänkern. Also keine falsche Scheu und keine falsche Toleranz gegenüber superbraunen „Orks“, die mit hässlichen Worten und hässlichem Auftreten legitime Bürgerproteste stören wollen. Ein hartes und gutes Ordnerteam könnte hier Wunder wirken, wie die Erfahrung zeigt. (CK)

Wandere aus, solange es noch geht!
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15 Kommentare

  1. Kann man nur unterstützen, diesen Vorschlag…. ich denke auch, dass viele dieser Hitlergrußzeiger und „Sieg Heil“-Brüller Agents provocateurs sind, die direkt vom VS oder eben von den Antifanten in solche Demos eingeschleust werden.

  2. Warum schließt dieser Artikel aus, dass sich Agents Provocateur, beauftragt von Systempolitikern, darunter mischen?

    • Genau. Wie in Chemnitz, wo ein Linker den H-Gruß gezeigt hat.

      „JouWatch“ hatte sogar einen Artikel darüber:

      „Paukenschlag! Medien geben zu: Der H-grüßer von Chemnitz ist ein RAF- Sympathisant“

    • Genau. Wie in Chemnitz, wo ein Linker den H-Gruß gezeigt hat.

      „JouWatch“ hatte sogar einen Artikel darüber:

      „Paukenschlag! Medien geben zu: Der H-grüßer von Chemnitz ist ein RAF- Sympathisant“

  3. Einseitiger Beitrag! 👎
    In DE gibt es also nur „braune“ Störer in den Demos? Das stimmt doch so gar nicht! Wo denn bitte? Was soll das?
    Habe selbst miterlebt, dass zT Antifanten zuerst unauffällig mitmarschierten und dann anfingen mit ua „Alerta“ und Provokationen gegen die friedlichen Demonstranten, damit Streit und Unruhe entstehen sollte. Von wegen NS-Anhänger oder Glatzen, nicht einer war dabei, was nicht heißen soll, dass es keine gibt, aber nicht so einseitig, wie im Bericht dargestellt.
    Wenn schon, dann sollte man vor beiden extremen Seiten warnen!

  4. Die Grundaussage, daß eine durchsetzungsfähige Organisation erforderlich ist, die es dem Staat nicht erlaubt seine Provokateure gleich welcher Tarnfarbe einzuschleusen, ist völlig richtig.
    Daran hat es am Wochenende in Paris am meisten gefehlt.

    • Verwundert gar nicht.
      Nachdem letzten Samstag
      MACRONS SCHWARZER BLOCK, z.T. in gelben Westen, einigen Sachschaden angerichtet hat.

  5. Glatzen und Neonazis? Das ist lächerlich. Das sind eher verkleidete Antifanten! Siehe den H-Gruß mit RAF-Tattoo…..

    • Auch Glatzen und (bekennende) „Neonazis“ sind ganz sicher von V-Leuten durchsetzt.
      Aber nicht bekennende neue Nazis, also Schwarzer Block und „Anti“Fa, gibt es mindestens 20x mehr. Und auch die werden von Geheimpolizei gesteuert.

  6. Es sei an den Erlass von 2015 erinnert, der Verwaltungsmitarbeitern gestattet,bei Demonstrationen von Demokraten, also Rechten, erlaubt ist, sich „Scenetypisch “ zu verhalten, ohne Gewalt anzumelden. Wenn jetzt so ein Mitarbeiter der Stadt eine AfD-Phobie hat, kann er natürlich selbst entscheiden,ob er jetzt vor dem nächsten Kamerateam einen Hitlergruß mit steifem Arm zeigt oder Wortäußerungen abgibt, die die AfD diskreditieren.Dieses natürlich straflos.

    • Ein wichtiger Hinweis und ich bin mir sicher, dass die Ämter für Verfassungsuntergrabung genügend Leute auf den Lohnlisten haben.

  7. die Infiltration ist gängiges Mittel, um Opposition auszuschalten bzw. öffentlich zu diskreditieren. Deshalb keine Demos zu machen, wäre nur, deren perfiden Plan aufgehen zu lassen

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