Jeder dritte schwedische IS-Heimkehrer straffällig

IS-Kämpfer (Bild: shutterstock.com/Von Prazis Images)
IS-Kämpfer (Bild: shutterstock.com/Von Prazis Images)

Schweden – Jeder dritte aus dem Nahen Osten nach Schweden zurückgekehrte IS-Kämpfer hat nach der Ankunft in Schweden schwere Verbrechen begangen, ergab eine neue Studie. Dazu gehören u.a. versuchter Mord, Drogendelikte, Erpressung und Missbrauch. 

Die Aktivitäten von 41 Dschihadisten-Rückkehrern aus Syrien und dem Irak waren für die Studie ausgewertet worden. 13 von ihnen waren straffällig geworden. Einer von ihnen war bei dem Versuch, einen Mann auf der Straße mit einer Schere zu töten, von Nachbarn gefilmt worden. Der 31-Jährige muss sich nun vor Gericht wegen versuchten Mordes verantworten, berichtet der schwedische Fernsehsender SVT.

Darüber hinaus ist bei den IS-Anhängern die ganze Palette an kriminellen Taten zu finden. Drogendelikte, Betrug, Erpressung, Geldwäsche, Missbrauch und Ärger wegen Steuerabgaben. Gabriel Wernstedt, Pressesprecher der schwedischen Sicherheitspolizei (Säpo), äußerte sich nicht zu bestimmten Fällen, sagte jedoch, sie arbeite mit anderen Behörden zusammen, mit dem Ziel „Schweden und die Demokratie zu schützen“.

„Im Rahmen dieser Mission verfolgen wir eine Reihe kriminell aktiver Personen in verschiedenen extremistischen Gruppen, die die Absicht und Fähigkeit haben, Verbrechen zu begehen, die zum Beispiel mit terroristischen Straftaten in Verbindung stehen könnten“, erklärte Wernstedt laut Breitbart.

Die Untersuchung kommt nur Wochen nachdem bekannt wurde, dass Mitglieder des Islamischen Staates, die in der von Migranten stark bevölkerten Stadt Malmö leben, im Untergrund Moscheen betreiben und versuchen sollen, neue Extremisten zu rekrutieren: „Die Situation hier in Rosengård ist wirklich schlecht“, so eine Anwohnerin. Viele schwedische Gemeinden hätten zugegeben, dass sie keine Ahnung hätten, wo sich die IS-Kämpfer nach ihrer Rückkehr aus den Kampfgebieten jetzt aufhalten würden. Es wird vermutet, dass sich von den 300 ausgereisten Dschihadisten, etwa 150 wieder in Schweden befinden.

Dutzende von ihnen sollen sich in Göteborg und Västra Götaland aufhalten, den Behörden seien aber nur zehn Erwachsene und acht Kinder bekannt. Viele der jetzt in Gefangenschaft sitzenden IS-Kämpfer haben ihre Rückkehr nach Schweden beantragt. Dort ist man mehr als offen dafür. Ihnen die Staatsbürgerschaft zu entziehen, ein Möglichkeit von der andere Länder Gebrauch machen, hatte der schwedische Ministerpräsident und Sozialdemokrat Stefan Löfven ausgeschlossen. Schwedische Kämpfer hätten das Recht zurückzukommen, würden aber keine konsularische Unterstützung dafür bekommen, gab Löfven Anfang März bekannt. (MS)

 

 

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6 Kommentare

  1. Na – dann besteht ja bei 66% keine Gefahr und die 33% werden einfach beobachtet – rund um die Uhr. Wie die anderen zigtausend Gefährder auch.
    „Wir schaffen das “ – schon vergessen ?

  2. In Schweden ist die Agenda der finsteren Globalisten schon weiter.
    Islamkritker oder Opfer der „koranverwirrten“ Migranten dürfen sich
    öffentlich nicht äußern, wenn sie es doch tun ist diese Kritik strafbewehrt.

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