Chiles Außenminister befürchtet Flüchtlingskrise in Lateinamerika

Foto: Screenshot/Youtube

Santiago de Chile – Das passiert eben, wenn Linke an der Macht sind: Der chilenische Außenminister Roberto Ampuero warnt angesichts der Lage in Venezuela vor einer Flüchtlingskrise in Lateinamerika. „Es ist sehr wichtig, dass man in Europa wahrnimmt, um welche Flüchtlingsdimensionen es sich handelt: Einen solchen Exodus hat Lateinamerika überhaupt noch nie erlebt“, sagte Ampuero der „Welt“ (Mittwochsausgabe). Man schätze, dass weit mehr als drei Millionen Venezolaner schon auf gepackten Koffern sitzen würden, um ihr Land zu verlassen.

„Es könnten weitere Millionen werden, wenn die Lage so aussichtslos bliebe, wie jetzt unter dem Maduro-Regime: Es gibt Schätzungen von zwischen fünf und sieben Millionen“, so der chilenische Außenminister weiter. Mehr als drei Millionen Venezolaner sollen laut Berichten ihr Land bereits verlassen haben. Ampuero spricht von fast 1,5 Millionen Venezolanern, die nach Kolumbien geflohen seien, hinzu kämen rund 700.000 in Ecuador und eine ähnliche Zahl in Peru.

Chile habe schon 300.000 Venezolaner aufgenommen. „Und es werden immer mehr“, sagte der Außenminister. Man versuche den Flüchtlingsströmen „gerecht zu werden, aber wir stoßen immer mehr an unsere Grenzen“, so Ampuero weiter.

Die venezolanische Wirtschaft ist unter der Politik des Machthabers Nicolás Maduro völlig zusammengebrochen, viele Menschen haben keinen Zugang zu ausreichend Lebensmitteln und Trinkwasser. Seit sich der Parlamentspräsident Juan Guaidó im Januar zum Übergangspräsidenten erklärt hat, tobt in dem Land ein Machtkampf. Zahlreiche Staaten, darunter Chile, die USA und Deutschland, haben Guaidó als Interimspräsidenten anerkannt.

Maduro hält unterdessen an der Macht fest und gibt den USA die Schuld an den Problemen Venezuelas. Zuletzt machte er die Vereinigten Staaten für einen lang anhaltenden Stromausfall in Teilen Venezuelas verantwortlich. „Maduro hat Venezuela in diesen Ruin getrieben. Und es passt zu ihm, dass er keine Verantwortung übernimmt für dieses Desaster!“, sagte Ampuero der „Welt“. Und das passt zu den Asozialisten, die auch in Deutschland seit langem zu viel zu sagen haben. (Quelle: dts)

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5 Kommentare

  1. Ob es die Versorgungsengpässe wirklich in dem beschriebenen Ausmaß gibt, ist fraglich. Auf dem Blog alles Schall und Rauch von Freeman wird was ganz anderes berichtet.
    Zudem unterschlägt der Autor, das die USA einen Totalblockade gegen Venezuela durchführt, Guthaben (21 Milliarden) eingefroren hat, Länder bedroht, die venezuelanisches Öl kaufen (z.B. Indien), Truppen in Kolumbien stationieren will und nebenbei False-Flag-Operationen durchführt (brennende LKWs am Grenzübergang Kolumbiens!). Die Sache mit dem Stromausfall ist den Amis auch zuzutrauen. Das Monroe-Doktrien läßt grüßen.
    Was der Sozialismus nicht schafft, das schaffen die Amis, mit Krieg.

  2. Deren Flüchtlingskrise hat aber nicht dieselben Nebeneffekte wie die europäische, weil sie sich ethnisch und kulturell nicht sehr stark von den anderen lateinamerikanischen Nationen unterscheiden.

  3. Flüchtlingsabkommen mit Venezuella?

    Wir nehmen diese Flüchtlinge auf und geben dafür ….
    …Merkel und grün/linke Kohorten ab?

    Ein paar Muselmänner können dort auch nicht schaden (das meine ich Wortwörtlich – da es dort 92% Katholiken gibt). Ich denke da kann Erdogan keine Assimilation predigen und
    trotzdem setzte ich auf Venezuela

  4. Jouwatch hat hier die Sprachregelung der linken Lügenpresse übernommen.

    Chavez kam 1998 an die Macht. Unter Chavez wurden die ausländischen Ölgesellschaften enteignet, der Cash Flow aus den Öleinnahmen nicht investiert, sondern für sozialistische Wohltaten ausgegeben, die Konsumgüterindustrie mit Auflagen wie Preisstopps zerstört. Die Folgen werden dann allerdings erst Jahre später sichtbar. So hat der Nachfolger von Chavez, Maduro den Schaden….Das ist ähnlich Deutschland wo Merkel II den Schaden ausbaden muss den Merkel I angerichtet hat.

    Insgesamt ist die Verelendung/Verarmung Folge eines sozialistischen Regimes.

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