Integration: Ahmad Mansour geigt deutschen Gutmenschen die Meinung

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Psychologe und Autor Ahmad Mansour - Foto: Imago

Der Psychologe und Islamismusexperte Ahmad Mansour sagt den Deutschen, was sie nicht gerne hören: daß sie bei der Integration fast alles falsch machen, schreibt die Neue Züricher Zeitung. Das macht Ahmand Mansour richtig. Die NZZ hätte allerdings ruhig ein bißchen differenzieren dürfen. Viele Deutsche machen nämlich gar nichts falsch. Sie denken überhaupt nicht daran, sich in eine islamische Gesellschaft zu integrieren. Gottlob hatte es Mansour auch nicht so gemeint. Seine psychologischen Kopfnüsse verteilt er an die toleranzbesoffenen Gutmenschen unter uns Deutschen wegen deren seltsamen Vorstellungen von Integration.

Ahmad Mansour (42) steht selbst unter Personenschutz, wenn er öffentlich auftritt. Mansour lebt seit 14 Jahren in Deutschland und stammt aus einem palästinensischen Dorf, wo er bereits als 13-Jähriger unter dem Einfluß von Islamisten radikalisierte. Damals hielt er sich sogar für gescheiter als seine Eltern, sagt er heute. Erst später, während seines Studiums, fand er wieder Abstand. Er ist Autor der Bücher „Generation Allah“ und „Klartext zur Integration“. In Deutschland bekannt wurde er während des Syrienkrieges. In zahlreiche Talkshows war er als Experte eingeladen worden.

Die Deutschen hätten eine absurde und gefährliche Vorstellung von Integration, sagt Ahmad Mansour. Integration werde verstanden als Sprache plus Arbeit minus Kriminalität. Wie realitätsfern dieses Verständnis von Integration ist, verdeutlicht er gern anhand eines der Attentäter von 9/11. Der Islamismusexperte: „Nach diesem Maßstab war Mohammed Atta, einer der Attentäter vom 11. September, super integriert„. Atta hatte in Hamburg einen Abschluss als Diplomingenieur gemacht und Stadtplanung studiert, ehe er zum tödlichen Piloten des American-Airlines-Flugs 11 wurde. Mansour führt dieses Beispiel oft an, wenn er zeigen will, wohin falsch verstandene Toleranz führt. Viele Deutsche seien derartig beseelt von dem Drang, besser zu sein als ihre Eltern oder Grosseltern in der Nazizeit, daß sie Fehlentwicklungen schlicht nicht wahrhaben wollten. Genau das aber führe dazu, daß Migranten nie ankämen und in Parallelwelten feststeckten.

Kein deutscher Liebling

Der deutsche Gutmensch fühlt sich schon durch diese Feststellungen wie geohrfeigt. Es ist daher kein Wunder, daß Ahmad Mansour nicht zum Liebling des Establishments geworden ist. Seit er sich nicht mehr auf Expertisen zum Islamismus beschränkt, sondern auch die deutschen Naivlinge angreift, hat er sich viele Sympathien verscherzt. Ahmad Mansour stört das nicht. Ganz im Gegenteil scheint er eine gewisse Lust daran zu verspüren, das Friede-Freude-Eierkuchen-Gefühl vom schönen Miteinander infrage zu stellen.

Der Islamismusexperte ignoriert mit großem Selbstbewußtsein, daß es zum gesellschaftlichen Mainstream gehört, die multikulturelle Gesellschaft zu bejahen. Er sagt einfach, wie es ist.  Andere Kulturen und Religionen nicht nur zu achten, sondern sie auch als gleichwertig anzusehen, sei schlicht ignorant. Wozu sich integrieren, wenn sowieso alles gleichwertig ist? Ob Deutsche wirklich patriarchale Familienstrukturen akzeptieren wollen, Gewalt gegen Kinder, die nicht beten wollen, Ehrenmorde und Kopftuchzwang, will er wissen.  Das sind die peinlichen Fragen, die Mansour seinen Zuhörern stellt.

„Die Linken sind sauer, weil das Modell der offenen Gesellschaft und der Kampf gegen Diskriminierung zu ihrer politischen DNA gehören. Die Islamverbände sind empört, weil nach ihrer Lesart keinerlei Zusammenhang zwischen Islam und Islamismus bestehe und Mansour Islamophobie schüre. Die Kirchen mögen nicht, dass Mansour ihnen vorwirft, mit dem konservativen Islam zu paktieren und damit ein «schmutziges Spiel» zu betreiben. Die Vertreter der Volksparteien schätzen es nicht, wenn ihnen Mansour vorwirft, in der Integrationspolitik komplett planlos zu sein. Und für die Rechten ist seine Definition von Deutschsein zu sehr an die Verfassung und zu wenig ans Volk geknüpft.“, schreibt die NZZ. Mansour setzt sich mit Wonne zwischen sämtliche Stühle. „Klartext zur Integration“, sein neuestes Buch, kam dennoch auf die Bestsellerliste des SPIEGEL, und zwar bevor es überhaupt vorgestellt worden ist. Er selbst beschreibt sich als einen Moslem mit Zweifeln. Die seien Teil seiner Religiosität.

Anfeindungen

Daß Mansour im Überfluß Haß-Mails bekommt, als Drecksau, Hetzer, Ehrloser, Onkel-Tom-Kanake, zionistischer Agent oder als Kafir (Ungläubiger) beschimpft wird, dem man ins Gesicht spucken oder den man ins Koma boxen sollte, läßt ihn zumeist kalt. Gegen manches geht er juristisch vor, alles andere kommentiert er so: „In Deutschland herrscht Meinungsfreiheit„. So geht Gelassenheit.

Da sich Deutschland nie als Einwanderungsland begriffen habe, sagt er, seien auch staatlicherseits kaum Integrationsregeln geschaffen worden. Das Einzige seien die berüchtigten Integrationskurse. Der Besuch dieser Kurse ist aber freiwillig. Nur wer Sozialleistungen bezieht, werde oft auch zur Kursteilnahme verpflichtet. In den Kursen herrsche deshalb ein buntes Durcheinander von motivierten und unmotivierten Integranten, freiwilligen und unfreiwilligen, hochgebildeten und kaum alphabetisierten Kursteilnehmern. Lehrer klagten darüber, dass ein erheblicher Teil, wenn überhaupt, nur verspätet und unvorbereitet erscheine und schon nach kurzer Zeit wieder verschwände. Generell sei Integration aber nicht Aufgabe des aufnehmenden Landes, sondern die der Neuankömmlinge.

Antisemitismus

Der ansteigende Antisemitismus in Deutschland sei auch darin begründet, daß Parallelgesellschaften entstehen, in denen der Antisemitismus zum guten Ton gehört. Wer sich fast ausschließlich dort aufhält, sehe auch keine Veranlassung, seine Gewißheiten infrage zu stellen.

Generell muß Deutschland Forderungen an die Neuankömmlinge stellen, anstatt zu versuchen, ihnen alles recht zu machen. Daß sich die in sämtlichen höheren Positionen vertretene Gutmenschenkaste derlei Einsichten zueigen machen wird, darf man aber getrost bezweifeln. (ME)

 

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33 Kommentare

  1. Zitat: “ Die Vertreter der Volksparteien schätzen es nicht, wenn ihnen Mansour vorwirft, in der Integrationspolitik komplett planlos zu sein.“

    Die Gelbschwarzrotrotgrünen samt den ihnen zuarbeitetenden Mainstreammedien sind nicht planlos, sondern verlogen.
    Rund um die Uhr bescheinigen sie irgendwelchen Koranverwirrten eine gelungene Integration, sobald diese ( nach zig Mrd. Euro teuren Integrationskursen) einigermaßen Deutsch verstehen und/oder eine sozialversicherungspflichtige Arbeitsstelle im Niedriglohnsektor nachweisen können.

    Und gleichzeitig tun sie so, als würde deren weiterhin ungebrochenes Beheimatetsein in der menschenverachtenden und grundgesetzfeindlichen Koranverwirrtheit keine Rolle spielen
    Auf Nachfrage dazu kriegt man dann standardmäßig von ihnen aufgetischt:

    Keine Sorge, wir sind dabei, den Kindern der Moslems an alllen Schulen Deutschlands einen Koranunterricht zukommen zu lassen, sodaß zumindest diese Deutschland dankbar als ihre Heimat akzeptieren.

    Als ob das nicht einem Löschen von Feuer mit Benzin gleichkäme!

  2. Manchmal denke ich, Menschen wie er, werden ‚vorgeschoben‘, damit hinten das Spiel munter weiter gehen kann.

  3. Sollte es wirklich so vernünftige Moslems geben ? Ich denke ,er verstellt sich nur. Ist sicher ein „RECHTER“ Deutscher . Ha ha ha…..

  4. Das ist ja eine Meisterleistung von jouwatch : erzählen, kommentieren, berichten, klagen :
    Sonst nix ! Integration ist Thema : Nicht mal die Vorstellungen des Herrn Mansour konkret auf die Matte bringen – ein paar Fische in die Butter : nix davon.

    Wieso kann denn jouwatch nicht mal selbst konkret Vorstellungen entwickeln – haben Sie keine Worte od. keinen Platz zum schreiben ?
    Dieses ewige Gesusel bin ich bald leid, nur Wind, alle Probleme beschreiben, kein Grips um Lösungen zu entwickeln, Strategie ist ein Fremdwort, bloß nicht auffallen.

  5. Da hat er in den meisten Punkten recht – wie er allerdings auf die Idee kommt es gäbe Meinungsfreiheit in Deutschland müsste er noch genauer erklären …

    • Die Deutschen legen auf Meinungsfreiheit keinen Wert, weil sie keine eigene Meinung haben. In den Wahlkabinen kreuzen sie das an, was die Mainstreampresse ihnen täglich vorschwätzt.

  6. Ein Gutmensch ist jemand, der sich eine ideale Welt erträumt in der er sich einredet zu leben oder leben zu können.
    Gutmenschen verhalten sich dabei schizophren, indem sie jeden, der nicht ihre Ansichten teilt zum Bösen in Menschengestalt erklären.
    Gutmenschen verhalten sich dabei wie die Gefolgsleute von Führern wie Hitler oder Stalin, nur daß sie nicht einer einzigen Person hinterherlaufen, sondern einer fixen Idee, die sie selbst im Angesicht von eindeutigen Beweisen und Argumenten nicht willens sind aufzugeben.
    Gutmenschen sind dabei auch durchaus pathologisch und folgen alle den Idealen ihrer fixen Idee, welche sie als ihre eigene Meinung ausgeben. Wenn Gutmenschen die Möglichkeit erhalten, sind sie gegenüber ihren Gegnern weitaus totalitärer als das, was sie vorgeben zu bekämpfen.“ (The Liberal Mind: The Psychological Causes of Political Madness. (Das Liberale Gemüt: Die Psychologischen Ursachen für Politischen Wahnsinn) Amerikanischer
    Psychiater: „Gutmenschen klinisch geisteskrank“, 16.
    September 2009)

    • Zitat: „[…] einer fixen Idee, die sie selbst im Angesicht von eindeutigen Beweisen und Argumenten nicht willens sind aufzugeben.“
      Man könnte also sagen, dass sich diese Gutmenschen eine Religion basteln.

    • Die Gutmenschen denken, daß alle Menschen so sind wie die Europäer oder Deutschen. Die haben absolut keine Ahnung von Kulturen insbesondere aber von Islam. Dieses Unwissen ist tödlich. Sie lassen sich auch nicht belehren, weil die ganzen Kritiken als Rechts eingestuft werden.

    • Gutmenschen haben aber auch noch eine „tolle“ Eigenart. Sie haben die verrücktesten und abwegigsten Ideen, wollen dafür gelobt werden, überlassen deren Umsetzung aber lieber anderen.

  7. Ist schon widersprüchlich diese Politik. Einst hatte Schröder (ehm. SPD-Kanzler) von den Verlierern und Geschassten verlangt, sie sollten sich dem „Fördern und Fordern“ unterwerfen und dies endete in den Universalsprech „Mitwirkungspflicht“. Mittlerweile ist dieser Begriff in allen Behörden vertreten und sogar Rentner werden jetzt drangsaliert mit dem Begriff „Mitwirkungspflicht“.
    Doch warum fordert man nicht von ausländischen Bittstellern und Asylanten eben die gleiche „Mitwirkungspflicht“?
    Weil das ganze System durch diese NWO und Soros-Architektur und den Versoffenen aus Brüssel ganz anders gedacht ist – Europa soll Ernährer für 300 Millionen Afrikaner werden. 90% dieser Leute haben in ihrem Leben nichts anderes vermittelt bekommen, wie man seinen Nachbarn mit der Machete Glieder und Köpfe abhackt und dann noch dabei grinst.. Daher ist diese Klientel an den Begriff „Mitwirkungspflicht“ nicht gebunden, denn sie bekommen alles was sie wollen. Das geht schon los, wenn sie aus den Flüchtlingsbooten steigen, da bekommen die ein großes Paket mit neuen Klamotten und ein iPhone geschenkt.
    (Die alten Klamotten und Schuhe werden in die Gegend entsorgt)
    Die Schenkungen gehen dann weiter wenn sie nach der „Registrierung“ an die Länder oder Kommunen verteilt werden.
    Und wenn Langeweile oder der Penis drückt, wird die nächste gerade greifbare Frau attackiert oder in Massen Alkohol (den die nicht gewöhnt sind) konsumiert und wenn Männerhorden unter sich sind nimmt das Schicksal seinen Lauf und die zivile örtliche Bevölkerung muss darunter leiden. Strafverfolgung? Fehlanzeige – auch das gehört zum System, die sollen sich hier ausbreiten und sich nehmen was sie wollen.
    Und die „Mitwirkungspflicht“ besteht nur für Deutsche: „Maul halten, keine Anzeige erstatten und sich ergeben auf den Boden knien“

    • Sie sprechen mir aus dem Herzen. Sogar das Militär wird ganz bewusst lahmgelegt, um nicht in die Lage zu kommen, irgendwann möglicherweise den inneren Frieden wieder herzustellen zu müssen. Wir Deutschen werden zu wehrlosen Kasperln nicht nur dieser Vollidioten in Berlin gemacht, sondern auch der ganzen Welt. Jeder der will könnte uns angreifen, ohne dass wir groß und wehren könnten. Jeder afrikanische Diktator und Clananführer hat bald bessere militätische Argumente, als wir.

  8. Ist Ahmad Mansour nicht ein Nazi, wenn er so spricht wie die Bevölkerung in ganz Chemnitz, die auf die Strasse gingen?
    Vielleicht kann man mit seinen Urgroßeltern eine Verbindung mit Nazis feststellen.

    Müßte er eigentlich auch nicht ausländerfeindlich sein, wenn er so redet?
    Vielleicht müßte man ihn auch einsperren, weil er den Islam kritisiert und sich gegen die Religionsfreiheit stellt.

    Am besten einsperren, weil er ein AFD Wähler ist. Solche Typen wählen doch die AFD.
    -Ironie off-

  9. Da spricht / schreibt einer vom Fach und wird prompt bedroht und nieder gemacht. Die SED 2.0 Regierung sind solche Bürger ein Dorn im Auge.

  10. Ein kluger Mensch hatte, hat und wird es immer schwer haben. Besonders in DE, dort wird weder Klugheit, noch Individualität, noch wirkliche Vielfalt geschätzt oder gar geduldet, sondern, wenn man sie nicht schamlos ausnutzen kann, zerstört und vernichtet resp. die Besitzer dieser Eigenschaften.

    • Mit was wollen sie denn bitteschön kämpfen? Mit unseren runtergewirtschafteten Fahr und Fluguntauglichen Waffensystemen ? Vielleicht den Gegner Blenden mit den tollen Ziernieten der Gorch-Fock. Selbst die müsste erst mal zum Gegner geschleppt werden.

  11. In Deutschland muß der gesunde Menschenverstand unter Polizeischutz gestellt werden:
    Hamad Abdel-Samad ist auch einer von ihnen, dazu gehören zum Glück weitere Denker wie Bassam Tibi, Ismail Tipi und andere Frauen und Männer aus dem Islam.
    Sie werden in Zukunft immer wichtiger für unser untergehendes Deutschland werden.

    • Ich habe größten Respekt vor diesen Menschen und hoffe für sie, dass sie eine Zukunft haben. Es gibt zu viele „Einzeltäter“ und Stegner´s die gegen solche „Ungläubigen“ schon mal zur Gewalt aufrufen und auch durchführen. Und die etablierten Sektengruppen (ehemals Parteien) werden nicht gerade „alles“ tun, um sie zu schützen. Für die sind das nur „Zecken“ in ihrem fettgefressenen Wansten, die entfernt werden müssen.

    • Präsentieren Sie uns hier bitte keine Leute, die von einem Ding der Unmöglichkeit träumen, nämlich von einem aufgeklärten, säkularen und deutschen Islam !

  12. Es ist bezeichnend für dieses Merkelland, dass nicht nur Herr Mansour auf
    schweizer Medien ausweichen muß.
    Alle Islamkritiker mit profunden Kenntnissen über die Ideologie Islam müssen
    diesen Weg gehen und brauchen Polizeischutz.

  13. Gut dass es ihn gibt, dennoch wird er nicht durchdringen. Erst wenn die überwältigende Mehrheit der linksbesoffenen Mitbürger ihre direkten Erfahrungen gemacht haben werden, können sich die Verhältnisse ändern. Btw: nehmt den Politikern die Personenschützer weg, dann geht es schneller!

  14. Ahmad Mansour hat sich seinen gesunden Menschenverstand und einen objektiven Blick auf die Realität bewahrt. Dass er dafür Personenschutz benötigt ist beschämend für dieses Land.

    • Politiker? Das sind die längst nicht mehr. Eher so etwas wie Mitglieder von Sekten, die nur noch verblendet von dem Licht sind, das nur sie sehen können. Ich glaube auch, dass sie selbst sich mehr als Heilsbringer und nicht als Politiker sehen.

    • Die Bunte Frau Fatima ist sogar wiedergewählte Vizepräsidentin im Bundestag, es ist unglaublich beschämend!!! Ich kann ja nicht schreiben wie ich gerne möchte, leiderleiderleider….

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