Das Attentat von Christchurch: Wer den Terror ausschlachtet, verhilft ihm zum Erfolg

Redakteure der "taz" bei der Arbeit (Foto: Von David Havel/Shutterstock)

Wut, Trauer und Entsetzen: Seit Tagen bestimmen die Attacken auf zwei neuseeländische Moscheen die Schlagzeilen. Der blinde Hass eines Psychopathen hat 50 Menschen das Leben gekostet. Eine ebenso große Zahl lässt er zum Teil schwer verletzt zurück. Damit hat der Terror auch Neuseeland erreicht, ein Land, das wie kaum ein anderes von Auswanderern und Touristen als Paradies verklärt wird. Mit seinem hinterhältigen Anschlag auf arglose Gottesdienstbesucher hat der australische Täter dem internationalen Terrorismus ein weiteres schreckliches Kapitel hinzugefügt.

Dabei ist es einerlei, ob religiöser Fanatismus, politischer Hass oder eine menschenverachtende Ideologie als Triebfeder dienen. Oft treffen diese Motive ohnehin zusammen. So auch beim 28-jährigen Massenmörder von Christchurch, der sich in seinem quasi-religiösen Wahn als „Ethno-Nationalist“ und „Öko-Faschist“ bezeichnet. Er habe die betenden Muslime deshalb als Opfer ausgewählt, weil diese durch ihre hohe Geburtenziffer nicht nur der „weißen Rasse“ sondern auch der Umwelt schadeten. Dies zeigt, wie nah sich die verschiedenen Ausprägungen von Extremismus in Wahrheit sind. In Neuseeland glauben rund 50.000 der knapp 4,8 Millionen Einwohner an den Islam. Eine vernachlässigbare Zahl. Warum sich der Attentäter ausgerechnet die beiden Moscheen in Christchurch ausgesucht hat, geht auch aus seinem inzwischen öffentlich gewordenen „Manifest“ nicht hervor. Allerdings enthüllt es den abgrundtiefen Hass des Täters, der seinen Massenmord akribisch vorbereitet und kaltblütig ausgeführt hat.

Ausgerechnet jene, die stets vor der Instrumentalisierung des islamistischen Terrors warnen, beklagen nun lauthals die geistige Brandstiftung Rechter

Rassismus darf nirgendwo auf der Welt einen Platz haben. Ebenso wenig wie Islamismus oder andere Formen extremistischen Gedankenguts. Es ist deshalb folgerichtig, dass hierzulande alle politischen Parteien die Bluttat von Christchurch verurteilen. Dabei fühlt man sich genötigt zu erwähnen, dass auch die AfD dies am Freitag in einer eindeutigen Stellungnahme getan hat. Um das Massaker für den „Kampf gegen rechts“ auszuschlachten, wird hier und da wahrheitswidrig der Eindruck erweckt, die Partei habe geschwiegen. Medien am linken Rand geben der AfD gar unverblümt eine Mitschuld an der Eskalation des Terrors. Dass ein Vertreter der Partei umgekehrt die Klimaschutzbewegung rund um Greta für das Massaker verantwortlich macht, weil sich der Täter als fanatischer Umweltschützer geoutet hat, ist allerdings ebenso grotesk. Der Hass des australischen Extremisten geht viel tiefer, als dass er durch aktuelle politische Strömungen motiviert wäre. Genau das versucht jedoch die „taz“ zu suggerieren. Unter dem Titel „Vollstrecker einer Ideologie“ stellt sie die „Neurechten“, die sie bewusst in einem Atemzug mit Rechtsextremisten nennt, als Urheber einer Entwicklung dar, die zu den Morden von Christchurch geführt habe. Ausgerechnet jene Journalisten, die nach islamistischen Anschlägen gebetsmühlenartig vor der Instrumentalisierung des Terrors warnen und sich verbitten, die Morde im Namen des Propheten in irgendeinen Zusammenhang mit dem Islam selbst zu bringen, können nun nicht laut genug beklagen, dass der Terror von Christchurch das Ergebnis der geistigen Brandstiftung rechter Politiker und ihrer Anhänger sei. Widerlicher geht es nicht.

Es ist schäbig von der „taz“, eine rechte Mittäterschaft zu konstruieren, die von Neuseeland bis in die Niederungen der deutschen Politik reichen soll

Interessant ist auch, dass in keiner journalistischen Berichterstattung zu lesen war, es habe sich um einen „geistig verwirrten Einzeltäter“ gehandelt – ein Befund, der nach islamistischen Taten praktisch niemals fehlt. Doch so wie Anders Breivik, der 2011 in Norwegen 77 Jugendliche erschoss, ist auch der Christchurch-Attentäter Brenton Tarrant nach jetzigem Stand nicht etwa Teil eines rechtsextremen Netzwerks, sondern ein einzelner gefährlicher Verrückter, der als tickende Zeitbombe herumlief, ohne den Behörden aufzufallen. Es ist schäbig von der „taz“, derart unverhohlen eine rechte Mittäterschaft zu konstruieren, die von Neuseeland bis in die Niederungen der deutschen Parteipolitik reichen soll, um zu vernebeln, dass Breivik, Tarrant und andere nationalistische Extremisten die Kriterien verwirrter Einzeltäter in eben jener Weise erfüllen, die man so gerne den ferngesteuerten Auftragskillern des IS zubilligt. Wieder einmal ist es der Umgang mit einem schrecklichen Verbrechen, mit dem sich ein Teil der Journalisten selbst ins Zwielicht stellt. Wer Islamkritikern unterstellt, in Christchurch mitgemordet zu haben, verfolgt offenbar das Ziel, die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben, um seine eigene Daseinsberechtigung im extremen linken Lager zu verteidigen. Im verzweifelten Kampf um Auflagen und Klicks scheuen „taz“ und Co. nicht einmal mehr davor zurück, das Leid Hunderter Familien für ihre Ideologie zu missbrauchen. Indem sie die gesellschaftlichen Gruppen gegeneinander aufhetzen, machen sie sich – anders als diejenigen, die sie als geistige Brandstifter verunglimpfen – tatsächlich zu Tätern.

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16 Kommentare

  1. Die Taz redet von „Vollstreckern einer Ideologie“.

    Da hat Taz sehr Recht. Allerdings sind nicht die richtigen Adressaten der Hassideologie benannt worden. Taz müsste nur ihre eigene Adresse angeben. Es sind Medien wie Taz, die ständig unterstellen, Lügen, diskriminieren, Wahrheiten und Fakten verdrehen und die Menschen damit gegeneinander aufhetzen. Sie sind es, die am meisten mit solchen Schlagzeilen verdienen und unterstellen anderen solche schlimmen Taten zu instumentalisieren. Wenn jemand Gewalt gegen Menschen, Mord und Totschlag instrumentalisiert, dann doch genau solche Märchenjuornallien in Hand der Politiker (Sektenführer wäre wohl richtiger) wie Taz und Co.

  2. Neuseeland galt bisher als Insel der Glückseeligen. Man verband dieses
    Paradis stets mit einer gelungenen Vermischung aus europäischer Kultur
    mit Südseekulturen und freundlichen Menschen.. Darum wohl auch ist Neu-
    seeland ein bevorzugter Fluchtpunkt für Islam müde ,reiche Europäer.
    Bis jetzt !Die Kabale hat beschlossen, WELTWEIT die christliche Kultur und
    den Geist der Aufklärung auszurotten ! Darum gab es die Terroranschläge in
    JEDEM fortschrittlichen,christlich geprägtem Land ! Es spielt überhaupt keine
    Rolle,welcher Dämon im Resthirn des Attentäters sein Unwesen treibt !
    Entscheidend ist ;Neuseeland ist gefallen !
    Wie begrüßte heute die Prmierministerin das Parlament ?
    SALAM AL LEIKUM !
    Bingo !

  3. Neuseeland galt bisher als Insel der Glückseeligen. Man verband dieses
    Paradis stets mit einer gelungenen Vermischung aus europäischer Kultur
    mit Südseekulturen und freundlichen Menschen.. Darum wohl auch ist Neu-
    seeland ein bevorzugter Fluchtpunkt für Islam müde ,reiche Europäer.
    Bis jetzt !Die Kabale hat beschlossen, WELTWEIT die christliche Kultur und
    den Geist der Aufklärung auszurotten ! Darum gab es die Terroranschläge in
    JEDEM fortschrittlichen,christlich geprägtem Land ! Es spielt überhaupt keine
    Rolle,welcher Dämon im Resthirn des Attentäters sein Unwesen treibt !
    Entscheidend ist ;Neuseeland ist gefallen !
    Wie begrüßte heute die Prmierministerin das Parlament ?
    SALAM AL LEIKUM !
    Bingo !

  4. Man sieht eben gerade bei solchen Taten, die ausnahmsweise mal aus einer andere Ecke als dem Islamismus kommen, mit welch unterschiedlichem Maß die linksgrünen Jornalisten hier arbeiten, war aber zu erwarten. Keine Überraschung.

  5. Man sieht eben gerade bei solchen Taten, die ausnahmsweise mal aus einer andere Ecke als dem Islamismus kommen, mit welch unterschiedlichem Maß die linksgrünen Jornalisten hier arbeiten, war aber zu erwarten. Keine Überraschung.

  6. Und so will uns schon auf der Titelseite die aktuelle FAZ vorm Islamisiertwerden bewahren:

    Es gilt, streng zu unterscheiden zwischen den Anhängern des „Islam und den Islamisten“, die zu Terror neigen.

    Unsere Gesellschaft muß „sensibler werden für die Gefahr“ namens Islamfeindlichkeit.
    “ Aus ihr muß ein Aufstand gegen die Islamfeindlichkeit kommen!“

  7. Bin ich „Rechts“ weil ich einen Fahneneid geleistet habe mein Vaterland, sprich meine Heimat, obwohl mein Vater keinerlei Grundbesitz und meine Mutter übrigens auch nicht, besitzt? Ich denke nicht! Ich bin heimatverbunden, ja aber ich lass mich von diesem dreckskorrupten Politikervolk nicht instrumentalisieren. Nichtsdestotrotz verteidige ich meinen Lebensraum, so wahr mir Gott helfe! Komme was da wolle! Ich hab nur den Einen! Eventuelle Themaverfehlung! Setzen sechs! Mir egal!

  8. Die Wenigsten wollen es wohl wahrhaben : Eine False-Flag-Aktion der/des Geheimdienste(s), um Bürgerkrieg zu provozieren !

    So viel professionelle Planung und Durchführung, soviel „Handlungsspielraum“, mehrfach das NS-Symbol der „Schwarzen Sonne“ ins Bild des „Attentats-Selfie-Videos“ reingehalten, Anders Breivik und „rechte Bundeswehrsoldaten“ als Vorbild……………..nein, das macht kein Einzeltäter aus Spontaneität und Spinnerei !

    Dahinter steht eine glasklare (politische) Absicht ! Vermutllich das mit IS-Terroristen vollgesogene Europa, speziell Deutschland, zum Pulverfaß werden zu lassen !

  9. ZITAT: „Nirgendwo darf der Islamismus oder anderes extremes Gedankengut Platz haben.“

    Zählt das nun etwa auch zum extremen Gedankengut,
    wenn man all die Koransuren auflistet,

    die den Islamanhängern vorschreiben, Nichtmoslems zu versklaven oder zu töten ?

    • Bestimmt zählt es nicht dazu, aber es wird durchgeführt! Das Einzige das zählt ist der Machterhalt bestimmter Gruppierungen!

    • Wer zwecks Machterhalt sich als Steigbügelhalter des Islam hergibt, ist ein Tor, der am Ende alle Macht verlieren wird, womöglich sogar seinen Kopf. .

  10. Zum Utrecht terror kam gerade die Meldung das neben terror auch ein Familiendram Grund für die Tat sein können 🤦‍♂️

  11. Unabhängig davon dass ich den brutalen Anschlag für eine false flag Aktion
    halte hat ein neuseeländischer Senator den richtigen Befund gemacht.
    „Auch wenn diesmal die Muslime Opfer sind, so sind sie sonst meist
    die Täter.“
    Wer die Zahl der getöteten Christen weltweit (open doors) betrachtet kann
    dem Senator nur zustimmen.

    • Auch meine erste Vermutung.
      Zu offensichtlich wird diese Tat nun von Islamfreunden genutzt um öffentlichkeitswirksam zu sagen : “ Seht ihr wie friedliche Islamisten getötet werden. Und da jammert ihr immer über den gewalttätigen Islam “ .

      Ein Weiteres Indiz ist, dass sich die kompletten Regierungsmedien in ihrer Berichterstattung geradezu überschlagen und diesen Einzelfall hochstilisieren.
      Vergessen sind die vielen islamistischen Übergriffe auf christliche Gotteshäuser, wo man längst nicht mehr von Einzelfällen reden kann.

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