Drei Söhne von deutschem IS-Kämpfer in Frankreich gelandet

Foto:Von Jag_cz/shutterstock
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Frankreich – Der deutsche IS-Kämpfers Martin Lemke ist sitzt seit Ende Januar in Nordsyrien in kurdischer Haft. Seine französische Ehefrau wurde im Oktober oder November vergangenen Jahres bei einem Luftangriff der Anti-IS-Koalition im Südosten Syriens getötet. Jetzt sollen drei seiner sechs Kinder nach Frankreich ausgeflogen worden sein. Deren Großeltern hatten monatelang um ihre Enkel gekämpft.

„Wir hatten nur eine Tochter. Sie ist tot. Diese drei Kinder sind die einzige Familie, die uns bleibt. Wir wollen sie bei uns haben, sie erziehen und ihnen erklären, wer ihre Mutter war,“ erklärten die französischen Großltrn Lydie und Patrice Maninchedda laut Stern. Die drei Brüder im Alter von einem, drei und fünf Jahren sollen nach dem Tod der Mutter im überfüllten Flüchtlingslager al-Hol in Nordostsyrien von Pflegemüttern versorgt worden sein. Monatelang setzten sich die Eltern der getöteten IS-Anhängerin Julie Maninchedda dafür ein, die drei Enkel nach Libercourt nahe Lille in Nordfrankreich holen zu dürfen.

Die französischen Behörden hätten wenig Informationen zur Rückführung der Halbwaisen gegeben. Gegenüber der französischen Tageszeitung „Le Monde“ hieß es aus diplomatischer Quelle, keines der nach Frankreich geholten Kinder hätte derzeit „ein identifiziertes Elternteil, das noch am Leben“ sei. Auch die Großeltern aus Sachsen-Anhalt hatten sich um die Rückholung der Kinder nach Deutschland bemüht und schon alles für ihre Ankunft vorbereitet, so der Stern.

Die beiden jüngeren Söhne des aus Zeitz stammenden Martin Lemke und der Französin Julie Maninchedda sollen in Syrien geboren sein. Der fünfjährige Jassir in Leipzig. Er war nur wenige Monate alt, als seine Dschihadisten-Eltern Ende 2014 Deutschland in Richtung Syrien verließen, um sich dem IS anzuschließen. Im vergangenen Jahr soll sich das Paar in Syrien islamisch geschieden haben.

Der IS-Kämpfer und mutmaßliche Mörder Martin Lemke, ein ehemaliger Schweißer im Braunkohlerevier in Sachsen-Anhalt, soll gleich mehrere Ehefrauen gehabt haben. Unter anderem habe er einem afrikanischen Kämpfer eine jesidische Sklavin mit ihren zwei Kindern für 800 Dollar abgekauft.

Martin Lemkes überlebende Ehefrauen, eine 19-jährige Deutsche mit Namen Leonora Messing und eine Frau aus Dagestan, leben laut Stern mit drei weiteren Kleinkindern des deutschen IS-Kämpfers Martin Lemke weiter in einem Haftlager in Nord-Syrien. (MS)

 

 

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15 Kommentare

  1. Gestern las ich bei meiner Zahnärztin (ja, sie arbeitet auch samsags) in einer Februar-Ausgabe des „Stern“ einen Artikel über Lemke. Der lügt, wenn er nur den Mund zum Luftholen aufmacht. Was mich glatt wunderte: Sogar der Autor des Artikels hatte so seine Zweifel an den verbalen Ergüssen des Martin Lemke.


  2. Wir wollen sie bei uns haben, sie erziehen und ihnen erklären, wer ihre Mutter war.“ Geht ganz einfach – aber bitte Papi nicht vergessen: „Euer Papi ist ein Terrorist und ermordet Menschen und Eure Mutti hat das ganze toleriert und auch noch mitgemacht!“

    Am besten die Kinder dort lassen wo sie hergekommen sind!!!

  3. Wenn die Kinder unislamisch erzogen werden, dann ist diese Rückführung OK.
    Anderfalls soll sich der Syrisch Staat drum kümmern. Ebenso bei den anderen Kindern dieses Verbrechers.

  4. Nee…..ehrlich, mir kommen vor Rührung die Tränen.
    Ich bin nur froh, daß es sich nicht um die fiesen, häßlichen und bösen Kinder von AfD-Angehörigen handelt, die man hierzulande aus der Schule jagt…

  5. Alles nicht meine Welt, wenn ich den Text so durchlese weiß ich nur das ich mit diesen Muselkram nichts zu tun haben will. Um nichts in der Welt, da braucht mir auch keiner mit Religionsfreiheit, Kultur oder sonstwas kommen.

  6. Und schon kann man besagtenTerroristen wegen Vielweiberei anklagen. Er ist Deutscher und hat damit eine monogame Ehe zu führen. Es sei denn, er klagt sich-auf unsere Kosten natürlich, bis hoch zum höchsten gericht, das wiederum dann die Vielehe für immer zementiert.

  7. Und schon kann man besagtenTerroristen wegen Vielweiberei anklagen. Er ist Deutscher und hat damit eine monogame Ehe zu führen. Es sei denn, er klagt sich-auf unsere Kosten natürlich, bis hoch zum höchsten gericht, das wiederum dann die Vielehe für immer zementiert.

    • Ob der irgendwen noch verklagen will, ist irrelevant, weil die Nürnberger Prozesse – die ja alliierte Maßnahmen und daher per Definition totaaaal rechtsstaatlich waren – uns verbindlich vorgegeben haben, auf welche Weise man mit Kriegsverbrechern und Völkermördern zu verfahren hat. Art. 139 GG gibt es nicht zufällig, sondern um das Todesstrafenverbot umgehen zu können.

  8. „Wir wollen sie bei uns haben, sie erziehen und ihnen erklären, wer ihre Mutter war“
    Dies entlarvt das persönliches Versagen als Eltern: welche Werte haben sie ihrer Tochter vermittelt? Welche Erziehung? Hat es wirklich nix mit nix zu tun? Und jetzt wollen sie es mit dem Enkeln wiederholen? Oder sind so naïv zu denken, sie können mit radikalisierte Kinder besser?

    • Ja wirklich, man wundert sich, daß sich solche Leute überhauot noch ans Tageslicht wagen.

      Wenn ich so ein Scheusal wie diese verbrecherische Hexe in die Welt gesetzt hätte, würde ich mich vor Scham sonstwo verkriechen.

  9. Wir wollen sie bei uns haben, sie erziehen und ihnen erklären, wer ihre Mutter war. Na dann prost Mahlzeit, sie haben komplett bei ihrer Tochter versagt und werden bei den Enkeln wieder versagen, solchen Eltern darf man keine Kinder überlassen, die sind damit vollkommen überfordert.

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