„Fridays for Future“ oder Demos gegen sich selbst

Foto: Imago

Sie tragen Markenklamotten und laden pausenlos ihre Smartphones auf. Sie bekommen mit 18 ein Auto zum Abitur geschenkt, mit dem sie später zur Uni fahren. Die Generation Z, die zur Zeit landauf und landab mit Demos gegen den Klimawandel und die Umweltzerstörung demonstriert. Nach dem Abi geht’s ab nach Amerika zum Auslandssemester, und zwischendurch werden Fernbeziehungen geknüpft, die einen monatlichen Flug nach Berlin, London, Barcelona oder sonstwohin erfordern. Der Frankfurter Flughafen verzeichnet weiter steigende Passagierzahlen „Ich hasse unsere Liebe auf Distanz!“ jammert der Sänger von Revolverheld und gleichzeitig grölt eine Generation, dass es Zuhause in Deutschland langweilig ist, man von allem nie genug bekommen kann, und vor allem an sich selbst denken muss.

Nie zuvor war eine Generation hedonistischer und selbstverliebter und gleichzeitig zu dumm, das verursachte Problem auch im eigenen Konsumverhalten zu suchen. Nun geht der jüngste Teil dieser Konsumgesellschaft auf die Straße, um gegen Bienensterben, Artensterben, Klimaerwärmung, vermehrten Co2 Ausstoß, Plastikmüll in Meeren und Ausbeutung der dritten Welt zu demonstrieren, ignorierend, dass die Markenklamotten aus Kinderarbeit und der Rohstoff für manches Hightech-Produkt mit bloßen Händen von achtjährigen Arbeitssklaven aus engen Stollen gekratzt wird.

Ausgeblendet wird auch, dass eine kulturbedingte Bevölkerungsexplosion vor allem in den islamischen Ländern Afrikas und die hochgepriesenen expansiven wirtschaftlichen Aktivitäten Chinas, ebenso wie der Wahn einer Vollbeschäftigung und einem endlosen Wachstum zur Schädigung der Natur und damit auch des Klimas beiträgt.

Wer die Welt retten will, der müsste die Uhr in die 60iger und 70iger Jahre zurückdrehen, wo eine Familie höchstens ein Auto hatte, aber eine Frau im Durchschnitt zwei Kinder, und viele Frauen freiwillig auf eine berufliche Tätigkeit verzichteten. Aber auch Mieten einigermaßen erschwinglich waren. Eine Zeit, in der jedes Land zuallererst den Eigenbedarf deckte. Es Autobahnen gab, die noch nicht verstopft von Sattelzügen waren, die pausenlos Tag und Nacht Fracht von einer Ecke der EU in die andere transportierten. Eine Zeit, in der es Pendler gab, die im Umkreis von 20 Kilometer Arbeit fanden und nicht im Umkreis von 250. Deutsche Handwerker, die in einem Rathaus, Krankenhaus oder Schule eine Stromleitung verlegen durften, ohne dass ihnen aus 1000 Kilometer angereiste Handwerker aus Ungarn, Polen oder Rumänien den Auftrag streitig machten. Eine Zeit, in der es noch keine Kreuzfahrtschiffe gab, die mehr Dreck ausstoßen als alle Diesel Deutschlands zusammen.

Fazit: Wer die Uhr der Umwelt zuliebe zurückstellen wollte, wäre frauenfeindlich, nationalistisch, konsumfeindlich, kurzum „reaktionär“. Aber er würde bei allen Anfeindungen vielleicht die Welt retten. Alles andere, und dazu gehören auch die Demos „Fridays for future“, mit ihren naiven Slogans auf Pappschildern erinnert an einen Schwanengesang, der das mitverschuldete Elend musikalisch begleitet. (KL)

 

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17 Kommentare

  1. Am Freitag war sogar in der 40.000 Einwohnerstadt Balingen (Ba-Wü) Demonstrationszug. Vor dem Bahnhof im Regen standen sicherlich über 100 Leute mit Regenschirmen da. Mit Megafon/Lautsprecher ausgestattet nahm die Demo ihren Lauf. Ich selbst war in der Wirtschaft und sah sie erst als ich auf den Zug musste. Habe als dann laut denken müssen, wie ich sie aus dem Fenster sah: „Ihr Dummbatzen!“ Fängt der Wahnsinn hier auch schon an. Gar die Kellnerin, etwa 18-20 Jahre jung, rannte bevor ich zahlen wollte, raus um wohl mit zu demonstrieren.

    Wo geht die Reise hin? Ich meine wie seht ihr dies? Die Schläffchen werden nicht aufwachen, da geht Mind Kontrol vor sich. Hier in der Gegend empfinde ich es als besonders schlimm, kaum einer der nachgedacht hat, sich informiert hat, aufmerksam ist. Da ecke ich immer nur an, bzw. würde. Habe z.T. meine Strategie geändert. Zum Euro z.B. eine 1 oder 2 Euromünze anschauen und die Form von Skandinavien betrachten. Auf manchen, den meisten, aber nicht allen, erscheint ein Dödel mit Gehänge von der Seite betrachtet.
    So frage ich manche Menschen immer, habr ihr euch schon mal eine Euromünze angeschaut und sie sagen ja. Dann frage ich weiter:
    Habt ihr euch schon mal Skandinavien, ich meine jetzt die Form, wie sieht Skandinavien denn aus? Viele wissen leider nicht mal wo das ist, aber da helfe ich schon nach. Dann können sie die Münze betrachten und ich frage immer, woran erinnert euch dies, bzw. wie sieht das aus, sieht so Skandinavien aus?
    Die Frauen sind tatsächlich schneller im erkennen… Sowie ich getestet hab, ja. Liegt vielleicht an der Perspektive…
    Seltsamerweise genau über Deutschland hängend… Dänemark wurde mittels Explusionszeichnung zur Seite geschoben.

  2. Wenn Arbeiter und Angestellte streiken, schaden sie ihren Arbeitgeber. Wenn
    Schüler streiken, schaden sie nur sich selbst! Aber soweit können diese indoktrinierten Deppen gar nicht denken!

    Würden sie ihre Freizeit zum Demonstrieren opfern und zuküntig auf Flug- und Schiffsreisen, Autofahren, elektrischen Krimskrams u.v. v.m. verzichten, wäre ihr Protest autentisch. So ist es nichts Anderes, als verlogene Heuchelei!

    Das hier sollten sich alle Klimarettungs-Kids mal gut durchlesen:
    https://www.cicero.de/innenpolitik/fridays-for-future-klimaschutz-kohleausstieg-atomaustieg-greta-thunberg?utm_source=website_startseite&utm_campaign=meistgelesen

  3. So viele geistig Behinderte auf einem Foto ist scho’n Hingucker.

    Besteht Hoffnung auf vollständige Heilung bei denen? Wohl eher nicht!

  4. Die meisten wissen doch gar nicht, um was es geht.
    Es ist was los, und da müssen sie dabei sein.
    Und die VierTageSchulWoche ist doch auch toll.
    Und so werden die Schüler noch dümmer, gewollt von der Politik.

  5. Diese herumkrakeelenden Jugendlichen sind einfach nur naiv und dumm, haben keine Ahnung und lassen sich willig missbrauchen. Sie sind keine Rebellen oder Revoluzzer, sie sind einfach braver Mainstream. Sollen sie doch mal einen Plan machen, wie sie persönlich zu Umweltschutz, Energieersparnis, Verpackungsmüllvermeidung und Reduzierung des CO2-Ausstoßes (das ist ihnen ja ein Anliegen) beitragen können und dann z.B. nur mal ein halbes Jahr lang in diesem Sinne auf nicht unbedingt Nötiges verzichten: Also keine neuen Klamotten kaufen, ebenso auf Schminke und Haarfärbemittel verzichten, verpackte Lebensmittel und Getränke weitgehend vermeiden, d.h. mit Einkaufsnetz einkaufen gehen und Wasser aus dem Hahn trinken. Wenn das Fernweh ruft: Wanderungen oder Radtouren unternehmen. Und keine Smartphones etc. benutzen. Das geht – so haben wir in den fünfziger-sechziger Jahren auch gelebt.

    • Ich gebe diesen Plagen noch nicht mal einen halben Tag ohne Strom und sie sind auf der anderen Seite; keine Steckdose mit Strom in ihren EFHs, kein warmes Essen aus der Mikrowelle, kein Warmwasser bzw. überhaupt kein Wasser mehr für tägliches Duschen und die vielmalige Pipispülung auf dem Klo.
      Strom kommt für diese Idioten nur aus der Steckdose und Trinkwasser nur aus dem Wasserhahn.
      Und die Mama fährt diese Plagen jeden Tag mit den SUV in die Schule.
      Ich freue mich auf den Zusammenbruch dieses dekadenten Systems.

    • Mau wird es aussehen! Es soll ja auch gleichzeitig ein Schulstreik sein, das klappt nur, wenn auch Unterricht wäre. In den Ferien auf die Straße zu gehen, ist nicht so „heroisch“ und kostet zu viel Freizeit.

  6. Wenn ich das Foto sehe, juckt es mich in den Fingern

    Für die nächste Demo:
    Wir verzichten auf alles, was unsre Konsumwelt ausmacht und gehen dann demonstrieren
    Sind wir dann zwar nackt, haben keine Schilder in den Händen, auch Buntstifte gibt es nicht mehr, vom Handy ganz zu schweigen. Das Feuerchen, um sich wärmen zu können, wird, nachdem man brav das tote Holz aus den wäldern gesammelt hat, mit Reiben und einbißchen Moos entfacht. Und danach geht ab zum Aufräumen-von wegem dem guten Beispiel:Müll sammeln und entsorgen. Ist man denn zu Hause- unter Blätterplanen und in der Waldhütte , kann man die auf dem weg gesammelten Wurzeln kochen,vorausgesetzt man hat das Feuer nochmal entfachen können. Ein bißchen Löwenzahn habe ich auch schon entdeckt, also was Frisches gibt es auch.Kuschelig dann im Moosbett , mit Laub und Nadeln zugedeckt, na okay, vielleicht findet man ja auch eine alte Zeitung.

    Wie lange werden sie das wohl durchhalten?

  7. Demos für Unsinn resultieren aus der Manipulation durch Rot-Grün-Links-Schwarz-Gelb.

    Seit Jahrzehnten wird die CO2-Lüge überall verbreitet.
    Professoren lehren sie, Lehrer lehren sie an Schulen, die Lügenpresse ebenfalls.

    Deshalb glauben 99,99 Prozent der Schüler und Studenten, sowie der Rest des gezielt verblödeten Volkes an die CO2-Lüge und wollen die „Klima-Erwärmung“ bekämpfen.

    Es handelt sich bei all diesen Leuten um angstgesteuerte Des-Informierte.
    Die Todesangst ist der stärkste Motivator überhaupt, deshalb haben die Erfinder der CO2-Lüge von Anfang an Ängste geschürt.

    Ich kritisiere momentan die Schulleitung, weil sie die Teilnahme am Schulschwänzen zwecks Friday4-future unterstützt. Die Schulleitung ist feige, sie antworten mir nicht, sie stellen sich den Argumenten nicht, sie ignorieren alles, was ihrem Wahn widerspricht.

    Deutschland wurde kaputtgemacht. Auf allen Ebenen.
    Das sind die Früchte davon. Vom Klima-Wahn gesteuerte Menschen, die für ihre eigene Abschaffung demonstrieren. Und sich dabei noch für klug und ethisch besser als jene fühlen, welche die Wahrheit über CO2 sagen.

    • So ist es. Dieser CO2- und Klimakatastrophenquatsch steht in den Schulbüchern. Nicht als These, sondern als unumstößliche Tatsache wie die, dass die Erde sich dreht. Es ist zum Verzweifeln. Und da alle Medien außer den Alternativen genauso drauf sind, ist es kein Wunder, dass auch Erwachsene, die eigentlich nicht dumm sind, das alles als Tatsache hinnehmen, ohne es anzuzweifeln oder zu versuchen, sich gründlicher zu informieren.

  8. Demonstrieren diese nützlichen Idioten auch gegen dicke Menschen? Natürlich nicht. Aber warum nicht? Wenn schon für den Umweltschutz, dann richtig.

    In einem Artikel der FAZ von 2007: „Dicke Menschen schaden der Umwelt“

    „So legten Hamburger Forscher unlängst dar, dass die Fettleibigkeit zu einem erhöhten Ausstoß von Kohlendioxid und damit zum Treibhausgaseffekt beitrage, weil dicke Menschen schwerer zu transportieren sind. Auch äßen sie mehr, so dass mehr Nahrung produziert und mehr organischer Müll weggeworfen werde. Wären die Menschen im Schnitt fünf Kilogramm leichter, könne allein der CO2-Ausstoß im Straßenverkehr in den OECD-Ländern um zehn Millionen Tonnen im Jahr reduziert werden.“

    Tja, das wäre in unserer scheinheiligen linksgrünen Heuchlerwelt inzwischen Rassismus. Man sucht sich halt immer das gerade heraus, was ein gutes Gewissen macht ohne anzuecken. Das nennt man auch Feigheit.

  9. Dann werden ja die Strassen leerer werden, verzichten doch die „gebildeten“ Schüler auf die Urlaubsreisen….

    • Es hieß ja auch: „hohl sie dir in jungen Jahren…“
      Passen würde auch aus 10 Methoden der Manipulation Punkt 8: „Entfache in der Bevölkerung den Gedanken, dass sie durchschnittlich sei
      Erreiche, dass die Bürger zu glauben beginnen, dass es normal und zeitgemäß sei dumm, vulgär und ungebildet zu sein.“

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