Berliner Clan-Immobilien-Beschlagnahmung – alles nur eine große Seifenblase?

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Berlin – In Sachen Mieteinnahmen eines arabischen Clans ist alles weiterhin wie gehabt – etwa 100 Mieter überweisen Monat für Monat ihre Miete auf Konten des kriminellen Clans. Berlin wie es leibt und lebt, viel politisches Muskelspiel und nichts dahinter. So viel zum Thema „Wir werden die arabischen Clans mit aller uns zur Verfügung stehenden Mittel bekämpfen“.

Schon im Februar waren die üppig fließenden Mieteinnahmen aus den 77 beschlagnahmten Immobilien des kurdisch-libanesischen Clans Thema und die Aufregung groß. Einen Monat später gibt sich die Berliner Justizverwaltung laut Focus schmallippig: Dazu könne derzeit keine Auskunft erteilt werden. Die Bewertung der Rechtslage dauere an.

Kurios: Im vergangenen Monat war herausgekommen, dass eine der Hausverwaltungen bei den Behörden angefragt hatte, ob sie denn 200.000 Euro Mieteinnahmen in den Libanon überweisen könne, ohne sich strafbar zu machen (jouwatch berichtete).

Auch das lautstark von Berliner Politikern geforderte Einfrieren der Konten, wird wohl nur eine Forderung bleiben. Es gebe derzeit keine Grundlage, die Mieteinnahmen auf Sperrkonten einzufrieren, so die Justizverwaltung. Sogar die allseits gefeierte Beschlagnahmung der vermutlich aus kriminellen Geschäften finanzierten 77 Immobilien im Wert von geschätzten rund 10 Millionen Euro, steht auf der Kippe – denn es sei fraglich, ob die Beschlagnahmung vor Gericht Bestand haben wird, so der Focus.

Die Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser sowie Baugrundstücke liegen in allen Stadtteilen außer Marzahn, Hellersdorf und Hohenschönhausen. Der von den Behörden geschätzte Wert soll zwischen 9,3 und 10 Millionen Euro liegen. Immerhin – Erkenntnisse zu drohenden Kündigungen lägen nicht vor, heißt es in der Antwort der Justizbehörde auf die Anfrage des SPD-Abgeordneten Tom Schreiber.

Völlig unbeeindruckt von der Bauchlandung in Sachen Immobilienbeschlagnahmung, die der Senat offensichtlich gerade hinlegt, wagt sich der Neuköllner Jugend-Bezirksstadtrat Falko Liecke noch weiter vor – er arbeitet sich derzeit kräftig am Thema „Kindesentzug“ ab. Er wolle seine Ankündigungen, den hochkriminellen Clans gegebenenfalls die Kinder zu entziehen, „möglichst bald“ umsetzen, berichtet Focus. Es hapert offenbar nur noch an der „Definition, ob Kriminalität in einer Familie Auswirkungen auf das Kindeswohl hat.“ Die fehle bisher“, erklärte der optimistische Liecke.

Und so überweisen weiterhin 100 Mieter ihre monatliche Miete direkt auf die Konten des kriminellen Clans. Alles wie gehabt – „dit looft“, wie der Berliner sagt. (MS)

 

 

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15 Kommentare

  1. Der Krimminelle Sumpf in der Shithole soll nicht trocken gelegt werden,es besteht kein Interesse daran.Für alle das Motto…Geld stinkt nicht..

  2. Nein, nein, keine Seifenblase. Die Mieteinnahmen bekommt der Clan und die Kosten für die Instandhaltung ist Sache von Stadt/Land/Bund. Ist doch nur fair und bezeichnend für die Zustände in Deutschland.

  3. Hierzu fällt mir Al Capone ein.

    Haben die Anführer dieser Clans tatsächlich alle ihre Einnahmen versteuert?

    Falls nicht und davon ist wohl auszugehen ist ihnen der Prozess zu machen, ihr gesamtes Vermögen ist zu beschlagnahmen und diese Verbrecher gehören umgehend ausgewiesen.
    Man wir doch zumindest einmal in der Lage sein, entsprechende Gesetze zu erlassen, oder sind unsere Politiker für alles zu blöd?

  4. „es sei fraglich, ob die Beschlagnahmung vor Gericht Bestand haben wird“
    Wie jetzt?! Schwafeln nicht grad die grüne Kiezbazillen über Enteignung? Na dann, konsequent sein!

  5. Abgesehen davon: Die haben sich den kleinsten und schwächsten Clan rausgepickt! 10 Mio Immobilienwerte mag sich auf den ersten Blick viel anhören, tatsächlich ist das ein Witz (So viel kostet ein Gebäude in bester Lage)! Würde mich nicht wundern, wenn hier durch die unterwanderte Polizei ein anderer Clan schlicht einen Konkurrenten ausgeschaltet hat.

  6. Ein Teil der Berliner Regierungen, wird auch von den Clans schon unterwandern sein und wer weiß wieviel Grüne und Genossen, auf deren Gehaltsliste stehen und nicht alle werden auch einen M Hintergrund haben sondern Namen wie Horst oder Claudia.

  7. Hahaha,das wußten wor doch alle schon vorher. Alles nur Nebelkerzen und heiße Luft.
    Aktionismus pur!!! Es ging nur darum die Bürger ruhig zu stellen, denn es rumorte schon ganz
    gewaltig im ShitHole Bürlün. Und was wird weiter passieren???? NICHTS, REIN GAR NICHTS!!!

    • Dann komm vorbei,und Kehr den ganzen Dreck weg.Berlin ist bereit,braucht dafür aber Starthilfe.

  8. Shithole Berlin im folgenden SH-Berlin genannt, wäre die jetzige Bezeichnung für das, was ehemals Berlin war.

  9. Na da kann man nur hoffen, daß wenigstens auch noch die Sozialhilfe pünktlich gezahlt wird… *zynismus*

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