Lauren Southern besucht Flüchtlingscamp Moria: Der IS ist schon da

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Die kanadische Journalistin und Bloggerin Lauren Southern veröffentlichte einen weiteren kurzen Ausschnitt aus ihrem neuen Dokumentarfilm „Borderless“. In ihr begibt sie sich auf die Pfade der illegalen Einwanderung nach Europa. In dieser Kurzfolge reist sie nach Griechenland. Auf Lesbos steht das größte Auffanglager für die sogenannten Flüchtlinge aus aller Welt. Rund 10.000 Migranten warten dort auf ihre Weiterreise gen Norden – und auch IS-Kämpfer sollen sich dort aufhalten.

Die Berichte aus dem Lager, dass eigentlich nur für 2.500 Menschen ausgelegt ist, seien schrecklich, so Southern. Hunger, Mord, Vergewaltigung von Frauen und Kindern. Auch der IS soll sich inzwischen dort breitgemacht haben. Deshalb will sie sehen, was vor Ort wirklich Sache ist. In Moria angekommen, kommt Lauren Southern noch vor den Toren des Zelt-Lagers mit zwei jungen Männern ins Gespräch. Sie bestätigen sofort die schlimmsten Befürchtungen:“ISIS ist here“, der IS ist hier, wissen sie. Einer zeigt seine Narben – fünfmal hätten die Dschihadisten auf ihn eingestochen: „Sie wollten mich töten“, so der junge Mann. 1.000 bis 2.000 der IS-Kämpfer hätten in Moria Unterschlupf gefunden, vermutet er. Die beiden wollen nicht so öffentlich weitersprechen und bitten sie in ihr Zelt.

Dort bestätigen sie erneut, dass die IS-Kämpfer da seien. „Sie geben sich als Flüchtlinge aus“, weiß der junge Mann. In Syrien und dem Irak würden sie bekämpft, deshalb stellten sie nun in Europa ihren Asylantrag. Er selbst sei Atheist und müsse deshalb um sein Leben fürchten. Seit seiner Ankunft sei sein Leben in Gefahr. Aus Angst habe er nicht eine einzige Nacht ruhig geschlafen. Auch in Moria könnten sie „morden, vergewaltigen und stehlen“, so der zweite Mann in dem Zelt, der offenbar ein Christ ist. „Sie sind bewaffnet. Sie haben Messer“, erklärt er.

Sie hätten mehrfach versucht, der griechischen Polizei davon zu erzählen, doch die hätten wenig Interesse gezeigt. Nachdem er verletzt worden sei, hätten sie einfach gesagt „Hau ab, geh“. „Sie scheren sich nicht um unser Leben“, so die resignierte Feststellung. Die Bitte, Überwachungskameras zu ihrem Schutz vor den islamischen Kämpfern zu installieren, sei ungehört geblieben. „Wir sind den Gleichen dankbar für das Essen, aber was wir wirklich brauchen ist Schutz“. Sie klagen auch über Drogen, die überall im Lager zu haben sind. Das ist gefährlich, das ist wie ein Virus, dagegen muss etwas unternommen werden, fordern sie.

„Die griechische Regierung hilft ihnen, uns zu töten“, so der Vorwurf des jungen Atheisten. Nur eine Überwachungskamera würde reichen, um ihnen zu helfen, doch die kommt nicht. Und die Journalisten, die das Lager besuchen, erzählen nicht die ganze Wahrheit, erzählen die beiden. Der Großteil der Bewohner sei Islamisten. Deshalb sei nicht nur er als Atheist in Lebensgefahr. Auch Christen und andere Minderheiten wie Jesiden und Kurden leben – unter den Augen der griechischen Behörden – ständig in Angst. „Erst vor kurzem wurden hier vier Kurden ermordet“.

Wer die Arbeit von Lauren Southern unterstützen möchte, kann das HIER  tun.

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26 Kommentare

  1. Ihr, die ihr mühselig und beladen seid. Kommt in´s Reich der Gotteskönigin! Ein Land in welchem nicht nur Milch und Honig fließen, sondern auch Blut! Da seid ihr gut aufgehoben.

  2. Scheinbar sind die Aussichten sich in Deutschland -auf Steuerzahlers Kosten – ein schlaues Leben zu machen größer als die Angst vor den IS Schergen. Ich möchte weder die Einen noch die Anderen im Land haben. Auch die „weniger“ Gefährlichen sind eine potenzielle Gefahr und können zur Destabilisierung unseres Staates beitragen.

  3. Habt Verständnis für die Terroristen der EU. Diese ruhen sich nur aus, bis Juncker wieder einen Einsatzort für diese Kreaturen hat. Viva Faschismus.

  4. Wieso gehen sie nicht nach Syrien zurück?? Germoney mit leben ohne Arbeit lockt wohl doch zu sehr!!

    • Die Fluchtnomaden gehen immer da hin, wo es gerade am meisten Geld gibt und am ungefährlichsten ist. Im Moment ist das noch Germoney, aber bald ist es in der Heimat sicherer, obwohl es da fürs Nichtstun kein Geld gibt. Aus London fliehen bereits Flüchtlinge in ihr ursprüngliches „Kriegsgebiet“.

  5. Ich bin sicher, daß IS-Kämpfer in jedem Land anwesend sind, denn wir wissen in der Tat gar nicht, wie groß ihre Zahl ist. Es gibt sehr viele heimliche Gruppierungen in allen Ländern, auch von 2-3 Terroristen, auch ein Mann kann kämpfen, denn er glaubt an Koran-Versprechungen so tief, daß er sein Leben gerne dem Gotte schenken wird, dabei noch einige Leben von gehaßten Christen mitbringt

  6. Was soll das? IS-Kämpfer in Griechenland? Die werden in Germoney benötigt! Da sollte sich Mutti schnellstmöglich um eine humanitäre Privatjetüberführung in die BRD kümmern.

  7. Wer soll das Gejammer glauben, das die „Atheisten“ da abziehen? Das können genauso gut auch Islamisten sein. Wer will das überprüfen? „Sie haben Waffen, Messer….“ haben doch alle, oder etwa nicht? Und dann gibt es ja noch die Taqyia, die jedem Muslim erlaubt, zu lügen, um sein Schäfchen ins Trockene zu bringen. Keinem einzigen der Illegalen darf man glauben.

    • Nein, natürlich nicht. Scherz beiseite: Was ist neu daran? Wie oft muss man seine Empörung kundtun, bis es langweilig wird? Der IS (islamische Sch*uchteln) ist hier, der IS ist hier, der IS ist hier…! Und? Das wissen wir schon seit Jahren! Merkel weiß das, sie will es so. Und jetzt? Was tun Sie (!) dagegen?
      Und was die Griechen betrifft so gibt es eine ganz einfache Methode das Problem einzudämmen: Das Lager mit Panzern umstellen, Schlauchboote parken und die Ernährung einstellen.
      Wollen SIe noch mehr wissen?

  8. Die IS-Terroristen sind von Natur aus ganz liebe Menschen, die nur durch ihre böse Umwelt verroht sind. Diese Menschen müssen gerecht nach Deutschland verteilt werden. Sobald sind mit ihren grünen Freunden zusammentreffen, blühen sie auf zu ganz lieben Menschen, die fleißig arbeiten, unsere Renten zahlen und uns von den bösen Rechten befreien.

  9. „Und die Journalisten, die das Lager besuchen, erzählen nicht die ganze Wahrheit“
    Die ganze Wahrheit könnte die Bevölkerung beunruhigen.

  10. Wenn die, die nicht zum IS gehörten in ihre Heimat zurückkehren, dürfte ihnen ja nichts geschehen, der IS ist ja in Griechenland!
    Übrig blieben die Terroristen. So einfach wäre es diese auszusortieren und einer gerechten Strafe zuzuführen! Nebenbei wäre der griechischen Regierung geholfen weil weniger Zudringlinge im Land wären!

    • Nein, lieber alle reinlassen bis es knallt. Vorher wird dieser Albtraum nicht enden und unser Land schleichend zerstören. Erst wenn es knallt, können wir so richtig anfangen hier auf – besser – auszuräumen.

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    • Danke!
      Ich versuche immer, die dt. Rechtschreibung einzuhalten, keine unbestätigten Behauptungen aufzustellen, bekomme viele Likes von anderen Usern, und pöbele nicht.
      Das ist alles toll und klasse. 😃

      Aber mein ursprüngliches Anliegen war ja, ob Diskus-User das selbst irgendwo sehen können?

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    • Vielen Dank für die Antwort Laurenar ! also gute/schlechte Reputation nur aufgrund von up – bzw. down votes. Ich frage deshalb, weil ich vermute, dass es bestimmte Gruppen oder Bots gibt, die einen down voten.

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