Die Revolution ist gestartet: Ab sofort kann man überall unzensiert kommentieren!

(Foto: Durch KieferPix/Shutterstock
Keine Meinungsfreiheit mehr in Deutschland? (Foto: Durch KieferPix/Shutterstock)

Viele haben sich bestimmt schon geärgert, wenn sie in den Mainstream-Medien kommentiert haben und der Kommentar wurde von den Moderatoren zensiert (ja, auch jouwatch ist da nicht frei von). Aber ab sofort gibt es eine „Lücke“, die es gestattet, überall seinen Senf dazuzugeben, ohne dass jemand mit dem Wischtuch gleich alles wieder wegwischt. Dissenter heißt die Kommentar-Revolution. Hier eine Anleitung:

Gab.com
Gab ist ein soziales Netzwerk und Kurznachrichtendienst wie Twitter. Die Nachrichten mit bis zu 300 Zeichen werden „gabs“ (von englisch to gab „quatschen“) genannt.

https://gab.com/home

dissenter.com
Dissenter ist ein englischer Begriff, bedeutet auf Deutsch: Jemand, der eine andere Meinung hat.

Gab Dissenter (oder einfach Dissenter) ist ein Diskussionsdienst, der von den Machern von Gab entwickelt wurde.

Dissenter wurde erstellt, um das Kommentieren einer beliebigen Webseite in einem verbundenen Forum eines Drittanbieters außerhalb der Kontrolle des Websitebesitzers zu ermöglichen. Dissenter wurde als Antwort auf die Moderationspraktiken verschiedener Social-Media-Plattformen und Online-Nachrichtenseiten entwickelt, die das Entfernen einzelner Kommentare oder das Löschen oder Deaktivieren von Kommentarteilen umfassen.

https://dissenter.com

Beispiel: Tommy Robinson (GB)

Derzeit in England angeklagt ist der Aktivist Tommy Robinson, weil er und seine Familie während eines einfachen Familienausflugs aus einer Kleinstadt in England rechtswidrig vertrieben worden sind. Er war mit seinen zwei kleinen Kindern zu Besuch bei einem auswärtigem Fußballspiel unterwegs, als die Polizei ihn zum Verlassen einer Kneipe aufgefordert hat und ihn mit Gewalt zum Bahnhof „begleitet“ hat.

Manche Mainstream-Medien berichten zwar über die Geschehnisse und seine Anklage. Man darf aber die Artikel aber gar nicht kommentieren.

Website-Besucher ohne die Dissenter-Erweiterung sehen daher das Bild auf der linken Seite und dürfen nicht kommentieren. Webseite-Besucher mit der Dissenter-Erweiterung sehen das Bild auf der rechten Seite und dürfen ihre Kommentare abgeben.

https://www.dailymail.co.uk/news/article-6804775/Police-officer-says-didnt-know-Tommy-Robinson-told-leave-pub.html

In den Dissenter-Kommentaren erfährt man, dass die Polizei zweimal versucht hat, sich von der Anklage frei zu kaufen. Das steht so im Artikel nicht drin. Ein Beispiel, wie Dissenter den Benutzer mit Information versorgen kann, die normalerweise unterdrückt werden soll.

Bei den deutschen Medien funktioniert das natürlich auch:

Installation

Auf der Dissenter-Website findet man für die meisten Browser eine Browser-Erweiterung zum installieren.

https://www.dissenter.com/download

Voraussetzung: Man muss Besitzer eines kostenlosen gab.com-Kontos sein. Dort werden nämlich alle Kommentare gespeichert. Also bitte erstmal bei gab.com anmelden, sonst funkioniert das nicht.

Dissenter

Mit der Browser-Erweiterung von Dissenter, kann man ab jetzt

  1. ohne Moderation kommentieren. Die Moderation von Focus, Spiegel und Welt sind entmachtet worden. Man kann dort jetzt kommentieren.
  2. dort kommentieren, wo die Kommentarfunktion ausgeschaltet ist.
  3. dort kommentieren, wo gar keine Kommentarfunktion vorhanden ist.

Dissenter blendet sich dann beim einfachen Anklicken des Dissenter-Knopfes (in der Browser-Leiste) ein.

Je mehr Leute mitmachen, desto erfolgreicher wird dieses Werkzeug und desto stärker wird die Meinungsfreiheit wieder hergestellt.

 

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39 Kommentare

  1. Das ganze hört sich eher nach Vorratsdatenspeicherung für den Tag der endgültigen Machtergreifung unserer Führerin an.

  2. Sehr schön! Ich werde diese Erweiterung bei mir sofort installieren und ich hoffe, dass auch andere es machen werden.

    Bei vielen deutschen Nachrichtenseiten wie Welt Online und Focus Online hat die Zensur erschreckende Ausmaße angenommen. Teilweise werden nicht einmal mehr sachlich, neutrale Kommentare freigeschaltet. Es ist schon ekelhaft wie das Recht der Meinungsfreiheit getreten wird. Auch Spiegel Online ist da nicht besser. Mit Dissenter kann die Zensur endlich gestoppt werden!

    • Um den unsäglichen wahrheitsfeindlichen Zensurwahn auszurotten,

      bitte all Eure zensierten Artikel mit Angabe von Datum und Zeitung

      auf Dissenter präsentieren!

  3. Sehr gut Jouwatch das ihr diesem AddOn einen eigenen Artikel widmet und vorstellt. Ich finds genial und vielleicht kommt ja bald die Zeit in der das Addon in jedem Browser gleich vorinstalliert ist. So simpel die Idee und so genial.

  4. Was für eine wahnsinnig gute Idee! Aber die meisten werden es leider nicht lesen können. Und greift da das NetzDG nicht?

  5. Mit der Browser-Erweiterung von Dissenter, kann man ab jetzt
    ohne Moderation kommentieren.

    FRAGE an den Verfasser des Artikels… Können die brd-Mm-Menschen ohne dieses Add-on die Kommentar auch lesen? Vermute mal Nein. Dann wird der Frust wieder nur unter den ohnehin Informierten ausgetauscht.

  6. Bei meinem Firefox-Browser kommt die Meldung, dass die Datei für das Add On nicht gelesen werden könne. Klappt also nicht.

    • Ich habe es eben nochmal getestet. Bei mir läuft es im Firefox. Haben Sie einen anderen Browser probiert? Oder können Sie den Firefox auf einem anderen Gerät ausprobieren?

  7. Ich muß mal blöd fragen- ist das nicht illegal?

    Als Verfasser eines Artikels habe ich doch das Recht, kommentare zu erlauben oder eben nicht. Wenn ich jetzt kommentieren kann, ohne das der Verfasser (urheber) das will, verstoße ich da nicht gegen das Urheberrecht?

    • Nein, denn das Kommentieren eines Artikels hat mit dem Urheberrecht nichts zu tun. Ich kann keinen Artikel veröffentlichen und dem Rest der Welt verbieten, über diesen Artikel zu sprechen oder zu schreiben. Das Urheberrecht beschränkt das Recht der Kopie, ich darf also ohne Erlaubnis nicht zitieren (obwohl das Zitat zum Zwecke des Kommentars sogar erlaubt ist, nur das unkommentierte Zitat nicht).
      Das Recht zur Zensur hat ausschließlich der Betreiber der Plattform, weil nach unserem Recht dieser mitverantwortlich ist für die Inhalte. Ich vermute daher, dass in kürzester Zeit dort Hasskommentare auftauchen werden (evtl False Flag) und die Betreiber gezwungen, das Ganze wieder abzuwürgen. Denn freie Meinungsäußerung ohne Zensurmöglichkeit des Merkel-Regimes wird dieses nicht lange akzeptieren.

  8. Was für eine wahnsinnig gute Idee! Aber die meisten werden es leider nicht lesen können. Und greift da das NetzDG nicht?

  9. Mit der Browser-Erweiterung von Dissenter, kann man ab jetzt
    ohne Moderation kommentieren.

    FRAGE an den Verfasser des Artikels… Können die brd-Mm-Menschen ohne dieses Add-on die Kommentar auch lesen? Vermute mal Nein. Dann wird der Frust wieder nur unter den ohnehin Informierten ausgetauscht.

  10. Dumm nur, dass diese „Browser-Erweiterungen“ ein offenes Tor für alle sind, die Böses im Schilde führen. Mit jedem Update hinterlässt man eine Spur, die sich zurückverfolgen lässt. Also immer schön eine VM benutzen!

  11. Ich bin gespannt wie sich das entwickelt. Wo das moderationsfreie Kommentieren hinführen kann, kann man gut bei YouTube beobachten. Unter fast jedem Video Beschimpfungen und Beleidigungen. Von daher wird man sehen, wie sich der neue Dienst entwickelt.

  12. Das ist jetzt ein Lacher, oder nicht? Mein Kommentar zum Thema muss erst von Jouwatch genehmigt werden.

    • @Martin Schmidt Problem dahinter, dass die Seitenbetreiber zur Verantwortung gezogen werden… vor Monaten mitbekommen bei ET. Es wurde seitens ET innerhalb der Kommentarfunktion darauf hingewiesen

  13. Hatte darüber zuerst bei Mannikos Blog gelesen. Kann eine nützliche und interessante Sache werden. Bisher scheinbar mehr im englischsprachigem Raum verbreitet, doch auch das kann sich ändern. Da bekommt STASI Kahane wieder eine Menge zu tun, schon deswegen musste ich das unbedingt mal ausprobieren. Vielen Dank Jouwatch!

  14. Und was soll das bringen, wenn 99% der (Normal-)Bürger gar nicht auf die Idee kämen, sich so eine (weitgehend unbekannte) Erweiterung zu installieren, und somit die Kommentare auch nicht lesen können?

  15. Ich habe Dissenter schon vor ein paar Tagen installiert. Wußte aber noch nicht über den Sinn, oder Unsinn dieser neuen Funktion.
    Danke jouwatch für das kleine Tutorial!

    Das Problem scheint mir dabei zu sein, dass es vorwiegend den englischen Sprachraum bedient.
    Deutsche Kommentare sind dort kaum zu finden. Man kann auch nicht die Option „German“ wählen, um nur deutsche Inhalte angezeigt zu bekommen.

    Aber ich will sparsam mit meiner Kritik an diesem NEUEN Projekt sein.
    Vielleicht steigen viele Leute auf die neue Möglichkeit frei zu kommentieren ein. Und wenn die Beliebtheit steigt, dann wird Dissenter hoffentlich noch mit dem ein- oder anderem Update erweitert und ausgebaut.

    • Ist dir klar das US Recht gilt? Die schreiben selber das z.B. Googel Regeln gegen Hassrede hat. Sollte man dagegen verstoßen arbeiten sie mit den Ermittlungsbehörden zusammen. Die meinen wohl die US Justiz. Da können Strafen schon einmal drastisch ausfallen.

      Mal sehen wann der erste Fall auftaucht wo ein Tourist bei der Einreise festgenommen wird wegen „Hassrede“.

    • Meinungsfreiheit hat in den USA eine ganz andere Bedeutung als in der EU. Was nach deutschem Recht unter Volksverhetzung läuft, ist in den USA die Freiheit des Denkens.
      Ich bin gespannt wie lange dieser Dienst uneingeschränkt in der EU verfügbar ist. Sollte er zu populär werden, wird die EU Kommision versuchen, das zu behindern, angefangen bei „freiwilliger“ Selbstkontrolle und beendet beim Unterdrücken des Dienstes falls man sich bei Dissenter auf die US Gesetze beruft und nicht gewillt ist, den EU Mächtigen behilflich zu sein. Denn was nützen Merkel und Co. Zensur und Uploadfilter wenn sie so einfach ausgehebelt werden können. Aber es kommt dabei nur auf die Zahl der Nutzer an. Hält sie sich in engen Grenzen, wird mangels Reichweite nichts weiter geschehen, aber wehe der Dienst würde die Popularität von Whatsapp erreichen. Dann würden die staatlichen Stellen, aufgeschreckt wie die Hühner im Stall, wenn der Fuchs kommt, versuchen, dem ganzen ein Ende zu bereiten, oder versuchen, den Dienst Systemkonform zu bekommen. Wobei man dann nichts mehr schlechtes über unsere geliebte Führerin schreiben darf und wir Zustände wie in Nordkorea haben werden.

  16. Habe ich gestern von gehört…gute Sache. Allerdings müssen halt sehr viele diese Erweiterung nutzen, damit es auch seine Wirkung entfalten kann!

    • Danke. Mir war nämlich nicht ganz klar wie die Zensur Wächter umgangen werden. Die setzen also ihre eigene „Kommentarfunktion“ über die der Seitenbetreiber. Man schreibt also nicht im Kommentarbereich der Seiten selber.

      Praktisch das Darknet der Kommentarfunktion. Warum hatte die Idee vorher noch niemand. Ich werde es trotzdem noch nicht installieren. Erstens verbannen wir uns damit selber und zweitens sollen die Zensoren lesen das man nicht ihrer Meinung ist.

      P.S.
      Kann das sein das seit einer Woche viele umgestiegen sind? Mir fällt nämlich auf das in diversen Foren plötzlich ein starker Rückgang an Kommentaren festzustellen ist.

    • Ich muss nicht um jeden Preis kommentieren. Manchmal ‚wurmt# es mich allerdings. Ich werde es installieren, um auf dem Laufenden zu bleiben. oft gibt es gute Links o.a. Hinweise, die man selbst noch nicht hat.

    • Die können sie sich auch so beschaffen. Discus ist auch keine Verein Heiliger. Und man logt sich immer entw. üb. Google oder Discus ein

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