Deutschland, das Land der Analphabeten

Foto: Durch 9comeback/Shutterstock
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Berlin – Wenn das kein Armutszeugnis für die einstige große Industrienation Deutschland ist:

Angesichts des Fachkräftemangels versuchen immer mehr Unternehmen, auch Defizite von geringqualifizierten Mitarbeitern so zu beheben, dass sie zumindest ihre täglichen Aufgaben bewältigen, Arbeitsanweisungen lesen oder schriftlich Informationen weitergeben können. Nach einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), über die das „Handelsblatt“ berichtet, haben zuletzt 44 Prozent der Unternehmen, die Geringqualifizierte beschäftigen, diesen Programme zur „Grundbildung“ angeboten, also etwa Schulungen zu Produkten oder für den Erwerb eines Gabelstapler-Führerscheins – aber auch Nachhilfe beim Lesen, Schreiben oder Rechnen. Vier Jahre zuvor waren es lediglich 29 Prozent.

Knapp zwei Drittel der Unternehmen erwarten, dass der Bedarf an Grundbildung der Mitarbeiter künftig steigen wird – 2014 glaubte das nur ein Drittel. Dafür wünschen sie sich aber deutlich mehr Hilfe vom Staat: Mehr als die Hälfte hätten gern eine finanzielle Unterstützung – vom Steuerzahler, fast ebenso viele wünschen sich eine Informationsstelle mit gebündelten Beratungsangeboten. Die vorhandenen Förderprogramme für erwerbstätige Geringqualifizierte – wie etwa das WeGeBau-Programm der Bundesagentur für Arbeit – sehen bisher die reine Nachhilfe in elementaren Lese-, Schreib- oder Rechenfähigkeiten nicht vor, schildern die IW-Experten das Dilemma.

Deshalb empfehlen sie, „die arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen der Förderung für diese Gruppe zu erweitern“. Ein Pilotprojekt des Bundesbildungsministeriums, „Alpha Grund“, habe zwar Programme mit einigen Tausend Betroffenen ermöglicht und wertvolle Erfahrungen geliefert. Es laufe aber dieses Jahr aus.

Hintergrund ist, dass es in Deutschland nach einer Studie von 2011 gut sieben Millionen funktionale Analphabeten gibt, die nicht richtig lesen und schreiben können, von denen aber dennoch mehr als die Hälfte arbeitet. Migranten, die nicht fließend deutsch sprechen, wurden dabei nicht berücksichtigt. Zugleich ist nach Angaben des IW im Zuge der guten Konjunktur auch die Zahl der an- und ungelernten Erwerbstätigen zwischen 2013 und 2017 um fast 900.000 gewachsen.

Nur, was ist, denn diese Leute gar kein Interesse haben, Deutsch zu lernen, weil es in den Familien und Parallelgesellschaften gar nicht mehr nötig ist? Wird dann die deutsche Sprache bald ganz abgeschafft, um Arbeitsplätze im Billig-Lohn-Sektor zu füllen? (Quelle: dts)

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53 Kommentare

  1. Das Bildungsministerium gibt bekannt…..

    Der Trend zum „5. Buch“ ist ungebrochen und hält seit Jahren unvermindert an!

    Erstbuch: Malbuch (Vorschulalter)
    Zweitbuch: Sparbuch
    Drittbuch: Telefonbuch
    Viertbuch: Stammbuch

    Im Trend: Fratzenbuch (für Menschen mit geringen Deutschkenntnissen: FACEBOOK!)

    Also keine Panikmache – die Deutschen sind Weltmeister im Bücherbesitz!
    Alles nur rechte Hetze!

  2. Es geht ja nicht nur um die importierte Fachkräfte. Bei dem katastrophalen Zustand der Bildung, wo die Kinder freitags lieber demonstrieren gehen, statt lesen zu lernen, ist es nicht wirklich verwunderlich.

  3. Deutsch? Wenn ich morgens in der Sbahn sitze höre ich meistens solche Sätze: „Moruk ich schwör, so ein Wichsa Moruk, geh isch nach Arbeit hin und mach Stress wallah amonakuim….“ Das nennt sich dann Türke in 3ter Generation in Germoney

    • Daran erkennen Sie die Nichtintegrierten.

      Habe vor Kurzem eine gut integrierte Türkin kennengelernt, daß sie Türkin ist, konnte man nur daran erkennen weil es die Tochter eines Ehepaares ist, welches einen türkischen Gemüseladen führt. Sie sprach akzentfreies Deutsch. Ihre Mutter trägt übrigens auch kein Kopftuch. Und man merkt ihr an, daß sie auch eher konservative Ansichten hat. Würde mich nicht mal wundern, wenn die Familie AfD wählen würde. 😉

      Ansonsten hätte man diese Frau genauso gut für eine Spanierin oder Italienerin halten können. Sogar für eine Deutsche (was sie vermutlich auch ist), sie hat halt nur schwarze Haare. Aber sie hat auch nicht dieses tussiehafte, was man bei Türkinnen ohne Kopftuch halt auch oft findet. Sie ist eine ganz normale Frau mit vernünftigen Ansichten. Hätten wir nur solche Zuwanderer, hätten wir die Probleme nicht.

  4. Die Grünen haben doch das Problem mit dem angeblichen Fachkräftemangel gelöst: wir schaffen erstmal die Auto- und Stromindustrie ab. Diese Firmen haben schon Massenentlassungen angekündigt, also genug freie Fachkräfte für andere Bereiche. Wenn das nicht reicht, ist der nächste Industriezweig dran, z.B. Maschinenbau…

    Ach ja, für Digitalisierung brauchen wir keine Fachkräfte, sowas komisches machen wir nicht, das überlassen wir den Amis😇

  5. Deutsch??? Ist doch eh schon verkommenes „denglich“, gepaart mit arabisch/türkisch/slavisch, usw
    Eigendlich, ist die Sprache (auch deutsch), der Schlüssel zur gemeinsamen Kommunikation! Aber auch dieser Schlüssel, wurde/ wird ABSICHTLICH zerstört!

  6. Wenn es weiter so läuft wird nur noch mittels Zischlauten kommuniziert..(Isch Misch Disch Nisch,usw.. 🙂

  7. Auf dem Lehrplan standen in der DDR zehn reguläre Stunden Deutschunterricht. In der Bimbesrepublik ist es die Hälfte. Rechtschreibung lernt sich nicht so lalila im Vorübergehen, und Lesen will auch trainiert und automatisiert werden. Aber hey – Deutsch spricht eh bald niemand mehr.

    • Schon lange her… weiß nicht mehr, ob es 10 h waren. Auf jeden Fall haben wir schreiben, lesen und rechnen gelernt… Erinnere noch, dass in bestimmten Fächern auch auf Rechtschreibung geachtet wurde. Wurde nicht benotet, Fehler wurden aber angemerkt.
      Dazu kommt die irrwitzige neue Lese- und Rechtschreibmethode.
      Es gab noch nie so viel Legastheniker wie seit v.m. beobachtet 15 Jahren.

    • also es gab 3 gliederungen für das Fach Deutsch: Rechtschreiben, Grammatik und Ausdruck. Schon die Diktate vergessen, die Pflichtleselektüre, die Aufsätze, Gedichte lernen und interpretieren ????
      Und dazu kommt, daß es in der DDR, die Benotun nur von 1 – 5 benötigt wurde; die Zensur 6 konnten wir uns sparen, im Gegensatz zur BRD damals und heute ….

      Als ich 1966 in die Schule kam, gab es im ersten Halbjahr noch Bienchen, am dem 2. Schulhalbjahr wurde dann benotet… und samstags hatten wir auch noch Unterricht … tja ….

    • Stimmt genau. Langsam versickern die Erinnerungen.

      Es gab auf den Zeugnissen Noten für Betragen, Fleiß u. Mitarbeit. Bei problematischem Verhalten einen schriftl. Tadel, im Ernstfall mussten die Spezis vor den Fahnenappell. Für besonders positives Verhalten/Ausführen von Aufgaben schriftliches Lob. Und alles floss ins Zeugnis ein.

      Heute schwänzen die Gören Schule.
      Unsere Göttliche Befürworterin der Schulschwänzerei hätte sich das mal unter Ulbricht und später Honecker erlauben dürfen. Da wäre aber mit Sicherheit ein Verweis vor dem Fahnenappell fällig gewesen. P.S.: wobei ich nicht sicher bin, ob sie noch unter Ulbricht eingeschult wurde

    • Rechtschreibung? Sie machen Witze. Es wird doch in der Zwischenzeit nicht falsch geschrieben. Es wird ANDERS geschrieben. Und gerechnet, übrigens, auch. Die Waldorfschüler tanzen eher ihre Namen als sie zu schreiben (obwohl es auch schon ein alter Hut ist)

  8. Bei den Bio-Deutschen ist die Lage ähnlich dramatisch.
    Fragt doch mal bei den sog. Facharbeitern oder die ach so tollen Audi-Fließband-Wichtigtuer wann sie zuletzt ein Buch mit mehr als 200 Seiten gelesen haben?
    KEINER!!!!!
    Die sind auch noch Stolz darauf, dass sie kein Buch mehr gelesen haben, seit sie aus der Schule sind.
    Dummheit, Dummheit über alles!

    • Als Weihnachtsgeschenk bekam er ein Buch.
      Der Enttäuschte: Was soll ich mit dem Buch? Ich hab doch schon Eines.

    • Als Weihnachtsgeschenk bekam er ein Buch.
      Der Enttäuschte: Was soll ich mit dem Buch? Ich hab doch schon Eines.

  9. Und hier ist auch nicht mit einbezogen,daß es immer mehr Kinder gibt,die Dyskalkolie(Rechenschwäche)und Legasthenie (Lese/Rechtschreibschäche)haben.Zu dem kommt noch,das selbst die Lehrer immer Bekloppter werden.Kann natürlich auch mein subjektives Empfinden sein.

    • Diese Rechen und Leseschwächen sind nur ein Ausdruck dessen was die Schulen heute nicht mehr leisten können/wollen, Bildung zu vermitteln!
      Ist denn noch niemanden aufgefallen, das sich diese „Schwächen“ Jahr für Jahr exorbitant erhöhen? Multikulti in den Klassen, Inklusion in den Klassen und ideologische Beeinflussung des Lehrstoffes bringt die Lehrkräfte an die Grenzen des machbaren! Während früher jeder Lehrer bei seiner Ehre versuchte den Schülern etwas fürs Leben beizubringen sind sie heute beim schwänzen für den eingebildeten Menschgemachten Klimawandel dabei!

    • Natürlich ist mir das aufgefallen, ekelhaft diese Soziallisten.Die Vorstufe zum Nationalsozialismus.Die Muselanten haben nix zu suchen,in den Klassen/ Schulen.Dazu kommt noch das einige Lehrer immer fauler werden/einfach resignieren.Anscheinend können sich die Schüler ,sich das leisten, einen von fünf Schultagen ausfallen zulassen.Oder dafür gibt es eine eins vom Indiko Lehrer,sowie für den Besuch eines Museltempels.

  10. Für Hartz-IV, Grundrente und Grundeinkommen braucht es keine Bildung!
    Auf diesem Pfad sind wir.

  11. Der Fachkräftemangel ist bestenfalls in einigen wenigen Bereichen nennenswert. Wenn man keine Analphabeten will, so gibt der EU Arbeitsmarkt 20 Millionen Jobsuchende her. Allerdings, die durchweg lächerliche Entlohnung in Deutschland, reizt schon lange keinen EU Bürger mehr.

  12. Die Masken sind endlich am Fallen : „Zuwanderung“ ist die neue Chiffre für BILLIGLÖHNER braucht das Land !

  13. Was in den Schulen heute alles läuft kann ich nicht beurteilen aber viele Firmen bilden auch nicht mehr aus. In meiner Zeit in den 70ziger wurde zusätzlich zur Ausbildung noch schulischer Unterricht gegeben. Wenn ich sehe wie dramatisch die Ausbildungsstellen auch von großen Firmen heruntergefahren wurde keiner Wunder wenn jetzt gejammert wird. Natürlich ist die Schule in erster Pflicht zum Schreiben u. Rechnen aber schaut euch heute eine Klasse an (Grund, Hauptschule) Multi Kulti Kinder.

    • Ja habe letztens genauso ein Mist gelesen das eine Grüne oder SPDlerin auf Kinder verzichtet des Klimas Willen. Also das etwa Kind stößt kein CO2 in die Atmosphäre. Ab da weiß ich mir Sicherheit das die Links Grüne irgendein Hirnfurz haben. Mir gefällt mein Enkel und der kann von mir aus CO 2 in die Welt setzen wie er will.

    • Merkel findet es toll, denn wenn jeder an die bevorstehende klimakatastrophe glaubt, kann sie unter diesem Deckmantel so ziemlich alles durchsetzen: Deindustrialisierung, CO2-Steuern, Energiewende und damit Unterjochung und Verarmung der deutschen Bevölkerung mit dem Endziel Einführung eines totalitären Regimes des EU-Superstaats.

  14. Die tägliche Horrornachricht aus der Wirtschaft:
    „Abgas-Betrüger AUDI baut 15% aller Stellen ab!“
    Dank an den öligen Herr Rupert Stadler, den mit int. Haftbefehl gesuchten Martin Winterkorn und die Raute des Grauens.

  15. Alles so geplant, Julian Huxley war nicht zufällig der erste
    Präsident der UNESCO, deren Langtext zeigt dass diese für
    Eugenik, heute evolutinärer Humanismus steht.

  16. Das hat mich schon in den 1980er Jahren schockiert, als ich Meldungen hörte, in der BRD gibt es 3 Millionen Deutsche, die Analphabeten sind. Inzwischen habe ich sogar einmal die Zahl von 7 Millionen gehört. Dabei geht es nicht um Zugewanderte, sondern um Deutsche, die hier in die Schule gegangen sind. Da stimmt doch vorne und hinten etwas nicht im Bildungssystem.

    • 1) Ein systematischer Grammatik-und Rechtschreibunterricht findet nicht statt – eher das Schreiben nach Gehör!

      2) Der zig Mrd. Euro teure 1996 befohlene Neuschrieb ist grammatikalisch falsch und daher unlehrbar.
      Als die völlig verantwortungslosen 16 Kultusminister das merkten, nahmen sie ihn nicht zurück, sondern wiesen die Schulen und Unis an, Schüler- bzw. Studententexte möglichst wenig oder gar zu korrigieren

      3) Nebenbei aber besitzen sie noch die Dreistigkeit, das Verhunzen von Texten mit dem idiotischen Gendern zu verlangen. .

    • Ist schon alles in Ordnung.
      Das System heisst ja nicht umsonst „Bildungssystem“.
      System mit ‚S‘ vorneweg – wie bei „Sozialismus“!

  17. Des Weiteren darf man nicht vergessen, wenn die Flutung Europas nach Plan der NWO (EU-DSSR) verläuft, herrschen hier Verhältnisse wie in „Kalkutta“! Dann kann Europa Niemandem auf der Welt mehr helfen, denn es wird dazu schlicht nicht mehr in der Lage sein!

  18. Dann macht es ja Sinn noch weitere Millionen von Fachkräften einwandern zu lassen die noch dümmer als die bereits vorhandenen sind…

  19. Das Ziel ist die Bildungsquote von China oder Pakistan vor 40 jahren.
    Dann können Firmen wieder günstig produzieren. Denn bis dahin ist die Vollautomatisierung erreicht. Man braucht nur noch billigste Hilfsarbeiter.
    Dazu hilft auch eine noch größere Einwanderung von solchen Geringgebildeten.

    • Irrtum. Die Automatisierung von Fertigungs- und Montageprozessen stößt immer wieder sehr schnell an Grenzen, auch an wirtschaftliche. Alles, was nicht Massenproduktion oder zumindest Just-in-Time-Variantenfertigung ist, lässt sich nicht wirklich automatisieren. Auch deshalb will ja die Wirtschaft den Einheitsbrei, nur der lässt sich in Großserie fertigen. Aber die Kunden wollen den nicht, zumindest noch nicht.
      Je kleiner die Serie desto größer der Automatisierungsaufwand, und desto höher das geforderte Fachkräftelevel. Zum Warten, Programmieren und Rüsten einer computergesteuerten Werkzeugmaschine braucht man weit höher qualifizierte Leute als nur Dreher oder Schleifer. Die mussten eher handwerkliches Geschick aufweisen, das heute immer weniger gefragt wird, weil die Kopfarbeit immer wichtiger wird. Nur bei Großserien kann man minderqualifizierte Maschinenbediener einsetzen, sonst arbeiten nur Hochqualifizierte wirtschaftlich an den Geräten. Wir brauchen keine Billiglöhner. Nirgends. Deshalb buhlt ja auch keiner wirklich um unsere zugewanderten Fachkräfte.

    • Aber so ein paar zugewanderte Fachkräfte, quasi für’s Image, wären doch schon ganz schick. Der Schwarze im Blaumann, neben dem in orange lackierten Industrieroboter, debil grinsend, als hätte er selber das Gerät gerade aus leeren afrikanischen Konservendosen zusammengefriemelt.

  20. Bildung wird völlig überbewertet, wichtiger ist Haltung und Meinung.
    Ich dachte übrigens, in dem Artikel geht es gar nicht um Migranten… die kommen ja noch dazu…. auf in die Steinzeit, sicher werden Höhlenmalereien bald wieder modern…..

    • Der sogenannte Fachkräftemangel ist genauso zu sehen wie die
      Demopraphielüge.
      Deutschland könnte weiterhin wie Japan wirtschaftlich erfolgreich sein,
      wenn die gelenkten Politiker im Auftrag ihrer Strippenzieher nicht die
      Deindustriealisierung auf allen Ebenen vorantreiben würden.
      Aber damit ist bald Schluss.

    • „sicher werden Höhlenmalereien bald wieder modern…..“

      Nein, ganz sicher nicht, denn solche Darstellungen verbietet der Koran (Bilderverbot).

    • Ohne Bildung und jahrelange Weiterbildung wäre ich das, was ich als 20-jähriger war.
      Schlechtbezahlter Hilfsarbeiter. Heute gutbezahlter Rentner.

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