Polizei fahndet nach „südländisch“ aussehendem Messerstecher

Mittlerweile Alltag: Messerattacken (Symbolbild: Shutterstock)
Mittlerweile Alltag: Messerattacken (Symbolbild: Shutterstock)

Wetzlar – Am ersten Märzwochenende eskalierte in der Spinnereistraße ein Streit in einer Diskothek. Die Auseinandersetzung, an der sich zwischen 20 und 30 Personen beteiligten, verlagerte sich auf den Parkplatz der Disko. Dort stach ein Unbekannter mit einem Messer dem 30-jährigen Opfer in die Schulter. Der Täter ist flüchtig – die Polizei sucht Zeugen.

Am frühen Montagmorgen (04.03.2019), gegen 00.35 Uhr alarmierten Passanten die Wetzlarer Polizei über eine Schlägerei auf dem Parkplatz. Sofort machten sich mehrere Streifen auf den Weg. Die Polizisten schafften es, die Parteien zu trennen, die sich hochaggressiv und zum Teil stark alkoholisiert schlugen. Die Kolleginnen und Kollegen hatte alle Mühe die Beteiligten daran zu hindern, erneut aufeinander loszugehen.

Im Verlauf der Schlägerei hatte ein bisher unbekannter Mann von hinten mit einem Messer in die Schulter eines 30-jährigen Wetzlarers gestochen. Anschließend war der Unbekannte über die Spinnereistraße in Richtung Forum davongerannt. Der Streit war entbrannt, da sich einer der Männer der Freundin des Opfers auf der Tanzfläche der Diskothek unangemessen genähert hatte. Mitarbeiter der Disko trennten die Streithähne und begleiteten sie nach draußen, wo die Auseinandersetzung auf dem Parkplatz weitergeführt wurde.

Das Opfer hatte großes Glück: Offensichtlich verhinderte das Schulterblatt ein tieferes Eindringen der Klinge in die Schulter. Vor Ort wurde er von einer Rettungswagenbesatzung und einem Notarzt erstversorgt. Nach ambulanter Behandlung konnte er das Wetzlarer Krankenhaus wieder verlassen. Ein zweiter Beteiligter zog sich eine kleine Schnittverletzung an der Hand zu. Die genauen Umstände zu dieser Verletzung sind derzeit noch nicht bekannt. Auch er musste ambulant behandelt werden.

Zeugen beschreiben den Messerstecher als dunkel gekleideten Südländer, der eine Baseballkappe trug. Eine nähere Beschreibung liegt derzeit nicht vor.

Opposition 24

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10 Kommentare

  1. Es ist eine Unverschämtheit immer von südländisch zu sprechen.Das ist diskriminierend den südeuropäischen Menschen gegenüber,jeder zwischen den Zeilen Lesender weis,wo diese Keaturen zu 99% einzuordnen sind.Unsere italienischen und spanischen Bekannte sind richtig sauer,mit diesen Kreaturen in einen Topf geworfen zu werden.

  2. „Eine nähere Beschreibung liegt derzeit nicht vor“ und wenn es soweit ist, hat man dem Täter genügend Zeit gelassen zu verschwinden. Es wird soviel Zeit verstrichen sein, das sich kein Mensch mehr daran erinnert wo er/sie an dem Abend war.

  3. Routine. Die Deutschen haben sich offensichtlich mit der neuen Form des täglichen Aushandelns des Zusammenlebens bestens arrangiert. Wäre es anders, gäbe es andere Wahlergebnisse.

  4. Jetzt wird erst einmal abgewartet.Sobald man sicher ist das die Fachkraft in ihrer Heimat Schutz gefunden hat,wird bestimmt ein Fahndungsphoto veröffentlicht.

  5. Dunkel gekleidete Südländer, die eine Baseballkappe tragen, habe ich in letzter Zeit viele gesehen. Soll ich die nun alle der Polizei melden ?

    Diese Täterbeschreibungen werden immer lächerlicher.

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