Kath. Kirche in Kärnten verbietet Messe für kroatische Kriegsopfer von Titos Schlächtern

Foto: Screenshot/Youtube

Klagenfurt – In Österreich bahnt sich gerade -von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt- ein handfester Skandal an, der 100.000 im Jahre 1945 von Titos Truppen massakrierte kroatische Zivilisten zu Kriegsopfern dritter Klasse macht. Wie die kirchliche Medienplattform Domradio berichtete, hatte der Kärntner Diözesanadministrator Engelbert Guggenberger der kroatischen Kirche keine Erlaubnis für eine Gedenkmesse am 18. März in Bleiburg erteilt, „weil sie in den vergangenen Jahren zunehmend ein Anziehungspunkt für Rechtsradikale geworden war.“

Auf diesen unglaublichen Affront, wegen ein paar braunen Trittbrettfahrern eine ganze Gedenkfeier zu verbieten, hat die kroatische Bischofskonferenz zunächst mit harschen Worten reagiert.

„Die Ablehnung der Möglichkeit, für die Opfer dieser großen Tragödie der kroatischen Nation zu beten, bedeutet mangelnden Respekt vor den Opfern und mangelndes Mitgefühl für das Leiden von Unschuldigen.“

Bei den Massakern, die Marschall Titos „jugoslawische Befreiungsarmee“ unter kroatischen und slowenischen Flüchtlingen anrichtete, starben Schätzungen zufolge mehr Menschen als bei der Zerstörung von Dresden. Mittäter waren die Briten, die die Geflohenen vom „Loibacher Feld bei Bleiburg“, wo sie sich auf österreichischem Gebiet in die Hände der Alliierten begaben, postwendend an den Feind zurückschickten, bzw. sogar zurücktransportierten. Auf Jugoslawischer Seite wurden die Flüchtlinge dann als Hochverräter und Kollaborateure zu Tausenden liquidiert. Marschall Josip Broz Tito war ab 1945 zugleich Ministerpräsident Jugoslawiens. Seine Amtszeit endete 1980 auf dem Sterbebett und läutete gleichzeitig den Zerfall der kommunistischen Diktatur ein.

Inzwischen hofft die katholische Kroatische Bischofskonferenz darauf, die geplante Messe zum Gedenken an das Massaker im kärntnerischen Bleiburg von 1945 doch noch feiern zu können.

Der Generalsekretär der Konferenz, Bischof Petar Palic, sagte dem Zagreber TV-Sender N1, er habe den Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz, den Wiener Kardinal Christoph Schönborn, in einem Brief um Erlaubnis für die Gedenkmesse gebeten.

Palic erinnerte laut Domradio daran, dass im Vorjahr der liturgische Teil der Feiern von den kirchlichen Verantwortlichen in Österreich als „würdig“ befunden und nicht beanstandet worden sei.

Der Fall der verbotenen Gedenkfeier macht deutlich, dass es auch in Österreich von linken Eliten ausgehende Trends gibt, die Geschichte zu klitten und komplett umzuschreiben. Dass man dabei buchstäblich sogar über ausländische Leichen geht, ist allerdings eine perfide Dreistigkeit. (KL)

 

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5 Kommentare

  1. Seltsame Geschichtsschreibung auf Jouwatch.
    Wollen Sie vielleicht davon ablenken, daß die kroatische Ustascha (Schirmherr Hitler) im Konzentrationslager Jasenovac 700000 orthodoxe Serben abschlachteten? In vorderster Reihe standen übrigens katholische Ordensleute unter der Führung von Bischof Stepinac, deren Motiv die Ketzervernichtung war, und deren Blutrünstigkeit selbst den Protest hoher Nazis hervorrief. (Alles reichlich dokumentiert nachzulesen bei Vladimir Dedijer: Jasenovac – Das jugoslawische Auschwitz und der Vatikan.)
    Diese feinen Herren wollten nach der Niederlage natürlich fliehen, und sollten sie dann von Titos Truppen getötet worden sein, so hatten sie dies mehr als verdient. Greuel gegen Zivilisten entsprechen absolut nicht der Politik Titos, der den Vielvölkerstaat 35 Jahre zusammenhielt.
    Da hätte ich doch gerne mal eine seriöse Quellenangabe.

  2. Es bestätigt sich immer mehr dass Martin Luther mit seiner Aussage vor
    rund 500 Jahren den Nagel auf den Kopf traf:
    „Der Varikan ist die Synagoge des Satans“.

    • Ja, Luther, der Revoluzzer und Judenverteufler. Sehr erfolgreich inkl 30-Jährigem Krieg als Folge. Echt toll.

  3. Ich hoffe, daß da Millionen hingehen. Und wenn keine Liturgie stattfinden darf, dann eine gewaltige Demonstration.

  4. Die übliche Methode von links! An Verbrechen der Kommunisten darf nicht erinnert werden, denn die haben es ja eigentlich nur „gutgemeint“ und wenn doch Verbrechen begangen wurden, so waren das Ausnahmen, begangen von Revisionisten und Abweichlern

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