Heiko Maas: Der Taliban ist an friedlicher Koexistenz interessiert

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Bundesaussenminister Heiko Maas, SPD, reist fuer einen dreitaegigen Besuch nach Afghanistan und Pakistan. In einem Fluechlingslager fuer afghanische Fluechtlinge besucht BM Maas ein Cricketspiel und schlaegt einen Cricket-Ball - Foto: Imago

Allerweil weilt Heiko Maas in Afghanistan und Pakistan. Auf seiner Reise erstellt er Expertisen, für die er als Außenminister zuständig ist. An einen Sieg über die Taliban glaubt er nicht mehr. Damit ist er nicht allein. Außer ihm glaubt nämlich auch sonst niemand mehr an einen Sieg über die Taliban.

Bundesaußenminister Heiko Maas besuchte die Truppe in Afghanistan. Zu sehen war das in den Nachrichten des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Wenn das stimmt, was man zu sehen bekam, dann sind die einzigen Überlebenden der Bundeswehr allesamt Frauen. Jedenfalls gab es sehr viele Soldatinnen zu sehen. Heiko Maas besuchte auch eine Gedenkstätte für die Gefallenen. „53 deutsche Soldaten sind es hier, außerdem 20 US-Amerikaner, zehn Norweger, Gefallene anderer Nationen, insgesamt 102 Namen auf 102 Tafeln.„, heißt es in der „Welt„. Müßig zu erwähnen, daß nicht eine Soldatin darunter ist.

Die Bundeswehr wird in Afghanistan bleiben, versicherte Heiko Maas. Die weitere Dauer des Einsatzes steht aber infrage. US-Präsident Donald Trump hatte im Dezember angekündigt, mindestens die Hälfte der amerikanischen Truppen heimzuholen. Diese Ankündigung sorgte sowohl in Kabul als auch bei den Verbündeten für Verwirrung. Inzwischen versicherten das Weiße Haus und das Pentagon, der Präsident „evaluiere“ lediglich einen solchen Abzug.

Innerhalb der NATO herrscht jedoch generell eine gewisse Afghanistan-Müdigkeit.  Seit nunmehr 18 Jahren stehen die USA und ihre Nato-Partner in Afghanistan. Nicht nur den Soldaten reicht es allmählich. Sie kämpfen gar nicht mehr selbst, sondern bilden afghanische Sicherheitskräfte aus.

Angesichts der Unmöglichkeit, die Taliban zu besiegen, versteifte sich der deutsche Bundesaußenminister darauf, daß man das Erreichte nicht gefährden dürfe und deshalb eine „friedliche Koexistenz“ mit den Taliban in Afghanistan anstreben müsse. Besonders wegen der Menschen- und der Frauenrechte dürfe man sich nicht aus dem Land zurückziehen.

Was sagen die Taliban?

Gerade in den letzten Tagen waren die Taliban nördlich von Kundus wieder militärisch aktiv, weswegen sie bislang zu beschäftigt gewesen sind, Zitierfähiges zur „friedlichen Koexistenz“ des deutschen Bundesaußenministers zu äußern. Experten vermuten jedoch, daß den Taliban ziemlich egal ist, wer an einer friedlichen Koexistenz mit ihnen interessiert ist, nur weil er sie nicht mehr besiegen kann. Dieselben Experten vermuten auch, daß die Taliban die eingestandene Schwäche des Feindes vielmehr dazu nutzen werden, ihre militärischen Anstrengungen zu intensivieren. Die Äußerungen des deutschen Außenministers könnten dazu beigetragen haben, daß sie Morgenluft wittern.

Allerdings gibt es Friedensgespräche zwischen den USA und den Taliban in Katar. Die deutschen Diplomaten fühlen sich von den Amerikanern „transparent informiert“, so daß die „friedliche Koexistenz“ wenigstens so lange halten dürfte, bis der amerikanische Truppenabzug erfolgt ist. (ME)

 

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34 Kommentare

  1. Leyen Air…..der war gut…..

    Seltsam das die marode „Leyen Air“ aber voll funktionsfähiges Material hat um jede Nacht, auf dem Militärischen Teil des Kölner Flughafens, Flüchtinge von der Öffentlichkeit abgeschirmt, anlanden kann. Da gibt es dann seltsamer Weise keine Ausfälle an Millitärischem Material.

    Vielleicht kommen unsere Politiker ja mal auf die Idee bei den Russen die riesige Antonov zu mieten?! Dann kann der Familiennachzug so richtig beginnen. Alternativ täte es auch die A380, bei einer Kapazität von bis zu 853 Passagieren können dann jede Nacht ca. 10 Flüchtlinge ihre gesamte Familie in Empfang nehmen.

    Natürlich im Beisein eines Bürgermeisters, Medienvertreter und dem Leiter des/eines Passamtes zur sofortigen Einbürgerung. Oder hat hier etwa jemand Einwände wenn „Deutsche“ eingeflogen werden?

    Na also, geht doch…..

    Ich schließe hier mal, beim Gedanken an meine eigenen Worte meldet sich plötzlich meine Verdauung und will geregelt werden…..(so nee Scheiße… 🙂 )

  2. Maas bringt nicht mal eine friedliche Koexistenz mit den Einheimischen hier hin, und da schwurbelt er von Koexistenz mit Solchen? Puh

  3. der Kerle hat den Anti-Koexistenz-Krieg vor Augen, und sieht ihn nicht. Das muß man erst mal hinkriegen. Sollte er nicht mit Steini einmal eine Hinrichtung beiwohnen, die in solchen Ländern en vogue sind, damit nochmal nachgedacht wird, bevor die Futterluke irre Sachen rausläßt?

  4. der Heiko kapiert nicht, daß die Koexistenz mit Scharia-Fans gemeint ist, und nicht mit „Kuffr“, wie auch er mit dieser bedrohlichen Verunglimpfung gemeint ist. So was kann doch ein (ehemaliger) Justizinister der Bundesrepublik nicht wissen, und schon gar nicht einer mit gutmenschlichem Background. Die sind vor lauter Gutsein nicht in der Lage, zu erkennen, woher tatsächllich Gefahren kommen. Lieber Kampf gegen Rechts, als bescheuerte Unwissenheit/Gutmenschlichkeit mit Vernunft und Kenntniserlangung zu berichtigen.

  5. das Bild ist sooo putzig. Da ist so ein Jungelchen, welcher so tut, als hätte er was wichtiges zu machen, wäre ein ganz Aktiver. Selten habe ich ein so dämlich gestelltes Bild gesehen Ist ja schon immer faszinierend, wenn sich solche irgendwelche Schaufeln in die Hand nehmen, sich Bauarbeiterhelme aufsetzen, um bodenständig rüberzukommen auf Fotos. Wenn sie nicht selbst finanzierte und nicht selbst geschleppte Trauerkränze ablegen. Einfach Schauspieler der D-Garde

  6. Man kann die Taliban sehr wohl besiegen. Nur glaube ich erstens nicht, dass das jemals gewollt war, weil die Taliban zweitens im Grunde keinen Menschen interessieren, und drittens – das wären keine schönen Bilder. 🙂

  7. Die „friedliche Koexistenz“ wird darauf hinauslaufen, die Taliban zu finanzieren, mit Medikamenten und Waffen zu versorgen und in BRD zu Kuren. Medizinische Versorgung mit allem Pi Pa Po -und die Rente ist für die hier auch sicher.

    • Die Frauen mit Kalaschnikow bewaffnet müssen bestimmt Posten stehn um das Männerlager zu bewachen. Ja ja so ist das bei den Islamisten da dürfen schon die Frauen die gefährlichen Dinge übernehmen.

  8. Kleiner Ma(nn) gaaaaaanz gross…..

    nun, wenn dem doch so sei, wie er sagt, koennen die dort stationierten (weit weg von heimat & familie) doch eigentlich nach hause fahren, oder, „Herr MAAS“…. ???

  9. Hat die nicht inzwischen Flugverbot über Europa? Ups. Da kommt doch der Herr Minister nie wieder zurück.

  10. Der kleine Poser soll erst mal Erwachsen werden.
    Selfies, Fotos und kindische Selbstdarstellerei sind keine Politik.

  11. Der hat den Islam immer noch nicht begriffen.

    Die versprechen alles. Ob sie das halten ist was ganz anderes. Einen Kuffar darf man betrügen und belügen.- das ist ehrenvoll.
    Taliban sind erst dann an friedlicher Koexistenz inteeessiert, wenn alle Vertragspartner Musels sind. Und war die gleiche Sekte.

  12. Was zum Teufel hat die Bundeswehr überhaupt noch in Afghanistan zu suchen ?
    Sollen die Soldaten/innen denn da jetzt auf ewig stationiert sein ?
    Und – wieso sind mehr als 50% der Gefallenen deutsche Soldaten ? Ist deren Ausrüstung so schlecht, dass die leichter sterben ?

    • Das sind Söldner, die streichen richtig fette Kohle dafür ein, mir tut da keiner leid! Es muß da keiner hin wenn er nicht will.

    • Auch was wahres dran. Trotzdem versuchen viele einfach nur ein bisschen mehr Geld zu verdienen als normal und ihr Eigenheim zu finanzieren. Kenne ich auch. Es gibt immer zwei Seiten…

    • Ich war auch grad sehr erschrocken über die hohe Zahl der deutschen Opfer und komme mir keiner mit dem Zeitraum von 18 Jahren!!!!

  13. Er sagte doch auch: all das Geld für “Flüchtlinge“ hätte man niemandem weggenommen. Eigentlich wissen sie alle jede auch noch so kleine Wahrheit, sagen aber eher was “korrektes“ da sie selber alle zu gut verdienen um der Wahrheit zu dienen.

  14. die übelste Droge von auch ihm ist die Medienmacht, die sich die SPD gekrallt hat, um schlimmste Indoktrination und Dressur zu Gleichgeschalteten an unseren Nachkommen zu betreiben

    • Leider fallen die Wähler-Deppen alle auf sowas rein, die Aufgeklärten und Investigativen eher nicht. Und ich glaube Geld ist deren Lieblingsdroge neben der Macht.

  15. Da Maas ein scharfer Feger ist, würden die Frauen und Mädchen vorher eingesperrt. Nun steht aber fest, daß dieser Diverse dringend in die Klapse muss, Taliban= IS und wie die sich gerade nennen, kennen nur den Koran und nur wenn der voll folgt wird, kann man etwas von Frieden sprechen.

  16. Wie diese „friedliche Koexistenz“ in der Praxis aussieht, kann in (vielen) deutschen Moscheen besichtigt werden. Der Koran fordert seine Gläubigen zum Kampf gegen die „Ungläubigen“ auf und erlaubt diesen gegenüber insbesondere das Mittel der Verstellung. Das Maas-Männchen hat einfach nicht das Format für politische Aufgaben auf dieser Ebene. Da hat selbst Altkanzler Schmidt noch in hohem Alter klarer gesehen.

    • „Deutschlands Freiheit wird am Hindukusch verteidigt.“
      Blumige (im höchsten Maße aber) propagandistische Worte einer Bundesregierung.

      Diese Bundesregierung hat seit 2009 gut 450 Millionen Euro in einen Treuhandfonds für die afghanischen Streitkräfte eingezahlt.
      Insgesamt sind Milliarden von „Stabilisierungs-Dollars“ geflossen – und mutmaßlich großteils in den Kassen verschiedener Clans verschwunden.
      Man erinnere sich nur an den bunten korrupten Trachtenträger Hamid Karzai (2001 – 2014).

      Der Militäreinsatz in Afghanistan geht ins 18. Jahr – und kein Ende in Sicht.

      „“Der spürbare Abzug von Nato-Truppen seit 2014 und derdamit verbundene Verlust an Einnahmen war nach einem Bericht der Bundesregierung „ein Schock für die afghanische Wirtschaft“, die ohnedies am Boden liegt.
      Afghanische Roherzeugnisse werden vielfach außerhalb des Landes veredelt; in Pakistan findet die Wertschöpfung statt.
      Hier werden die Früchte zu Saft verarbeitet, das Getreide gemahlen, die Halbedelsteine bearbeitet.
      In Afghanistan selbst floriert dagegen vor allem ein Gewerbe:
      Nach dem Bericht des für die Drogenbekämpfung zuständigen Büros der Vereinten Nationen UNODC ist die geschätzte Opiumproduktion 2017 um 63 Prozent gestiegen, auf 9000 Tonnen.
      „Es gibt“ bemerkt Wehrbeauftragter Bartels, „eine elend stabile Routine schlechter Nachrichten.“
      Vielleicht ist es die derzeit einzige feste Größe im Land.““

      Jetzt hat ein GröKo-Faz Maas den Stein der Weisen in der Tasche seines immer zu eng geschnittenen Jacketts gefunden.
      „“Der Taliban ist an friedlicher Koexistenz interessiert.““

      Und die Erde ist eine Scheibe!

  17. Sind die Frauen etwa nicht an vorderster Front? Wo sie doch sonst immer nach Führungspositionen schreien.
    Und warum kann man den Taliban nicht Herr werden, vielleicht weil sie eine so große Unterstützung unter den Muslimen hat das es einen endlosen Nachschub gibt?

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