Die deutsche Hysterie

Alexander Meschnig

Foto: Von AJR_photo/Shutterstock

Der ungarische Staats- und Verwaltungsrechtler István Bibó hat 1942 – 44 in seiner praktisch vergessenen, aber lesenswerten Schrift: Die deutsche Hysterie, auf dem Höhepunkt des Zweiten Weltkriegs eine kritische Analyse der deutschen Geschichte geschrieben. Der Ausgangspunkt einer politischen Hysterie, so seine Grundthese, „ist immer irgendeine erschütternde historische Erfahrung der Gemeinschaft. Und zwar eine Erschütterung, die die Belastbarkeit einer Gemeinschaft übersteigt und die daraus resultierenden Probleme unlösbar macht.“

Eine Gemeinschaft, die eine solche, nicht zu verarbeitende Katastrophe erfährt – und für Deutschland sieht Bibó mehrere solcher Schlüsselerlebnisse – gerät in der Folge, wenn politische Ernüchterung und dadurch eine Genesung nicht gelingt, in ein wachsendes Missverhältnis zur Realität. Sie neigt dazu, neu entstehende Probleme in einen gedanklichen Rahmen zu stellen, der nicht das Mögliche oder Bestehende in den Mittelpunkt stellt, sondern Phantasien und Wunschträume, herbeigesehnte Szenarien der Erlösung und der Katharsis. Damit geht der Glaube an die magische Kraft der Beschwörung von Wunsch- und Traumbildern einher, die massive Abwehr aller Kritiker und Zweifler, bei gleichzeitiger Zunahme einer völlig falschen Selbsteinschätzung der eigenen Kräfte und Möglichkeiten. Bibó kennzeichnet die politische Hysterie – und seine Beschreibung klingt wie eine exakte Replik auf das Deutschland der Gegenwart – als das stetige Abgleiten der Politik in eine Art von Traumwelt, heute würde man wohl sagen, ins Postfaktische:

„Lossagung der Gemeinschaft von den Realitäten, Unfähigkeit zur Lösung der vom Leben aufgegebenen Probleme, unsichere und überdimensionierte Selbsteinschätzung, sowie irreale und unverhältnismäßige Reaktion auf die Einflüsse der Außenwelt.“

Der Autor erklärt das Schicksal der Deutschen in seiner Studie weniger über psychologische Kategorien als durch eine konkrete historisch-politische Ausgangssituation. Den Beginn der deutschen Hysterie sieht Bibó in der Auflösung des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation 1806 und dem Beginn der preußischen Katastrophe. In dieser steckt für ihn die grundlegende Belastung der deutschen Nationalidee. Ging das moderne Nationalgefühl, etwa Frankreichs, aus der Demokratisierung des nationalen Gefühls hervor, war die Verbreitung und Etablierung demokratischer Ideen in Deutschland mit dem Erlebnis einer militärischen Niederlage und einer fremden Invasion verbunden. Die Geburt des Nationalgedankens entstand in Deutschland direkt aus dem Widerstand und dem Kampf gegen eine fremde Herrschaft. Das heißt aber, dass Demokratie und Nationalismus als unversöhnliche Antagonisten auftraten, der nationalen Einheit in diesem Konflikt von Beginn an eine stärkere emotionale Bedeutung zukam als den demokratischen Prinzipien. In der verfehlten Einheit der deutschen Nation Anfang des 19. Jahrhunderts, in der unerfüllten Sehnsucht nach einem starken und geeinten Staat, der Weiterexistenz der territorialen Fürstentümer, sieht Bibó das eigentliche historische Verhängnis Deutschlands. Es ist für ihn „an jenem kritischen Punkt zu suchen, als die deutsche Nation begann, mangels realistischer Ziele in Scheinlösungen, in erstarrten politischen Formeln, in Symbolen und in Phantasmagorien zu denken.“

Die Hegelsche Staatsphilosophie, unter dem Eindruck des Vormärz entstanden, kann beispielhaft als Ausdruck für den ersehnten Zentralstaat, die politische Einheit der Nation betrachtet werden, obwohl sie im Eigentlichen der Verteidigung des preußischen Territorialstaates diente. Zugleich steht sie aber auch für die reine Idee, eine Abstraktion, ein absolutes Prinzip und für die Sehnsucht nach dem Nichtexistenten.

Lässt sich ausgehend von Bibós Analyse der politischen Hysterie Deutschlands, die noch während des Zweiten Weltkriegs abgeschlossen wurde, eine historische Linie in die Nachkriegszeit und in unsere Gegenwart ziehen? Haben wir es aktuell in der Migrationspolitik, der Energiewende, der Klima- oder Feinstaubdebatte mit einer hysterischen Politik zu tun?

Die Ereignisse im September 2015 und ihre Folgen können im Sinne Bibós als eine Fortsetzung „der Lossagung der Gemeinschaft von den Realitäten“, als „unsichere und überdimensionierte Selbsteinschätzung“ interpretiert werden. Der Herbst 2015 und die sog. Flüchtlingskrise waren von Beginn an eine Art inverser Bewegung, die den Deutschen eine neue (nicht nur nationale) Identität und vor allem Erlösung versprach. Deutschland wandelte sich in diesen Tagen und Wochen vom historischen Sinnbild und Träger des „absolut Bösen“, zum Symbol des Guten, Moralischen und Erhabenen, indem es allen Beladenen und Unterdrückten dieser Welt Zuflucht bot, unabhängig von den sozialen, gesellschaftlichen und ökonomischen Folgen, auf die Kritiker früh aufmerksam machten. Ernsthaft wurde von Vertretern aus Politik, Medien, Kirchen und Zivilgesellschaft das Postulat vertreten, jetzt endlich könne man der ganzen Welt beweisen, dass Deutschland sich von der Schreckensnation des 19. und 20. Jahrhunderts längst in ein Land der Willkommenskultur, in eine bunte, weltoffene und tolerante Gesellschaft verwandelt habe. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach am 16. September 2015 unmissverständlich aus, dass sie sich nur noch mit einem ganz bestimmten Land identifizieren könne. Wenn das ihr anvertraute Volk nicht mehr mit ihren Werten übereinstimme, sehe sie sich selbst als Heimatlose: „Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.“ Der regierungstreue Tagesspiegel stellte in diesem Zusammenhang unisono mit praktisch allen anderen Vertretern von Medien, Politik und Kultur klar, dass die Kanzlerin mit ihrer Open-Border-Politik die überwältigende Mehrheit der Deutschen auf ihrer Seite hat: „Die Mehrheit muss nicht überzeugt werden, wie es zugehen soll in diesem Land: human, freundlich, großherzig. Und dort, wo diese Menschen sind, findet Merkel ihr Land.“

Ab diesem Zeitpunkt gab es zwei voneinander getrennte Deutschland: Das helle „Merkel-Land“ und das Terrain der Dunkeldeutschen, des Packs und der Verfemten, die sich der Willkommenskultur verweigerten, die allabendlich als eine Form der Massenbegeisterung in den Medien inszeniert wurde, flankiert von öffentlich-rechtlichen Talkshows in denen man sich selbst für seine Großherzigkeit und Menschenliebe applaudierte. Bei den europäischen Nachbarn hat diese neuerliche Form der deutschen Hysterie – man erinnere sich an Blumen, Teddybären und das Klatschen an den Bahnsteigen als die „Züge der Hoffnung” (SPIEGEL) einfuhren – zu kritischen bis hin zu sarkastischen Kommentaren geführt. Die deutsche Politik wurde in Erinnerung an frühere, dunkle Zeiten, wieder mit Größenwahn und Arroganz verbunden, als eine Hybris, die mit einem Realitätsverlust und einer Überschätzung der eigenen Fähigkeiten einhergeht.

István Bibó hat in der eigentümlichen Selbstüberhebung und Heilsapologie der Deutschen das Kennzeichen einer Politik gesehen, die ihre inneren Widersprüche und Unfähigkeiten auf Ziele und Objekte außerhalb ihrer realen Möglichkeiten richtet. Wir haben es heute mit einer Verschiebung der von ihm beschriebenen politischen Hysterie der Deutschen auf ein neues Feld zu tun, in dem ein moralischer Rigorismus und Universalismus an die Stelle imperialer oder verbrecherischer Ziele tritt. Eine Art Heilslehre, die die eigene Position als die einzig Richtige verkündet und einer pädagogischen Intention folgt, die alle anderen bekehren möchte: „Weil sie (die Deutschen) sich in den eigenen Belangen nicht zurechtfanden, wollten sie andere belehren. Den eigenen Missständen konnten sie nicht abhelfen, deshalb verkündeten sie, dass die Genesung der Welt von ihnen komme.“

Der Mangel an realistischer Selbstwahrnehmung und die fehlende Integration von Binnen- und Außenwahrnehmung bestimmen den Charakter einer Gesellschaft, die mehr und mehr der Vernunft und dem Pragmatismus abgeschworen hat und sich in den Bildern der eigenen Größe und Erhabenheit verliert. Erschwerend kommt hier sicherlich die geistesgeschichtliche Zugehörigkeit des Protestantismus zu Deutschland hinzu, die den Hang zum dogmatischen und moralischem Rigorismus, die unheilvolle Neigung zur Prinzipientreue, zu unerreichbaren Zielen und utopischen Zuständen, verstärkt. Eine idealistische Grundhaltung, die in der Realitätsverdrängung ihr deutlichstes Symbol gefunden hat und die im Namen des reinen Prinzips (der Klasse oder Rasse) zu den größten Opfer und Massakern in der Geschichte geführt hat.

Steckt in der neuerlichen Anrufung der eigenen (moralischen) Größe und der Durchsetzung eines als alternativlos befundenen Gesellschaftskonzepts vielleicht aber nur der Freudsche Wiederholungszwang, der einem (unbewussten) Strafbedürfnis folgt? Laut Freud gelingt es dem Betroffenen ja nicht, seine traumatischen Erfahrungen abzulegen, zu seinem Unglück muss er sie in seinen Handlungen ständig wiederholen und reinszenieren. Die zwanghafte Wiederholung lässt sich auch als der vergebliche Versuch verstehen einen alten Konflikt durch seine ständige Inszenierung sozusagen zu bearbeiten und ungeschehen zu machen.

Der ungarische Arzt und Publizist Adorján Kovács sieht im gegenwärtigen Willen zur Selbstauflösung des deutschen Staates und seiner Assimilierung an einen europäischen Superstaat den letzten Ausdruck eines hysterischen Weltbildes, das seinen Weg als einzig möglichen ansieht und von allen anderen Nationen Europas dasselbe fordert. In paradoxer Weise wird die Auflösung der Nation zur Formel für die Bewältigung einer historisch verfehlten Konstruktion. Man lässt über eine Million Einwanderer aus tribalistischen, patriarchalen und gewaltaffinen Kulturen ins Land, verzichtet auf den Schutz der eigenen Grenzen und verlangt von allen anderen, dasselbe zu tun oder zumindest den Folgen einer solchen Entscheidung (Verteilung der Migranten) zuzustimmen. Man ist der stolze Vorreiter einer hysterisierten Klimabewegung, ergeht sich in Untergangsszenarien, beschwört Bilder der Apokalypse, hat in einer 16jährigen Aktivistin eine Heilige gefunden und zerstört um eines Prinzips willen mutwillig die heimischen Industrien, auf denen der Reichtum des Landes beruht. Man stilisiert sich als moralische Autorität, steht hoch über den Trumps, Putins und Orbáns dieser Welt und hat bereits in Gestalt der Partei der Grünen den gender- und diversitysensiblen „neuen Menschen“ institutionalisiert. Man folgt bis hin zur eigenen Selbstzerstörung abstrakten Rechtsprinzipien und gesteht in der Festhaltung an von der Wirklichkeit überholten Asylgesetzen allen Menschen auf der Welt ein prinzipielles Recht auf Partizipation am deutschen Sozialstaat zu. Man sieht überall Rechte oder Nazis und warnt unaufhörlich in aufgeregtem Ton vor Zuständen wie 1933, kategorisiert die gehäuften Gewalttaten der Eingewanderten aber immer noch als vernachlässigbare Einzelfälle.

Das wirklich Erschreckende ist die Tatsache, dass diesen hysterischen Konvulsionen und Verrenkungen kaum Widerstand entgegen tritt. Selbst diejenigen, die im Herbst 2015 den irrationalen Charakter der deutschen Politik erkannten, haben in überwältigender Mehrheit, wie die Bundestagswahlen 2017 zeigten, für die Fortsetzung dieses Kurses plädiert. Nach Bibó kann das hysterische Weltbild nur durch „brutale Fakten“ aufgebrochen werden, da es sich in einem hermetisch abgeschlossenen Raum befindet. Jeder Widerspruch, jede Kritik von außen, ist so selbst nur wieder ein Beweis und die Bestätigung für die Richtigkeit der eigenen Position. Deshalb werden die Rückzugsgefechte umso härter werden, je mehr das eigene Bild der Wirklichkeit durch widersprechende Fakten ins Wanken gerät.

Der bereits erwähnte Adorján Kovács führt in einem kurzen Essay die Gedanken seines 1979 verstorbenen Landsmannes in der Zeitschrift TUMULT weiter. Für ihn symbolisiert das Deutschland der Gegenwart die letzte Machtentfaltung einer Nation, die sich in geradezu theatralischer Pose als Speerspitze und Erlöser der Menschheit imaginiert, keine Nation mehr sein will und dabei bereit ist den Rechts- und Sozialstaat um einer Idee willen zu opfern:

„Ein erweiterter Selbstmord als Sühneopfer für die leidende Welt, in einer irrealen Mischung aus Hybris und Demut. Und das für die Hysterie Typische ist: Der größte Teil des deutschen Volkes scheint nichts dagegen zu haben, sondern feiert den Untergang oder akzeptiert ihn wenigstens. Hier zeigt sich der wahnhafte und zerstörerische Charakter der deutschen Politik […] besonders gut. Ob der Tod als Heilung einer Krankheit angesehen werden kann, sei ebenso bezweifelt wie die Erwartung, dass andere Völker die nicht hysterisch sind, diesen Weg widerstandslos mitgehen werden. Es wird leider wieder Unheil von Deutschland ausgehen.“

Dieser Beitrag erschien zuerst hier


Vom Autor zuletzt:

Deutscher Herbst 2015: Essays zur politischen Entgrenzung (Edition Sonderwege bei Manuscriptum)

Loading...

27 Kommentare

  1. Die Zerstörung Deutschland muss man nur in deutsche Hände legen, die machen das mit den bekannten deutschen Tugenden Inbrunst, Eifer und Gründlichkeit.

  2. Mit Verlaub, es gibt keine deutsche Hysterie, es gibt nur deren Inszenierung. Den Beweis für diese These würden indes nur Volksentscheide liefern. Und jetzt frage man sich, warum die keiner will.

    • Wer zu blöd ist, bei den regelmäßig wiederkehrenden Wahlen, sein Kreuzchen an die richtige Stelle zu setzen, ist auch bei Volksentscheiden zu blöd dazu !

    • Wahlen sind keine Volksentscheide, das stimmt. Aber beides sind Deklarationen der persönlichen Präferenzen. Ich wette, wenn man jetzt einen Volksentscheid abhalten könnte „wolle mer sie behalte?“, dann würde ein satte Mehrheit mit JA stimmen.

    • Natürlich, weil sich die Deutschen nie von alleine mehrheitlich aufraffen würden, einen Volksentscheid überhaupt zu verlangen.
      QED

    • Äh… was bitte glauben Sie durch ihre willkürlich in den Raum gestellte Behauptung bewiesen zu haben? Das krasse Gegenteil Ihrer Aussage ist richtig.
      Leider kann man hier keine Verweise einstellen, denn anderenfalls würde ich Ihnen jetzt jede Menge Umfragen und Vereine um die Ohren hauen, aus denen klar hervorgeht, dass die überwältigende Mehrheit der Deutschen Volksentscheide auf Bundesebene verlangt und ein Haufen Vereine mit diesem Ziel gegründet wurden. Ferner gibt es eine ganze Reihe prominenter Fürsprecher, wie etwa Prof. von Arnim, die genau das fordern: Volksentscheide auf Bundesebene.
      Also bitte, keine solchen Märchen erzählen!

    • Was zu beweisen war? Na das da:
      „Wer zu blöd ist, bei den regelmäßig wiederkehrenden Wahlen, sein Kreuzchen an die richtige Stelle zu setzen, ist auch bei Volksentscheiden zu blöd dazu !“
      Wenn es wirklich so eine tolle Mehrheit für Volksentscheide gäbe, dann hätte sie sich schon längst politisch manifestiert, beispielsweise im Wählen von entsprechenden Parteien oder in Initiativen innerhalb bestehender Parteien. Aus beiden Richtungen kam bisher … nichts. Na ja, so gut wie.

    • Bitte, ganz ohne Polemik: Wie alt sind Sie? 12?

      Der Glaube daran, dass sich eine Mehrheit im Volk im real existierenden Bundesrepublikanismus politisch „manifestieren“ würde ist völlig absurd. Seit 1949 ist es der rote Faden in der „BRD“, dass dies eben nicht geschieht. Um nur einige Themen zu nennen, die unter diese Kategorie der politisch missachteten Mehrheiten im Volk fallen: EU-Binnenmarkt, EU-Osterweiterung, X-Mineralölsteuererhöhungen, Euro, Maastricht, Schengen, Ökosteuer, doppelte Staatsbürgerschaft, Mehrwertsteuererhöhung, Euro- und Bankenrettung, PIIGS-Bailout, Grenzöffnung und vieles mehr. In Anbetracht der BRD-Geschichte halte ich es für geradezu Geschichtsvergessen zu glauben, die Parteien würden irgendwas aus dem Volk übernhemen. Sie tun eher das Gegenteil und halten die Dinge „aus den Wahlen heraus“.

      Und ferner gab es „Initiativen“. Etwa das Papier von Hertha Däubler Gmelin, das man alle 15 Zentimeter hätte perforieren können. Alle waren dafür (eben weil es nichts verändert hätte), alle außer der CDU.

      Sie haben offenkundig eine völlig falsche Vorstellung von dem politischen System, in dem Sie leben. Anderenfalls wüssten Sie, dass keine (!) Partei wirklich Volksentscheide will; auch die AfD nicht. Denn Volksentscheide, die den Namen verdienen, würden eine Entmachtung des Establishments bedeuten. Dazu braucht es jenseits aller begründeten Zweifel ein anderes System.

      Ich stehe Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung. Aber bitte, kommen Sie mir nie wieder so burschikos mit diesen Themen daher. 🙂

      Mit freundlichen Grüßen
      Hans Talhofer

    • Entschuldigung, dass ich mit meinen 12 Jahren einer Fachkraft für Volksentscheide vor die Kanone gerannt bin. Die allerdings auch nicht weiss, auf welchem Weg man jemals dorthin kommen könne, ausser dass es dazu ein anderes System braucht. Äh ja, um zu einem anderen System zu kommen, braucht man ein anderes System. Ich werd mal die Wunder-Greta dazu fragen, die weiss sicher mehr, ist ja auch schon 4 Jahre älter als wir beide.

    • Ich danke Ihnen für die sinnfreie Antwort. 🙂

      „Der Unterlegene erreicht in einem Streitgespräch insofern mehr, als dass er dazu lernt.“
      – Epikur

    • Ich weiss, dass Sie ein Anhänger einer Alternativen Armee Fraktion sind (oder wie auch immer der Verein heissen soll). Ihr werdet genauso erbärmlich damit scheitern wie das Rote Pendant und die hatten wenigstens noch einen ganzen Staat vor der Haustür, der sie nach Kräften förderte. Mit anderen Worten, Ihr habt keinen funktionierenden Kompass, um von A nach B zu gelangen.

    • Sie sagen, dass Sie „wissen“. Und ich frage mich: Woher? Reinkarnation? Okkultismus? Esoterik? Bitte…! 🙂

    • Bei einer Wahl wird eine Person, oder eine Personengruppe (Partei) gewählt. Was diese nach der Wahl tun, kann höchstens vermutet oder erhofft werden.

      Ein Volksentscheid wie z.B. „Wollen Sie (Staatsbürger) dass Deutschland aus der EU austritt?“ Ist etwas völlig anderes.

      Ihre Beschimpfung der Mitbürger zeigt, dass Sie den Unterschied nicht verstehen.

  3. Analysten der Geschichte sollten viel weiter zurückblicken, denn den WK 1 + 2
    isoliert zu betrachten ist nicht zielführend.
    Alles was damals und heute passiert geht auch zurück auf Julien Huxley den
    Gründer des WWF und ersten Präsidenten der UNESCO und
    die Eugenik, heute Transhumanismus genannt.
    Beide Organisationen stehen nicht für das, was das Label vorgibt, genau
    wie Vatikan, Weltbank, IWF und „UN-sichtbar“ und natürlich die EU.
    Mit dem Weltbild der Deutschen hat das nichts zu tun.
    Wenn die Autochtonen ein Problem haben, dann ist das die Obrigkeitsgläubigkeit
    und der industriell-militärische Komplex nutzt dies aus.

    • Ich verstehe einfach nicht den Nutzen, ganz Europa mit Afrikanern, Arabern und sonstige Kulturfremde zu fluten.
      Peter Scholl Latour hat einmal gesagt Wer halb Kalkutta aufnimmt hilft nicht Kalkutta sondern wird zu Kalkutta.
      Wer hat einen Nutzen vom Hooton und Calerghi Plan?
      Die Multinationalen Konzerne doch auch nur solange, bis die Staaten bankrott gehen und der Verteilungskampf ausbricht.
      Selbst wenn Europa jährlich 1 Mio Afrikaner aufnimmt, hat die Bevölkerungsexplosion in 10 Tagen dieses Minus wieder ausgeglichen. Wenn der weiße Mann ausgerottet wird, wie sieht’s dann in der Zukunft in Europa aus? Wie im Kongo? Wenn dann die gemischtrassige Europäische Bevölkerung zu einem Hungerlohn arbeitet, wer soll dann die hergestellten Waren kaufen? Wenn der UNESCO Weltkernlehrplan der totalen Volksverblödung umgesetzt wird, wer soll davon profitieren? Heute könnte man mithilfe der Medien die autochtone Bevölkerung Europas zu einem Krieg gegen ein anderes Land aufhetzen. Den eingewanderten wird das aber egal sein, sodass der militärische industrielle Komplex auch nicht davon profitiert, mal ganz davon abgesehen, dass das nötige Kleingeld nicht erwirtschaftet werden kann, und die Mischrasse zu dumm wäre komplizierte Waffen zu bedienen.
      CUI BONO Frage ich mich immer wieder.

    • Ich vermute man ist sich klar das es durch die Bevölkerungsexplosion früher oder später sowieso zu einer Konfrontation kommen wird. An eine Reduktion selbiger durch normale Mittel ist doch nicht zu denken. So versucht man einen Zustand einzuleiten, der dies kontrolliert möglich macht, mit anderen Mitteln.
      Ein kontrolliertes abfackeln des Feldes.

    • Wenn man den Theorien der Eugenik von den Huxleys und Darwin folgt
      ist der Mensch böse und muss „umgezüchtet“ werden.
      Als der Begriff „Eugenik“ verbrannt war schuf man erst den Begriff
      Transhumanismus und heute nennt man das evolutionären Humanismus.
      Den Gedanken der Kabale ist mit Logik und follow the money oder
      cui bono nicht beizukommen.
      Die „rulers of evil“ leben in ihrer eigenen Welt und gehen zurück bis
      Babylon. Und diese wollen an sich eine !/5- Gesellschaft und alle
      anderen aus ihrer Sicht unnützen Esser ohne schlimme Bilder
      loswerden. „Schöne neue Welt“ von Huxley und die Untertanen
      sind dann dankbar wenn man ihnen zur Klimarettung das Auto
      wegnimmt, ist ja für eine gute Sache.:-)
      Aber die gute Nachricht, das Fiatmoney könnte ein Ende finden,
      denn die Player hinter der Initative neue Seidenstrasse verfolgen
      andere Ziele.

    • Schön, das Sie die ganzen Widersprüche heraus gearbeitet haben.
      Ich meine , die Antwort ist wahrscheinlich einfacher als wir alle glauben.
      Man folge der Spur des Geldes und man wird fündig .
      Die Gierigen, die nur von 12 bis Mittag denken, sind die Folgen herzlich egal. Denen sind Begriffe wie Heimat, Kultur , Vaterlandsliebe usw. egal.
      Hauptsache kurzzeitig abstauben was geht und dann irgendwo, in streng abgesicherten Bereichen das Geld genießen. Siehe Soros , gebürtiger Ungar, jüdischen Glaubens, ist weder in Ungarn noch in Israel willkommen.
      Nachtrag: Bei dieser Geldelite handelt es sich um Leute, die mittels ihres Kapitaleinsatzes überproportional viel Einfluss besitzen.

    • Also ich glaube es geht nicht nur um Profit, sondern die die „Staaten „lenken und vorallem auch die NGO`s und die verbissenen Ideologen , Rechts und Links, sind in ein Stammesdenken verfallen, weiß-schwarz, gut-böse, alles wie im Mittelalter und davor. Mit der heutigen Technik können sie diesen Schwachsinn ausleben und die digitalen Medien machen sich zum Verbreiter dieses Wahnsinns.
      Der Homo sapiens ist wegen seiner Natur auch habgierig, egoistisch und fremdenfeindlich. Er hat aber wegen seines großen Gehirns und den komplexen Verschaltungen die Chance auch friedfertig und cooperativ und fair in Gemeinschaften zu leben. Dazu gehört Zivilisierung, Bildung, und der Mut sich dem Strom der Masse zu entwinden. Dazu braucht es ALphatypen , die sich zum LEVIATHAN ENTWICKELN UND VERANTWORTUNG FÜR DIE BEVÖLKERUNG UND DAS TERRITORIUM ÜBERNEHMEN.

  4. Merkels Spruch,:Dann ist dies nicht mehr mein Land , habe ich schon damals als ungeheuerliche Anmassung empfunden. Natürlich ist Deutschland nicht
    IHR Land ! Es ist das Land der Deutschen ! Und Deutschland ist ein Staatsgebiet ,das durch Grenzen definiert wird. Wie jedes andere Land auch
    Und die Kanzlerin ist die Person,die von den BÜRGERN des Landes, in freier
    Wahl,gewählt ist, um die Interessen des Landes und seiner Bürger bestmög-
    lich zu wahren und zu schützen !.Darauf leistet sie einen feierlichen Eid.
    Und wenn sie den Erwartungen nicht gerecht wird,weil sie nicht dazu in der Lage
    ist,gehört sie abgewählt,abgesetzt oder durch einen Misstrauensantrag
    gestürzt. Wenn sie aber vorsätzlich und in Verbindung einer fremden Macht
    ihren Eid gröblich verletzt,die Gesetze wissentlich missachtet und berechtig –
    ten Widerstand unterdrückt, so ist das Hochverrat ! Übertall auf der Welt !
    Und dann gehört sie UNVERZÜGLICH eingelocht und vor Gericht gestellt.
    Und wenn sie die Regierungsmitglieder und die Staatsbeamtenschaft und die
    Polizei schon unter ihre Kontrolle gebracht hat, dann tritt § 21 mit all seinen
    Weiterungen in Kraft und das Volk kann anfangen die Mistgabeln rauszu –
    kramen ! Wenn das Volk aber lieber pennt und Fernseh schaut, tja,dann
    allerdings verdient es unter zu gehen, wie schon einer ihrer Amtsvorgeher
    feststellte.

    • Merkel ist die Marionette der finsteren Strippenzieher und nur diesen
      verpflichtet. Ihr Quartier in Berlin liegt nicht zufällig
      unterhalb des Pergamonaltares. Und seit dieser in Berlin untergebracht
      ist, ging es in zwei Kriegen und dem laufenden asymetrischen Krieg
      bergab.
      Dass das Volk aufsteht käme diesem System gelegen, dafür sind die
      angeworbenen Invasoren im Land.
      Nur eine patriotische Mehrheit der europäischen Bürger wird den Zug
      stoppen, wie Salvini, Orban etc. zeigen.

  5. Na das hoffe ich nicht. Ich glaube wenn es enger wird in der wirtschaftlichen Situation und die Hysterie lebensbedrohlich wird, werden sich hoffentliche Politiker finden die Realipolitik machen werden.

  6. Gehört es auch zum „hysterischen Weltbild“ der Deutschen, dass die UN und die EU die Staaten zur bedingungslosen Aufnahme beliebiger Einwanderer verpflichten wollen?

    • UN und EU und die dahinter stehenden Globalisten und Internationalsozialisten nutzen die geschürte Hysterie weidlich aus (Bachelet!) und fördern sie!
      (Deutschland ist ja sooo lieb zu „Flutlingen“!)
      Auch der „Klimaschutz“ als Tarnbegriff für dir „Große Transformation“ gehört zur Agenda. Dazu passt der Heckmeck den unserer Politauguste, einschließlich der „Heimsuchung aus der Uckermark“, um den von keiner Faktenkenntnis getrübten, gretaisierten Kinderkreuzzug „Friday for Future“ veranstalten!
      Als Ergänzung zu diesem Artikel ist das Essay von Alain Finkielkraut über die Memorialkultur und die Folgen von ihrem fortgesetztem Missbrauch (vornehmlich durch die Linksgewirkten als Ablenkung von ihren eigenen Schandtaten) von Interesse.
      Man lese die auch Replik Gaulands in der „Welt“ auf die hypertrophen Vorschläge von Macron zur „Reform“ der EU und die strunzdummen Kommentare der gehirngewaschenen „Wohlmeinenden“ dazu auf Twitter.

Kommentare sind deaktiviert.