Was ist Target II? Billionenbombe oder nur eine „Gegenbuchung“?

Niki Vogt

Das TargetII-Saldo (Trans-European Automated Real-time Gross settlement Express Transfer System ) der Deutschen Bundesbank erreicht in Kürze eine Billion. Das klingt beeindruckend, scheint auch irgendwie nichts Gutes zu bedeuten, aber was ist das überhaupt und was soll‘s? Was hab ich mit der Bundesbank zu tun? Nichts. Also geht mich das gar nichts an, ich hab andere Sorgen.

Das ist nicht ganz und gar nicht so. Diese Billion sind im Prinzip Kredite, die die Bundesbank an andere Länder und die EZB gegeben hat. Das hat sich jetzt im Laufe der Jahre angesammelt. Das Problem besteht darin, dass die Bundesbank dieses Geld – letztendlich unser Geld – wahrscheinlich nicht mehr zurückbekommen wird.

Eine Überraschung ist das nicht. Der Münchner Wirtschaftswissenschaftler Hans Werner Sinn (er war früher Chef des Ifo-Institutes) hat das genau so kommen sehen. 2012 veröffentlichte er sein Buch „Die Target-Falle: Gefahren für unser Geld und unsere Kinder“, in dem er die dann auch tatsächlich folgende Entwicklung prognostizierte. Wurde er damals noch als Euro-Skeptiker, Schwarzseher und fast schon als Rechtspopulist gesehen, stimmt mittlerweile selbst die Frankfurter Allgemeine Zeitung ein: „Deutschland sitzt auf einer Bombe“ titelte sie bereits im Sommer 2018. Laut FAZ hat der damalige Finanzminister Schäuble wegen der sich immer weiter auftürmenden Summen „wiederholt“ Rat bei Herrn Sinn geholt.

Um eine im Grunde belanglose und unbedenkliche “Gegenbuchung“ innerhalb des Bankensystems geht es also ganz offensichtlich nicht. Aber was passiert denn da genau und wie gefährlich ist diese „Billionenbombe“?

Wie funktioniert das Target II System?

Im Grunde geht es darum, wie die Länder der EU untereinander Geld für Käufe und Verkäufe abwickeln. Gäbe es nur die EZB in Europa, die das mit den jeweiligen, ganz normalen Banken in den EU-Ländern abwickeln würde ginge das etwa so:

Spanien: Herr Pedro da Silva kauft ein sehr teures Gemälde von Herrn Otto Normalverbraucher für eine Million.

  • Er geht also zu seiner Hausbank, der „Banco de pescaderos” und macht eine Überweisung an den Herrn Otto Normalverbraucher auf dessen Hausbank, der „Hintertupfinger Bauernbank“.
  • Dazu würde die „Banco de pescadores” die Million vom Konto des Herrn da Silva zur EZB (Europäische Zentralbank) übertragen, die EZB würde die Million auf das Konto der „Hintertupfinger Bauernbank“ überweisen, die bucht dann die Million auf das Kundenkonto des Herrn Normalverbraucher und fertig wäre die ganze Geschichte.

Unter Target II sind aber die jeweiligen Zentralbanken der Mitgliedsländer noch mit im Spiel.

Das bedeutet:

  • Die Hausbank in Spanien, die Banco de pescadoresbucht die Million vom Konto des Herrn da Silva ab
  • und schiebt sie auf die spanische Zentralbank (Banco de España).
  • Diese schickt die Million an die EZB,
  • die EZB weiter an die Deutsche Bundesbank
  • und diese wiederum an die „Hintertupfinger Bauernbank“.
  • Die schreibt es Herr Otto Normalverbraucher gut.

Auch das könnte gut funktionieren, wenn jeder das Geld auch zügig und korrekt überweisen würde. Dann hat jede Bank das bekommen und weitergeleitet, was sie zu tun hatte und am Ende des Tages sind alle zufrieden.

Pedro da Silva hat sein Bild in Händen und Otto Normalverbraucher seine Million auf dem Konto.

Nur ist es so, dass zwischen den Zentralbanken kein Geld hin und her überwiesen wird. Sondern sie geben sich gegenseitig so etwas wie Kredit. Denn die Zentralbanken „erschaffen“ Quasi-Geld, indem sie sich Forderungen und Verbindlichkeiten hin- und herschicken. Die deutsche Bundesbank hat in unserem Eine-Million-Bild-Fall eine Forderung an die EZB (die ihrerseits eine Eine-Million-Forderung an die spanische Zentralbank hat).

Eine Forderung zu haben heißt nicht, das Geld zu haben

Ja, rein von der Betriebswirtschaft ist das auch in Ordnung: Der Verkäufer hat sein Geld, der Käufer seine Ware. Daher wiegeln die Politiker und EU-Granden sehr gern alle Bedenken und Warnungen ab, es sei doch alles ganz normal und nur gegenseitige Saldi.

Das Problem entsteht, wenn der Warenstrom ganz überwiegend in eine Richtung geht und der Geldstrom daher entsprechend in die andere Richtung. Also:  Spanier kaufen in Deutschland große Mengen Güter, so für 500 Milliarden, die sie auch bekommen und die deutschen Verkäufer erhalten auch ihr Geld von der Deutschen Bundesbank. Dann hat die Deutsche Bundesbank tatsächlich Geld auf die Konten der deutschen Verkäufer überwiesen. Aber die deutsche Bundesbank selbst hat  nur eine FORDERUNG an die EZB!

Denn: Die Zentralbank Spaniens hat der EZB nur angekündigt, jawoll EZB, ich die Spanische Zentralbank schulde dir, EZB die insgesamt 500 Milliarden Euro (die die Deutsche Bundesbank aber schon an die Verkäufer in Deutschland als GELD AUSGEZAHLT hat!) Die spanische Zentralbank ist halt nur im Moment etwas sehr knapp und begleicht erstmal die Forderung nicht, sondern lässt das Forderungsspielchen weiter hin und her laufen.

Sicher kaufen zwar auch andersherum Deutsche etwas in Spanien, wobei dasselbe Spiel dann umgekehrt abläuft. Nur fließen wesentlich mehr Waren von Herstellern in Deutschland in Länder wie Spanien, Italien, Frankreich, Griechenland etc. als umgekehrt. Und dadurch haben sich diese Forderungen der Deutschen Bundesbank an die EZB im Lauf der Zeit immer höher aufgetürmt. Die EZB bekommt aber ihrerseits das Geld nicht von den Zentralbanken der Käufer-Länder herein und kann daher die Deutsche Bundesbank nicht „auszahlen“. Die Bundesbank ist damit ein großer Kreditgeber der EZB. Eine Billion Euro sind etwa zwei komplette Bundeshaushalte der Bundesrepublik Deutschland.

Wie würde es Ihnen zumute sein, wenn Sie zwei komplette Jahresgehälter jemandem geliehen haben, von dem sie so langsam das Gefühl bekommen, dass der sie nie zurückzahlen wird?

2008: Kapitalflucht nach Deutschland

Die ganze Sache ist damals so richtig ausgeufert, als die Bankenkrise nach 2008 insbesondere die Länder der EU-Südschiene erfasste, und die dortigen Bürger dachten, ihre Vermögen seien auf den Banken in Deutschland sicherer als daheim in Griechenland oder Zypern oder Italien, weil ja bekannt war, wie wackelig die Banken dort sind. Dadurch setzte ein gigantischer Vermögenstransfer nach Deutschland ein, um die Spargroschen auf deutschen Banken in Sicherheit zu bringen, zumal die deutsche Regierung Merkel und Schäuble ja auch noch eine Sicherheitsgarantie für die deutschen Sparkonten ausgesprochen hatten.

So flossen hunderte von Millionen jeden Monat aus diesen Ländern über den oben beschriebenen Weg auf die deutschen Geschäftsbanken, denen die deutsche Bundesbank die – von den Italienern, Griechen. Zyprioten, Spaniern etc. – überwiesenen Beträge gutgeschrieben hatte. Die Deutsche Bundesbank aber blieb auf reinen Forderungen gegen die EZB sitzen. Denn die EZB hätte diese Forderungen wiederum von den Zentralbanken der Italiener usw. eintreiben müssen, was sie nicht tun konnte, weil die Zentralbanken dann die Geschäftsbanken wieder hätte belasten müssen, die sowieso schon auf der Kippe zum Bankrott standen. Hätten die EZB das gemacht, wäre wahrscheinlich das Bankensystem erst in diesen Ländern, dann in Europa und dann global zusammengebrochen.

Und was ist jetzt das Problem?

Die Deutsche Bundesbank sitzt also auf Forderungen von fast einer Billion Euro, die sie zwar gegen die EZB hat, die sie aber sehr wahrscheinlich aus dem gerade angeführten Grund nicht wird einbringen können. Und das, liebe Leser, ist unser Geld. Geld, das wir Deutschen erarbeitet und an Steuern bezahlt haben. Denn die Deutsche Bundesbank gehört der Bundesrepublik Deutschland und damit den Bürgern Deutschlands. Und wir Bürger heißen Bürger, weil wir dafür auch bürgen. Die ganze Billion ist nur so lange eine „virtuelle“ Forderung, wie das Spiel weiterläuft. Hört es auf, holt die Realität. nämlich der reale Verlust von  einer Billion Euro die Bundesbank ein und sie ist mehr als Pleite.

Das bedeutet nichts anderes, als dass die Target II Forderungen das Geld der Bürger ist, das den Banken anderer Länder geliehen wird, damit diese Länder die deutschen Exportgüter kaufen. Die Deutschen stellen nicht nur die Güter her und müssen von ihrem Arbeitslohn Steuern zahlen, sondern sie müssen mit diesen Steuern auch noch den Kaufpreis der hergestellten Güter subventionieren, damit die anderen Länder sie überhaupt kaufen. Die Deutsche Bundesbank finanziert mit unserem Geld die Einkäufe der Südländer. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Man muss nicht gerade ein Raketenwissenschaftler sein um zu erkennen, das solch ein hirnverdrehtes Geschäftsmodell nicht ewig weiterlaufen wird. Es funktioniert nur so lange, wie alle so tun, als sei das in Ordnung und weiter mitspielen. Man tut einfach so, als wäre die Billion nicht verloren und die Schuldnerländer würden das alles doch noch bezahlen.

Bis zu dem Tag, wo das ganze Wolkenkuckucksheim „Euro“ auseinanderbricht. Die Tendenzen, dass Länder sich aus dem Euro – oder gleich ganz aus der EU – verabschieden, sind deutlich sichtbar.

Angenommen, Italien tritt aus dem Euro aus. Dann müsste es eigentlich seine Verbindlichkeiten in Target II-System begleichen. Das wird es nicht können. Italien würde einfach eine neue Währung einführen und sein Staatsgold als Deckung einsetzen und „eh basta“. Was würde man denn dagegen machen können? Genau. Nichts.

Deshalb bunkern nämlich seit einiger Zeit alle Zentralbanken Gold und raffen alles, was sie auf dem Edelmetallmarkt bekommen, zusammen. Weil klar ist, dass der Laden auseinanderfliegt und jedes Land, was es irgendwie kann, eine eigene Währung wiedereinführt, um überhaupt eine Chance zu haben, wieder auf die Füße zu kommen, wenn der Euro-Traum zerplatzt.

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43 Kommentare

  1. Die Deutschen sind ein Volk, das belogen und betrogen werden will.

    Die Politlüge :
    D ist ein starkes Land, D ist ein reiches Land, die Wirtschaft boomt, und zwar so sehr, daß sie an Fachkräftemangel leidet. D kann es sich leisten, weiterhin pro Jahr mindestens 350 000 neue sog. Schutzsuchende zeit ihres Lebens zu versorgen, mit mehr zig Mrd. . Euro hohen Summen sog. Fluchtursachen zu bekämpfen, in 13 islamischen Ländern sinnlos Bundeswehrler zu stationieren usw.

    Die Wahrheit:
    Kein Volk in der EU hat so wenige Häuser bzw,. Eigentumswohnungen wie die Deutschen. Auch die Ersparnisse sind geringer als in den meisten anderen EU-Ländern, jeder dritte Deutsche hat null Erspartes usw.
    Und die von den Deutschen produzierten Güter werden von Griechen, Italienern, Spaniern, Portugiesen usw, gerne importiert, aber von denen nicht bezahlt, sondern von der deutschen. Bundesbank.

  2. Die deutschen Target2 Forderungen dürfen offensichtlich nicht die psychologische Marke von einer Billion überschreiten.
    Diese wurden daher offensichtlich durch Luftbuchungen von 966 Milliarden im Dezember 2018 auf 868,5 Milliarden in Januar 2019 durch die EZB vorläufig „bereinigt.

  3. Wer bei der Eurogründung diese Verträge ausgehandelt hat, muss hirnamputiert gewesen sein!
    Wer war da noch mal federführend ? Waigel? Später mit Griechenland,Eichel?Nebst ihren doofen Abnickern im Buntentag!
    Beziehen jetzt ihre „verdiente“ Pension!
    Beispielsweise müssen die US-Bundesstaaten die vergleichbaren Salden untereinander wöchentlich ! ausgleichen, wie auch immer! Fehlt das Geld, müssen sie es auf dem Kapitalmarkt beschaffen.

  4. 12.500,- pro Kopf der Bevölkerung. Eine 4 Personenhaushalt der gerade so über die Runden kommt hätte dann plötzlich 50.000,- Schulden. Ein Land in dem wir gut und gerne Leben. Und AKK und die Blutrate träumen von einem Flugzeugträger. Es ist nicht mehr zu fassen.

    • Die Groko träumt u.a. auch davon, mit noch mehr Truppen Afhganistan retten zu wollen, wo die Bundeswehr seit 18 Jahren sinnlos zig Mrd. deutsche Steuergelder verjubelt.

  5. Wann kommt die nächste Währungsreform (Enteignung) in Deutschland?
    Die Bestrebungen zur Abschaffung des Bargeldes gehen doch bereits in diese Richtung.

    Ja dann ziehen wir einmal Bilanz. Die einfache Rechnung sieht doch so aus. Der deutsche Staat hat ca. 2,1 Billionen Schulden ( dazu noch verschleierte, undeklarierte Schulden entstanden durch Bürgschaften und wahrscheinlich abzuschreibende, uneinbringliche Forderungen = Target II -Salden.)
    Die deutschen Bürger haben ca. 5,4 Billionen Einlagevermögen auf deutschen Bankkonten, bleiben also unter dem Strich ca.3,3 Billionen auf die unser Staat schon lange schielt und bereits gerade mit vollen Händen ausgibt. Sollte der Laden irgendwann auffliegen und der dumme deutsche Michel merkt was da vor sich geht, macht man einfach erneut eine Währungsreform. Hatten wir ja alles nach dem 1.und 2. Weltkrieg schon mehrmals.

    Gerade aus der Deutschen Geschichte kann man wunderbar lernen wie sich der Staat verhält, wenn er seiner Schulden nicht mehr Herr werden kann. Währungsreformen sind dabei (neben der Inflation) einer der beliebtesten Möglichkeiten, mit der der Staat sich seiner Schuldenberge auf dem Rücken der Bevölkerung entledigen kann. In Deutschland sind Währungsreformen, so könnte man sagen, gang und gebe, denn allein seit 1948 hatten wir drei Währungsreformen erleben dürfen. Die Einführung der Ostmark (für die östliche Bevölkerung), die Einführung der D-Mark und die Einführung des Euros. Alle diese Währungsumstellungen waren mit Entwertungsprozessen verbunden.

    Die Rechnung zahlt allerdings immer und ausnahmslos der
    „kleine Mann“, denn die Reichen haben ihr Schäfchen immer im trockenen.

    https://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article166590887/Sieben-Billionen-Euro-Schulden.html

  6. Das Problem ist offensichtlich, dass unsere Politclowns das Wort TARGET weder richtig schreiben noch bustabieren können. Wie sollten sie es dann erst verstehen können!

    • Wir werden nur von fachlich unwissenden Marionetten regiert, sowohl in DE als auch in der EU. Unsere Schwachmaten haben keine Ahnung von Wirtschaftspolitik, geschweige denn von Bankenmacht, Zins- und Zinsesgeschäften. Diese Dilentanten verscherbeln unserer Zukunft entweder durch Unwissenheit oder wissentlich durch ihre Erpressbarkeit zu ihren Gunsten und zu Ungunsten der Bevölkerungen.
      Meineide haben diese Gestalten von Volksverrätern geschworen. Das ist alles beabsichtigt, um das Volk wie in der Geschichte dumm zu halten. Diese von Finanzmächten abhängige Regierenden haben kein Rückgrad, geschweige denn ein Gewissen, sondern sie gerieren nur ihre finanziellen und machtbesoffenen Pfründe mit Lug und Betrug an ihren Völkern. So war es schon immer und so bleibt es auch.

  7. Gelddruckerei wie vor Hitlers Zeiten. Witzigerweise sind dieselben Familien wie damals dran beteiligt wenn auch in anderer Besetzung selbsverständlich

  8. Wenn die EZB in Vorkasse geht und die Schuldenstaaten sich mit dem Begleichen der Target 2 Rechnung Zeit lassen, existiert die runde Billion dann nicht doppelt, bis Italien und Spanien die Rechnung beglichen haben oder nimmt die EZB das Geld anderswo solange aus dem Markt?
    Das wäre zumindest eine clevere Methode, viel mehr kaufen zu können, als man sich leisten kann und zwar dauerhaft.

    Unter der zwangsläugfigen Geldentwertung haben ja hauptsächlich die blöden Teutonen zu leiden, die sich von ihrer Höllenregierung alles und noch viel mehr bieten lassen.

  9. Target II ist wie Anschreiben in der Kneipe.
    Irgendwann ist Schluss und du kriegst nix mehr zu saufen.
    In Deutschland ist das anders … wir zahlen alles, was die Gäste versaufen.

    • Nicht ganz.Natürlich bezahlen wir die Rechnungen der anderen mit.Was der Wirt,der sich wie irre über den tollen Umsatz freut,aber nicht weiß,das Geld dazu kommt von seiner Bank welche ihm dafür eine Hypothek auf die Hütte packt.

    • Richtig erkannt! Die fehlenden Billionen müssen dann von den Hausbesitzern und sonstwie Vermögenden aufgebracht werden.

    • In Wahrheit ist das etwas komplizierter, wir haften nur für 25% der Target 2-Summe, für den Rest die anderen EU-Staaten, die gar nichts von dem Geschäft hatten. Wer ist hier übel dran?

    • Nur wir … weil wir die restlichen 75% auch nicht bekommen werden! Wir zahlen unsere Exporte selber … wie der Wirt, der sich freut, dass alle saufen aber nix zahlen. Man kann es auch komplizierter erklären … aber so isses!

    • Nee , sie glauben doch nicht im Ernst das andere Länder der Ezb Geld geben werden, das werden Wir schön alleine bezahlen

  10. Bürgen, ohne militärische Macht im Hintergrund ist schlecht – echt schlecht.

    Grosse Mächte haben sich historisch immer definiert durch
    1. ökonomische und
    2. militärische Macht

    Wenn ich Paul Kennedy richtig verstanden habe. Der braucht allerdings hunderte von Seiten dafür.

    • Target 2 ist unser Exportschlager. Das Handelsbilanzdefizit gleichen wir aus mit Exporten unserer guten Produkte in alle Welt und im Gegensatz dazu bekommen wir ungedeckte US$-Schecks bzw. Gutschriften der EZB und den internationalen Nationalbanken auf unser Konto unserer Nationalbank, ergo Papiergutschriften.
      Dafür arbeiten wir und werden immer ärmer mit unserer guten Leistung und dank Schröders-und Fischers-Politik, ergo rot-grün immer ärmer und die CDU-Merkel-Politik akzeptiert und begrüßt natürlich dieses „Wirtschafts-Steuerwunder“ der arbeitssamen Drohnen und lädt Mio. armutsbedrohte, kulturfremde, ausweislose Asylanten ins Land, um denen ein arbeitsfreies gut dotiertes Leben auf Kosten der eigenen Arbeiter und Steuerzahler zu verschaffen und das ohne Not erkennend für die hier schon länger Lebenden und arbeitenden Steueridioten.
      Die Deutschen verblöden schneller als ihnen bewusst wird und lassen sich seit Versailles 1918 ausplündern und einen Schuldkult einreden, damit sie alle Welt ohne Klage finanzieren dürfen und sich dann auch noch beleidigen und bepissen lassen müssen.
      Ich hau hier bald ab; diese deutsche Unterwürfigkeit geht mir zu weit.

  11. DE wird keinen Cent davon zurückbekommen, im Gegenteil. Man will die Deutschen enteignen, egal wie. Besonders das klamme Italien mit seinen Banken, die besonders auf der Kippe stehen, bedienen sich schamlos. Aber DE gehört es nicht anders. Sie umgeben sich nur mit Partnern, die nicht auf Augenhöhe sind.

    • Richtig erkannt!
      Wenn der Euro-Laden zusammenbricht, müssen die deutschen Hausbesitzer an den Staat in neuem Geld in Raten eine Summe in Höhe des Hauswertes abliefern.

      So war es schon mal 1948.

    • Das wäre auch einfacher zu erklären gewesen aber so wie oben beschrieben ist es halt faktisch.

      Kurzum: Am Ende verschenkt Deutschland tagtäglich Geld in die EU und Welt, dass es nie wieder bekommt und wofür es gegenüber der „Gelddruckmaschine EZB“ bürgt. Das ist de fakto eine Entwertung des Geldes.

  12. Alle kratzen das Gold zusammen, auch Deutschland? Ich schätze Mal nein und macht weiter wie bisher, denn SPD und Geld ist wie als wenn der Fuchs die Hühner bewacht, damit sie keiner frisst.

    • Die Deutschen wollen es nicht heimgeholt wissen, nicht mal inspiziert wissen – und genau deshalb wählen sie Merkel und ihren Anhang.

    • Hier verschwindet aber „nur“ Geld, der Schaden an der Gesellschaft der Regierenden ist 1000mal schlimmer, der allerdings erst sichbar wird wenn es finanziell hier kracht, und das wird es jetzt bald.

    • Die Gelbschwarzrotrotgrünen, ziehen ja nicht nur die finanzielle Vernichtung Deutschlands durch, sondern auch die demographische und kulturelle,.

  13. Ja, so funktioniert die Finanzwirtschaft. Aus einer Million werden plötzlich zwei, weil auch Verbindlichkeiten – also Schulden – Wertpapiere sind, die gekauft und verkauft werden.

  14. ,,Muss Deutschland für die Schulden anderer Länder aufkommen oder haften?“
    ,,Ganz klar NEIN,wir haben Gesetze welche das verhindern“!
    -Angela Merkel 1998-
    Soviel dazu.

  15. Danke für den erhellenden Artikel, jetzt weiß ich das endlich mal. Ist wirklich gut erklärt für Finanz- und BWL-Nieten wie ich es bin.

  16. „Haste schon gehört.. Tanken ist schon wieder teurer geworden.“

    „Mir egal.. ich tanke immer für zehn Euro!“

  17. Wenn die EZB in Vorkasse geht und die Schuldenstaaten sich mit dem Begleichen der Target 2 Rechnung Zeit lassen, existiert die runde Billion dann nicht doppelt, bis Italien und Spanien die Rechnung beglichen haben oder nimmt die EZB das Geld anderswo solange aus dem Markt?
    Das wäre zumindest eine clevere Methode, viel mehr kaufen zu können, als man sich leisten kann und zwar dauerhaft.

    Unter der zwangsläugfigen Geldentwertung haben ja hauptsächlich die blöden Teutonen zu leiden, die sich von ihrer Höllenregierung alles und noch viel mehr bieten lassen.

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