Polizei verheimlicht Verbrechen in Boostedter Asylunterkunft

Festnahme (Symbolbild: shutterstock.com/Durch PT-lens)
Festnahme (Symbolbild: shutterstock.com/Durch PT-lens)

Schleswig-Holstein/Boostedt – Innerhalb von nur drei Monaten registrierte die Polizei 117 Straftaten in der Landesunterkunft für Flüchtlinge (LUK) in Boostedt. Weitere 23 Straftaten, mutmaßlich von Bewohnern der Einrichtung begangen, wurden im Ort begangen. Jedoch: Kein einziger dieser Fälle machte die Polizei öffentlich. 

Wie die Kieler Nachrichten (KN) berichten, kam es in der LUK von Dezember 2018 bis Februar 2019 allein zu 19 Körperverletzungen – zum Teil mit Waffen, Bedrohungen, Sachbeschädigungen und Diebstahl, darunter auch „besonders schwere Fälle“.  Im Januar wurde ein Vergewaltigung angezeigt, Mitte Februar soll ein neunjähriges Mädchen in der Unterkunft von einem anderen Bewohner sexuell missbraucht worden sein. Auch in dem 4600 Seeleort Boostedt sollen die aktuell rund 900 Asylbewerber im Zusammenhang mit Verbrechen aufgefallen sein. Die Polizeistatistik weise hierbei in 23 Fällen Bewohner der LUK als Tatverdächtige auf. Zumeist handele es sich um Diebstähle in Supermärkten und Unterschlagungen, berichtet die KN und beruft sich hier auf interne Polizeiberichte, die ihr vorliegen.

All diese Verbrechen wurden von der Polizei aufgenommen. Allein: Veröffentlicht wurde keine einzige davon. Das CDU-geführte Innenministerium, begründete, dass eine „aktive Pressearbeit“ zu den Anzeigen in der Unterkunft „unverantwortlich“ wäre. Es sollten keine Vorurteile geschürt werden.

Boostedts Bürgermeister Hartmut König (CDU), der im September wegen zunehmendem „negativem Verhalten“ der LUK-Bewohner Alarm geschlagen hatte und Ende 2018 noch versprach, transparent mit Vergehen der Asylanten umgehen zu wollen, reagierte überrascht auf die hohe Zahl von Straftaten. Über den Missbrauchsfall sei er informiert worden, so König, über weitere Taten nicht. Die Polizeidirektion in Bad Segeberg habe seit Dezember 217 Pressemitteilungen verfasst. Die 181 Straftaten in Boostedt blieben jedoch sämtlich unerwähnt.

Jouwatch berichtete bereits mehrfach über die Vorkommnisse in der LUK. Im September 2018 erschien Innenminister Grote, nachdem die Kriminalitätssteigerung in der Unterkunft nicht mehr zu übersehen war, bei einer Bürgerversammlung in Boostedt. Dort erzählte er den 500 besorgten Bürgern, dass es keinen Anstieg der Kriminalität durch die Asylanten gebe. Nur einen Tag später wurde bekannt, dass Grote die Bürger belogen hatte. Eine brutale Messerattacke wurde auch damals – mit dem Hinweis, man bericht nicht über „Beziehungstaten“- nicht öffentlich gemacht.

Zu Beginn der Massenflutung Deutschland durch mehrheitlich muslimische junge Männer habe sich die Polizeiführung und Staatsanwaltschaft in Kiel laut der JF darauf verständigt, „einfache Delikte“ von Asylbewerbern ohne Ausweispapiere nicht strafrechtlich zu verfolgen. Der Aufwand der Feststellung der Personalien sei in solchen Fällen zu groß. Aktuell verweist das Ministerium zu den Vorkommnissen in Boodstedt darauf, dass Innenminister Grote am Donnerstag in Kiel die Polizeiliche Kriminalstatistik 2018 für ganz Schleswig-Holstein und damit auch für den Kreis Segeberg, in dem Boostedt liegt, vorlegen werde. (SB)

 

 

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36 Kommentare

  1. Aber, aber… Wir leben doch im sichersten Deutschland aller Zeiten – zeigt doch die amtliche Statistik. 2 Drittel der Verrückten hier finden das super – also weiter so!!!

  2. „Es sollten keine Vorurteile geschürt werden“ – ach ! So begründet man das also, wenn Tatsachen verschwiegen werden.

  3. ..“ Zumeist handele es sich um Diebstähle in Supermärkten und Unterschlagungen, berichtet die…“
    Das ist schon lange abgeschafft! Läden in der Nähe von solchen Zentren sollen Verluste unbürokratisch ersetzt bekommen. So war schon vor zwei Jahren zu lesen.
    Nichts ist wahr, gar nichts!
    Noch eine amüsante Geschichte:
    In einer Regionalbahn wird von einem Eriträer jemand verprügelt. Mit einem STAUBSAUGErohr!
    Hat er jetzt gerade einen gekauft?
    Hat er es von zuhause als „Waffe mitgebracht?
    Oder braucht er es zur Selbstbefriedigung?
    Jedenfalls ist es hohl!
    Tut nicht so weh wie ein Stahlrohr
    (da muss ich an Don Camillo mit seinem Knüppel vor dem Herrn denken!) und schon ist alles nicht so schlimm.
    War ja nur ein Staubsaugerrohr. Hat schließlich jeder!
    Lügenpresse!
    Scheißregierung!

  4. Wenn die ganze Wahrheit, der ganze Schmutz, ans Licht der Öffentlichkeit (der Wähler) kommen würde, dann könnten die ganzen Sozen und das Pack vom linken Rand einpacken.

  5. Das ist doch nur die Spitze des Eisberges. Eine unglaublich große Zahl von z. T. sehr schwerwiegenden Verbrechen wird sicherlich vertuscht, sicher auch mit Hilfe von Drohungen und Erpressungen gegen die Opfer. Polizei, Journaille und lokale Behörden werden dabei vertrauensvoll Hand in Hand arbeiten.

  6. Das sind bei Weitem nicht die einzigen Straftaten, die uns verheimlicht werden….. Das ist wie bei einem Eisberg, ein Siebtel sieht man nur…… oder kommt raus…..

  7. Witzig: es sollen keine Vorurteile geschürt werden? Die Dinge sind doch geschehen also wären Vorurteile durchaus berechtigt! Vielleicht würden einige Mädchen noch leben hätten sie Vorurteile gehabt!

  8. Herr König wurde nicht von der Polizei über die Straftaten unterrichtet, da man alleine für die Kriminalität in der Unterkunft einen Ganztags-Mitarbeiter für das Anfertigen von Pressemitteilungen bräuchte. Ist aber egal, denn sie sind nun mal da. Und immer schön stillhalten, denn die Wahrheit könnte die Bevölkerung verunsichern. Jaja. Diese „Verunsicherung“ beschert ganz sicher der AfD wachsende Zusatzstimmen. Mich würde interessieren, wir dort das Parteienranking aussieht.

    Und ich gehe davon aus, dass es so in allen ähnlich großen Unterkünften zugeht. Warum sollte es woanders anders sein? Hören wir davon etwas? Und lesen wir noch von Vergewaltigungen? Die sind wie abgeschnitten! Und der neuerliche Mord? Da wurde tunlichst der Name des Opfers verschwiegen, damit man sich nicht solidarisiert. Das ist ein Punkt der Umsetzung des „Flüchtlings“-Paktes! Wir werden ruhig gestellt. Manuhawei. Manipulative Halbwahrheiten-Presse.

    • Man sollte anhand dieser Unterkunft nicht auf die Zustände in den anderen schliessen.
      Das wird einfach nur ein Einzelfall sein. Es gibt ja doch immer wieder zahlreiche Einzelfälle, also völlig normal.

  9. Es sollten keine Vorurteile geschürt werden. Auch keine Verbrechen.Dieses Merkel-System und dessen Justiz, bewahrt sich vor solchen Urteilen.

  10. In Wirklichkeit, und das haben die Individuen der Staatssekte (Polizei) sowie deren Rädelsführer oft gennug zugegeben, verschweigt man das wahre Ausmaß der Verbrechen, damit „die Stimmung nicht kippt“. Oder anders: die haben panische Angst – – vor uns!
    Und mehr noch. Dieses Verschweigen bedeutet jenseits aller begründeten Zweifel Kenntnis der Situation, gleichzeitig von oben verordnete Untätigkeit und somit Beihilfe bei jedem einzelnen Verbrechen. Und selbst wenn da sonst nicht wäre, das alleine reicht allemal für Landsberg am Lech.

    • Tja, da in Landsberg/Lech saß mal jemand, und bis Anfang der 50er Jahre gab es dort bestimmte Prozeduren…

    • Ich bezog mich – selbstverständlich! – auf die Prozeduren, nicht auf die Opfer des Unrechts. Allerdings halte ich die Methode für absolut politkorrekt, denn wer wollte kritisieren, was man bis heute als „Befreiung“ feiert? 8)

  11. Die Bevölkerung könnte verunsichert werden… Auch in der DDR war man um das Wohl der Bürger besorgt und verheimlichte das, was nicht politisch korrekt war.

  12. „Political correctness“ wird immer öfter über die Sicherheit gestellt.
    Die Politiker sind ja selbst nicht betroffen und man wählt sie ja weiter.
    Somit. weiter so

  13. Es dürfte inzwischen eine Hauptbeschäftigung der Regierung und der ihr unterstellten Behörden sein,die Bevölkerung von der Wahrheit fern zu halten.In einer funktionierenden Demokratie hätte längst die Presse oder die MedienAlarm geschlagen.In einer funktionierenden,wie gesagt.Die jetzige Regierungsform ist die einer autoritär geführten,straff organisierten Firma,die einen privaten Sicherheitsdienst unterhällt ,die Gewerschaften abgeschafft und die Löhne sowie die Sozialleistungen der betriebseigenen Sklavenarmee
    nach Konzerninteressen festlegt. Wer aufmuckt wird umgehend zum Betriebs
    schädling und Volksfeind erklärt und seiner Würde und Menschlichkeit
    für verlustig erklärt und somit für die Firma entbehrlich. Nach und nach wird
    alles den Bedürfnissen der Chefetage untergeordnet, der Betriebsfunk sorgt
    für Dauerberieselung mit geisttötender Musik und die Umwelt wird,unbemerkt
    von den Massen ,zum Wohle der Firma total zerstört .
    In ganz EU Europa werden in den Städten derzeit Millionen großer und gesunder Bäume mit den blödsinnigsten Begründungen gefällt. Alle sollen
    verschwinden um dem neuen,kreuzgefährlichen G5 Funkstandart nicht
    störend im Wege zu stehen.Denn deren Funkwellen brauchen unverbaute
    Übertragungswege. Auch an Bahntrassen und Autobahnen fallen ALLE
    Bäume. Wo bleiben die Grünen ? Ach ja,die sind auf einer Klimakonferenz
    in China. Oder LA. Oder in Miami .Oder…..

  14. Haben sich die Bürger gegen diese Einrichtung gewehrt? Also weiter so bis ihr euch nicht Mal mehr zur Kaufhalle oder allein auf die Straße traut und bei der Wahl eure Henker wählt.

  15. Zitat: „…Das CDU-geführte Innenministerium, begründete, dass eine „aktive Pressearbeit“ zu den Anzeigen in der Unterkunft „unverantwortlich“ wäre. Es sollten keine Vorurteile geschürt werden….“
    Ganz schön krank so eine Einstellung aber schon typisch für das Verhalten aller politisch Verantwortlichen in diesem Land. Täuschen, verheimlichen und lügen was das Zeug hält, das ist in Deutschland schon lange völlig normal.

    • Und wenn man bedenkt, wieviele der Verschwörungstheorien sich inzwischen auch in der Realität bestätigt haben – kein Wunder, dass auf Biegen und Brechen vertuscht wird. Das würde schließlich den falschen Leuten in die Karten spielen und von diesen sogleich „instrumentalisiert“.

  16. Boostedt, da haben doch seinerzeit die meisten Einwohner in das Rääfutschies welcome Geschreie freudig mit eingestimmt. Null Mitleid. die haben es so gewollt und jetzt bitte nciht schreien wie die Jochgeier.

  17. „Das CDU-geführte Innenministerium, begründete, dass eine „aktive
    Pressearbeit“ zu den Anzeigen in der Unterkunft „unverantwortlich“ wäre.
    Es sollten keine Vorurteile geschürt werden.“

    wie jetzt, ich dachte das seien nur krude “ Verschwörungstheorien“ ?

  18. Ausnahmslos alle maennlichen Missgeburten auf eine weit weit entfernte Insel bis sich alle selbst nieder gestreckt haben!
    Schluss mit dem Watte-Prinzip!!!

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