Schweiz: IS-Kriegsverbrecher sollen in Syrien abgeurteilt werden

Foto:Durch Yuriy Seleznev/shutterstock
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Bern – Während in Deutschland die am Stockholmsyndrom erkrankten Eliten sehnsüchtig auf die Rückkehr der IS-Kriegsverbrecher warten, um sie dann Mangels Beweisen freizulassen, wählt man in der Schweiz einen anderen Weg. So schreibt der Blick: „Der Bundesrat hat das Ziel festgelegt, dass Dschihad-Reisende mit Schweizer Pass für ihre Taten büßen müssen. Allerdings soll die Strafverfolgung nicht in der Schweiz, sondern nach internationalen Standards in Syrien erfolgen. Eine allfällige Schaffung eines Sondertribunals unterstützt der Bund gegebenenfalls.“

Auch an IS-Terrorbräuten mit Schweizer Pässen zeigen die Eidgenossen wenig Interesse. Da heißt es auf der gleichen Medienplattform: „Man verweigere den Dschihad-Reisenden die Einreise nicht. Man werde aber auch keine aktive Rückführung durchführen, teilt das Eidgenössische Justizdepartement heute mit. Nur bei Minderjährigen könne dies geprüft werden. Oberstes Ziel: Schutz der Bevölkerung.“

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass der Blick im Gegensatz zur gleichgeschalteten deutschen Presse nicht das Wort „IS-Kämpfer“ (was einer Verklärung gleichkommt) benutzt, sondern das Wort „Dschihad-Reisende“ benutzt, also bewusst macht, dass diese Menschen zum Morden von Andersgläubigen ausgereist sind.

Im Gegensatz zu Deutschland stellt die Schweiz den Schutz der Bevölkerung vor den Schutz von Mördern und Kriegsverbrechern. Dazu der Blick:

„Das höchste Ziel sei die Sicherheit der Schweiz und der Schutz der Bevölkerung, so die Begründung des Bundesrats. Das gehe den Interessen von Individuen vor. Man treffe alle «zur Verfügung stehenden operativen Maßnahmen», um eine unkontrollierte Einreise in die Schweiz zu verhindern.“

Dass die Schweiz in puncto Sicherheit einen anderen Weg als Deutschland wählt, hängt augenfällig mit ihrer Geschichte zusammen. Der Staat – gegründet 1298 – besteht seit etwa 1500 in seiner heutigen Form und hat während seiner langen Geschichte nur während der napoleonischen Ära eine kurze Fremdherrschaft ertragen müssen. Deutschland, gegründet 1871, wurde durch zwei Weltkriege mit fast 9 Millionen Toten zwei Mal gründlich zerlegt. An einer dritten Zerlegung wird gerade kräftig gearbeitet. Im Gegensatz zur Schweiz hat Deutschland in puncto „Sicherheitspolitik“ auch heute nicht viel vorzuweisen. (KL)

 

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5 Kommentare

  1. lasst dieses lumpenproletariat dort, wo sie schaden angerichtet haben. unter aufsicht von gewaffneten kurdischen frauen sollen sie die minen räumen und entschärfen, die sie selbst verlegt haben. wäre doch ein „gottesurteil“ wenns einer überlebt

  2. Richtig so! Deutschland hat gar keine Rechtsmittel um diese Leute angemessen zu bestrafen.
    Nicht umsonst behaupten viele Migranten, im Heimatland Gräueltaten begangen zu haben auf die die Todesstrafe steht. Die wissen genau das ihnen hier keine Strafe droht und eine Ausweisung wegen der Todesstrafe nicht möglich ist.

  3. Die einzige vernünftige Idee! Dort, wo sie Verbrechen begangen haben! Nur in Deutschland ist die geballte Idiotie an der Macht – vom „Volk“ gewählt…..

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