Politisch korrektes Kinderlachen: Krankenhaus-Clowndoctors lehnen „rechte“ Spende ab

Rote Nasen Österreich (Bild: Screenshot)
Rote Nasen Österreich (Bild: Screenshot)

Österreich – In Deutschland wie beim Nachbarn Österreich lehnen gemeinnützige Einrichtungen und Vereine Zuwendungen ab, wenn es ihnen nicht in ihr politisches, meist links-grünes Raster passt. So auch die „Roten Nasen“ Österreich, die eine Spende der FPÖ mit einem Verweis auf ihren Ethikkodex ablehnen. Bei den Sozialisten aus den Reihen der SPÖ machen sie dagegen anscheinend gern eine Ausnahme.

Der österreichische Verein „Rote Nasen“ Clowndoctors hat es sich zur Aufgabe gemacht hat, in Krankenhäusern und Pflegeinstitutionen kranken Menschen mittels speziell ausgebildeten Clowns wieder Hoffnung und Lebensmut zu schenken. Auf ihrer Homepage ruft der Verein zur Unterstützung auf und unter dem Motto „Schenken Sie ein Lachen“, mit in Form eines gestaffelten Geldbetrags monatlich zu spenden.

Dieser Aufforderung ist die FPÖ gerne nachgekommen und konnte während des Faschingstreibens in Innsbruck einen Geldbetrag in Höhe von 2.065,10 Euro Euro einsammeln. Dieser sollte an die „Roten Nasen“ gespendet werden, weshalb sich die FPÖ per Email an den Verein wendete, um diese von der Spende in Kenntnis zu setzten. Die Antwort kam prompt: Man freue sich, bedanke sich für die Unterstützung, da man so das Projekt fortsetzen und so „aufmunternde Besuche voller Lachen und Fröhlichkeit in die Spitäler zaubern“ könne. Anbei die Kontoverbindung. Der Termin zur Scheckübergabe im Innsbrucker Landeskrankenhaus wurde auf den 12. März fixiert.

Nur 24 Stunden später scheint man sich bei den „Roten Nasen“ anders entschieden zu haben. In einer Mail wurde auf den Ethikkodex der „Roten Nasen“ hingewiesen und darauf, dass man keine Spenden von politischen Parteien annehmen dürfe. Der verantwortlichen „roten Obernase“ scheint indes entgangen zu sein, dass es sich bei der SPÖ ebenfalls um eine politische Partei handelt. Denn von den Sozialisten wurde, wie die Krone berichtet, sehr wohl ein Spende in Höhe von 1.000 Euro angenommen.

Tirols FPÖ-Chef Markus Abwerzger kommentiert den Vorfall auf Facebook mit den Worten: „Ich bin jetzt wirklich schon einige Zeit in der Politik. Mit sehr viel Höhen und wenigen Tiefpunkten. Diese Sache jedoch berührt mich sehr und macht mich wirklich traurig. Ich habe schon sehr oft den „Roten Nasen“ etwas gespendet. Das werde ich jetzt nicht mehr tun. Zuerst waren sie voller Freude und eine Übergabe wurde sogar schon fixiert, dann kam die „politische“ Intervention. Von der SPÖ sind offenbar Spenden willkommen, von der FPÖ nicht. Nehmen wir so zur Kenntnis. Leid tut es mir um die Kinder und die vielen Ehrenamtlichen!“ (SB)

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30 Kommentare

  1. Man hätte hier ruhig ein Bild einstellen können, der die Leute während ihres Einsatzes zeigt und nicht in ihrer Alltagskluft.

  2. Das ist wohl gut so. Nicht dass schwer kranke Kinder von der Spende der sogenannten Rechten noch traumatisiert werden, oder deren Eltern sogar noch etwas gutes an den Rechten finden. Das geht gar nicht und erst recht nicht vor Wahlen.
    Wo doch die Etablierten Hirnis alles dran setzen, ihren politischen Gegner mit allem Dreck dieser Welt zu bewerfen, weil ihnen keine echten Gegenargumente einfallen.

    „Wir werden AfD mit Argumenten entlarven“ klingt es noch in meinen Ohren. Aber wie es halt so ist mit unserem Etablierten Deppenhaufen…. sie tun nie das was sie versprechen.
    Entlarvt haben sie bis jetzt nur sich selbst.

  3. Das ist ja super.Du bist schwer krank und vor dir albert ein Idiot mit einer roten Nase rum. Ganz ehrlich ich würde ausrasten

  4. Keine Kunst, 2000 Euro mal so pseudomässig abzulehnen. Ob man bei einer halben Mio. auch noch so PC ist? Glaub ich nicht, denn ab einer gewissen Höhe verliert das Geld seinen Gestank.

  5. Der islam hat richtiges Glück, er ist die Menschenverachtung pur er predigt Gewalt gegen anders Gläubige, ist Frauen und Kinder verachtend, doch keiner traut sich ihn zu kritisieren. Was muss man für eine Blockade im Kopf haben um das nicht zu sehen oder sehen zu wollen?

    • 50 Jahre Propaganda und Dressur haben ganze Arbeit geleistet. Daran wird sich von heute auf morgen wenig ändern. Geduldige Beharrlichkeit, sowie Ironie und Sarkasmus sind gefragt.

  6. Clowns in den Kliniken sind inzwischen wissenschaftlich erforscht. Es
    wurde als durchaus positiv empfunden. Vor allem von Kindern und von alten Menschen mit
    kognitiven Schwierigkeiten.

    Ich kann allerdings nicht nachvollziehen, warum solches Projekt keine Spenden von Parteien annehmen darf. Die Parteien sollten als solche dem Volk verpflichtet sein. Ich sehe also keinen ethischen Konflikt.

    Einen Konflikt würde ich sehen, wenn dieses Verein z.B. Spenden von Lobbyisten der Pharmaindustrie annehmen würde. Allerdings hat sich „Rot“ und Lobbyismus schon
    immer gut vertragen.

  7. Wer zu letzt lacht, lacht am besten…
    Abwarten, irgendwann wird das Lachen der „Gutmenschen-Clowns“ im Hals stecken bleiben…

  8. In „christlichen“ KH gibt es ähnliche Ehrenamtliche, die bei zu operierenden Patienten möglichst im Vorfeld Geld für das KH rausschlagen sollen. Organspende, Erbschaft -alles ist willkommen.

  9. Ich würde denen den Zutritt zu Krankenhäusern am liebsten untersagen, doch es würde die falschen treffen. Von daher würde ich das Geld in private Clowns investieren die mit der Bezahlung kein Problem haben.

  10. Ganz offensichlich gibt es eine Verabredung, alles zu tun, um der AfD und in Österreich der FPÖ ein möglichst negatives Image zu verpassen, und dazu gehört eben auch, dass sie keinesfalls als Unterstützer ehrenamtlicher caritativer und gemeinnütziger Organisationen erscheinen darf.
    Eine spezielle Art des Framing, so wie umgekehrt die Berichte über gefundene und abgegebene Geldbeutel.

  11. Hier hat sich die FPÖ blamiert, weil sie die Spende werbewirksam überreichen (neudeutsch: instrumentalisieren) wollte. Das kommt davon, wenn man sich mit Clowns einlässt; hoffentlich lernen sie daraus.

  12. Das lässt sich noch ausbauen. Sollen die „roten Nasen“ doch auch mehr Steuern, Versicherungen zahlen, da sie die Zahlungen von „Rechten“ ablehnen. Wieviel Rente sie wohl bekommen, wenn man die Beiträge der „Rechten“ unberückswichtigt lässt?

  13. So einen „Clowndoktor“ würde ich, wäre ich im Krankenhaus und er käme an mein Bett, zum Teufel jagen.

  14. Tja, dann hoffen wir mal, daß sich die „Roten Nasen“ im Zuge der muslimischen Bereicherung nicht bald in „Blutige Nasen“ umbenennen müssen. Hochmut kommt vor dem Fall!!

    • So ist es,blutige Nasen, der war gut ,musste richtig lachen.Die werden sich noch wundern diese linkegedrillten “ politisch korrekorrekten“Vollpfosten.

  15. Dieses Verhalten gegenüber den „falschen“ Spendern gibt es schon lange. Bereits vor 20 Jahren habe ich erlebt, daß eine Berliner Suppenküche an der Warschauer Straße eine 500 DM – Spende eines Mitgliedes der unaussprechlichen Partei EnnPehDeh ablehnte….

    • Machen wir uns nichts vor, die meisten Verwerfungen die jetzt so erstaunt kritisiert werden, haben „andere“ schon lange erdulden müssen.

    • Das ist wahr und wissen nur wenige. Der Antifa – Terror trat auch erst ins Bewußtsein eher bürgerlicher Menschen, als dieser via AfD sie selber traf. Daß Anhänger, Mitglieder und Funktionsträger der oben bereits genannten Partei (und auch andere Patrioten) schon seit Jahrzehnten diesem Terror ausgesetzt waren (bis zumversuchten Mord hin), darüber sah man vornehm hinweg, traf es doch nur die „Schmuddelkinder“.

    • Genauso ist es. Aber wehe man weist darauf hin! Dann fühlen sich manche gleich in ihrem Opferstatus beschnitten.

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