Maaßen beklagt „Hetzjagd“ gegen ihn

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Berlin – Nach Meinung des früheren Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, hat in der Zeit vor seinem Ausscheiden aus dem Amt eine „Hetzjagd“ gegen ihn stattgefunden. „Eigentlich war ich derjenige, gegen den eine Hetzjagd stattgefunden hat“, sagte Maaßen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstagsausgabe). Zu Spekulationen über seine politische Gesinnung sagte Maaßen, die CDU sei seit 1978 seine „politische Heimat“, er verorte sich bei der „Werte-Union“, dem konservativen Flügel der Partei, weil diese es „ablehnt, grüne und sozialdemokratische Positionen zu kopieren und christdemokratische Werte auf dem Altar der Macht zu opfern“.

Er wende sich „gegen politische Realitätsverweigerung, Träumerei und politische Romantik“. Dazu gehöre, „dass Sicherheit in Zeiten der millionenfachen unkontrollierten Masseneinanderung keine Selbstverständlichkeit ist und dass Schafe und Wölfe nicht friedlich miteinander weiden“. Das Bemühen von Gender-Aktivisten für eine geschlechtergerechte Sprache bezeichnete Maaßen als „deutliche Einschränkung der Denk- und Meinungsfreiheit“.

Generell sei die Meinungsfreiheit „nicht kostenlos“. Manchmal zahle man einen hohen Preis dafür. Auf die Frage, ob er sich meine, sagte er: „Das ist ein weites Feld.“ (dts)

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39 Kommentare

  1. „Einsicht“, ist der Weg zur Besserung. Hier kommt SIE leider zu spät.
    Viele Hunde, bellen sofort. Einige verkrichen sich DEMÜTIG, um sich später beim „Herrchen oder Frauchen“ auszuwinseln!

  2. Lasst ihn klagen, wenn er schon unfähig ist, die Kanzlerin zu stürzen.
    Er hätte Geschichte machen können.
    Amateur!
    Wo Grösse und Mut gefordert gewesen wären, war nur Kleinmut vorhanden.

    • Es ist schon mehr als merkwürdig, wenn der sog. „Verfassungsschutz“ unsere sog. „Verfassung“ (vulgo: Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland) nicht schützen kann/will. Denn wenn die Regierungsbanausen, das GG eklatant und permanent missachten, kurzum ad absurdum führen, gehört die gesamte Regierung verhaftet … – und vor das sog. Bundesverfassungsgericht gestellt. Aber, wie sagt der Volksmund: „Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus“; und „wessen Brot ich fress, dessen Lied ich sing“! Die DDR2.0 lässt grüßen, man sieht heute schon die MEBPD („Merkel-Einheitsbreipartei-Deutschland“) im Reichstag hocken.

    • Vollkommen richtig, sehe ich genauso.
      Nur als Apparatschik kannst die Karriere machen und Chef des Verfassungsschutzes werden.

  3. Genau , „Schafe und Wölfe“ weiden nicht zusammen.
    Schafe weiden in Herden, Wölfe sind Beutegreifer in Rudel.
    Jeder hat sein Territorium aber, die Aktivitäten sind verschieden

  4. Sein Nachfolger hat wieder ein Betätigungsfeld, das seinem Vorgänger das Amt gekostet hat: Chemnitz! Hier wurde vor einem Spiel des einheimischen CFC eines verstorbenen Fans, der „Neonazi“ war, gedacht, natürlich durch „Neonazis“. Also nach heutigem Sprachgebrauch alles Menschen, die das Raute-System nicht bejubeln. Das Geschrei in allen linksgrünen (also allen) Medien von allen linksgrünen Lemmingen des Raute-Hofes ist dermaßen hysterisch, dass man Angst um die Gesundheit der Hyperventilierenden haben muss (oder auch nicht?). Der Unterschied für den neuen GG-Schutz-Chef gegenüber seinem Vorgänger: er wird sein Amt nicht verlieren, da er die Lage rautekonform einschätzen wird. Ganz nebenbei eine Frage: da ich auch ein Gegner des Raute-Systems bin und damit automatisch Nazi, Jahrgang 1946, bin ich da Nazi oder Neonazi? Kann jemand helfen?

    • Ja was nun: Nazi oder Neonazi? Was muss ich ankreuzen im Fragebogen für die Aufnahme in einen Geflügelzüchterverein?

    • nun, ein Einheimischer mit Selbstachtung und Bewußtsein für seine Verantwortung den nachkommenden Generationen gegenüber kann eigentlich nur Gegner des Raute-Regimes sein.

  5. Nun ja, ich erinner mich noch an Zeiten,als Maaßen noch in Amt und Würden
    stand, wo aus zwei leicht debilen Bankräubern eine nazi Untergrundarmee mit
    den wildesten und abenteuerlichsten Beweisketten gebastelt wurde.Was
    dann auch prompt zur jetzt herrschenden Hysterie führte.

    • Sie haben Recht, er war lange Zeit ein Mann des Raute-Systems. Überzeugt oder nach außen? Wer weiß das schon außer ihm selbst. Auch wenn es vielleicht naiv klingt, so plädiere ich doch dafür, dass man Menschen Lernfähigkeit zugestehen sollte. Er hat sich immerhin gegen die Macht gestellt, als es ihm persönlich, sagen wir mal vorsichtig, nicht zum Vorteil gereichte. Viele andere haben für so eine „innere Wende“ für sich einen günstigeren Zeitpunkt ausgewählt, mir fällt da jemand ganz oben ein.

  6. Maaßen Träumerei
    Die haben immer noch nicht den Schuß gehört.
    Neulich sagte Brinkhaus er könne sich einen muslimischen Kanzler vorstellen.
    CDU/CSU vertritt nicht mehr die konservativen, christlichen Werte.
    Die koalieren mit der Linke, Grünen, SPD egal welche Ideologie. Merkel‘ s CDU/CSU hat nur
    einen Wert – Macht um jeden Preis selbst wenn sie von einem muslimischen Kanzler regiert werden.
    Ich halte ihn nur für einen vernünftigen Mann, wenn er zu AFD wechselt.
    Sonst will er vermutlich den nächsten CDU Kanzlerkandidaten spielen.

  7. Die Werteunion ist die AfD innerhalb der Union. Ich glaube, er kann so mehr bewirken, als wenn er einer von vielen AfD-Politikern wäre. Vermutlich wäre auch das Interview nicht zustande gekommen, wenn Herr Maaßen zur AfD gewechselt wäre.

    • ja, ist wie mit Sarazzin. Allerdings ist es entweder Zersetzung der CDU von Innen, oder abgesprochen, um Wähler wieder hoffnungsgeschwängert in CDU-Arme zu treiben, in der Hoffnung, daß die AKK-Wahlpropaganda, die sie grad abliefert, mit der Werteunion dann die „alte“ CDU zurückbringen. Wenn die ihn einerseits aus dem Amt werfen, aber ihn andererseits in der CDU hinnehmen, tippe ich auf Irreführung

  8. Maaßen ist ein Halbling ,ningelt und nölt zieht aber aus Angst vor dem Fluch der großen Vorsitzenden keine Konsequenzen,oder kennt er seine „Demokratie“zu gut,Abschiedsgeschenk, ein Fallschirmsprung,die Kollegen haben gesammelt 🙂 ,auch die Chefin hahahaha.

    • Sie haben schon ziemlich recht. Aber es ist herrlich,daß er mit dem Satz, daß dieHetzjagd, die stattfand, er erlitten hat. Damit bekräftigt er indirekt, daß er dabei bleibt, daß diese Hetzjagd in Chemitz nicht stattfand. Und daß Wölfe nicht friedlich mit Schafen weiden, ist aucheine klare Ansage

    • Es verbergen sich Wölfe in der grauen Herde, das heißt: Naturen, die noch wissen, was Freiheit ist. Und diese Wölfe sind nicht nur an sich stark, sondern es ist auch die Gefahr gegeben, dass sie ihre Eigenschaften auf die Masse übertragen, wenn ein böser Morgen dämmert, so dass die Herde zum Rudel wird. Das ist der Albdruck der Machthaber.
      – Ernst Jünger

    • Gern geschehen! Ich lasse ihn immer wieder zu Wort kommen… solange uns Artikel 13 nicht den Hahn abdreht. 🙂

    • Leider gehört er noch zu den Wölfen die ,die über Höhe der Schutzzäune für die Schafe mit bestimmen.

  9. Der kann so langsam seinen Hintern aus den Nesseln heben und den Gauland machen. Er hat sich (zu recht mit allen Mitteln) gegen die Lügerei der bösen Trulla für Deutschland (und Chemnitz) eingesetzt. Er sollte sich aus der „C“DU machen und genüsslich zu sehen wie der Laden zusammen bricht.

  10. Maaßen beklagt jetzt genau das was er selbst mit z.B.NPD-Anhängern veranstaltet hat ,
    also null Mitleid.

    • so ein bißchen Störfeuer ist doch ganz lustig. Allerdings verstehe ich das auch nicht ganz. Sollen die sich doch gegenseitig bekriegen

  11. Na na na, wer traut sich da was? Als Verfassungsschützer muss er eine ziemliche Null gewesen sein. Ich hätte mich gegen solche Hetzjagten mit dem ganzen VS gewehrt und so manch einen Politiker getrollt.

    Wer auf dem Posten sitzt und sich die übrig gebliebene „Demokratie“, wenn denn noch was übrig ist, anschaut der muss selber wissen wie er sich gegen das „Pack“ zu schützen hat.

    Jetzt wirkt das eher kindlich, naiv und sehr hilflos. Maaßen ist und bleibt der Spielball der Eliten.

  12. das mit dem Genderirrsinn ist sowieso fundamental Völkerrecht brechend. Es sexualisiert, belastigt und fläscht ethnokulturell gewachsene Sprache. Und kriecht unerlaubt in die Privat- und Intimsphäre der Familien. Wenn diejenigen, die gerne Gendern, nichts anderes im Schädel haben, als die Sexualität, dann sollen sie das untereinander aushandeln, aber Dritte ihre Hirnsuppe nicht aufzwingen

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