Gelbwesten: Vereinte Nationen rügen Frankreich

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Gelbwesten-Demo in Frankreich - Foto: Screenshot YouTube

New York – Die Vereinten Nationen haben Frankreich aufgefordert, Fälle exzessiver Polizeigewalt gegen Demonstranten der Gelbwestenbewegung zu untersuchen, wie der SPIEGEL meldet. Es geht um den vielkritisierten Einsatz von Hartgummigeschossen und Blendgranaten gegen die Demonstranten. Bei den teils bürgerkriegsartigen Zusammenstößen zwischen Gelbwesten und Sicherheitskräften sind während der vergangenen drei Monate etwa 2.000 Demonstranten sowie 1.300 Polizisten verletzt worden, zum Teil schwer. Besonders in der Kritik steht die Polizei wegen des Zielens auf die Köpfe von Demonstranten. Kopftreffer durch polizeiliche Hartgummigeschosse führten bereits bei 20 Demonstranten zum Verlust eines Auges. Beim Versuch, eine von der Polizei geworfene Blendgranate abzuwehren, wurde einem Demonstranten angeblich eione Hand abgerissen. Die Polizei spricht von vier Fingern, die der Mann durch die Blendgranate verloren habe.

Kritik vom Europarat

Auch der Europarat verurteilte die Vorgehensweise der Sicherheitskräfte als unverhältnismäßig. In etlichen Ländern Europas ist der Einsatz der Gummimunition verboten. Erst im Februar hatte jedoch der Pariser Staatsrat die Rechtmäßigkeit der Gummimethode unter Hinweis auf den Selbstschutz für Polizisten bestätigt. Das Gewaltrisiko bei den Demonstrationen rechtfertigte den Einsatz dieser Mittel. Die Aufforderung zur Untersuchung des Hartgummigebrauchs kam von der Hohen Kommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet. Sie forderte die französische Regierung dau auf, den Dialog mit den Demonstranten zu suchen. (ME)

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12 Kommentare

  1. Ich sah vor ein paar Tagen bei Nuoviso (Youtube) ein Interview mit einem deutschen Rettungssanitäter, der regelmäßig nach Paris fährt, um verletzten Demo – Teilnehmern Erste Hilfe zu leisten. Der sprach von bisher 12 Toten und 200 Schwerverletzten sowie 2000 Leichtverletzten. Er redete ganz offen von Kriegszenen und dem Einsatz von undurchsichtigen EU – Truppen zur Aufstandsbekämpfung und Beschlagnahme von Verbandmaterial.

  2. Endlich kommen auch die Vereinten Nationen diesem Links faschistischen „Sonnenkönig“auf
    die Schliche.Der Missbraucht in seinem jugendlichen Machtkalkül, dass Amt eines Staatspräsidenten.

  3. Macron geht’s nur um Macht Vereintes Europa und um seine Ziele zusammen mit unserer Raute zu erhaschen. Sein Volk ist ihm ganz egal. Das ist meine Einschätzung zu diesem Herrscher.

  4. Marine le Pen oder auch ihre Nichte Marichall Le Pen-… treten glaubwürdig für ein abendländisch christliches Europa und Frankreich ein!
    Die Franzosen wären dumm, wenn sie sie nicht wählen würden!

  5. Merkels Freund und Heiland , der Usurpator Macron, ist inzwischen ein Fall für den Menschenrechtsrat der UN wie den Menschenrechtsgerichthof der EU! Was für ein feiner Vorzeigekandidat für das Neue EU-Europa!
    Und Merkel mit fetter Pleutze mittendrin dabei- hässliche Bilder allemal.

    Aber Victor Orban klebt die Briefmarken seiner Schreiben an Brüssel immer falsch herum…- was für ein Antisemit!

  6. Hat nicht irgendeine Bundeskanzlerin 2014 Hr. JANUKOWITSCH mit folgenden Worten gerügt „Wer auf sein eigenes Volk schießt hat jede Legitimation verloren“ Tja gilt scheinbar nicht für den Sonnenkönig.

  7. Also wenn diese Gummigeschosse für harmlose Demonstranten gerechtfertigt sind, wären für Macron, Merkel und Co ja dann noch mal Stufe schärfer gerechtfertigt. Da es ja anscheinend für die französische Politik legitim ist auf den Kopf zu zielen, schlage ich eben genau das Vorgehen gegen die Global-Verbrecher vor!

    Denn anscheinend ist es ja OK wenn der Zweck die Mittel heiligt! Sollte dann eben für alle gelten!!!

  8. Die Macrone hat im Land den Bürgerkrieg und nach draußen schwingt er nur große Reden… völliger Realitätsverlust.

    • Der Krieg, den dieser Napoleon-Verschnitt gegen sein Volk führt, spornt ihn doch an. Er sagt: „Die Probleme sind zu groß, als dass sie eine Nation alleine lösen kann“. Er braucht die EU-Armee, um besser gegen sein verhasstes Volk kämpfen zu können.

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