Lügen haben kurze Beine: Bestes Beispiel – Heiko Maas

Max Erdinger

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Bundesaussenminister Heiko Maas, SPD, bei einem Hintergrundgespraech mit Journalisten auf dem Weg nach Sierra Leone. Berlin, 24.02.2019. (Foto: Imago)

Der Tagesspiegel führte ein Interview mit Bundesaußenminister Heiko Maas in bester sozialdemokratischer Tradition. Wie denkt der kleine Mann?

Ohne kritische Presse keine freie Demokratie„. So ist das Interview betitelt. So hat es Heiko Maas auch gesagt. Damit hat er den Zustand der Deutschen Demokratischen Bundesrepublik (DDBR) in nur sechs Worten gut beschrieben. Gemeint hat er es freilich ganz anders: Wenn die DDBR eine freie Demokratie wäre, hätte sie auch eine kritische Presse zu haben. Verschwiegen hat er, daß man die kritische Presse in unserer ach-so-freien Demokratie gar nicht kritisch nennt, sondern rechtslastig. PI-News, Epoch Times, Philosophia Perennis, Achgut, Opposition 24, jouwatch usw. gelten in der freien Demokratie nicht als kritische Presse, sondern als rechte Haß – und Hetzpresse. Das, was Maas offensichtlich als „kritische Presse“ begreift – irgendwo muß er eine ausgemacht haben, wenn er von freier Demokratie spricht – , nennt der widerständige Demokrat hingegen „Lügenpresse“. Die wiederum liefert in unschöner Regelmäßigkeit den Beleg für die Richtigkeit der Begriffswahl des widerständigen Demokraten.

Außenminister Heiko Maas findet es inakzeptabel, wie die Türkei mit deutschen Journalisten umgeht.„, schreibt der Tagesspiegel. Hier hätte sofort nachgehakt werden müssen. Wie akteptabel findet Außenminister Heiko Maas den Umgang Venezuelas mit einem deutschen Journalisten? Billy Six befindet sich seit bald 120 Tagen in Venezuela in Haft – wegen nichts. Die Eltern des 32-Jährigen berichten regelmäßig von einer Bundesregierung, resp. einem Außenministerium, die eher an einen Dackel erinnern, den man zur Jagd tragen muß, als an eine Volksvertretung, die sich für die Freilassung eines ihrer „freien Demokraten von der kritischen Presse“ aus den Kerkern eines sozialistischen „Sh*thole-countrys“ (Donald Trump) einsetzt. Und des Außenministers ach-so-kritsche Presse in seiner ach-so-freien Demokratie erweckt keinen anderen Eindruck. Verglichen mit dem Bohei, der um den „Welt“-Journalisten Deniz Yücel in der „kritischen Presse“ veranstaltet worden war, als der in der Türkei ein Jahr lang eingekerkert gewesen ist, beschreibt das ohrenbetäubende Schweigen zum Fall Billy Six mehr als ausreichend das, was Maas unter einer „kritischen Presse“ versteht.

Würde zutreffen, was Heiko Maas über den Zusammenhang von kritischer Presse und freier Demokratie in Deutschland geäußert hat, dann wäre der Umgang der „kritischen Presse“ mit dem Fall des JF-Reporters Billy Six der momentan eindrücklichste Beleg dafür, daß wir keine freie Demokratie haben. Damit hätte Heiko Maaas auch jede moralische Berechtigung verspielt, sich im Zusammenhang von kritischer Presse und freier Demokratie sowohl zur Türkei als auch zu Venezuela zu äußern. Klar: Billy Six zählt nicht zur kritischen Presse, sondern zur „rechtslastigen Haß- und Hetzpresse“, weswegen man ihn auch im Geheimdienstknast El Heliocide zu Caracas verschimmeln lassen kann. Schließlich braucht ihn Heiko Maas´“freie Demokratie“ nicht als Kritiker.

Ohne kritische Presse keine freie Demokratie“ – diesen wohlfeilen Seich können der Tagesspiegel und Heiko Maas nur deswegen vom Stapel lassen, weil sie genau wissen, daß der zumeist apolitische Bundesbürger, dieser „bestinformierte Demokrat aller deutschen Zeiten“, nach wie vor davon ausgeht, er lebe in einer freien Demokratie. Trotz Merkel und Linkspartei.

Venezuela, die Linken und die SPD

Heiko Maas´Partei, die „alte Tante SPD“ ist über die Koalitionen mit der Linkspartei in Thüringen und in Berlin längst zur senilen Gangsterbraut mutiert. Gerade aus der Linkspartei und aus der DKP gab es in letzter Zeit Solidaritätsadressen an Nicolas Maduros marxistische Diktatur in Venezuela, vor der Venezolaner zu Millionen fliehen – und in welcher der „kritische Journalist aus der freien Demokratie Deutschland“ gefangen gehalten wird. Ehe unsereiner ausgerechnet von SPD-Außenminister Heiko Maas den wohlfeilen Seich von der kritischen Presse und der freien Demokratie hören will, hätte er gern des Bundesaußenministers Empörung über die Solidaritätsadressen des Koalitionspartners an das totalitäre Marxistenregime in Venezuela vernommen.

Die kritische Presse und das NetzDG in der freien Demokratie

Ganz offensichtlich muß Heiko Maas die DDBR gemeint haben, als er von der kritischen Presse sprach, die eine freie Demokratie braucht, um eine zu sein. Andernfalls hätte er besser geschwiegen. Die kritische Presse in der DDBR arbeitet internetbasiert und nutzt die sozialen Netzwerke als Multiplikatoren, bzw. nutzte die sozialen Netzwerker als Multiplikatoren, hier besonders Facebook. Ausgerechnet auf den heutigen Außenminister Maas geht aber jenes unselige Netzwerkdurchsetzungsgesetz zurück, das er zu seiner Zeit als Justizminister durchgepeitscht hat. Die Folgen dieses Gesetzes sind desaströs für die ungehinderte Verbreitung kritischer Pressestimmen. Die Begründung für Heiko Maas´Maulkorberlaß namens NetzDG erinnert schwer an die Euphemismen von Nazizeit und DDR-Diktatur. Vom Schutz ist die Rede. Geschützt werden soll der „freie Demokrat“ vor „Haßrede“. Vom Schutz wurde aber schon immer geschwätzt, wenn „Angriff auf die Demokratie“ nicht die Phrase gewesen ist, von der sich die Regierenden einen Vorteil hätten erhoffen können. Schutzhaft, antiimperialistischer Schutzwall – NetzDG als Schutz vor Haßrede.

Tatsache ist etwas ganz anderes. Anstatt den amerikanischen Social-Network-Riesen Facebook auf die Einhaltung des deutschen Grundgesetzes zu verpflichten angesichts der Tatsache, daß er 30 Mio. deutscher Freidemokraten mitsamt ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung zu sich herübergezogen hat; anstatt also das grundgesetzlich in Artikel 5 verbriefte Recht der Deutschen vor den Anmaßungen eines politisch-korrekten Gesinnungsdiktators namens Zuckerberg in Schutz zu nehmen, schützte die Bundesregierung unter Maas´Federführung die Unternehmerrechte eines Verächters des deutschen Grundgesetzes. Und nicht nur das. Dessen Verachtung für demokratische Grundrechte machte sich die Bundesregierung sogar noch zunutze, weil es zwischen den Ansichten des amerikanischen Gesinnungsdiktators und ihren eigenen keine wesentlichen Unterschiede gibt. In schöner Eintracht mit den Facebook-Zensoren sitzen deutsche Stiftungen aus dem Graubereich der Halbstaatlichkeit an den Monitoren der Löschzentralen und vernichten nachweislich bald jede Meinungsäußerung, die ihnen nicht paßt – und zwar auch dann, wenn nirgendwo „Haßrede“ zu identifizieren ist. Kritik an Islamisierung und Migrationspolitik wird auch dann gelöscht, sowie der Kritiker gesperrt, wenn er sie in wohlgesetzten Worten, nüchtern und sachlich fundiert, vorgetragen hat.

Heiko Maas ist wirklich der Letzte, der sich zu kritischer Presse, freier Meinungsäußerung und freier Demokratie auszulassen hätte, so lange er dabei nicht in Handschellen vor einem Richter steht, der ihn dazu aufgefordert hat.

Der Tagesspiegel: Sie sind nun seit fast einem Jahr Außenminister. Wie hat Sie das Amt verändert?

Maas: Ich hoffe, dass mich das Amt nicht verändert hat, zumindest nicht als Menschen. Eine der großen Herausforderungen für jeden, der Politik macht, ist zu verhindern, dass ein Amt oder die Macht einen verändert.

Mit anderen Worten: Heiko Maas hofft, es möge sich nichts geändert haben, seit er bereits als 20-Jähriger den Stuß vom kleinen Mann erzählt hat.

 

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36 Kommentare

  1. Das Duo : der Dauergrinser und der Fall Maas sind die Totengräber der SPD.
    Maas, Zitat : noch keinem ist etwas wegen den Flüchtlingen genommen worden.
    Ein kompletter Idiot. Ich glaube, da hat eine Frau ihre Nachgeburt aufgezogen.

  2. Das Foto sagt mal wieder Alles: viel Show ohne einen Hauch von Substanz-der kleine Posterboy. Verlogen, dekadent und lächerlich. Und bösartig.

    • Ich glaube, der ist eigentlich stockschwul. Welcher richtige Mann setzt sich so hin? Das Foto sagt wohl alles. Das ist ein „Erich“ . Vorne er und hinten ich.

  3. Natürlich hat ihn das Amt nicht verändert. Er ist noch immer ein Zwerg.
    Deshalb meidet er auch Länder, wo die Kunst des Zwergenwerfens noch ausgeübt wird.

    • Muss man nicht. Doch vertritt diese Marionette, dieser Blender uns Deutsche in der ganzen Welt. Er reaktiviert das Bild vom „hässlichen Deutschen“. Und mit Merkels übergriffiger Einmischung und der Abgabe ungefragter Statements zu Regierungsentscheidungen anderer Länder erhält auch der Satz „Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen“ wieder eine ganz neue Bedeutung.

  4. Da ist ein zierlicher, kleiner Mann (?) mit der Ausstrahlung jener Kreaturen diverser Ga*lines, der unbekümmert vor Auserwählten das Gegenteil der Wahrheit verkündet. Es fehlt nur noch, dass er sich die Fingernägel feilt. Dahingeschmolzen wie ein süßer Feldherr lebt er seinen klein karierten Weltschmerz und erwartet dafür, von den abgekauteten, bitter riechenden Wurstfingern seiner Mama Mrkl das Hinterköpfchen getätschelt zu bekommen. Des Nachts jedoch erwachen seine Triebe, wenn er zu Natalia sagt: „Bitte schlag mich!“

  5. Das Foto sagt mal wieder Alles: viel Show ohne einen Hauch von Substanz-der kleine Posterboy. Verlogen, dekadent und lächerlich. Und bösartig.

  6. Heiko Maas ist kein Außenminister. Das, was ein Außenminister eigentlich macht, nämlich Außenpolitik betreiben, das macht Frau Merkel – sofern man sie denn noch sieht. Heiko Maas betreibt gar keine Außenpolitik als solche, sondern mißbraucht in Wirklichkeit die Außenpolitik als Bühne für die Innen- und Justizpolitik, um Volkserziehung und -maßregelung zu betreiben; er spielt die innenpolitische Billardkugel gewissermaßen über die Bande der Außenpolitik.

  7. “Unsere Zensurpolitik im Internet ist keineswegs gegen die Meinungsfreiheit gerichtet, sondern sie dient lediglich dazu, die Bürger dazu zu erziehen, dass diese ihre Gedankengänge in die Richtung projizieren, welche auch den staatlichen Richtlinien entspricht.“
    .
    Heiko Maas, Bundesjustizminister. Berlin am 16.09.2015
    2015 !!

  8. Der kleingeistige Maas, dem seine grausige Pubertät offenbar immer noch anhängt, kriegt beim reden die Zähne nicht auseinander und näselt einen Schwachsinn, daß der Fragende Mitleid bekommt. Oder sich brutal verarscht fühlt. Der (H. Maas) wird es noch sehr schwer haben!

  9. Tut mir leid, Herr Erdinger. Ich lese immer gerne ihre Texte. Aber diesmal bin ich mit der Überschrift des Artikels nicht einverstanden, denn wenn Lügen wirklich kurze Beine hätten, dann müßte das Maasmännchen inzwischen auf den A….backen durch die Gegend laufen.

    • ein Außenminister, der den Unterschied zwischen EU und Europa nicht kennt, ist strunzdumm. Wenn er den Unterschied kennt, und so tut, als wären die dasselbe, ist ein hinterhältiger, verlogener, schwerstkorrupter ABackenläufer

    • Liebe Uschi K., Der zweite von Ihnen geschriebene Satz hat schon gereicht, um die Hinterhältigkeit des Herrn Maas zu charakterisieren. Dumm ist der nicht.

      Deshalb die leicht geänderte 1. Strophe des Liedes der Deutschen:
      Jagt den Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt. 🙂

  10. -OT-

    Liebe User, anbei eine Bemerkung:
    wenn zwischen einem Punkt und dem nachfolgenden Buchstaben kein Zeichen liegt,
    führt dies automatisch in die Pre-Moderation, weil die software einen Link vermutet.
    Dies verschafft uns zusätzlich Arbeit und darunter leiden dann letztendlich alle anderen,
    weil der Bereich mit den freizuschaltenden Beiträgen immer mehr anschwillt.
    Also wenn möglich, vor Absenden des Beitrages nochmal checken.

    • Das mit den Links haben viele inzwischen verinnerlicht. Ich möchte bloß darauf hinweisen, dass das Internet erst mit der zentralen interaktiv-kommunikativen Komponente seit Anfang diesen Jahrhunderts groß geworden ist. Das ist quasi die DNA (ein vielstrapazierter Begriff) des Web 2.0. Die Internetkontrolleure haben das inzwischen komplett korrumpiert.
      Dann gibt‘s da noch die Neunmalklugen unter den Kommentatoren, die andere erst für voll nehmen wollen, wenn „Belege“ angeführt werden, natürlich nur, um die zum Schweigen zu bringen. Das wird schwierig, wenn keine Internetadressen angegeben werden dürfen. Mit Büchern wird eher selten argumentiert, ganz abgesehen davon, dass die wenigsten wissen, wie man korrekt zitiert.

    • wir müssen allen Links nachgehen, und wenn da völlig unbekannte Links dabei sind, wird das von Haus aus in den Spam versenkt oder gelöscht wg Malware-Gefahr und eventuellen strafbaren Inhalten/Kommentaren dort, zumal der Betreiber hier für alles den Kopf hinhalten muss und nicht der betreffende User, wie irrtümlich oftmals angenommen wird.
      Es handelt sich hier um eine öffentliche Webseite und die Sache liegt auf nichtöffentlichen Webseiten anders.
      Und wenn mir jetzt einer kommt mit „ja aber auf ET geht das alles“ usw, dann ist mir das wurscht weil es sich um fremde Seiten handelt,
      auch wenn es auf den ersten Blick eine inhaltliche Übereinstimmung gibt.

    • wir müssen allen Links nachgehen, und wenn da völlig unbekannte Links dabei sind, wird das von Haus aus in den Spam versenkt oder gelöscht wg Malware-Gefahr und eventuellen strafbaren Inhalten/Kommentaren dort, zumal der Betreiber hier für alles den Kopf hinhalten muss und nicht der betreffende User, wie irrtümlich oftmals angenommen wird.
      Es handelt sich hier um eine öffentliche Webseite und die Sache liegt auf nichtöffentlichen Webseiten anders.
      Und wenn mir jetzt einer kommt mit „ja aber auf ET geht das alles“ usw, dann ist mir das wurscht weil es sich um fremde Seiten handelt,
      auch wenn es auf den ersten Blick eine inhaltliche Übereinstimmung gibt.

  11. Dieser Gernegroß mit dem Habitus einer Maus und dem Ego eines Elefanten hätte niemals ein politisches Amt bekleiden dürfen,denn seine Handlungen und seine Verhaltensweisen zeugen von einer egomanischen Selbstüberschätzung die in einem solch wichtigen politischen Amt größten Schaden für Deutschland verursachen können.Gab es denn wirklich keinen Posten bei einer Kreissparkasse für ihn?

  12. Zwerg Maase mal wieder im flieger unterwegs – diesmal nach Afghanistan..

    so ein kleiner gnom in so einem großen flugzeug.. voller einsatz für ein gutes klima!

    • Dieser mickrige Winzling hofft wahrscheinlich , wenn die Zeit kommt , in der Menge verschwinden zu können ,

  13. wen Maaßen meinte, als er erklärte, daß in der SPD Extremisten sind, ist schon klar. Ein „Minister“, der so gravierend Völkerrecht bricht, und als Justizminister schwerste Straftaten im Amt verdunkelte, kann mit Sicherheit dazu gezählt werden

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