Grüner Straßenumbenennungswahn in Berlin

Foto: Von -jkb- - Eigenes Werk, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1784197

Wo immer linke Parteien an der Macht sind, versuchen sie die Geschichte in ihrem kranken Sinne zu zensieren. So leider auch in Berlin, wo die Grünen in Berlin-Kreuzberg planen, im Bezirk im großen Stil Straßen umzubenennen.

Unter dem Titel „Entmilitarisierung des öffentlichen Raums“ wollen sie die „Umbenennung aller nach Generälen und Schlachten benannten Straßen und Plätze“ durchsetzen. Was das für die Anwohner und die dortigen Geschäfte bedeutet, interessiert diese Partei natürlich nicht im Geringsten. Ganz abgesehen von der Tilgung der deutschen Geschichte wird es für die Bewohner der betroffenen Gegenden eine Tortur, ihre Adresszeilen ändern und sich an Neue gewöhnen zu müssen. Hinzu kommt, dass das mit Kosten und Aufwand verbunden ist; zum Beispiel wenn Restaurants ihre Webseiten, Fyler und Visitenkarten umändern müssen. Aber das dürfte die Umbenennungsfanatiker nicht interessieren.

Neben den großen, nach monarchistischen Patrioten benannten Straßenzügen York-, Gneisenau- und Blücherstraße sind laut Preußischer Allgemeiner Zeitung von den grünen Umbenennungsideen die Horn-, Möckern-, Katzbach-, Großgörschen-, Eylauer-, Großbeeren- sowie Obentrautstraße und vermutlich viele andere betroffen. Zur Begründung des Antrages in der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg wird argumentiert, die Straßennamen seien heute nicht mehr angebracht angesichts der „tiefen Partnerschaft zwischen den ehemaligen Erbfeinden Frankreich und Deutschland“. Das ist natürlich absurder Quatsch, denn die Befreiung von der französischen Besatzung ist ein Teil unserer Geschichte und darauf stolz zu sein ist kein Widerspruch zu einem heute guten Verhältnis zu Frankreich!

Aber in Wahrheit geht es den Grünen ja darum, unsere Geschichte auszulöschen, damit wir identitätslose Sklaven unter ihrer Herrschaft werden. Wir sollen keinen Glauben, kein Geschlecht, keine Herkunft und natürlich auch keine Geschichte mehr haben; alles damit diese Leute uns besser beherrschen können! Und eigentlich müssten sie, ihrer Logik folgend, dann auch den ganzen Bezirk umbenennen. Das 1821 eingeweihte Nationaldenkmal auf dem Kreuzberg ist in Form eines Eisernen Kreuzes gehalten, das Karl Friedrich Schinkel nach dem Orden schuf, den der preußische König anlässlich der Befreiungskriege 1813 stiftete. Tja, aber wen wundert’s; sie haben den Bezirk ja sogar schon inoffiziell in „X-Hain“ umbenannt, wie man auf ihrer Webseite lesen kann! Klar, dass diesen ihr eigenes Land hassenden Politikern monarchistische Patrioten und nach ihnen benannte Straßen ein Dorn im Auge sind.

Aber wären diese Straßennamen tatsächlich ein Hindernis für die Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland, dann gäbe es gewiss in Frankreich eine Debatte um die Umbenennung zahlreicher Plätze und Straßen, die zum Beispiel nach Napoleon benannt sind.

Bezirksbürgermeisterin Monika Hermann (Grüne) begrüßte natürlich den Vorstoß ihrer Kulturzerstörergenossen, nannte das Vorhaben aber „sehr ehrgeizig und komplex“. Kritik kommt vom Vorsitzenden der örtlichen CDU, Timur Husein: „Die Generäle sind verdiente Patrioten, die dazu beigetragen haben, Preußen und andere deutsche Länder von der französischen Fremdherrschaft zu befreien … Wenn wir nicht wissen, woher wir kommen, wissen wir nicht, wer wir sind und wohin wir wollen.“

Da stimme ich ihm zu, aber genau das wollen die Grünen ja! Gneisenau war Preußens König wegen seines Eintretens für die Wehrpflicht zunächst suspekt. Später reformierte er die Armee und fungierte bei Belle Alliance (Waterloo) als Stabschefs Blüchers. York verweigerte den Königsbefehl und schloss die Konvention von Tauroggen, die den Weg zum preußisch-russischen Bündnis ebnete. Es bleibt zu hoffen, dass die Umbenennungen am Widerstand der Anwohner scheitern. Die Bezirksversammlung Kreuzberg hat in der Vergangenheit viele skurrile Beschlüsse gefasst. Am 27. April 1983 erklärte sie den Bezirk zur „atomwaffenfreien Zone“.

Wenn Sie als Bürger dieses Landes mit einer derartigen Politik nicht einverstanden sind, können Sie das den Grünen gerne mitteilen. Dies geht per Brief oder E-Mail:

Bündnis 90/Die Grünen, KV Friedrichshain-Kreuzberg
Dresdener Str. 10
10999 Berlin
Telefon: 614 314 6

[email protected]

Quellen: https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/die-befreier-sollen-weg.html

https://gruene-xhain.de/

Über den Gastautor: Christian Schwochert wurde 1991 in Berlin geboren. Er arbeitet als Journalist und Schriftsteller. Von ihm stammen mehrere Bücher der patriotischen „Kaiserfront-Extra“-Romanreihe. Außerdem schreibt er für den „Preußischen Anzeiger“ und das „Corona-Nachrichten für Monarchisten“-Magazin. Zur Zeit arbeitet er in Bremen an seinem nächsten Roman.

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69 Kommentare

  1. Vielleicht gibts ja bald einen „Ulrike-Meinhof-Strasse“ oder eine“ Andreas-Baader-Allee“ oder eine „Rote-Armee-Fraktionplatz“

    Rot-Grün: Arbeitsscheu, Drogensüchtig und Pervers…

  2. So eine Umbennerei hatten wir schon mal. Ich denke die Zeit nannte sich tausenjähriges Reich. Auch die GRünen haben nichts dazugelernt.

  3. Nett, der Frauentag zur Beseitigung Männer benannten Orte. Im Matriarchat, systemkastrierte Eunuchen zur Sklaven der Drecksarbeit? euer „Erhalt“ durch gefronener Spermien aus Merkels Aera?

  4. Marx, Sartre, Stalin, Lenin, Castro, Öcalan und Mohamed nicht vergessen… Diese blutrünstige Menschenfresser…

  5. Die „Grünen“ sind so verstockt und verbohrt, ihre Köpfe sin verseucht mit einer „krude Ideologie“. Mit ihren kranken, wahnsinnigen, nihilistischen „Gutmenschen Politik“ zerstören sie auch alles „Lebenswerte“…

  6. Das Problem wird auch sein, dass in ein paar jahren wieder eine neue Umbenennung erfolgt.
    entweder, weiil die AfD das große Sagen bekommt und den Blödsinn rückgängig machen will
    oder weil wir inzwischen eine islamische Republik (wohl mehr Kalifat) geworden sind und die auch umbenennen wollen.

  7. Der Artikel trifft es genau. Diese Berliner Umbenennungen (im Wedding trifft es im Afrikanischen Viertel alle Namen, die mit der dt. Kolonialgeschichte zu tun haben) dienen im Verein mit Gender-Gaga und antideutschen Selbsthaß dazu, geschichts – und identitätslose Zombies zu erschaffen, die im wortwörtlichen Sinne nicht mehr wissen, ob sie Männlein oder Weiblein sind. Über dieses noderne Helotenvolk herrscht dann die Kaste der linksgrünen Edelmenschen.

  8. Da die „Grüne-Liga (GAGA)“ ja sonst NICHTS zu tuen hat, müssen eben Strassen umbenannt werden!
    Ist ja auch EXTERM wichtig.

    Sarkasmus Off..

  9. So etwas kommt heraus, wenn überbezahlte Politdarsteller vor lauter Langeweile kein Beamtenmikado mehr spielen wollen.
    Umbenennen. Schildbürgerpartei würde passen.

  10. Wie in der DDR, wo ganze Städte einen neuen Namen bekamen. So wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt. Ich habe den Eindruck, daß Chemnitz wohl bald wieder umbenannt werden wird. Vielleicht in Claudia-Roth-Stadt?

    • Allerdings standen gerade die Befreiungskriege gegen Napoleon in der DDR in hohen Ehren und Scharnhorst, Blücher, Yorck und Gneisenau sowie Eleonore Prohaska fungierten vielfach als Namenspatron für Orden und Einheiten der NVA. Geschichtsvergessen war die DDR eigentlich nicht, wenn sie auch die deutsche Geschichte sehr selektiv behandelte und streng zwischen „fortschrittlichen“ und „reaktionären“ Traditionen unterschied. Die Befreiungskriege waren fast so was wie ein „Gründungsmythos“ der DDR; ein identitätsloser Kunststaat von sowjetischen Gnaden versuchte auf diese Weise, sich so was wie Legitimität zu verschaffen.

  11. Eine Mauer drumherum. Stadtstaat wie Monaco und eigenständig Wirtschaften lassen. Eine eigene Flagge und Botschaft. Das Dreckloch im Herzen des Ostens soll verschwinden. Ich bitte darum…

  12. Ein Tip an die linken Faschisten:
    Berlin hat es auch unter Hitler geheißen.
    Also umbenennen in „Stadt 1.“
    Statt Straßen und Hausnummern auch nur Nummern.

    Alfons Müller wohnt also in Stadt 1, Nummer 236 765 478

    Hamburg in Stadt 2.
    München in Stadt 3.

    Hänschen Maier wohnt also dann in Stadt 3, Nummer 648 125

    Aber halt, Ziffern wurden auch während der Nazizeit verwendet, also auch nichts.
    Was macht man dann in so einem Fall?

  13. Umbenennungen gab es vor ein paar Jahren in unserer Gemeinde ( 5 Ortschaften ) auch. Allerdings wegen dem Leitsystem für Krankenwagen und Polizei. Denn wenn es 5 x die Kirchstraße oder die Hauptstraße gibt, ist das schon verwirrend. Und die Anwohner konnten selbst auswählen unter mehreren Vorschlägen, wie die Straße heißen soll. Zum Beispiel wurde aus der „Neuen Straße“ bei uns die „Hasela Straße, das ist der alte germanische Name unseres Ortes. Straßen umbennen aus solch irrwitzigen Gründen, darauf würde hier niemand kommen. Die Grünen sind aber auch nur einstellig bei uns im Ort……

  14. -OT-

    Liebe User,
    wenn zwischen einem Punkt und dem nachfolgenden Buchstaben kein Zeichen liegt,
    führt dies automatisch in die Pre-Moderation, weil die software einen Link vermutet.
    Dies verschafft uns zusätzlich Arbeit und darunter leiden dann letztendlich alle anderen,
    weil der Bereich mit den freizuschaltenden Beiträgen immer mehr anschwillt.
    Also wenn möglich, vor Absenden des Beitrages nochmal checken.

  15. Katzbachstraße bleibt! Dort wurde meine Mutter geboren. Kranke Ideen haben bereits genug Schaden angerichtet. Ende der Debatte.

  16. Katzbachstraße bleibt! Dort wurde meine Mutter geboren. Kranke Ideen haben bereits genug Schaden angerichtet. Ende der Debatte.

    • Eine Freiluftpsychiatrie für Langezeit-Studien…
      Berlin wird immer mehr zu „Sodom“, ein „stinkender Zoo“ mit „degenerierten Tiermenschen“

      Alle klar denkende Menschen verlassen das „sinkende Berlin“…

  17. Berlin hat Stand Herbst 2018 ca. 55 Milliarden € Schulden. Berlin hat in 2018 4,2 Milliarden aus dem Länderfinanzausgleich bezogen Tendenz steigend. Denen sollte man den Geldhahn zudrehen….

  18. Das ist lächerlich. Die können umbenennen soviel sie wollen, das wird nicht von Dauer sein. Wie hieß Chemnitz bis 1989? Und 40 Jahre hält deren Regime mit Sicherheit nicht. 🙂

  19. So sind sie die Grünen, egoistisch. Demokratie, Bürgerentscheid oder ähnliches kommt für diese Leute nicht in Frage.

  20. Ich möchte die Umbenennung folgender Straßen…Clara Zetkin,Ernst Thälmann,Lenin,Rosa Luxebburg,Karl Marx usw.und sofort.

    • Bei Thälmann würden die sicher sogar zustimmen!! Der paßt ja mit seinem Nationalismus so gar nicht mehr ins Bild…. 😉
      „Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk, und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation, eine ritterliche, stolze und harte Nation.“

    • Bei Greta Thunberg oder Malala Jousafzai oder Alan Kurdi gibt es Volksfeststimmung bei neuer Strassenbenennung.

    • Wundert mich eh, daß das noch nicht gekommen ist. Der elende Schlepperkahn heißt ja schon so. *würg*

    • Ich wäre dafür, diese „kommunistischen“ Straßennamen zu belassen. Wenn auch ihre Namenspatrone teilweise wenig Erfreuliches gezeitigt haben, sind sie doch Teil der deutschen Geschichte. Diese Bilderstürmerei hatte kurz nach der Wende auch ihre komischen Seiten: in irgendeinem Nest wurde die Heinrich-Heine-Straße umbenannt, weil Heine ein „Kommunist“ gewesen sei…

    • Die Kultur und Geschichte in DT soll ausradiert werden,dieses kranke grün -links Gesocks wird dafür sorgen.

  21. Umbenennungen von Straßennamen sind für die Anwohner mit hohen Kosten verbunden, auch deshalb, weil Firmen oft nach Straßennamen benannt werden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass eine Firmenumbenennung einen sechs bis siebenstelligen Umsatzeinbruch verursachen kann.
    Ich freue mich schon auf die Schadensersatzklagen gegen die grüne Bezirksbürgermeisterin.

    • Wirtschaftlich haben die Grüne keine Ahnung. Außer Schule, studieren haben die meisten meines Wissens keine Berufsausbildung. Gibts auch bei den Linken und SPD.

    • Wie da einige Links Grünen in den BT kamen ist mir heute noch ein Rätsel. Meistens die größten Schreier wenn sie keine Argumente haben. Mehr ist nicht drin. Und wenn Anträge oder sonstige Vorschläge kommen läuft eimem das Herzwasser über.

  22. und ich will im Rahmen der kulturhistorischen Fakten auch eine Odinallee, Frija-Platz usw. Hierdurch ist dann meine Kultur- und Religionssensibilität befriedigt. Schließlich sind die Germanen nicht stellvertretend für Islam oder NSDAP, sondern für Heidentum, später auch Christen-/Judentum. Und ich bin Germanin, habe keine parteipolitische DNA! dies ist immer-noch heidnisches/indigenes Territorium und nicht Vergewaltigungsware für Grüne Spinnereien

    • In Berlin gibt es um den S-Bahnhof Grünbergallee im Südosten ein ganzes Einfamilienhaus – Viertel, das Ihrem Wunsch genüge tut: dort heißen alle Straßen nach germanischen Göttern, Stämmen oder Gestalten der Edda. Und in Berlin-Lichtenberg gibt es noch so ein Viertel. Merkwürdigerweise haben die Grünlinge diese Namen noch nicht auf dem Schirm.

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