Fall Almassian: Wie deutsche Medien Mordaufrufe unterstützen

Die syrisch-deutsche Aktivistin Nahla Osman setzt sich seit 2012 für den islamischen Widerstand ein

Nachdem das ARD-Magazin „Kontraste“ den syrischen Flüchtling Kevork Almassian ohne Beweise der „Hetze“ und des „Hasses“ gegen seine Landsleute bezichtigt hat (jouwatch berichtete), nur weil er die syrische Regierung unterstützt und für die AfD arbeitet, legt nun Lars Wienand auf T-Online nach. Seine einzige Quelle ist die bekannte Terrorunterstützerin und „Flüchtlingsanwältin“ Nahla Osman.

„Syrer fordern Überprüfung von AfD-Flüchtling“ titelt Wienand auf T-Online. Dabei handelt es sich im Grunde nur um eine Deutsch-Syrerin, die das fordert: Die Rüsselsheimer Anwältin und syrische Rebellen-Aktivistin Nahla Osman. Nahla unterstützt schon seit Kriegsausbruch den islamistischen Widerstand gegen Bashar al-Assad, wie die FAZ 2012 schrieb:

„Nicht nur in Homs, auch in Frankfurt kämpft die syrische Opposition gegen das dortige Regime. An der Spitze steht die Juristin Nahla Osman… Schon ihr Vater hat sich in den Achtzigern gegen das Assad-Regime aufgelehnt und gegen das Massaker an den Muslimbrüdern in Hama protestiert. Seitdem darf ihr „Baba“, wie Osman den Vater liebevoll nennt, nicht mehr in seine alte Heimat einreisen.“

Nahla Osmans Vater war also ein Anhänger der Muslim-Brüder, der aus Syrien fliehen musste. Ihr Ehemann Isam ist „Palästinenser“ und wisse deshalb „sehr genau, was politische Unterdrückung bedeutet“, so die FAZ. (Was die FAZ genau mit „politischer Unterdrückung“ meint wissen wir nicht, vermutlich die durch palästinensische Terrororganisationen wie Fatah und Hamas; dass die altehrwürdige FAZ den toleranten, weltoffenen Judenstaat der „Unterdrückung“ zichtigt und damit klassische antisemitische Vorurteile bedient, wollen wir an dieser Stelle nicht unterstellen.)

Nahla Osman produzierte außerdem Videos mit Lutz Jäckel, einem Islamexperten aus dem Umfeld Lamya Kaddors. Laut einem Porträt in der Islamischen Zeitung 2015 unterstützt sie die „Freie Syrische Armee“, die mit der Al Nusra Front kooperierte, sich mit dem IS verbündete und mit Erdogans Türkei den Angriff auf die Kurden in Afrin startete.

Als AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel im Deutschen Bundestag von „Kopftuchmädchen“ sprach, rief Nahla Osman auf Facebook „alle Muslimas mit Kopftuch“ dazu auf, wegen „Beleidigung, übler Nachrede, Verleumdung und aller weiterer in Betracht kommender Delikte“ Anzeige zu erstatten. Zur parlamentarischen Immunität sagte die „Flüchtlingsanwältin“ in dem Aufruf nichts.

Frau Osman gibt sich als liberale Menschenrechtsverteidigerin. Kevork Almassian nennt sie gegenüber jouwatch jedoch „eine radikale Islamistin“: Ihre Abneigung gegen ihn sei rassistisch und religiös begründet. „Nahla und ihre Anhänger nehmen mich als christlichen Armenier wahr, nicht als Syrer, und das erklärt ihren blinden Hass gegen mich“, so Almassian.

Auf Facebook liefert Nahla Osman weitere Beweise für ihre Unterstützung des radikalislamischen Terrors: Am 2. Februar erinnerte sie mit einem Post an den Jahrestag des „Massakers von Hama“ im Jahr 1982, einer Militäroperation des syrischen Regimes gegen die Muslimbruderschaft: „Wir werden es nicht vergessen. Wir werden nicht vergeben.“

Eine noch deutlichere Drohung gegen Deutschland teilte Nahla Osman am 21.2.: Ein Abdallateef Alhamad nannte die Regierung des ägyptischen Präsidenten Abd al-Fattah al-Sisi eine „Gruppe von Verbrechern“. Die ägyptische Regierung hätte „keine Moral“ und werde trotzdem „von allen Großmächten dieser Welt unterstützt, unter anderem Deutschland, nur zum Protokoll, denn wir werden es mal brauchen.“

Am 30. Mai 2017 postete Sie ein Propagandafoto des Kämpfers Abdulbasset Sarout mit einem positiven Kommentar, am 18. November 2013 ein Foto eines getöteten Anführers der Tawhid Brigade, am 6. Juli 2013 ein Foto eines Dschihadisten in Syrien, der einen Schal in den Farben der islamistischen Rebellen trägt.

Nahla Osman likte außerdem einen Beitrag eines „Abo Rami Imad“, in dem es in arabischer Sprache heißt, Kevork Almassian sei ein Agent des syrischen Geheimdienstes, ohne Beweise für eine solche Behauptung.  Sie likte im Zusammenhang mit Kevork Almassian einen Beitrag eines „Faris Atif“, in dem dieser äußert, Assad-Anhänger sähen aus „wie Schweine“.

Als Reaktion auf die von ARD „Kontraste“ und von t-online entfachten Kampagne gegen Kevork Almassian kam es in den sozialen Netzwerken zu Vorfällen rassistischer Hatespeech gegen Almassian in seiner Eigenschaft als christlich getaufter Syrer armenischer Volkszugehörigkeit: Hater bedauerten, dass Armenier den Genozid von 1915 überlebten, und bezeichneten sie als „sektiererische Hunde“ und als „Minderheitendreck“, der „ins Meer geworfen werden“ sollte.

AfD-Abgeordneter Markus Frohnmaier berichtete jouwatch, Kevork Almassian erhalte nun aufgrund der Berichte von „Kontraste“ und T-Online Morddrohungen und wage es kaum, seine Wohnung zu verlassen. Jemand habe seine Telefonnummer veröffentlicht und er erhalte jetzt auch per Telefon Drohungen. Woher man die Nummer habe wisse Almassian nicht.

Das ist Deutschland 2019: Gebührenfinanzierte ARD-Sendungen hetzen mithilfe von islamistischen Terror-Aktivistinnen gegen einen qualifizierten, friedlichen Flüchtling, nur weil er bei der AfD arbeitet – der jetzt um sein Leben fürchten muss. Ihre Gebühren machen’s möglich!

 

Wir haben am 9.3. an Lars Wienand von T-Online geschrieben:

 

Sehr geehrter Herr Wienand,

journalistenwatch schreibt über Ihren Text

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_85364226/kevork-almassian-syrer-fordern-ueberpruefung-von-afd-fluechtling.html

Erlauben Sie uns, Ihnen dazu folgende Fragen zu stellen:

1.) Sie schreiben, dass “Syrer” die Überprüfung von Herrn Kevork Almassian fordern. Ihre einzige Quelle scheint aber die Rüsselsdorfer Rebellen-Aktivistin Nahla Osman zu sein. Ist dies richtig? Welche “Syrer” meinen Sie?

2.) Nahla Osman unterstützt seit mindestens 2012 radikalislamische Gruppen wie die Free Syrian Army / Al Nusra Front oder die Muslimbrüderschaft. Ist Ihnen das nicht bekannt? Warum haben Sie in Ihrem Text nicht darauf hingewiesen?

3.) Sie behaupten, dass Herr Kevork Almassian „sich als Propaganda-Krieger der syrischen Regierung versteht.” Bitte um Beleg für diese Behauptung.

4.) Herr Kevork Almassian erhält seit der Veröffentlichung Ihres Textes und des “Kontraste”-Berichts Morddrohungen. Seine Telefonnummer wurde veröffentlicht, und er traut sich nicht mehr, die Wohnung zu verlassen. Was sagen Sie dazu?

Vielen Dank,
journalistenwatch

 

Lars Wienand antwortete uns am Montag,  den 11.3.:
„Ich bedanke mich für Ihre Fragen, die Sie mir in einer Mail am Samstagabend um kurz vor 19 Uhr ohne Vorankündigung geschickt haben und bitte um Entschuldigung, dass Ihnen am Sonntagmittag noch keine Reaktion vorlag. Sie haben Ihren Text dann ohne die Antworten veröffentlicht. Das verübele ich Ihnen aber nicht, er vermittelt ohnehin nicht Eindruck, dass Ihnen daran etwas gelegen hat.
Die entsprechenden Antworten hätten Sie auch bereits in weiten Teilen in den von Ihnen angesprochenen und dankenswerterweise verlinkten Texten sowie dem darin als Quelle verlinkten Posting von Frau Osman finden können. Dort können Sie leicht entnehmen, dass Frau Osman ein Musterschreiben veröffentlicht hat. Das haben etliche Syrer genutzt, einige haben auch Antworten vom BAMF bereits dokumentiert. Wenn Sie ein ganz klein wenig suchen, finden Sie auch unabhängig von Frau Osman weitere Postings. Sie schaffen das und brauchen dafür nicht noch mehr Hilfe von mir. Wenn Sie das wissen wollen, stoßen Sie auch ohne Hilfe auf diverse Quellen dafür, dass Ihre Gleichsetzung der Free Syrian Army bis 2012 mit der Free Syrian Army von heute sehr fragwürdig ist.
Zu Ihrer Frage, wieso sich Herr Almassian als Propaganda-Krieger der syrischen Regierung versteht, verweise ich Sie auf ihn oder ein vielfach in Berichterstattung in deutschen und internationalen Medien angeführtes Interview in der Publikation “Sezession”, in dem Herr Almassian sich selbst entsprechend äußert. Das ist auch wörtlich in den Texten zitiert. Zudem ist das durch die Aussage eines Experten in dem Text belegt.  
Diese deutliche Positionierung von Herrn Almassian nicht zu verleugnen könnte auch dazu beitragen, die Stimmung zu versachlichen und Herrn Almassian vor den absolut verurteilenswerten Drohungen seiner Gegner zu bewahren, von denen Herr Frohnmaier Ihnen offenbar berichtet hat. Solche Drohungen sind nach aller Erfahrung nicht nüchtern-sachlichen Texten wie den bei t-online.de veröffentlichten zuzuschreiben. 
Es ist aber ein gutes Zeichen für die Zukunft und freut mich, wenn Autoren rechtspopulistischer Publikationen solche möglichen Folgen von Berichterstattung vor Augen haben und bei ihrer Arbeit berücksichtigen.
Abschließend teile ich Ihnen noch mit, dass wir uns in der Ablehnung von Islamisten vermutlich viel mehr einig sind, als Sie denken. Ich lehne jeglichen Extremismus ab.“

 

(Anm. der Red.: In der „Sezession“ konnten wir keine solche Aussage von Herrn Almassian finden, dass er sich „als Propaganda-Krieger der syrischen Regierung versteht“.)

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16 Kommentare

  1. „Eine Antwort steht noch aus.“
    Es wird keine Antwort kommen, das Schreiben wurde längst ungelesen entsorgt.

  2. Wählt endlich richtig und der alles überschattende Moslemspuk ist zu Ende. Nix gegen Religionsfreiheit aber die hat den deutschen Gesetzen zu entsprechen!! Wem das nicht passt und gegen diese Gesetze verstößt muss schnell abgeschoben oder ggf. ausgebürgert werden. Unfassbar was sich hier im Lande abspielt !!!!!! Offen können Moslems gegen Juden und ”Ungläubige“ hetzen. Gedeckt wird alles durch die linksgrünen Altparteien, naivdumme Gutmenschen und andere deutschlandverachtende Subjekte!!!

  3. „… unterstützt schon seit Kriegsausbruch den islamistischen Widerstand“
    Ist das nicht Unterstützung von Terrorgruppen wie IS, Al Kaida, us.w., denn diese Terroristen sind doch der ISLAMISCHE WIDERSTAND in Syrien! Warum läuft diese Terroristenunterstützerin hier noch frei rum?

  4. Die eingeübte Attitüde der angeblichen Überlegenheit ist bei kommunistischen Propagandisten wie bei islamischen Eiferern heute genau so unerträglich wie früher bei den Golfasanen.

    Besonders ekelhaft sind die eine rechtsstaatlichee Einstellung heuchelnden Islam-U-Boote und dte alles rechfertigenden Experten der öffentlichen Sendeanstalten.

  5. Wen INTERESSIERTS?
    AUF DEUTSCHEM BODEN WERDEN DEREN PROBLEME NICHT AUSGETRAGEN. Kommt mir vor wie eine Arbeitsbeschaffungsmassnahme.

  6. Moslem, Jude, Christ..xy, Migrant, Einheimischer. meint ihr wirklich.das das auch nur das geringste mit einem friedlichem Miteinander zu tun hat?? Es gib genügend Beispiele eines harmonischen Zusammenlebens.

    Mehr oder minder willfährige Werkzeuge die gegeneinander Aufgehetzt werden… das ist alles was Wir oder prinzipiell Vöker/Ethnien/religiöse Gruppen sind! Überall wird sich eingemischt, demokratisiert, der Terror bekämpft, Abhängigkeiten geschaffen, Lebensgrundlagen zerstört. In Europa werden Menschen zwanghaft „zusammengeführt“ die unterschiedlicher kaum sein können.

    ALLES IN VOLLER ABSICHT!!!! Anders ist es nicht zu Erklären!!

    Das wird früher oder später weltweit gewaltig „Krachen“. Warum nur kommen mir immer die „Georgia Guide Stones“ in den Kopf?!?

    • Zitat: „Mehr oder minder willfährige Werkzeuge die gegeneinander Aufgehetzt
      werden… das ist alles was Wir oder prinzipiell Vöker/Ethnien/religiöse
      Gruppen sind!“

      Also tun wir doch deren Werk und zerstören uns selbst, um jene hellbraune Rasse zu werden von der Barnett fabulierte: klug genug um zu arbeiten, zu dumm um Widerstand zu leisten. keine Identität mehr haben muss für Sie ja wundervoll sein. Sie Grüner.

    • „Also tun wir doch deren Werk und zerstören uns selbst, um jene hellbraune Rasse zu werden von der Barnett fabulierte: klug genug um zu arbeiten, zu dumm um Widerstand zu leisten. keine Identität mehr haben“

      Errmmm, ja… Richtig zusammengefasst, aber mein Anliegen missverstanden.

  7. Die Moslems geben nicht eher Ruhe bis der schwarze Würfel in Mekka zu Staub zermalmt wurde und sich in Medina der Schlund zur Hölle schließt.

    Im 9. Kreis der Hölle traf der italienische Dichter Dante den „Propheten “ Mohammed , in seiner göttlichen Komödie.

    Nun die Folgen :
    Dantes Grab muß heute beschützt werden, weil er dies schrieb:

    „Mohammed befindet sich in Dantes Meisterwerk im neunten Kreis der Hölle und wandelt wie andere Stifter von Zwiespalt in zerrissener Gestalt, sein Körper wird von Teufeln zerfetzt und immer wieder neu hergestellt. Passagen der „Göttlichen Komödie“ gelten als besonders islamfeindlich.“

  8. Warum grinst diese Kopftuchtussi so blöde? Warscheinlich hat auch diese Tante erkannt, das die Deutschen sich wehrlos ergeben haben.

  9. Die unverschämte aber dafür verschleierte Osman scheint des Teufels zu sein, oder warum hat sie das Bild eines Terroranschlags als Profilbild auf Facebook? Findet sie zerbombte Busse und LKWs toll, oder warum wählt man solche realen Höllenbilder als Profilbild aus?

    • „Diese Konvertiten sind die Allerschlimmsten!!“, da haben Sie recht.
      Aber nur weil jemand keine schwarze Ölaugen sondern klare blaue Augen hat, heißt das noch lange nicht, dass so jemand ein (deutscher, christlicher) Konvertit ist.
      Diese verschleierte AdvokatIn des Teufels z. B. will laut ihrem Facebook-Profil aus Aleppo stammen.

  10. Deutsche Medien wenn ich das schon lese. Sie machen doch den ganzen Tag nichts anderes als zu hetzen und propaganda zu betreiben. Wenn Junker, Merkel und co. einen Viktor Orban der Lüge bezichtigen wird nicht mal nach gefragt. Und dann besitzen diese Medien noch die Dreistigkeit sich als kritisch und investigativ zu bezeichnen. Aber wer kritisch ist und hinterfragen gilt ja schon als nazi

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