BAMF: Viele Migranten bezichtigen sich selbst

Symbolfoto: Collage
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Nürnberg – Sie versuchen es wirklich mit allen möglichen miesen Tricks: In der Debatte um mögliche Kriegsverbrecher unter Asylbewerbern in Deutschland hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) auf das bekannte Phänomen der Selbstbezichtigung aufmerksam gemacht. Die Gesamtzahl der Hinweise auf „Straftaten nach dem Völkerrecht“ sage „nichts über die mögliche Bedrohung aus“, sagte BAMF-Präsident Hans-Eckhard Sommer der „Welt am Sonntag“. Darunter befänden sich „auch Zeugen oder Personen, die sich selbst bezichtigen, um hierzulande einen Schutzstatus zu erhalten“.

Man solle daher „aufpassen, dass man die Menschen im Land nicht verunsichert“. Demnach würden Migranten etwa aus Pakistan oder Afghanistan beim Stellen eines Asylantrags angeben, Mitglied bei islamistischen Vereinigungen wie den Taliban gewesen zu sein. Sie erhofften sich dadurch einen subsidiären Schutzstatus, da ihnen als Mitglied einer solchen Organisation in ihrem Herkunftsstaat Verfolgung drohen würde.

In einer am Donnerstag bekannt gewordenen Regierungsantwort heißt es, das BAMF habe in den vergangenen Jahren rund 5.000 Hinweise auf „Straftaten nach dem Völkerrecht“ an das Bundeskriminalamt und den Generalbundesanwalt weitergeleitet. Nur in 129 Fällen seien demnach Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Sommer verteidigte die Zusammenarbeit der Behörde und mahnte zur Besonnenheit: „Unsere Experten im Sicherheitsbereich nehmen jeden Hinweis eines Asylbewerbers ernst und leiten ihn sofort weiter.“

Er habe „keinen Grund zur Annahme, dass die anderen Behörden unsere Meldungen dann nicht ernst nehmen“. Das Bundesamt selbst sei „keine Sicherheitsbehörde – aber auf engste mit diesen verzahnt“, sagte der BAMF-Präsident der „Welt am Sonntag“.

So etwas funktioniert aber nur in einem Land, in dem Verbrecher belohnt werden, indem man sie hier behält, statt zurück zu schicken, damit sie sich rechtfertigen müssen. (Quelle: dts)

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12 Kommentare

  1. so ist ja bewiesen, daß in BRD völkerstrafrechtliche Verbrecher geschützt werden und Menschen, die sich gegen solche Täter wehren, diskreditiert/kriminalisiert werden bzw. die Behörden, Gerichte und Ministerien Schwerstkriminelle bewußt „einladen“ und die Straftaten „waschen“. Unglaublich. Und hat sich in aller Herren Länder rumgesprochen

  2. Wenn sich einer als Kriegsverbrecher bezichtigt, wieso zum Henker sitzt der dann nicht im Knast?
    Wieso werden die auf die Bevölkerung los gelassen?
    Sind denn alle Verrückt geworden?
    Die Justiz ist ein einziger großer Kübel Mist!

    • Genau das ging mir auch durch den Kopf! Wie kann man einem Straftäter hier Schutz gewähren? Der gehört im Heimatland abgeurteilt!!

  3. Ja, Herr Sommer. Im Himmel ist Jahrmarkt. Wenn sie dort hin wollen, laufen sie schnell zum OBI-Markt, sonst sind die Leitern alle.

  4. Ferner sind fast alle Syrer Desserteure und Fahnenflüchtige.
    Wann werden die Angeklagt und in den Knast gesteckt?

    • Deserteure und Fahnenflüchtlinge?
      Können bei uns nicht angeklagt werden.

      das ist Aufgabe der syrischen Regierung. also abliefern in syrien.
      Die freuen sich solche Typen zu bekommen.

  5. Unser Land ist scheiße. Wie lächerlich einem Kriegsverbrecher Schutzstatus zu gewähren. Erst wollen die uns ungläubigen alle vernichten und ausrotten, jetzt geben wir ihnen Schutz. Da macht sich unser Land zur Beihilfe schuldig. Tut mir leid, ich kenne keinen Grund nur einen von ihnen zu helfen. Sollen die dort bleiben und für ihre Verbrechen hingerichtet werden.

    • Ich kann ja Dein Zorn verstehen. Jedoch liegt es nicht an unserem Land, sondern an der faschistischen Verwaltung BRD. Weder das Volk noch das Land darf hier schuldig gesprochen werden, bitte immer differenzieren.

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