Dienstwagen-Affäre: Berliner CDU wirft Senat „scheinheilige Verkehrspolitik“ vor

Neulich in der Grünen-Garage (Symbolfoto: Von MDOGAN/Shutterstock

Berlin – So sind sie nun mal, die Grünen: Säure predigen und Schampagner saufen: Trotz der Aufforderung der Berliner Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos) an die Berliner Bürger, ihre Autos abzuschaffen, nutzen die Mitglieder des rot-rot-grünen Senats weiterhin ihre Dienstwagen. Die elf Dienstwagen würden „täglich in Anspruch genommen“, sagte ein Senatssprecher dem Nachrichtenmagazin Focus. Die Fahrzeuge seien für jeweils ein Jahr geleast.

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Burkard Dregger, kritisierte das Verhalten des Senats und dessen Verkehrspolitik als „scheinheilig“. „Die Regierung predigt den Bürgern (etwas netter ausgedrückt) Wasser und trinkt selbst Wein. Kein Senator verzichtet bis heute auf seinen Dienstwagen“, so der CDU-Politiker.

Er warf dem Senat vor, für die langen Staus in der Stadt und die damit einhergehende Luftbelastung verantwortlich zu sein. „Wer wie die Koalition den öffentlichen Nahverkehr nicht ausbaut und auch den emissionsarmen Autoverkehr beschränkt, der macht sich verantwortlich für Stau und Klimawandel“, sagte Dregger dem Nachrichtenmagazin Focus. (dts)

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12 Kommentare

  1. >> … das Zeug heisst Champagner, und darf auch nur so heissen, weil es aus der französischen Region kommt …
    .
    Ohne „grosskotzig“ zu sein, falsch.
    Das Zeug darf auch nur so heissen, WENN es aus der französischen Region Champagne kommt.
    .
    Schampagner kommt woher?

  2. Früher fuhren die Grünen mit dem Rad. Aber die Zeiten trotz Klima Wahnsinn haben sich geändert zum noblen Auto.
    Da sieht man schon das paradoxe.
    Wie kann man nur diese B90/G wählen?

    • Hi FX9799 doch mit gedenkt es noch aus den Anfangszeiten der Grünen 1983 als sie in den BT einzogen. Die Anzugsordung lassen wir mal beiseite aber da kamen tatsächlich ein paar Grüne mit so einem alten Drahtesel angestrampelt. Ok vielleicht auch nur Werbe Gag.

    • Die mussten halt erst auf die Überweisung ihrer ersten Diäten warten, bevor sie sich so einen dicken Brummer leisten konnten,-)
      Aber im ernst: Die Grünen von damals waren auch ein ganz anderer Menschenschlag, als die transatlantische NATO-Interventionstruppe von heute, die grüne Politik eher als Geschäftsmodell betreiben, denn aus Überzeugung. Die Grünen von heute haben die Grünen von damals sukzessive aus der Partei gedrängt ( Gut, einige haben sich auch erschossen, sind von einer Kiste Biobananen aus Ecuador erschlagen worden oder mit dem Fahrrad tödlich verunglückt).

    • Die Grünen von heute sind in der Tat nicht zu vergleichen von der Anfangszeit. In den 80zigern war es wirklich nötig für die Umwelt mehr zu tun. Mittlerweile kommen bei den Grünen wieder eine ähnliche Hippie Zeit durch. Weltverbessern, Bunt wurde damals Flower Power genannt und mit einigen Joints wars denen wirklich bunt. Ich habe nur bedenken wenn noch mehr die Wirklichkeit aus den Augen verlieren. Gerade diese Klimahysterie, Genderwahn, E Mobilität usw.

  3. Schon immer hatten Politiker ihre Dienstwagenaffären. Das ist nicht neu. Einigermaßen neu hingegen ist das Digital-Zeitalter. Es es ist nicht einzusehen, dass es überhaupt noch Dienstwagen gibt. Ja mehr noch, wozu ein Bundestag und ein Kanzleramt? Die sollen schön brav zu Hause online arbeiten. Und in der Tat, man kann auch in seinem speckigen Wohnzimmer vor dem Kacheltisch mit Spitzendeckchen und Hummelfigur die Reden schwingen. Wenn ich mir so unseren Franky Boy vorstelle, wenn er wie Tanzverbot in Unterhose vor der Webcam sitzt und seinen unwürdigen Schwulst ausblubbert, dann wird mir ganz anders. Das könnte doch schön werden. 🙂

  4. Wegen der Klimaerwaermung kann man doch nicht mehr mit dem Rad oder zu Fuss unterwegs sein.
    Dafuer braucht man ein Auto mit Klimaanlage.

  5. Ein umweltbewusster Grüner fährt seinen Dienst-Audi A8. Der verbraucht etwa 9 Liter auf 100 km. Kretschmanns Eurocopter verbraucht etwa 50 Liter / 100 km. Bei Merkels Dienst-Airbus sind es etwa 500 Liter / 100 km.

    Diese Leute haben gute Gründe, uns das Autofahren zu verbieten, denn die brauchen allen Sprit für sich selbst.

  6. Ah ich verstehe, da werfen die AUDI- und BMW-Fahrer von der CDU den MERCEDES-Fahrern von rot-rot-grün vor, Bonzenkarren und Spritfresser zu fahren.

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