Darum ist Orbáns Kampagne gegen Juncker und Soros genial

Arcadi Magazin

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Man kann in Budapest kaum zehn Meter laufen – an jeder Ecke stehen die Plakate. Der Deutschlandfunk schreibt dann von  „Hetzplakaten.“ Die ungarische Regierung bildet den Multimilliardär George Soros und EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker darauf ab. Worin genau soll die Hetze bestehen? In der Unterschrift steht „Auch Sie haben das Recht zu erfahren, was Brüssel plant.“ Dieser Satz ist ja wohl völlig klar und deutlich und sollte Konsens sein in einer selbsterklärten Brüsseler Demokratie.

Etwas kleiner wird sinngemäß abgedruckt: „Sie (Brüssel) wollen die verpflichtende Asylquoten einführen. Schwächen wollen sie die Grenzschutzmöglichkeiten der Mitgliedsstaaten. Mit Migrantenvisa möchten sie die Einwanderung vereinfachen.“

Orbán hat mit Juncker und Soros noch ein Hühnchen zu rupfen

Soros wird auf Ungarisch mit „sch“ gesprochen – also Schorosch. Oft nennen die Ungarn ihn auch einfach als György (wie Djördji gesprochen), Schwartz, seinen Geburtsnamen. Soros ist der Finanzier der linksaußen geprägten „Stiftung für Offene Gesellschaft“ (Open Society Foundation). Diese finanziert beispielsweise das ultralinke Journalisten-Projekt „Correctiv“. Diese hatten auch schon Arcadi im Visier. Auch die von der Stasi-Frau gegründete „Amadeu Antonio Stiftung“ führt die „Stiftung für Offene Gesellschaft“ als „Partner“ auf. Soros versucht mit seinen Mitteln das gesellschaftliche Klima in Europa und Ungarn zu ändern – sein Traum ist eine linksliberale Refugees-Welcome-Gesellschaft.

Soros‘ Stiftung gibt Mittel für Projekt wie „Liberties“, das natürlich auch mit der Parole „Welcome Refugees“ arbeitet, dem pauschalen Masseneinwanderungsschlagwort. Das Projekt „Liberties“ behauptet beispielsweise, dass die Inhaftierung von illegalen Einwanderern „keinen Platz in einer demokratischen Gesellschaft“ haben soll. Natürlich ist die Inhaftierung von Eindringlingen eine Möglichkeit, um die Grenze zu schützen. Damit ist der dritte Satz des Plakats der ungarischen Regierung bereits belegt.

Die Kampagne ist eine späte Rache an Juncker. Juncker steht kurz vor dem Ende seiner Amtszeit als Kommissionspräsident. Doch Orbán hat ein gutes Gedächtnis. 2015 hat ihn Juncker mit „Der Diktator kommt“ begrüßt. Danach hat er ihn geohrfeigt. Doch auch sonst ist Juncker keiner Konfrontation mit dem ungarischen Ministerpräsidenten aus dem Weg gegangen. So spricht er sich im September 2018 für „legale Einwanderungswege in die EU“ aus. Ebenfalls sollten die Asylbewerber auf die unabhängigen Staaten wie Ungarn und Polen verteilt werden. Damit werden Satz drei und vier von Orbáns Plakat bestätigt. Es wird klar, Juncker will Europa noch weiter mit Zuwanderung fluten und die Ureinwohner minorisieren.

Orbán hat eine geniale Kampagne losgetreten, die weltweit von den Medien rezipiert wird. Er schafft es mit der Wahrheit zu provozieren, denn diese tut weh – von Berlin bis nach Brüssel.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei Arcadi Magazin.

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37 Kommentare

  1. naja, der Junker wird bald Geschichte sein.
    der Soros wird immer mehr zum Gegner Intelligenter Europäer.

  2. Man sollte dem Ischiasgeplagten mehr Alkohol geben. Vielleicht bricht er sich beim Stolpern dann endlich den Hals.

  3. Da fehlt noch ein Dolarschein dahinter.
    Geld regiert die Welt oder money money money.
    Oberbosse einer korrupten Welt.
    Dann ist das Bild stimmiger.

    • Das ist genau das Problem. Die Steigerung von Korruption und Vetternwirtschaft hat einen Namen. Sie heißt EU. Selbst die ARD musste kürzlich zugeben, dass Gesetze in der EU nur mit Zustimmung bestimmter Konzerne gemacht werden können. Die Politiker sind nur Marionetten, die die „Empfehlungen“ ihrer Geldgeber ausführen.
      Was in der EU tatsächlich abläuft, lässt sich in Worten nicht beschreiben.

    • Yepp, das trifft es doch ganz gut.

      Die Finanzelite macht die Politik und die Politiker führen das lediglich aus.

      Die Politik der Massenmigration steigert die Nachfrageeffekte am Markt damit die Konzerne die entsprechenden Umsatzzuwächse vereinnahmen können.

      Seit 2015 nach der Grenzöffnung lässt sich das gut beobachten.

      Daher sagte Juncker auch schon mehrfach, dass noch weitere Millionen an Migranten nach Europa kommen müssten damit man Europa retten könne.

      Er meint wohl die Umsätze der Finanzelite in Luxemburg und die Migranten für Deutschland.
      Davon konnte Luxemburg gleich zweifach profitieren.

      Luxemburg hat das höchste BIP vom runden Globus und Deutschland die meisten Migranten auf der Scheibe.

  4. Frage: Bei diesem EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker ist diese Ischias- Erkrankung ausgeheilt, oder schwankt er noch?

    • Das schlimme ist doch nur, jeder kleine willi im öffentlichen dienst muss unterschreiben das keinerlei drogen, alkohol etc konsumiert werden dürfen – sonst droht kündigung.
      Dieser Verbrecher kippt sich einen nach dem anderen rein, wuselt frauen in den haaren, hat verschiedene schuhe an – is alki – und repräsentiert die EU.
      Ich frage mich was hätte Helmut Schmidt zu dieser (und anderen) abartigen personen gesagt ?

    • Schmidt Helmut war noch der letzte der ständig kritisiert hat.

      Nun haben sie endlich freien Lauf die Eurokraten.

  5. Orban ist genial. Er hat keine Angst vor diesen Strolchen. Juncker ist der Prototyp des Bösartigen. Früher in den Märchen gab es auch immer einen bösen Teufel…. warum musste die EU zu einer Diktatur verkommen?

    • Nur noch der Sensemann kann ihn noch behandeln…
      Noch ein par Bilder mehr von dem und ich muss schon wieder einen neuen Bildschirm kaufen!

  6. Na ja, irgendwann und irgendwie setzt sich eben die Wahrheit, das was ist, durch und sei es auch nur auf einem Wahlplakat in Ungarn. Diese beiden gezweigten Fratzen gehören alten Narren , die von „Weltbeherrschung“ träumen und ihr Unwesen in der Politik und in den Medien treiben.

  7. Darf man eigentlich in Europa ein Kopfgeld ausrufen und dann auf die Jagd gehen?
    Nur eine Frage, falls Orban das mal in Erwägung zieht ☝️

    • Niemand hat die Absicht eine Mauer, äh, ein Kopfgeld auszurichten… 🙂

      Andererseits wurde ja das Volk von der Politik aufgefordert, sich wieder mehr ehrenamtlich zu betätigen.

  8. Ich kann dieses Rattengesicht von Juncker nicht mehr sehen. Wenn sich dieser nutzlose Fatzke doch endlich ganz zu Tode saufen würde hätten wir diesen Verdruß mit dieser wandelnden Schnapsflasche nicht mehr. Und Soros wünsche ich dass er mal in irgendein Land kommt das er mitunter am schwersten geschädigt hat und ihn einer einfach abkna…

  9. Wenn dieser Besofski Junker nur endlich mal sein letztes Fürzlein brummen würde und den Soros gleich mit nehmen!

    Nachfolger stehen zwar in den Startlöchern, doch das wäre zumindest mal ein Punkt für meine innere Zufriedenheit und auch Schadenfreude!!!

  10. Herr Orban und Herr Salvini: Klasse, denn wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt.
    Danke und weiter so!

  11. Tja, trotz Gender politisch im Stehen oder Sitzend über die „Wahlentscheidung“ denkend pinkeln, der Ort ist regional.

  12. Da fehlt noch ein Dolarschein dahinter.
    Geld regiert die Welt oder money money money.
    Oberbosse einer korrupten Welt.
    Dann ist das Bild stimmiger.

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