Der Krieg gegen die europäischen Patrioten geht weiter

 Brüssel: – Die reaktionäre Imperialisten in Brüssel können es einfach nicht ertragen, wenn sie jemand kritisiert, oder eine andere Vorstellung von der EU hat als sie:

Der EU-Abgeordnete Elmar Brok (CDU) verlangt von der Europäischen Volkspartei (EVP), weiterhin über den Ausschluss der ungarischen Fidesz-Partei zu beraten, auch wenn Ungarns rechts-nationale Regierung ihre umstrittene Plakatkampagne gegen EU-Kommissionschef Juncker in zwei Wochen beenden will. „Ich fordere, dass die EVP trotz Orbans Ankündigung, die Plakataktion gegen Jean-Claude Juncker am 15. März zu beenden, bei der politischen Versammlung am 20. März ernsthaft über die Anträge zahlreicher Mitgliedsverbände berät, die Fidesz aus der EVP auszuschließen. Es gibt keinen Grund, damit aufzuhören.“

Die EVP, so Brok weiter, sei eine demokratische Volkspartei, die sehr wenig mit den europäischen Vorstellungen Orbans zu tun habe. „Wir dürfen nicht zulassen, dass Orban die EVP zu seinem Ebenbild umzubauen versucht.“ Brok forderte Orban auf, „die Plakataktion gegen Juncker und Soros sofort zu beenden, nicht erst in zwei Wochen“.

Er erwarte zudem, dass sich Orban entschuldige für seinen Fehler. „Orban schadet der EVP massiv“, so Brok weiter. Dass er am Wochenende seiner Kritiker in der EVP als „nützliche Idioten“ der Linken dargestellt habe, bedeute einen „Realitätsverlust“.

„Orbans Verhalten ist eine Lachnummer.“ EVP-Vizechef David McAllister (CDU) sagte der „Welt“: „Die Europäische Volkspartei ist eine Europapartei. Herr Orban und die Fidesz-Partei entfernen sich seit längerem von unseren gemeinsamen europäischen Überzeugungen. Die jüngsten Plakataktionen sind ein Tiefpunkt.“ Das sei Anlass zu großer Sorge. „Wir müssen mit den Ungarn Klartext reden“, sagte der Chef des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament weiter. Hintergrund: Ein ungarischer Regierungssprecher hatte am Samstag angekündigt, dass sein Land die umstrittene Plakataktion gegen Juncker am 15. März beenden werde. Auf den Plakaten wird Juncker und dem ungarischstämmigen Milliardär Soros indirekt vorgeworfen, sie würden illegale Migration nach Europa fördern.

Ein etwas positiveres Signal kommt von der CDU: Der Vorschlag von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban zur Einrichtung eines Rats der Innenminister des Schengen-Raums wird in der Großen Koalition völlig gegensätzlich bewertet. „Die Migrationslage wird für Europa auch weiterhin ganz oben auf der Tagesordnung bleiben. Die Umsetzung der Schengen-Standards birgt immer noch erhebliche Schwachstellen, und an einem gemeinsamen europäischen Asylsystem mangelt es weiterhin“, sagte CDU-Innenexperte Armin Schuster der „Welt“.

Die Menschen verlören das Vertrauen in das „europäische Sicherheitsversprechen“. Angesichts dieser strategischen Probleme sei ein Rat der Schengen-Minister „ein angemessener und richtiger Vorschlag“. Der ungarische Ministerpräsident habe „hier auch mal einen Punkt gemacht“, so Schuster.

„Sein Vergleich mit der Reaktion auf die Euro-Krise ist nicht übertrieben.“ Orban hatte seinen Vorschlag in Anlehnung an den Rat der Finanzminister der Euro-Zone gemacht. Dagegen lehnte die SPD Orbans Vorstoß entschieden ab.

„Der Vorschlag ist nichts anderes, als europäische Lösungen vornherein unmöglich zu machen und europäische Institutionen zu schwächen“, sagte der innenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, der „Welt“. Man brauche nicht neue Hinterzimmerrunden, sondern den politischen Willen, in Fragen der europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik zu tragfähigen Kompromissen zu kommen. „Das scheint offensichtlich mit Orban nicht möglich zu sein.“

Lischka forderte die Kollegen auf, den Ungarn zu ignorieren. „Herr Orban modernisiert seit Jahren mit Milliardenbeträgen der EU sein Land und führt gleichzeitig einen Kreuzzug gegen europäische Partner, Institutionen und Werte. Deshalb: Lasst ihn endlich links liegen, statt ihn zu hofieren.“ Lischka forderte mehr oder minder deutlich den Ausschluss von Orbans Partei Fidesz aus der Europäischen Volkspartei (EVP): „Verwehrt ihm die große Bühne, kürzt europäische Finanzmittel und Fördertöpfe und lasst ihn in der EVP links liegen.“

So sind sie nun mal die Asozialsten. Wer aus der Reihe tanzt, wird einen Kopf kürzer gemacht. (Quelle: dts)

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38 Kommentare

  1. Brok ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Dazu der debile Slang und die Perücke. Den kann doch niemand ernst nehmen.

  2. Wenn die da oben in Brüssel so schäumen und hetzen, dann hat Viktor Orban alles, aber auch wirklich alles RICHTIG gemacht!!!! Ungarn den Ungarn, denn das Land gehört dem Volk, NICHT DER EU, nicht JUCKER oder den anderen sog. ,Kommissaren,, deren Posten hinter
    verschlossenen Türen ausgekungelt wurden!!! Standhaft bleiben VIKTOR ORBAN, viel Glück!!!

  3. Massenmigration als Waffe, das ist genau das, was Soros macht, und alle Devoten machen mit. Kritiker dieser menschenverachtenden Politik werden an den Pranger gestellt.

  4. Wenn man bedenkt, wie bzw. zu was die EU geschaffen und zu was sie verkommen ist, muss man Orban Recht geben, ob man will oder nicht, dass aber die Ratten, die sich am immer weiter ausufernden EU Staat ihre Felle davon schwimmen sehen, hier so melden, zeigt wie groß die Angst vor den EU Wahlen sind. Jetzt stelle sich einer vor, alle kritischen und sog. Rechtspopulisten gewinnen im Mai mindestens die 1/3 Mehrheit, da ist das fette Fressen vorbei, dann kann die eine oder andere Abstimmung doch glatt blockiert werden, da ist weder kollektives Durchnicken noch Durchregieren möglich. Um nichts anderes geht es nämlich – aber die Reaktionen des üblichen Kartells sind wieder typisch

    • Da sowieso betrogen wird, ist wohl die Angst vor den Wahlen nicht so groß.
      Der Wähler entscheidet nicht, sondern der Zähler.

  5. Das verstehen die also unter Demokratie. Da gilt es aufzupassen, daß die nicht die vollkommene Macht erhalten.
    Leute wählt richtig im Mai. Davon hängt unsere Zukunft ab.

    • Hat schon SPD-Maddin-Schulz (2017) angekündigt: Ein Vereinigtes Europa bis 2025. Alles in einen Topf – Brüssel verteilt dann schon. Einer für alle, gute Nacht!

  6. Vor Rußland haben die leider immer noch die größte Angst. Und sie schauen einen verständnislos an, wenn man schlichten möchte. Die Besatzerzeit ist noch deutlich in den Knochen. Wir Deutschen hingegen können ja gar nicht genug von unseren Besatzern und Geschichtsfälschern haben..
    Ansonsten ist das eine sehr gute Nachricht.

  7. Herr Brok, ihre Vorstellung einer EU ist für den Allerwertesten! Während Herr Orban eine EU, bzw. ein Europa der souveränen Nationalstaaten, die nur wirtschaftlich zusammenarbeiten, im Sinne hat, jedoch diese Staaten innerpolitisch eigene Wege gehen und mit Grenzen ihr Volk schützen, wollen sie die Grenzen komplett aufheben und aus den Nationalstaaten der EU ein einziges Staatsgebilde mit einer Regierung erreichen und somit die Souveränität dieser Staaten und deren Völker berauben und der EU die Mittel in die Hand geben diese Staaten zu bevormunden!

    Nein Herr Brok, nicht Orban schiesst quer von dem Grundgedanken was die EU hätte werden sollen! Leute wie Sie sind es die vom Weg abgekommen sind und den Globalisten in die Hände spielen! Wechseln Sie besser in das Lager der von Soros geschmierten Global-Anhänger und Umvolker, dass wäre dann wenigstens ehrlich! Aber vielleicht sind Sie ja schon einer der geschmiert wurde und als U-Boot die echten Konservativen torpedieren soll!

  8. Es stimmt ja – Viktor Orbán könnte doch gar nicht mehr weiter von den „gemeinsamen europäischen Überzeugungen“ der EVP entfernt sein:

    „In Ungarn wird es keine Stadtviertel geben, in denen das Gesetz nicht gilt, es wird keine Unruhen, keine Einwandereraufstände, keine angezündeten Flüchtlingslager geben und es werden keine Banden auf unsere Ehefrauen und Töchter Jagd machen. In Ungarn werden wir schon die Versuche im Keim ersticken und konsequent Vergeltung üben. Wir werden unser Recht nicht aufgeben, selber zu entscheiden, mit wem wir zusammenleben möchten und mit wem nicht.“ – Viktor Mihály Orbán am 28. Februar 2016

    • Originalzitat Merkel:
      „Für die Bundesregierung kann ich sagen, daß wir Recht und Gesetz einhalten wollen werden und da, wo immer es notwendig ist, auch tun.“
      (kein Witz!)

      Wir alle wissen wo es notwendig ist: im Kampf gegen Deutschland. Und wir wissen auch, wo dies nicht notwendig erscheint..

    • Was notwendig ist, liegt nun mal im Auge der Kanzlerin.

      Manchmal muss man auch nur so tun, als würden Recht und Ordnung durchgesetzt – Hauptsache, Menschen haben den Eindruck, dass das geschieht:

      „Es muss mehr Ordnung in alle Formen von Migration kommen, damit Menschen den Eindruck haben, Recht und Ordnung werden durchgesetzt.“ – Angela Merkel im Bundestag am 04.07.2018

      Irgendwann hat eben jeder die Sprache, die er verdient. Deshalb dechiffriert auch nichts effektiver die Intelligenz und die Mentalität eines Menschen, als seine Sprache.

      Merkels Sprache ist nicht nur unnatürlich formal und empathielos, voller Substantivierungen und Passivkonstruktionen, sondern auch voller Codes, die offenbar nur die verstehen, die sie verstehen sollen. Merkels eigenartige Sätze sollten einen daher nicht belustigen, sondern eher Gänsehaut verursachen:

      „Ich persönlich messe der Sprache auch eine sehr, sehr große Bedeutung zu… Weil ich glaube, dass es auch Ausdruck von Denken ist.“ – Angela Merkel am 20.07.2018

    • Wieder einer von IM Erikas merkwürdig infantil klingenden und undeutsch formulierten Sätzen. Mir will einfach nicht in den Kopf, daß ein Mensch, der so spricht und formuliert, je ein großes Kirchenlicht gewesen ist. Was war dann der Grund für ihre Delegierung zum Studium in der UdSSR? Jeder, der in der DDR großgeworden ist, weiß noch, wie „auserlesen“ man sein mußte, um einer solch hehren Auszeichnung würdig zu sein.

    • Ich denke, sie war sehr angepasst, und die Kontakte ihres Vaters zur SED waren ja sehr eng.

      Das sollte reichen, um als hoffningsvoller Nachwuchs zu gelten

    • Es kann nur der Vater gewesen sein, dessen besondere Beziehungen zu Stasi und SED in ganz Templin und besonders in den dortigen diakonischen Anstalten, wo er als Anstaltspfarrer fungierte, allgemein bekannt waren. Ich kenne jemanden, der zu dieser Zeit dort Diakon gelernt hat; er erzählte, daß man sich in der Einrichtung gegenseitig warnte, dem ollen Kasner irgendetwas zu erzählen, was nicht jeder wissen muß.

    • Die Dame ist nach meiner Auffassung medikamentensüchtig. Da kommen solche verbalen Aussetzer schon vor.

    • Es liegt im Bereich des Denkbaren, daß irgendwer solche Akten hat und damit Druck auf sie ausübt – aber das ist nur eine Spekulation meinerseits.

    • Es existiert aus frühen Jahren ein Foto, auf dem sie gemeinsam mit Theresa May, der heutigen Lettischen Ministerpräsidentin und Jörgyi Schwartz alias George Soros zu sehen ist. Ob jener schlimmste aller Verbrecher damals schon diesen Plan hatte?

  9. Europäische Vorstellung?
    Ach ja das ist doch das was die Sozialisten im dritten Reich wollten, ein 1000 Jähriges Europäisches Reich zum Wohle der Konzern- und Finanzmafia…………kurz ein sozialistisch Faschistisches Staatenkonstrukt in dem das Individuum nur dazu dient die Bonzen zu füttern.

    Wann werden die sozialistischen Politiker endlich endsorgt. Sie sind Biomüll!

  10. Diese EU-Popanze diese in ihren heimatländern ABGEHALFTERTEN wollen ihre verdammt einfältige , gierige, egoistische Ideologie allen aufzwingen. Sie wollen die europäischen Völker zu einem Spielplatz für ihre perversen Kollektivfantasien benutzen. Überall auf dem Planeten scheitern die Kollektivwirtschaften, Sozialismus und Kommunismus ,auch wenn notdürftig mit „Demokratie “ verkleidet ist out.

  11. >> … Herr Orban und die Fidesz-Partei entfernen sich seit längerem von unseren gemeinsamen europäischen Überzeugungen.
    .
    Ich bezweifle, daß diese gemeinsamen Überzeugungen der Parlamentarier in Brüssel auch die gemeinsame europäische Überzeugung der 500 Millionen Bürger in der EU sind.

    • Die gemeinsamen Überzeugungen der Italiener, Dänen, Schweden, Niederländer, Polen, Österreicher, Tschechen – kurz, unserer Nachbarn, die alle weitere Einwanderung strikt ablehnen – oder was meint er mit „unseren gemeinsamen europäischen Überzeugungen“?

  12. Elmar Brechreiz Haut wieder einen raus, Kölle alaaf und ein Tusch „demokratische Volkspartei“

  13. Meine Güte, den Eurokraten da in Brüssel muss ja ordentlich die Muffe gehen vor den EU-Wahlen. Viele in Europa sind froh, dass es einen aufrichtigen Demokraten wie Orban gibt!

  14. Wenn ich schon Elmar Brok lese, reicht mir meistens die Überschrift. Diesen Beitrag habe ich mal ganz gelesen, und er hat meine Meinung über diesen Herrn und seine Gleichgesinnten leider wieder einmal bestätigt.
    So manche Politiker wünscht man wirklich dahin, wo es keine Rückkehr mehr gibt.

  15. In Fragen der europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik zu tragfähigen Kompromissen zu kommen,ist so lange unmöglich, als die tatsächlichen Kosten einschließlich der zu erwartenden Folgeschäden zusammen mit den immer deutlicher werdenden Illusionen hinsichtlich einer Integration nicht zur Kenntnis genommen werden, und statt dessen weiter von Wohlstand und Innovation durch Migration geträumt wird.

    Diese extreme Fehlspekulation wird zusammen mit den deutschen Wenden für einen
    gewaltigen Schaden sorgen. Er wurd umso größer, je länger der bisherige Kurs beibehalten
    wird.
    Es ist gut. dass Orban da voll dagegen hält. Zum Glück sit er ein anderer Typ als Horst Seehofer.

  16. Getroffene Hunde bellen. Juncker, Timmermans und Soros habem miteinender zu tun, und dazu kommen zahlreiche Abgeordnete des Europäischen Parlaments, die mit Soros auf die eine oder andere Weise verbandelt sind.

  17. Die EU schreibt uns bald alles vor was wir tun und lassen sollen. Wollen wir das? Brauchen wir das? Ich brauche niemand der mit sagt wann und wie ich pinkeln geh’n soll. Ich wäre auch für einen Dexit, weil die ganzen EU Auflagen werden unerträglich mittlerweile.

  18. „europäische Institutionen“ müssen solange geschwächt werden, bis sie endlich weg sind!!

    • Der Krieg kommt auf jeden Fall. Ob wir wollen oder nicht. Wenn die Sozial-Systeme zusammenbrechen sind die Neubürger nicht mehr zu halten!! Die nehmen sich was sie wollen und brauchen!

  19. EVP……………….die Lüge steckt schon im Namen!
    Ein europäisches Volk gibt es nicht (oder habe ich was verschlafen?).
    ABER der Name sagt aus, wo es hingehen soll! Orban macht noch eines was nicht sein darf………Politik für sein VOLK und nicht für das europäische Volk!
    Das muss mit allen Mitteln verhindert werden!

  20. Wir brauchen keine tragfähigen Kompromisse sondern tragfähige Lösungen und die sind scheinbar mit den den Linken und das sind leider zu viele in der EU nicht zu finden. Genau so sollte der Satz lauten mmn.

  21. Da sieht man, man darf nichts gegen die EU sagen sonst rollen Köpfe. Das ist alles so verlogen.

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