Werte & CDU: Hans-Georg Maaßen attackiert die eigene Partei

Max Erdinger

Völlig sinnlos: Frau erklärt "Maaßen" - Foto: Screenshot

Der geschasste Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen ist CDU-Mitglied und seit etwa zwei Wochen auch offiziell Parteidissident. Zusammen mit dem Dresdner Politikprofessor Werner J. Patzelt ist er der parteiinternen „Werteunion“ beigetreten. Maaßen äußerte sich in einem Gastbeitrag für den Focus kritisch zur CDU, wie der „Focus“ berichtet.

Viele Werte“ der CDU seien „auf der Strecke geblieben„, sagte Maaßen. Und daß er der Partei „wegen bestimmter Werte“ beigetreten sei, die weder konservativ noch rechts, sondern die Werte der CDU gewesen seien . In den vergangenen Jahren seien aber viele dieser Werte auf der Strecke geblieben. Das ist insofern eine interessante Einlassung, als daß es nach Maaßens Ansicht offenbar Werte gegeben haben muß, auf die exclusiv die CDU ein Copyright hatte.

Zunächst einmal erklärt er, warum er der CDU nicht beigetreten ist: „Ich bin der Partei damals nicht beigetreten, damit Millionen Asylsuchende nach Deutschland kommen und es eine Asylpolitik ohne Obergrenze gibt. Ich bin ihr auch nicht beigetreten, damit es energiepolitische Ausstiege ohne gesicherte Einstiege gibt. Auch nicht, damit die Wehrpflicht abgeschafft und die Funktionsfähigkeit der Bundeswehr eingeschränkt wird. Auch nicht der Mindestlohn oder die Genderpolitik waren meine Motivation, in die Partei einzutreten.“ Maaßen kritisierte dann grundsätzlich an seiner Partei, daß sie ihre ominösen Werte allzu oft für den Machterhalt verraten habe. Maaßen: „Es gibt rote Linien, die man nicht überschreiten darf, wenn man nicht seine eigene Identität aufgeben will.“ Es sei ein Unding für eine Partei, politische Überzeugungen aufzugeben, um als nächstes das exakte Gegenteil zu vertreten, „nur weil diese Positionen den Machterhalt ermöglichen“.

Nicht, daß Maaßen damit falsch läge, aber als Exclusiv-Kritik an der CDU darf man das nicht bezeichnen. Dieselbe Kritik kann jedes Mitglied der Altparteien an seiner jeweils eigenen Partei üben. Was Maaßen hier gesagt hat, ist im Grunde eine Kritik an den systemimmanenten Fehlanreizen, die unsere Parteiendemokratie prinzipiell für jede Partei bereithält, auch für die AfD. Vor etwa vier Jahren hatte ich zur AfD bereits geschrieben, daß die Frage sein wird, wer schneller ist: Die AfD mit der Durchsetzung ihrer Ziele entlang ihrer Werte, oder das System mit der Korrumpierung der AfD. Erst kürzlich beklagte eines der Gründungsmitglieder der AfD, Martin E. Renner, den parteiinternen Zwist und den parteischädigenden Einfluß von Karrieristen, die nicht für die AfD arbeiten, sondern in der AfD für sich selbst. Daß es so kommen würde, war lange vorherzusehen, da die AfD ja schließlich in diesem System nach dessen Regeln funktioniert. Gerade weil die Alternative für Deutschland die Alternative für das Land bleiben muß, wenn sie ihren „alternativen Status“ behalten will – und das muß sie unbedingt – kann sie es sich am wenigstens erlauben, sich ebenfalls von den Dekadenzphänomenen korrumpieren zu lassen, die inhaltlich bereits jeder der Altparteien den Garaus machten und letztlich zu ihrem dramatischen Ansehensverlust beim Souverän geführt haben. Lediglich zu einer weiteren Partei am „rechten Rand“ des Altbekannten zu werden, reicht für den sinnhaften Fortbestand der AfD bei weitem nicht.

Maaßens Kritik an der CDU läßt sich also ohne weiteres auf jede der Altparteien erweitern, und – Martin E. Renner ist Zeuge – in Anfängen auch schon auf die AfD.

Was wäre zu tun?

Zunächst wäre gut gewesen, wenn Maaßen wirklich die Werte benannt hätte, die er meint. Asylsuchende, Energiepolitik, Kernkraftausstieg, Wehrpflicht, Mindestlohn und Genderpolitik sind keine Werte oder Unwerte, sondern Sachverhalte, die dem Verlust von Werten auf dem Fuße folgen. Es hat keinen Sinn, von Werten zu reden und dann detaillierte Sachverhalte zu benennen, die lediglich Resultat des Werteverlusts sind. Nein, da hätten schon Werte benannt werden müssen. Aufrichtigkeit, Selbstlosigkeit, Prinzipientreue, Konsequenz, Wahrheitsliebe usw.usf. – das alles wären bspw. Werte – und zwar immaterielle Werte.

Maaßen hätte also zutreffender nicht den Verlust von Werten in der CDU beklagt, sondern den Verlust immaterieller Werte. Mit dem Verlust der immateriellen Werte in der CDU einher geht in zeitlicher Korrelation die Bedeutungszunahme materieller Werte, wie Machterhalt, Regierungsfähigkeit, Diäten, Posten, Einfluß – kurz: die Pfründe. Und damit wiederum einher geht in zeitlicher Korrelation der zunehmende Einfluß von Frauen in der Partei, der politischen Kommentierung in den Medien und der Politik generell, am krassesten sichtbar anhand des 18-jährigen Parteivorsitzes durch Angela Merkel und ihrer gut 13-jährigen Kanzlerschaft als CDU-Vorsitzende. Das gilt in ähnlicher Form übrigens für jede der Altparteien, besonders für die Grünen. Und es ist auch kein Wunder.

Ein Wunder bleibt es nur für diejenigen, die partout ihre „geschlechterdemokratischen Scheuklappen“ nicht abnehmen – , das Undenkbare nicht denken wollen, und stattdessen lieber in der unhinterfragten Gewißheit verharren, daß es keine geschlechtstypischen Unterschiede gebe, die zur Vorsicht hinsichtlich der Machtübergabe an Frauen generell gemahnen. So schön verfassungswidrig der Gedanke auch ist, daß die Parlamente möglichst hälftig mit Männern und Frauen besetzt sein sollten, so verkennt er doch neben dem Grundgesetz, dem Wesen einer parlamentarischen Demokratie und etlichen anderen Dingen, daß die Biologie der Geschlechter womöglich nicht auf Gleichheit ausgerichtet sein könnte, sondern auf den ergänzenden Unterschied. Weshalb es katastrophal wäre, diesen Unterschied auszublenden.

Noch einmal: Der Verlust der Werte, den Maaßen beklagt, ist ein Verlust immaterieller Werte. Und hier kommt die Etymologie ins Spiel, die Wissenschaft von Herkunft und Geschichte der Wörter samt ihrer Bedeutungen. Es lassen sich also zwei parallel laufende Betrachtungen starten. Die eine beschäftigt sich mit der Herkunft des Begriffspaares „materiell/immateriell“, die andere mit der Sinnhaftigkeit der menschlichen Zweigeschlechtlichkeit.

Fortpflanzung und Überleben

Daß die Fortpflanzung der eigentliche Sinn der menschlichen Zweigeschlechtlichkeit ist, wird schwerlich jemand bestreiten können. Wer allerdings den Sinn von Fortpflanzung negieren will, resp. die Fortpflanzung aus dem Zentrum der Betrachtung herausnehmen will, etwa, weil ihm ein Volkstod gefällt, der wird auch den Sinn der Zweigeschlechtlichkeit angreifen – und einfach postulieren, es gebe eine Vielzahl von Geschlechtern, von denen wiederum jedes einzelne keinen anderen Zweck hat, als daß nicht der Mensch als Einheit von Mann und Frau, sondern die jeweils einzelne Person ein „bißchen Spaß und Prickel“ hat im Leben – und zwar in seinen Auswirkungen ausdrücklich beschränkt auf die Zeit seines eigenen Lebens. In dem Fall wäre der Akt lediglich noch die Simulation von Fortpflanzung und realiter ein gemeinsames „bißchen Spaß und Prickel haben“, so lange man gemeinsam am Leben ist.

Das darf man getrost als eine, bei aller kulturmarxistischen Perfidie, reichlich dämliche Interpretation von Triebhaftigkeit verstehen. Nicht umsonst ist nämlich alles, was lebenserhaltend wirkt, nicht als Möglichkeit zur rationalen Entscheidung konzipiert, sondern als unausweichlicher Trieb. Essen, Trinken, Schlafen usw. sind dem menschlichen Wollen völlig entzogen. Man muß essen, trinken und schlafen, um zu überleben. Mit der Fortpflanzung ist es ähnlich. Sie besiegt die menschliche Sterblichkeit, welchselbige wiederum die ärgste Kränkung des menschlichen Verstandes ist. Wer nicht aussterben will, der muß sich fortpflanzen. Diese Einsicht ist eine gänzlich immaterielle, dafür aber eine geistige in ihrer ganzen Transzendenz. Als Transzendenz bezeichnet man in einem philosophischen Sinn das Überschreiten der Grenzen von Erfahrung und Bewußtsein, das Überschreiten des Diesseits. Das Überschreiten des eigenen Diesseits wiederum ist in der Fortpflanzung angelegt.

Der weibliche Teil ist dabei derjenige, der vor der Entwicklung von Geist und einem Bewußtsein für die Transzendenz hinter dem eigenen Sein die materiellen Voraussetzungen für eben diese Entwicklung garantiert, körperlich bestens sichtbar an den Brüsten, den Nahrungsspendern der Mutter. Kein Neugeborenes könnte an seinem Vater herumnuckeln, ohne darüber zu verhungern. Nahrung wiederum ist Materie, Etymologie ist eine hochinteressante Wissenschaft, alle westeuropäischen Sprachen haben Latein als ihre sprachliche Mutter – und sowohl die Materie, als auch der Materialismus haben als gemeinsamen Wortstamm die Mutter, lateinisch: mater. Und den haben sie nicht wegen nichts gemeinsam, sondern wegen des menschlichen Wunsches, sich sprachlich zu verständigen. Das heißt, daß sowohl die Materie als auch der Materialismus in ihrer Begrifflichkeit deswegen an der Mutter hängen, weil es für diesen Zusammenhang ein kollektives Verständnis gegeben hat. Auch die ägyptische Hemsut ist – gänzlich unlateinisch –  die „Mutter der Nahrung“.

Die Mutter, die Sprache, Herr Maaßen und der Werteverlust der Union

Es wird niemand, auch Herr Maaßen nicht, jemals der Ursache für den Verlust immaterieller Werte auf die Spur kommen, solange er nicht dazu bereit ist, dogmatisch verteidigte „Gewißheiten“ der Gegenwart hinsichtlich der Beschaffenheit des Menschen als Person, – wahlweise Mann, Frau, divers – , erstens radikal in Zweifel zu ziehen, und zweitens den Menschen nicht primär als Person, sondern als die Einheit zweier Geschlechter zu begreifen. Der Materialismus der Mutter ist biologische Notwendigkeit der Frau in ihrer ursprünglichen Funktion für das Ganze. Salopp ausgedrückt: Von immateriellen Werten kommt keine Milchdrüse in Gang. Niemals darf man das Frauen zum Vorwurf machen. Das wäre eine himmelschreiend dumme Ungerechtigkeit der einen Hälfte des Menschen gegenüber. Aber: Wer dem Verlust immaterieller Werte nachtrauert, muß auch zur Kenntnis nehmen, daß die inzwischen perverse Überhöhung der materiellen Werte zu diesem Verlust parallel läuft. Und dann müsste er sich überlegen, ob Frauen tatsächlich Politik machen, oder ob Frauen nicht eigentlich überall immer nur Frauenpolitik machen – und zwar so verstanden, daß sie sowohl Politik von Frauen als auch für Frauen machen. Etwa, weil es biologisch so angelegt ist und die Ausnahmen lediglich die Regel bestätigen. So frei im Kopf müsste man sein, um auch nur den Hauch einer Chance zu haben,  der Ursache für den Verlust immaterieller Werte in der CDU (und anderen Parteien, Medien etc.) überhaupt auf die Spur zu kommen.

Sinnbild für Werteverlust: Ursula von der Leyen (CDU)

Niemand personifiziert den Verlust immaterieller Werte in der CDU heute besser als Ursula von der Leyen. Die Bundesverteidigungsministerin ist regelrecht zu einem Sinnbild für den Verlust von Werten geworden. Erst braucht sie mehr externe Beratung als irgendein anderes Regierungsmitglied. Dann erfolgt die Vergabe der Beraterverträge nach materialistischen Gesichtspunkten und nicht anhand immaterieller Werte wie z.B. Regeln. Es entsteht die Berateraffäre. Um sich aus derselben möglichst folgenlos herauszuwinden, werden erneut Berater engagiert, die ihr sagen, wie sie sich vor dem Untersuchungsausschuß am besten so verhält, daß sie den geringsten Schaden aus ihrem eigenen Unvermögen hat. Auf die Frage, was sie eigentlich für das Amt der Bundesverteidigungsministerin qualifiziere, antwortete von der Leyen bei ihrem Amtsantritt, das sei ihre Erfahrung im Umgang mit großen Verwaltungen. Zu keiner Zeit seither scheint sich von der Leyen überlegt zu haben, daß sie eine dienende Funktion innehat, weshalb sie für die Bundeswehr, folglich für die Landesverteidigung und die Bündnisfähigkeit „gut“ sein müsste. Genau anders herum ist es gelaufen. Ihr Amt diente niemandem außer ihr selbst.

Ursula v.d. Leyen überlegte sich nie, was die Bundeswehr braucht, um sein zu können, was sie sein soll, eine funktionierende Armee nämlich, sondern sie überlegte sich, wie sich die Bundeswehr zu ändern habe, damit sie ihr gefällt. Das ist ein besonders gut sichtbarer Fall von Werteverlust. Gerade eine gute Armee braucht als alles unterfütterndes Fundament die Pflege immaterieller Werte wie Loyalität, Hingabebereitschaft, Kameradschaft, Zusammenhalt und Patriotismus. Keinesfalls braucht sie eine siebenfache Mutter als Verteidigungsministerin, die das alles argwöhnisch beäugt und versucht, „den Krieger“ in ein bestenfalls gleichberechtigtes Mitglied der „Familie Bundeswehr“ umzuwandeln, auf daß die Armee ein familienfreundlicher Großbetrieb werde. Frau Ursula von der Leyen ist das perfekte Sinnbild für den Verlust immaterieller Werte in der CDU. Fehlendes Wertebewußtsein war der Urgrund ihrer Ernennung zur Verteidigungsministerin im Kabinett der Frau Merkel. Die Absenz einer Antenne für die Wichtigkeit immaterieller Werte war dann mitursächlich für den Niedergang der Bundeswehr unter ihrer „Führung“.

Daß sie Beratung ohne Ende brauchte, war auch kein Grund für sie, sich ihre fehlende Eignung einzugestehen und einfach zurückzutreten. Es war Frau von der Leyen schlicht egal, ob es für die Bundeswehr besser wäre, ein Kompetenter würde sie „führen“. Daß es Bessere geben muß, kann ihr nicht verborgen geblieben sein. Und um das Ganze mit einem „Sahnehäubchen“ zu garnieren, läßt sie sich am Ende auf Steuerzahlers Kosten auch noch Beratung zuteil werden, um die Konsequenzen ihres eigenen Unvermögens lediglich im geringstmöglichen Umfang tragen zu müssen. Sie dokumentiert damit eine im Wortsinne durch und durch materialistische Sicht auf sich und ihr Wirken.

Im Grunde hat sie wahrscheinlich nur einen sinnlosen Kampf verloren. Es gibt Indizien dafür, daß sich das „System Bundeswehr“ mit seiner Basis aus immateriellen Werten gegen Frau von der Leyen systematisch gewehrt haben könnte, indem es Frau von der Leyen torpedierte wo es nur ging. Frau von der Leyen wurde ein ums andere Mal gegen die Wand laufen gelassen. Der Generalität muß sie offenbar quasi als „Schnupfen des Militärischen“ gelten. Aber sie ist die Verteidigungsministerin. Das ist gut für sie – und nur für sie. Das allerdings um den Preis, daß ihr persönlicher Feldzug gegen die immateriellen Werte des todbringenden Kriegerhandwerks, die sie in ihrer Sinnhaftigkeit nie wirklich erfassen konnte oder wollte, da einfach „zu männlich“ (lat. pater – der Vater, Patria – das Vaterland, Patriotismus – die Vaterlandsliebe), nun auch in einem materialistischen Sinne richtig teuer werden wird. Reparaturen kosten mehr Geld als die pflichtbewußte Instandhaltung des Vorhandenen. Die Beschädigung der immateriellen Werte der Bundeswehr durch Frau von der Leyen ist naturgemäß nicht in (materialistischen) Zahlen zu quantifizieren.

Konservative Werte

Der Konservative – und Herr Maaßen bezeichnet sich als einen solchen – will das bewahren, was immer gilt. Was immer gilt, hängt nicht an der menschlichen Lebensspanne, ist also dadurch bereits von einer gewissen Transzendenz. Die Mater, die Materie, der Materialismus sind ihrer Natur nach gänzlich diesseitig („Das letzte Hemd hat keine Taschen“). An Werten, die über das Diesseitige hinausweisen, hat die Mutter in ihrer Funktion kein Interesse. Sie steht am Anfang des Lebens, nicht an seinem Ende. Frauen interessieren sich im allgemeinen ganz natürlich nicht sonderlich dafür, wie die Dinge funktionieren, sondern dafür, wie sie für sie selbst funktionieren.

Wenn aber die Aufgabe eines „Wertes“ immer wieder erneut ihren kurzfristigen Interessen dient („Werte-Erosion unter Merkel in der CDU“ – in der Summe aller Einzelverrate an den „Werten“ immerhin stolze 18 Jahre Parteivorsitz und 13 Jahre Kanzlerschaft für Merkel und sonst für nichts und niemanden), dann wäre es schlicht wahnsinnig, den Zusammenhang von Frau, Politik und Werteverlust nicht anzudenken. Und gerade, weil das sehr sinnvoll wäre, wird dieser Denkansatz auch mit aller Macht bekämpft, sowie jeder, der es wagt, die geschlechterpolitischen Dogmen der Gegenwart anzugreifen. Man kann sich in Deutschland heute nicht mehr Feinde auf einen Schlag schaffen, als durch die Behauptung, es existierten zwischen Männern und Frauen weit größere Unterschiede, als daß die gegenwärtig konzedierten ausreichen würden, um der Realität sachgerecht zu begegnen. Das wagt außer mir und einer Handvoll anderer Freidenker kaum jemand. Hans-Georg Maaßen zählt nicht dazu.

Es mag ja sein, daß es Werte gibt, die er für die CDU retten will. Der Wille ist des Menschen Himmelreich. Interessant ist, ob er welche retten kann. Folgende CDU-Namen, – stellvertretend für einen durchaus geschlechterbezogenen, vor Selbstgerechtigkeit nur so triefenden „Mindset“ in der gesamten CDU -, und als Fingerzeig zur Beurteilung der Erfolgschancen: Angela Merkel, Annegret Kramp-Karrenbauer, Julia Klöckner, Jens Spahn, Philipp Amthor. Starker Verdacht deshalb: Auch ein Herr Maaßen wird in der CDU keine Werte mehr retten. Das ist vergebliche Liebesmüh´. Produktiver wäre es vermutlich, Herr Maaßen würde konsequent weiterdenken, die CDU ganz verlassen – und seine berufliche Erfahrung als Spitzenbeamter dort einbringen, wo das bislang noch Sinnhaftigkeit verspricht – bei der AfD nämlich.

 

 

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41 Kommentare

  1. Was für Werte meint der Herr Maaßen genau????
    also die materiellen Werte sind lebensnotwendig, also: ausreichend Nahrung, Obdach, Sicherheit, Gesundheitsfürsorge,ausreichend Platz, saubere Luft, Wasser und Landschaft.
    Zu den immateriellen Werte gehört m.e. :Bildung, Würde, Anerkennung, Solidarität, ein starker, mutiger , gerechter, fairer LEVIATHAN, Demokratische Staatsführung, Eigentum, Wohlstand,Rechtsstaat, Zugang zu den Kulturgütern, Anerkennung und Förderung der primären und sekundären Tugenden, Sicherung des Alters, Anerkennung der menschlichen Natur, Anerkennung von echter Kunst, und Wissenschaft , Ruhe und Geordnetheit im sozialen und öffentlichen Raum.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Was vermißt der Herr Maaßen , habe ich einen WERT vergessen????

  2. Betreibe ich Verbrechen gegen Urheberrechte oder gestatten Sie mir die Verbreitung Ihres Alias-Namen der AKK?
    Ich dachte bislang, das sei die Abkürzung für „AFRIKA KANN KOMMEN“.

  3. Diese „Werteunion“ bosbacht doch auch nur ‚rum!

    Wenn es zum Schwur kommt, stehet sie in Treue fest zur CDU.

    So geschehen zuletzt beim AfD-Antrag gegen den UN-Migrationspakt, den die Mitglieder der „Werteunion“ ablehnten.

    Obwohl sie angeblich mit Unterschriftensammlungen und Petition dagegen argumentiert hatten.

    So lange sie nicht „den Steinbach“ machen, und der CDU den Rücken kehren, sind sie nur ein Feigenblatt, das unentschlossene Konservative bei der CDU halten soll.

  4. Foto: Wenn ich die stets schniefenden Miosga. lt, Wiki … arbeitete sie parallel zum Studium auch als Reiseleiterin in Sankt Petersburg und Moskau und berichtete für den Hörfunk aus Russland. Ja und nun die ultimative Karriere, Nachrichten gg. Russland verbreiten… wie Merkel… in Russland (damals Sowjetunion) studiert und nun gg. Russland Sanktionen verhängen etc..

    Frage an Merkel,Kleber etc., mit eher esoterischem Kontext: wo kommst du her, wo gehst du hin

  5. Maaßen verdankte sein ehemaliges Amt auch „nur“ seiner Parteizugehörigkeit! Warum hat er nicht schon eher damit begonnen, seine Kritik zu äußern? Das war mir schon vor 50 Jahren klar als ich mal 14 Tage in der JU Mitglied war, daß sich da viele nur aufhalten der „lieben“ Karriere willen. Auch JFS, den viele jetzt in den „Himmel“ loben, war im Grunde ein Schaumschläger,der zwar große Worte drosch, aber wie Seehofer nur „kleine Brötchen“ backte.
    Ich erinnere an die Skandale in der BW die mit dem Namen Strauß verbunden waren – Starfighter, HS30 (Panzer, der langsamer fuhr als ein Soldat laufen konnte).

  6. Es kann schon sein das eine kurze Zeit nach WK II die Gründer der CDU/CSU, allesamt stramme Nationalsozialisten, durch den Schrecken des verlorenen Krieges etwas vom Sozialismus abtrünnige Werte hatten. Mit dem Mauerfall und verstärkt durch merkel sind diese „Werte“, Bonner Republik, abhanden gekommen. Die Sozen, in ihrem Größenwahn, zogen alsbald ins Reichstagsgebäude zu Berlin um das sozialfaschistische Großreich Europäische Union zu schaffen……………..zum Wohle der sozialfaschistischen Bonzen und zum unwohle derer die diese Schmarotzer durchfüttern MÜSSEN.

    • Mir kommt es vor, wie wenn die Nomenklatura der UdSSR in die EU gewechselt ist und nun dort ihre EUdSSR verwirklichen will.

  7. Die AFD weiß schon was die anderen Partei falsch gemacht haben und werden diese Fehler nicht wiederholen.

    Dazu gehört auch der Machterhalt koste es was es wolle mit Aufgeben der eigenen Identität und die Karriereinteressen einzelner Politiker bzw. auch der Bestechlichkeit.

    Das wird nämlich die CDU/CSU wenn sie endlich von der politischen Bühne weggefegt werden lange genug aufarbeiten vor Augen Aller und auch der AFD.

    • „Die AFD weiß schon…………………….“

      Ehrlich gesagt, weiß ich das Ihr Glaube nicht stimmt.

    • Es gibt in der AfD, bereits ab der Ebene der Kreisverbände Mitglieder, welche aus Enttäuschung aus der CDU ausgetreten sind, es jedoch nicht geschafft haben die schlechten Gewohnheiten von der alten Partei abzulegen.
      Dies sind oft diejenigen, die eben nur eine CDU 2.0 wollen und dadurch entstehen Spannungen zwischen den ehemaligen CDU’lern und den anderen Mitgliedern, die dieses Gegeneinander arbeiten eben nicht wollen.

    • Ja, und es gibt Mitglieder, die aus der CDU wegen Erfolglosigkeit ausgetreten sind, und sich bei der AfD mehr versprechen.
      Wenn sich das nicht erfüllt, wird pressenah der Austritt vorgenommen mit der Maßgabe, daß die Partei viel zu rechts ist.
      Die müssen erst mal ausgemistet werden.

    • Meinen Sie die ehemaligen SED’ler wollen die AfD unterwandern oder haben die einfach nur aus ihren Fehlern gelernt?

    • Die haben allesamt gar nichts gelernt weil sie nichts lernen wollten.
      Schauen sie doch was wir für einen Abschaum als Volksvertreter haben. Der Ursprung aller Parteien ist der Sozilismus. KPD & NSDAP daraus wurde CDU/CSU/FDP/SED/die Linke/die Grünen………..die AfD wurde aus der FDP heraus gegründet in ihr sammeln sich alle möglichen sozialistischen Richtungen…………die SPD hatte schon immer eine Sonderstellung.

      Was ich sagen will die sozialistisch Indoktrinierten sind eben in den Parteien. Der Deutsche ist sozialist er wurde so erzogen, er kann mit Freiheit nichts anfangen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

      Sozialismus ist die Ideologie des Neides und des Hasses auf den Menschen, dementsprechend auch die Auswüchse, die Schrecklichen. sozialisten praktizieren die 7 Totsünden und deswegen ist er immer zum Untergang verurteilt.

  8. Der Artikel täuscht vor, dass Maaßen patriotisch ist, doch dem ist nicht so. Maaßen hat die Politik seit 2015 mit getragen und deshalb hat man ihn öffentlich und medial „abgeschossen“ und somit als „Stauffenberg“ aufgebaut. Doch weit gefehlt, er ist ebenso Erfüllungsgehilfe wie „die Misere“ usw. Warum wohl hört und sieht man von Lothar nix mehr? Wir werden in einem Umfang verarscht, der seinesgleichen sucht. SCHOPENHAUER hat über die Deutschen im Falle seines Ableben, ein Statement hinterlassen, dem es nichts hinzu zu fügen gibt. Armes Deutschland, wir werden von Schwachsinnigen Marionetten „regiert“ aber jedem Einzelnen, geht es nur um sich. Mehr als schade um dieses wundervolle Land.

  9. Diese Werteunion ist doch Etikettenschwindel. Die Altparteien sind unrettbar, nur vollständige Distanzierung zu denen kann was bewirken alles andere ist gleich zu setzen mit einem „weiter so“. Ist ja nicht so als hätten die sich nur einen kleinen Fauxpass geleistet.

  10. Ich bin eine Frau und mir sicher, dass der Autor bezüglich seiner Ausführungen über „die Frau“ recht hat. Allerdings beobachte ich den Werteverlust bei der CDU schon länger. Und er ist zeitgleich bei allen Konservativen der westlichen Welt in Erscheinung getreten. Und dieser Werteverlust begann Ende der Fünfzigerjahre. Vladimir Palko hat es Land für Land in seinem lesenswerten Buch „Die Löwen kommen“ dokumentiert. Wie Kohl an die Macht kam, hat er eine moralische Wende versprochen, ein Versprechen, das er nie eingelöst hat. Dass alles seit Merkels Aufkreuzen schlimmer geworden ist, und dass das auch stark mit ihrer weiblichen Psyche zu tun hat, ist ohne Zweifel richtig. Die voranschreitende Feminisierung unserer Gesellschaft lässt uns immer schneller auf den Abgrund zudriften. Aber es sind die konservativen Politiker der 50er und 60er gewesen, die die Weichen falsch gestellt haben. Und das waren Männer. Vielleicht ist es ein Hoffnungszeichen, dass in vielen Ländern der Welt Rechte mit konservativen Werten wieder politisch Einfluss gewinnen. Aber ich fürchte, dass, wenn es noch einmal eine internationale Wende zu konservativen Werten hin geben sollte, Deutschland eines der Schlusslichter sein wird. Dass das ganze Elend westlicher Politik aber stattdessen zum tatsächlichen Untergang des Abendlandes führen wird, ist wahrscheinlicher.

  11. Einer der besten Artikel,die ich seit langem gelesen habe (werde ihn auch noch einmal lesen),das war „das Wort zum Sonntag“…Vielen Dank Herr Erdinger!

  12. Maasen kann in der CDU gar nichts bewirken. Auch hat er keine Hausmacht mehr. Er hätte seinerzeit putschen müssen!

  13. Ich war vehement gegen den Umzug des Bundestages und der meisten Bundesministerien nach Berlin. Die kommen in ein neues Milieu. Und es wird nicht solch ein Milieu wie in Bonn sein. Denn dort wurde „richtig gearbeitet“.

  14. Ich kann mich noch an die Zeit erinnern als Merkel immer von den Christlichen Werten dröhnte, die es zu erhalten gilt. Was ist davon übrig geblieben werte Pastorentochter?
    NICHTS.

  15. Und was will er mit der Werte-Union erreichen? Die wollten sich mal abnabeln, aber da ist das Hemd halt näher als der Rock.
    Wenn er tatsächlich was verändern will, tritt er aus der CDU aus, weil die nicht mehr seine Werte verkörpert.
    Das ganz groß in allen Gazetten zu verkünden, macht die Sache nicht besser.
    Am besten man hört von ihm gar nichts mehr.

    • Genau. Der war jetzt ja laufend in den Medien. Das scheint ihm zu gefallen.
      Er war ein guter VS-Mann, aber nun ist mal gut.

  16. Da hat er recht der maaßen, aber warum tritt er dann nicht aus dieser links-CDU aus? Jeder weiß das die CDU mit Merkel praktisch alle konservativen Werte über Bord geworfen hat – außer vielleicht die 30 % Gehirnakrobaten die immer noch CDU wählen ..

    • Was der Sarrazin der SPD ist,der Palmer bei den Grünen,ist Maassen der Stachel im Fleisch der CDU,der den Finger in die Wunde legt….nicht zu vergessen unsere wunderschöne,blitzgescheite Sahra Wagenknecht,die bei den „Linken“ nun wirklich falsch aufgehoben ist…

  17. Der Autor dieses Artikels tut sich, wie immer, damit hervor, Frauen herabzusetzen, ihnen die Fähigkeiten zu Führungspositionen generell abzusprechen, damit die seit Jahrhunderten bestehende, oftmals fatale Dominanz der Männer nicht nur zu verteidigen, sondern auf deren Fortbestehen zu beharren. Die Geschichte der Menschheit, ihre Minderentwicklung, besonders in diesem Land, spricht eine deutliche Sprache. Weiterhin spricht eine deutliche Sprache der männlichen Unfähigkeit, dass man nach der Wende eine Merkel und andere ehemalige DDR-Politiker im Westen Ministerposten, Parteivorsitz und am Ende quasi eine lebenslange Kanzlerschaft ermöglicht hat. In der Majorität ein Werk von Männern. Heute beklagen gerade Männer, dass es mit allem bergab ging und geht, z. b. dank Merkel und anderen Frauen. Wieso Merkel? Weil diese potthässliche Plauze von den Kerlen unterschätzt wurde und möglicherweise immer noch wird. Wo hier die Unfähigkeit und Blödheit liegt, muss man nicht mehr explizit ausführen. Desweiteren können Männer mit wirklich intelligenten Frauen nach wie vor nicht, sie machen ihnen angst und die männlichen Egos können dies nicht verkraften. Davon gibt es viele, nur die beteiligen sich an diesen unrühmlichen, pubertären Spielchen nicht, die haben für sich einen Weg gefunden, sind erfolgreich, spielen, wenn mit Männern, mit den wenigen, die von der Persönlichkeit mithalten können. Dieses Frauen-Bashing ist kindisch, unwürdig, erbärmlich, nicht unbedingt typisch Deutsch, aber wird hier gern genommen. Lernresistent, ohne Frage. Das heisst nicht, dass Quotenfrauen das Gelbe vom Ei sind, aber anders als mit Zwang, kommt man nirgendwo an, zumindest hierzulande. Ich als Frau habe diese eklatante Dummheit als würdelos, abstoßend empfunden, denn gerade die Unterschiede im Denken und Fühlen sind im Grunde nichts anderes als zwei Hälften eines Ganzen. Nur wollen viele dies nicht zu einem sinnvollen Ganzen zusammenfügen.

    • Sehr geehrte Frau Wollmilchsau,

      Sie beliebten zu meinen – Zitat: „Der Autor dieses Artikels tut sich, wie immer, damit hervor, Frauen herabzusetzen, ihnen die Fähigkeiten zu Führungspositionen generell abzusprechen, damit die seit Jahrhunderten bestehende, oftmals fatale Dominanz der Männer nicht nur zu verteidigen, sondern auf deren Fortbestehen zu beharren.“ – Zitatende. Warum schreiben Sie denn solche Sachen? Sollen Sie schwindeln? Sie stellen das Ganze ja völlig auf den Kopf in Ihrem emotional so kompetenten Überschwang! Nie habe ich Frauen generell die Fähigkeit zu Führungspositionen abgesprochen. Vielmehr habe ich davor gewarnt, ihnen diese Fähigkeit automatisch zu unterstellen, weil sie Frau sind. Genau das habe ich vertreten. Gleichberechtigung ja, Gleichstellung nein. Auch, wenn Frauen durchaus ein bißchen mehr gleichverpflichtet werden könnten. Die Wehrpflicht wurde letztlich deswegen abgeschafft, weil Frauen nicht gleichverpflichtet werden sollten. Aber geschenkt.

      Und wie kommen Sie eigentlich auf die „seit Jahrhunderten bestehende, oftmals fatale Dominanz der Männer„? Haben die Jahrhunderte auch noch aus etwas anderem bestanden, außer ihrer gelegentlich fatalen Dominanz? Könnte es sein, daß ich Sie gerade zur Kenntnis nehme, weil Sie sich vieler Dinge bedienen, die Männer der letzten Jahrhunderte erfunden haben, und die Sie gerade erst zu benutzen gelernt haben? Und weshalb soll ich annehmen, daß dann, wenn die Rollen vertauscht gewesen wären, heute nicht von einer „oftmals fatalen Dominanz der Frauen“ zu reden wäre? Schwierige Fragen, wie? Da setze ich doch glatt noch eine drauf. Wie kommt´s eigentlich, daß sich eine Frau bei mir darüber beschwert, wie ich über Frauen schreibe? Wäre sie denn nicht besser beraten, bei ihren Geschlechtsgenossinnen von der feministischen Front nachzuschauen, wie deren Tonfall dem Manne gegenüber ist und ggfs. die eigenen Geschlechtsgenossinnen zu rüffeln, als den Mann, der auf sie reagiert?

      Liebe Frau Wollmilchsau, wenn Sie bei Ihrem unfehlbaren Sinn für „Geschlechtergerechtigkeit“ nur einmal so am Wohlergehen von Männern interessiert gewesen wären, wie Sie augenblicklich daran interessiert sind, mir die Legitimität meiner Äußerungen zu bestreiten, würde ich solche Sachen nicht schreiben. Frauen in der Politik heißt: Politik von Frauen für Frauen. Nennen Sie mir – bei allen Soziologinnen in der vielbemühten Soziologie – eine einzige ernsthafte Initiative dieser ubiquitären Berufsfrauen zur Verringerung der in einem einzigen Jahrhundert auf das Sechsfache angewachsenen Differenz bei der durchschnittlichen Lebenserwartung von Männern und Frauen zu Lasten der Männer. Bei aller Liebe zur Soziologie: Es interessiert sie nicht!Kein Thema in keinem Medium. Wären in dem Punkt die Geschlechter vertauscht, dann wäre dieser Skandal ein DAUERTHEMA! Und klar waren es mächtige Männer, die Merkel nach oben befördert haben. Schließlich war sie „Frau und aus dem Osten“. Wessen Idee ist es denn gewesen, solche Dinge zum Kriterium zu erheben? Die Idee der mächtigen Herren etwa? Was glauben Sie eigentlich, wen Sie hier als einen skizzieren wollen, der sich, wie immer, damit hervortut, Frauen herabzusetzen? Einen Deppen? Daß „Frau und aus dem Osten“ zwei Kriterien gewesen sind, die ausgereicht haben, diese Person nach oben zu befördern, ist doch EBENFALLS dem feministischen Gekeife zu verdanken! Schließlich lief das 1990 schon seit über 20 Jahren.

      Wenn ich mit Ihnen eine Einheit bilden sollte, dann müssten Sie den Mund halten, damit´s hinhaut.

  18. Der Autor dieses Artikels tut sich, wie immer, damit hervor, Frauen herabzusetzen, ihnen die Fähigkeiten zu Führungspositionen generell abzusprechen, damit die seit Jahrhunderten bestehende, oftmals fatale Dominanz der Männer nicht nur zu verteidigen, sondern auf deren Fortbestehen zu beharren. Die Geschichte der Menschheit, ihre Minderentwicklung, besonders in diesem Land, spricht eine deutliche Sprache. Weiterhin spricht eine deutliche Sprache der männlichen Unfähigkeit, dass man nach der Wende eine Merkel und andere ehemalige DDR-Politiker im Westen Ministerposten, Parteivorsitz und am Ende quasi eine lebenslange Kanzlerschaft ermöglicht hat. In der Majorität ein Werk von Männern. Heute beklagen gerade Männer, dass es mit allem bergab ging und geht, z. b. dank Merkel und anderen Frauen. Wieso Merkel? Weil diese potthässliche Plauze von den Kerlen unterschätzt wurde und möglicherweise immer noch wird. Wo hier die Unfähigkeit und Blödheit liegt, muss man nicht mehr explizit ausführen. Desweiteren können Männer mit wirklich intelligenten Frauen nach wie vor nicht, sie machen ihnen angst und die männlichen Egos können dies nicht verkraften. Davon gibt es viele, nur die beteiligen sich an diesen unrühmlichen, pubertären Spielchen nicht, die haben für sich einen Weg gefunden, sind erfolgreich, spielen, wenn mit Männern, mit den wenigen, die von der Persönlichkeit mithalten können. Dieses Frauen-Bashing ist kindisch, unwürdig, erbärmlich, nicht unbedingt typisch Deutsch, aber wird hier gern genommen. Lernresistent, ohne Frage. Das heisst nicht, dass Quotenfrauen das Gelbe vom Ei sind, aber anders als mit Zwang, kommt man nirgendwo an, zumindest hierzulande. Ich als Frau habe diese eklatante Dummheit als würdelos, abstoßend empfunden, denn gerade die Unterschiede im Denken und Fühlen sind im Grunde nichts anderes als zwei Hälften eines Ganzen. Nur wollen viele dies nicht zu einem sinnvollen Ganzen zusammenfügen.

    • Man kann auch im Kleinen fast regelmäßig beobachten, was so passiert, wenn Frauen „Macht“ haben. Ob bei Verkehrskontrollen, Grenzkontrollen, in Ämtern usw., in aller Regel wird es nicht halb so „kritisch“, wenn man auf Männer trifft.

    • Katharina die Große: Diese Frau war verheiratet mit einem Mann, der nicht Mann war. Und dann hat sie regiert wie ein Mann, den sie sich vorstellte. Solche Frauen sind die Ausnahme von der Regel. Keine Regel ohne Ausnahme. Es war ja auch gut, daß sie regierte und nicht ihr angetrauter Mann. Sonst hätte Russland heute kein Recht an der Krim. Wenn Putin die Deutschen anspricht, ist diese Frau sein Liebling, das er den Deutschen unter die Nase hält. Warum? Aber wenn er an Frau Merkel denkt, wird er eine große Skepsis verspüren, jede Frau anzuhimmeln.

    • Mein Vater war Gründungsmitglied der CDU-Ortsgruppe. Mir sagte er, um die Kommunisten zu verhindern. Der erste Schock war die Schaffung der Bundeswehr. Das schuf schon eine gewisse Distanz zur CDU. Er blieb Mitglied, um seine Kumpels in der CDU mit seiner Stimme zu unterstützen. Mir verbot er, der CDU beizutreten. Er sagte: „Soviel Dummheit auf einem Haufen, hat er nie erlebt.“ Alles was er über die CDU sagte, ist eingetreten. Ich schüttle über jene den Kopf, die noch Mitglied dort sind und meinen, was rückgängig machen zu können. Bedauerlich.

    • Paßt jetzt zwar nicht, aber Nietzsche hat gesagt: Wenn Du zum Weibe gehst, vergiß die Peitsche nicht.
      Bei den heutigen „Politikerinnen“ wäre das manches Mal schon angebracht.

  19. Eine gute tiefenpsychologische Betrachtung unserer Zeit. Ja, die CDU hat ihre eigenen Werte so vollständig verraten, dass ihr zwar noch bewusst wird etwas verloren zu haben, sie spürt die innere Leere, sie ist aber kaum noch in der Lage die einstigen Werte zu benennen.

  20. Dr. Gauland ist nach 40 jähriger Mitgliedschaft in der CDU zur AfD übergetreten.
    Er sollte es ihm gleichtun.
    Denn nicht allein Merkel hat ’nen Knall, da stecken noch viele Schleimer gleicher Couleur drin. Die Kammerzofe nicht zu vergessen. Die platzt vor Ehrgeiz.

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