Schon wieder: Antichristen wüten in Hochheimer Wahrzeichen-Kirche

Symbolfoto: Von Joaquin Ossorio Castillo/Shutterstock

Hochheim – Drei Jahre nach der verheerenden Brandstiftung in dem barocken Wahrzeichen St. Peter und Paul in Hochheim, bei der ein Schaden von 500 000 Euro entstand, haben Kirchenschänder erneut zugeschlagen. Laut Polizeibericht „beschädigten unbekannte Täter am Mittwoch in Hochheim mehrere Inventargegenstände einer Kirche. In der Hintergasse ist das Gebäude tagsüber für jedermann geöffnet und zugänglich. Dies nutzten die Täter unverfroren aus und beschädigten mehrere Gesangsbücher, rissen Seiten aus dem Evangelium und zerschlugen die Osterkerze“ Nach Informationen des Wiesbadener Kuriers soll auch ein Schriftenstand verwüstet und Weihwasser ausgeschüttet worden sein. Doch der eigentliche Hammer ist, dass die Gemeinde nach dem ersten Angriff auf das historische Kleinod – sie ist Hessens einzige spätbarocke Freskokirche – keine Überwachungs- und Alarmanlagen installiert hat, und man erst jetzt laut WK über diverse Sicherheitsmaßnahmen nachdenkt.

„Die Kirche zuzulassen, wäre die Ultima Ratio“, sagte Pfarrer Sascha Jung dem Wiesbadener Kurier.  „Gemeinsam werde man in der Gemeinde jetzt nach einem Konzept zur Sicherung der Kirche suchen müssen. In der nächsten Sitzung des Verwaltungsrats am 11. März werde dies sicher Thema sein.“

Angesichts dieses Armutszeugnisses bleibt der Polizei nichts anderes übrig, als nach Zeugen zu suchen, die im besagten Zeitraum von 10 bis 16 Uhr irgendwelche verdächtigen Leute bemerkt haben. Die sollen sich bei der Polizei in Flörsheim unter der Rufnummer 06145 – 5476 melden, die mit den Ermittlungen begonnen hat.

Obwohl der Sachschaden nur mehrere Hundert Euro ausmacht, sei man in Hochheim schockiert, weiß Pfarrer Jung der Zeitung zu berichten. Die Erinnerungen an die Brandstiftung steckten noch in den Knochen. Die Gottesdienstbesucher wären „stark betroffen“ gewesen.

Jung hofft, dass man den oder die Täter findet, so wie man den Brandstifter ein Jahr nach der tat ermitteln konnte. Hier macht der Pfarrer ein Fass aus, dass die ganze Ohnmacht zeigt und gleichzeitig deutlich macht, die Angriffe auf Kirchen als Kavaliersdelikte gerne vertuscht werden. Laut Hochheimer Zeitung war der Täter, der einen Versicherungsschaden von 500 000 Euro verursachte, erst dreizehn Jahre alt und damit „strafunmündig“. Zitat der Hochheimer Zeitung: „Wie die Staatsanwaltschaft Wiesbaden mitteilte, wurde der mutmaßliche Brandstifter ermittelt. Es handelt sich um einen zur Tatzeit 13-Jährigen, der allein gehandelt haben soll. Identität und Wohnort bleiben bewusst anonym, da das Rechtssystem Minderjährige unter besonderen Schutz stellt.“

Vor dem Hintergrund der unsäglichen Aussagen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue, wonach er die Christen vor „Überheblichkeit“ warnt und mehr Toleranz von der meist verfolgten Religionsgemeinschaft der Welt einfordert (jouwatch berichtete), bekommt der gezielte Angriff auf christliche Symbole nochmals einen bitteren Beigeschmack, noch mehr, da ähnliche Straftaten in einer Moschee mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft werden. (KL)

 

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22 Kommentare

  1. Da sich das Christentum unter der Ägide seiner höchsten Kirchenfürsten sowieso gerade aufgibt und ich aus diesem Grunde der Kirche den Rücken gekehrt habe, kann ich mich nicht mehr sonderlich aufregen. Erst wenn die Institution Kirche sich von ihren Päderasten und anderem scheinheiligem Gesindel gereinigt hat und sich insbesondere wieder für Christen einsetzt kann eine Erneuerung stattfinden. Aber daran glaube ich eher nicht !

  2. Es ist doch heutzutage so einfach ein Gebäude zu sichern.

    So könnte man eine Videokamera mit hoher Auflösung so anbringen, dass sie nicht erreicht werden kann. Anschließend das Video der Verbrecher veröffentlichen.

    Es müssen nicht unbedingt Musels gewesen sein. Ich schätze eher, dass es irre Deutsche waren. ANTIFA z.B.

  3. Die Ostkirche auch. Die orthodoxen Kirchen sind die einzigen relevanten christlichen Gemeinschaften in D, die diesen schrecklichen Unfug der Islamverklärung, des Multikulti – und Klimawahns und der Relativierung christlicher Glaubensinhalte nicht mitmachen. Ferner weisen sie als einzige unermüdlich auf die grauenhaften Christenverfolgungen in islamischen Ländern hin.

  4. „Es handelt sich um einen zur Tatzeit 13-Jährigen, der allein gehandelt haben soll.“

    Ah, den kenne ich, so einen mit Vollbart und lauter tiefer Stimme, der immer im Rudel mit gleichaltrigen 13-Jährigen auftaucht.

  5. Eiskalter Schauer überflog mich, als ich an die beschädigten Gesangsbücher und das zerrissene (ohnehin stark gekürzte) Evangelium dachte. Weihwasser verschüttet, hat wohl nicht geschmeckt, und ’ne Kerze demoliert. Unsere Jugendstreiche waren um einiges heftiger.
    Sieht wie ein bekräftigter Kirchenaustritt aus.

  6. Und Heiden. Erst hat das Christentum die Heidnischen gemeuchelt, und nun lassen die Vertreter des Christentums den Exodus des Christentums zu. Wow. Wie schizophren

  7. Das angebliche „Rechtssystem“ welches „Minderjährige unter besonderen Schutz stellt“ ist, angesichts der bei vielen, vor allem bei vielen frühreifen, nicht autochthonen Jugendlichen, völlig fehl am Platz. Ein zur Hauptsache „eingewanderter“ Kulturkreis erlaubt Heiraten bereits im noch Kindesalter, was sollen denn da überhaupt noch „Schutzgesetze für Minderjährige“? Unsere „politische Korrektheit“, die seit Jahren immer zerstörerischer wütet, wird unsere westl. geordnete Zivilisation zu Grunde richten. Wir dürfen und müssen endlich beginnen, uns dagegen zu verteidigen und nicht mehr alles kommentarlos und ohne Gegenwehr über uns ergehen lassen. Unsere Gegner wissen das und nützen jede unserer Schwächen aus um diese gegen uns anzuwenden. Nur so wird unsere indigene Gesellschaft überleben und nicht in die Steinzeit zurückbefördert werden!

  8. Tja, dann überlegen wir mal ganz stark, mhhhhhhhhh, da fallen mir eigentlich nur zwei ein,
    die Schlägermafi oder die ach so tolerante Religion des Friedens. Wobei ich ganz stark zur
    zweiten Gruppe tendiere. Wetten werden gerne angenommen.

  9. Nachdem sich gerade die katholische Kirche so vehement für die Zuwanderung von Christenfeinden positioniert hat und kriminelle Migranten vor Ausweisungen und Abschiebungen schützt, darf von dort nun nicht zu laut geweint werden.
    Mein Mitleid haben die nicht.

    • Meines auch nicht aber immerhin geht es um ein Stück deutsche Kunstgeschichte. Das schmerzt schon sehr.

    • Es wird nicht lange dauern, dann werden diese christlichen Gotteshäuser sowieso immer mehr Erfahrungen mit Plünderungen machen dürfen. Bin sehr gespannt, wann Kirchen bewacht werden müssen und wer dann dafür bezahlen muss – obwohl – das mit dem Bezahlen ist mir eigentlich schon klar

    • da haben die Linksgrünen mit denen was gemeinsam. Sie wollen mit aller Gewalt unsere jahrtausende alte Kultur auslöschen.

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