In der AfD tobt die Streitaxt: Höcke, Elsässer und Kubitschek vs. Dieter Stein

Neulich in der AfD (Foto: Von Nanisimova/Shutterstock)

Der Richtungskampf in der AfD ist noch nicht ausgefochten. Und anstatt wie die Linken mit den Flügeln zu schlagen, um so schneller vorwärts zu kommen, reißen sich die Protagonisten diese gegenseitig aus. Begonnen hat den Streit mal wieder der linksliberale Dieter Stein von der „Jungen Freiheit“, der es wohl immer noch nicht verkraften kann, dass Lucke und Petry die Partei verlassen haben.

Aber nun gibt es gewaltigen Gegenwind. Wir dokumentieren gleich drei Böen davon:

Jürgen Elsässer (der die Vorgeschichte erklärt)

In der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ bläst Chefredakteur Dieter Stein zum Halali auf den Thüringer Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke. In dramatischen Worten forderte er die Parteiführung zum schnellen Handeln auf:

„Kräften der Vernunft bleibt nicht viel Zeit – Die AfD gerät derzeit immer stärker in eine Zangenbewegung: auf der einen Seite eine feindselige Öffentlichkeit, die flankiert vom Verfassungsschutz mit unfairen Methoden die Partei aus dem diskutablen Feld herausdrängen und mundtot machen möchte, auf der anderen Seite radikalisierte Ränder, die gravierende Folgen einer Ächtung mutwillig in Kauf zu nehmen bereit sind – weil die Betreffenden nichts zu verlieren haben. Beide Seiten spielen sich in einer wechselseitig verstärkenden Rückkopplung in die Hände. Den Kräften der Vernunft bleibt nicht mehr viel Zeit.“

Steins Vorwurf an Höcke bildet die Titelschlagzeile der JF: „Spaltet er die AfD?“ Dabei muss Stein selbst in seinem Text einräumen: „Kürzlich warnte Höcke in einem Aufsatz treuherzig vor einer ‚Spaltung der Partei‘ und forderte ‚Zusammenhalt‘.“ Diesem Satz folgt jedoch die Schmähung auf dem Fuß: „Es ähnelt dem berühmten Ruf ‚Haltet den Dieb!‘, wenn derjenige, der die stärksten Fliehkräfte in der Partei verursacht, Kopf der Einigung sein will.“ Ein Beweis dafür, dass Höcke „die stärksten Fliehkräfte in der Partei verursacht“, bleibt der JF-Chefredakteur schuldig. Tatsächlich hat Höcke seit Herbst letzten Jahres seine Sprache stark gemäßigt und sich der Parteimitte angepasst. Dem radikaleren Kurs seines früheren Mitstreiters André Poggenburg, der kürzlich die AfD verlassen und eine eigene Partei gegründet hatte, hat Höcke eine klare Absage erteilt. Die „stärksten Fliehkräfte“ kann man derzeit unter anderem in Bremen beobachten, wo der Prominente TV-Journalist Hinrich Lürssen die AfD verlassen hat und nun Spitzenkanddat von „Bürger in Wut“ bei der Landtagswahl im Mai sein wird. Der durchaus bürgerliche Fernsehmann zog die Reißleine aber nicht wegen vermeintlicher Radikalinskis in der AfD, sondern weil die Bremer Parteiführung angeblich allein in der Hansestadt über 30 Ausschlussverfahren angestrengt hat und Lürssen es sich nicht verbieten lassen wollte, auch mit den Ausschlussbedrohten weiter Kontakt zu halten.

Die Attacke der JF auf Höcke ist umso unverständlicher, als mit dem Gerichtsurteil dieser Woche, das dem Verfassungsschutz die Stigmatisierung der AfD als „Prüffall“ verboten hat, Druck von der Partei genommen wurde – nun wäre eigentlich wieder ein wenig mehr Gelassenheit möglich. Aber offensichtlich hat Stein etwas Anderes auf die Palme gebracht: Am vergangenen Wochenende war der geplante Durchmarsch der sogenannten Gemäßigten in der AfD beim Landesparteitag der AfD Baden-Württemberg gescheitert. Zwar konnten sie bei der Vorstandswahl die meisten Plätze besetzen – aber ausgerechnet in die Doppelspitze wurde neben Bernd Gögel, einem Vertreter weiterer Ausschlüsse, mit dem Bundestagsabgeordneten Dirk Spaniel ein Vertreter einer Integration aller Parteiströmungen gewählt. Spaniel gehört nicht dem Flügel an und ist ein Mann leiser Worte, aber hat sich dezidiert dafür ausgesprochen, die Einheit der Partei zu wahren und auch den Flügel einzubinden. Offensichtlich geht schon diese Vermittlungsposition Stein über die Hutschnur.

Die „Junge Freiheit“ hat bereits in den vergangenen Jahren immer wieder versucht, einen Anpassungskurs in der AfD durchzusetzen – sie stützte sowohl die Ambitionen von Bernd Lucke wie von Frauke Petry. Nun trommelt sie zum dritten Mal, um unter Ausnutzung der Ängste vor dem Verfassungsschutz  eine Säuberung der Partei von vermeintlich Radikalen wie Höcke voranzubringen. Demgegenüber hat sich COMPACT immer für die Einheit der Opposition eingesetzt – sowohl innerhalb der Partei als auch zwischen Partei und Bürgerbewegungen. Wie ich auf meiner Rede im schwäbischen Burladingen am 9. Februar ausführte: „Die einzigartige Chance AfD darf nicht verspielt werden. Ihr braucht die ganze Spannbreite, von der wunderbaren Alice Weidel bis zum wunderbaren Kämpfer Björn Höcke.“ Hier kann man meine ganze Rede ansehen.

Björn Höcke:

Die Erfolgsserie der AfD scheint nicht abzureißen und der jüngste Versuch, unsere Anhänger und Wähler durch die Drohung mit dem Verfassungsschutz einzuschüchtern, erwies sich als Rohrkrepierer. Die Umfrageergebnisse zu den nun bevorstehenden Landtagswahlen im Osten versprechen sensationelle Zugewinne für die drei ältesten Landtagsfraktionen der Partei. Die zunehmende Aggression unserer politischen Gegner zeigt, daß wir auf dem richtigen Weg sind… Vor diesem Hintergrund verwundert es, daß es ausgerechnet in dieser Situation in den eigenen Reihen Echokammern für die Verleumdungen und Anschuldigungen von außen gibt. Es bieten sich tatsächlich einige Funktionäre bei den Medien als Kronzeugen an, um die Deutungen unserer Gegner scheinbar zu bestätigen. Sie werden damit zu »Feindzeugen«. Andere lassen sich bei öffentlichen Auftritten zu einem Kammerjäger-Jargon hinreißen, wenn sie über Parteimitglieder sprechen. Auch aus dem Umfeld der Partei wird versucht, Zwietracht in unsere Reihen zu tragen und schwelende Konflikte zu schüren.

Ist es angesichts der jüngsten Erfolge nur die Egomanie, die einzelnen den Blick fürs Ganze aus den Augen verlieren läßt – oder ist es schon Kalkül?
Ich konzentriere mich lieber auf das nächste Etappenziel, nämlich in einem Bundesland mit der AfD stärkste Kraft zu werden, anstatt von »Säuberungen« zu schwadronieren. Denn die AfD wurde so erfolgreich, weil sie so breit aufgestellt ist. Die AfD wird als Alternative wahrgenommen, eben weil sie anders ist als die Altparteien. Und genau deshalb gibt es keinen Grund, daß wir uns ausgerechnet den Parteien anpassen müssen, die zur Zeit dramatisch an Zustimmung verlieren.

In diesem Sinne: Kurs halten, Wahlen gewinnen – und nicht vom Beschuß durch die (vermeintlich) eigenen Leute irritieren lassen.

Götz Kubitschek

Zunächst eine Anekdote, die Schilderung einer Beobachtung, die ich machte, als ich mit Höcke einen Tag wanderte und abends in einem Gasthof einkehrte.

Wir waren im Südharz unterwegs bei bestem Wanderwetter, und es kamen uns eine Menge Leute entgegen, Familien mit Kindern, Wandergruppen, ältere Ehepaare – der gute Durchschnitt, der sich nicht in Museen mit moderner Kunst herumtreibt oder mit Sonnenbrille über dem Haaransatz auf der Sonnenterrasse eines In-Cafés abhängt und ein bißchen am Laptop arbeitet.

Um es kurz zu machen: Wir waren dort, wo der Norden Thüringens in den Südwesten Sachsen-Anhalts übergeht, und jeder erkannte Höcke. Wirklich jeder. Jeder erkannte ihn, jeder vierte hatte ihn auf einer der über 300 Thüringer Bürgerdialoge schon einmal persönlich erlebt, jeder dritte wollte ein Autogramm, jeder zweite ein Selfie.

Einen Satz habe ich mir gemerkt, ein Familienvater sagte zu Höcke, während er und seine Frau ihn einrahmten und der Sohn das Bild knipste: „Ich hoffe mal, Herr Höcke, Sie holen noch was für uns raus! Sonst geht alles den Bach runter.“

So etwas nennt man Popularität, und Höcke ist ein Populist in dem Sinn, wie es Alexander Gauland in seinem Artikel über den Populismus in der jüngsten Sezession beschrieben hat.

Populismus kann einem unheimlich sein, wenn man nicht anders kann als daran zu denken, daß Leute, die auf einen Politiker setzen, weil sie große Sorgen haben, „verführbar“ sind. Sind sie, keine Frage, aber diese Verführung ist nur dann eine, wenn jemand die Macht, die er in die Hand bekommt, mißbraucht.

Macht kann man aber schlicht auch dafür einsetzen, etwas für diejenigen „rauszuholen“, die sich nicht so flott übers Lebensparkett bewegen können wie die grüne Community in Berlin, München, Freiburg, Hamburg und Tübingen oder die flexiblen, smarten, immer leicht zynischen Cuckservatives in Tübingen, Hamburg, Freiburg, München und Berlin.

Das ist, simpel ausgedrückt, das Programm „America first“ von Trump: denjenigen Alltags-, Berufs-, Lebens- und Bildungssicherheit zurückzugeben, die nichts anderes können (und vor allem wollen), als dort zu leben und zu arbeiten und vor allem zu Hause zu sein, wo sie sind.

Diese Leute sind im Schnitt weder so geschmeidig und gebildet, noch so vorzeigbar und fassadig wie die Gewinner unserer Gesellschaftsentwicklung, aber sie sind sehr zahlreich und „der Liebe wert“, wie Georg Trakl das ausdrücken würde. In Frankreich trägt ein Teil von ihnen gelbe Westen, in Rußland stecken sie den Veteranen Blumen an den Kragen und zwischen die Orden, in Deutschland stellen sie die komplette Freiwillige Feuerwehr.

Sie können mit fast allem Bierflaschen öffnen, waren noch nie vegan und noch nie bei den Donaueschinger Musiktagen. Sie können ruppig sein, aber sie sind keine Nazis, und wer das behauptet, ist ein Depp oder ein politischer Lückenpresser. Sie haben keinen Plan B und können sich nicht mal eben flott verpissen, wenn die Konsequenzen verfehlter Politik anrollen wie eine Tsunamiwelle. Sie wohnen dort, wo diejenigen ankommen, die von denen ins Land gejubelt werden, die woanders wohnen.

Die Masse, die kleinen Leute, die AfD-Wähler: Sie wollen ihre Ruhe und ihre Arbeit und ihren Ausdruck – keine reglementierte, keine wechselnde, keinen vorgeschriebenen.

Warum ich so weit aushole?

Weil mein alter Freund und Weggefährte Dieter Stein in seiner Zeitung gegen Björn Höcke einen Text abgefeuert hat, der unter aller Kanone ist.

Es geht darin um Höckes Buch Nie zweimal in denselben Fluß, das der JF-Stammautor Sebastian Hennig zusammen mit Höcke erarbeitet und zu dem der Tumult-Herausgeber Frank Böckelmann ein schönes und überraschendes Vorwort beigesteuert hat. Erschienen ist dieser sehr interessante Gesprächsband bei Manuscriptum (Klammer auf: Ich empfahl Höcke vor zwei Jahren, nicht in meinem Verlag zu publizieren, sondern das Feuilleton zu überraschen, Klammer zu).

Was macht Sebastian Hennig nun? Ist Böckelmann ein Tölpel? Ging es dem Verleger nur um die Kohle? Klingt schwer danach, der Stein. Er liest dieses Buch so, wie ein antifaschistischer Stellen-Markierer es nicht besser lesen könnte. Das ist ein starkes Stück! Er lastet Höcke den Unfrieden in der AfD an. Wie oft denn noch? Er macht sich über ihn lustig. Das ist schäbig.

Was bezweckt er damit? Ist ihm Höcke nicht fein genug? Ist ihm sein manchmal „dissonantes Pathos“ (Kubitschek) peinlich? Ist es ihm peinlich, daß er sich auf dem Weg in die Bundespressekonferenz rechtfertigen muß, weil er mit Höcke in einen Topf gerührt wird? Sind ihm die kleinen Leute peinlich, die Grobiane, die Biertrinker, die Pegidagänger, die lauten Menschen, die Menschen ohne Bücherschrank? Ist Berlin, ist die „Nähe zur Macht“ so anders?

Stein (und damit: seine Zeitung) setzte auf Lucke – und verlor, weil Lucke unfähig war, das grundsätzlich alternative Bedürfnis seiner Parteibasis zu erkennen; Stein setzte auf Petry und Pretzel – und verlor, weil er unfähig war, das gesunde Mißtrauen der AfD-Basis gegen Allüren richtig einzuschätzen.

Und nun? Auf wen setzt er jetzt? Wem will er voranhelfen, indem er Höcke zu demontieren versucht? Gibt es da einen Namen, wird da einer in Stellung gebracht gegen jemanden, der bewußt nicht in den Bundestag ging, sondern nun in Thüringen etwas „rausholen“ will und wird?

Kennt Stein den Begriff „Glashaus“? Er klaubt Steine zusammen:

Höcke nimmt in Kauf, in Ton und Wortwahl abgründige und abstoßende Assoziationen zu wecken – weil er sich absichtlich unklar ausdrückt. So formuliert er, daß mit der bald ins Haus stehenden „Wendephase … harte Zeiten“ bevorstünden, denn: „Um so länger ein Patient die drängende Operation verweigert, desto härter werden zwangsläufig die erforderlichen Schnitte werden, wenn sonst nichts mehr hilft.“

Die politische Führung habe dann „schwere moralische Spannungen auszuhalten“: „Sie ist den Interessen der autochthonen Bevölkerung verpflichtet und muß aller Voraussicht nach Maßnahmen ergreifen, die ihrem eigenen moralischen Empfinden zuwiderlaufen.“ Bei einem notwendigen „großangelegten Remigrationsprojekt“ ließen sich „menschliche Härten und unschöne Szenen nicht vermeiden, für die „wohltemperierte Grausamkeit“ notwendig sei, ein Begriff den Höcke sicherheitshalber bei Peter Sloterdijk ausgeliehen hat.

Na, immerhin Sloterdijk, und auch das hat Stein nicht selbst aufgegabelt, sondern bei Jasper v. Altenbockum abgepinselt, dessen Beitrag „Höckes Spiel mit der Grausamkeit“ vor vier Tagen erschien. Da will man zeigen, daß die Blattlinien aus Frankfurt und vom Hohenzollerndamm keine Parallelen sind, die sich erst in der Unendlichkeit kreuzen, sondern Linien, die bei Erfurt ein Fadenkreuz bilden.

Stein: Er hätte seine Steine auch in Richtung Karlheinz Weißmann werfen können, der soeben sechzig Jahre alt geworden ist und den Ruf genießt, ein an Schmitt geschulter Dezisionist zu sein, also (um es mit den Gelbwesten auszudrücken) einer, der nicht viel quatscht wo entschieden und gehandelt werden muß.

Das Machen-Müssen, Durchgreifen-Müssen, die Schnauze Hinhalten-Müssen hat Weißmann stets in einer Mischung aus Fasziniertheit, Einsicht in die Notwendigkeit und einer Ahnung von geschaufeltem Dreck betrachtet – etwa in einem leider nicht mehr online verfügbaren Gespräch, das der JF-Vordenker mit Petrys „Blauem Kanal“ führte und in dem er unter anderem erklärte, man müsse alle nicht-integrierbaren wieder außer Landes schaffen.

Gehen die dann alle brav mit dem Köfferchen in der Hand, freiwillig oder vielleicht erst dann, wenn ihnen die mit den dünnen Armen, linken Daumen und Kantinebäuchlein einen strengen Flugzettel in die Hand gedrückt haben? Oder wie sieht so etwas aus, frag‘ ich Weißmann und Stein, letzteren vor allem. Man wird da „menschliche Härten und unschöne Szenen nicht vermeiden können“, sollte Weißmann je ein Repatriierungsprogramm ausarbeiten dürfen, das ist meine Prognose. Rechte Politik ist doch eben nicht die Privatisierung der Besserwisserei und die Sozialisierung der Konsequenzen, oder?

Und selbst dann, wenn Stein Höcke einfach nicht versteht und sein Buch richtig daneben findet: Warum zerrt man so etwas ans Licht der Öffentlichkeit? Warum jetzt? Wegen Jasper von Altenbockum? Ist die Not so groß, ist es ein inkontinenter Drang zur Reinheit in der Politik? Haben wir nicht alle gelernt, daß immer mehr Säue immer rascher durchs Dorf getrieben werden?

Wovor hat Stein Angst, das will ich mal wissen! Vor dem Populismus? Vor einer Alternative, die diesen Namen verdient? Oder ist es eher so, daß er sich schämt, wenn er an Bier und Mett und diejenigen Wähler denkt, die so etwas verzehren? Will er Applaus von denen, die noch immer meinen, daß zwischen sein Blatt und (beispielsweise) unseres kein Blatt Papier paßt?

Ich bin überfragt, aber so einen Text sondert Stein nicht aus Langeweile ab. Vielleicht sollte es ihm wurscht sein, was die zivilgesellschaftlich angekränkelte Filterblase in Berlin denkt. Vielleicht sollte er mal Urlaub in Sachsen machen, oder dort, wo Thüringen und Sachsen-Anhalt einander berühren.

Vor allem sollte er bei seinen Leisten bleiben und es halten wie ich (und dies umso mehr, als er kein glückliches Händchen hat, wenn er auf Pferdchen setzt): keine Parteitage besuchen, diesen Laden machen lassen und allenfalls antworten, wenn man gefragt wird. „Interventionsverbot parteifremder Mächte“ (Vorsicht Schmitt!).

So, kurzum, drei Thesen, über die ich eine Diskussion wünsche (und nicht den Auftritt von Claqueuren):

  1. Es gibt keinen Zustand der AfD, der für das Establishment akzeptabel wäre.
  2. Der Feind steht immer außerhalb des eigenen weltanschaulichen Lagers.
  3. Der Bedarf an Nazis ist ungebrochen, selbst unter uns.

Zuletzt aber eine Empfehlung: Höcke lesen! Ohne die Brille Steins! Hier bestellen.

Es geht also munter weiter mit der Selbstzerfleischung, doch scheinen die AfD-Wähler so verzweifelt zu sein, dass sie der Partei Gott sei Dank treu bleiben. Bei dieser Regierung, bei dieser Linkspolitik allerdings auch keine Überraschung.

PS: Und es ist natürlich immer leicht, die Einheit zu beschwören, wenn der eigene Kurs bestätigt wird.

 

 

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167 Kommentare

  1. Mit Höcke wird die AFD den Weg der Linkspartei gehen. In ein paar Jahren wird es im Osten ggf. hier und da mal eine Regierungsbeteiligung auf Landesebene geben. Ansonsten wird die AFD ausgegrenzt bleiben und wegen Systemmedien+Höcke auch niemals in der bürgerlichen Mitte ankommen. Zusammengefasst wird mit Höcke der Multikultistaat BRD unwiderruflich zementiert. Auch dem letzten Träumer sollte das klar sein.
    Einzig eine Koalition mit der CDU und oder FDP auf Bundesebene hätte das Ruder noch rumreißen können. Solange Leute wie Höcke und Kalbitz „die Partei des gesunden Menschenverstands“ vertreten wird die CDU auf Bundesebene jede Koalition ablehnen.
    In Anbetracht unserer Geschichte auch folgerichtig und selbst den meisten AFD Wählern ist Höcke ein Dorn im Auge.

  2. Reibt euch, diskutiert intensiv aber findet euch bitte zusammen vor den nächsten Wahlen. Der komplette Rest der Politikerkaste rennt förmlich Richtung Islamisierung und gleichzeitiger Destabilisierung. Unser Land hat nicht mehr unendlich viele Chancen.

  3. Nun.das unwürdige Spalterverhalten unter uns „Rechten“ kenne ich schon seit 50 Jahren. Da sind die Linken „pfiffiger“, die halten bei Demos oder sonst wie, wenn´s gebraucht wird, egal welche Unterschiede sonst bestehen, fest zusammen.
    Sollte Höcke irgendwie aus der AfD herausgedrängt oder
    – geschmissen werden, ist die AfD TOT!!!!

  4. Als Abonnenten der JF habe wir sofort nach Veröffentlichung dieses Artikel eine Beschwerde-E-Mail an Dieter Stein geschickt. Er möge doch bitte seine persönlichen Animositäten gegenüber Björn Höcke bei sich zu Hause im Keller ausleben und nicht in Form eines Leitartikels in der JF! Was soll das vor der Landtagswahl in Thüringen?! Das ist ein Versuch der Wahlbeeinflussung! Wir hoffen jedoch, dass die Menschen inzwischen wach genug sind, um das zu erkennen. Noch einmal solche Fehlleistung, und wir kündigen unser Abo.

  5. @Dehl Hartmut: ich finde die Rede vom „Schmusekurs“ despektierlich.
    Die AfD Abgeordneten haben sich alke in hohem Maße exponiert.
    Ob Höcke innerhalb der Partei tatsächlich so einflußreich ist, will ich mal dahin gestellt sein lassen.
    Für mich überschätzt sich Höcke maßlos und seinen nationalen Sozialismus braucht kein Mensch.
    Der redet doch tatsächlich vom Zusamnengehen mit den Linken im Namen des Antikapitalismus.
    Wer darauf steht, soll doch gleich die SED wählen.
    Wir brauchen Bürger in diesem Land und keine Möchtegern- Führer.

  6. @Dehl Hartmut: ich finde die Rede vom „Schmusekurs“ despektierlich.
    Die AfD Abgeordneten haben sich alke in hohem Maße exponiert.
    Ob Höcke innerhalb der Partei tatsächlich so einflußreich ist, will ich mal dahin gestellt sein lassen.
    Für mich überschätzt sich Höcke maßlos und seinen nationalen Sozialismus braucht kein Mensch.
    Der redet doch tatsächlich vom Zusamnengehen mit den Linken im Namen des Antikapitalismus.
    Wer darauf steht, soll doch gleich die SED wählen.
    Wir brauchen Bürger in diesem Land und keine Möchtegern- Führer.

  7. Es gibt diese 2 Flügel und da gibt es auch Gegensätze, die ausgetragen werden sollten, aber es ist immer noch so, daß man sich arrangieren kann wie in anderen Parteien auch. Auch hatten die GRÜNEN, bevor sie sich stabilisierten zur Profi-Politik, ohne die es auf Dauer gar nicht geht, harte interne Machtkämpfe, auch persönlich, wo dann die Ultras gegangen (worden) sind und mit Ditfurths Ökolinx bei 1% landeten. Die DDR-treue DKP wiederum, die nie über 1% hinauskam, erlangte bis heute riesigen Einfluß durch Infiltration und Okkupation des DGB, was aber nur klappte mit schamloser Unterstützung der real gleichgesinnten (vor allem lokal, regional) linken SPD-Kader in Gewerkschaft und Partei. Die Erfahrung lehrt, daß Parteiabspaltungen, so ehrenhaft sie auch sein mögen, nicht erfolgreich sind, begonnen in den 50ern mit der GVP Heinemanns aus der CDU, dann der Adenauer-freundlichen FVP aus der FDP. Auch einige Partei-Versuche der rechten, patriotischen SPDler wie in in den 80ern in Bremen scheiterten bald. Und ohne die schon durch die Ossis starke PDS wäre auch Lafontaines WASG bald verkümmert. Mag man in der Stamm-Wählerschaft durchaus bei Einzelfragen und im Grundtenor Anklang finden, hat sich das wie 80% pro Sarrazin nicht in den Wahlen bestätigt. Die Alt-Wähler blieben dennoch -bis heute- der Hauptpartei treu, egal ob die -wie die SPD und CDU- sich negativ veränderte gegenüber früherer Politik und Personal. Solange man zusammenbleiben kann, sollte man daher -auch wegen des übergeordneten patriotisch-konservativen Auftrages- in der AfD die Spaltung vermeiden, wer es aber nicht mehr aushält (wie Poggenburg) aus welchem Flügel auch immer, kann ja die Konsequenzen ziehen und sehen, wo er bleibt. Ob nun Stein fair und korrekt vorträgt, mag verneint werden, aber Bedenken muß man schon haben als freiheitlich-demokratischer Patriot bei etlichen Personen vom national-radikalen Flügel: Da gibt es (unterstützt von Elsässer) die anrüchigen Putin-Freunde, die ihm glatt durchlassen, was sie hier an Repression und Intrige bekämpfen, anklagen, da gibt es auch Hitler-Verharmloser in einer fragwürdigen Opferdeutung zur Geschichte, da gibt es elitäre antidemokratische Haltungen, Äußerungen, etwa bei Kubitscheks Milieu. Wer wie Kubitschek einem strammen USA-Hasser aus NPD-Kreisen, Thor von Waldstein, Raum gibt für eine große Islam-Eloge und genug Leser das noch goutieren, dem muß man mit Mißtrauen begegnen trotz sonstiger Verdienste. Auch gibt es genug linke Patrioten, die sich von dem reaktionären, frauenfeindlichen Auftreten der AfD, was an die strikte katholisch-patriarchalische Linie der CDU bis 1970 erinnert, abgestoßen fühlen. Die AfD wurde groß durch die Ablehnung der EURO- und EU-Politik und der Merkelschen Grenzöffnung für 1 Mio. mental-kulturell kaum integriegbarer Testosteron-Orientalen, aber nach einer gewissen Zeit des Aufbaus muß sich eine Partei breiter aufstellen, was ja jetzt auch die Lage in der AfD konfliktuös macht. Und da kommen dann eben die schon immer im Volk vorhandenen lager- und schichtenspezifischen Unterschiede zutage und müssen harmonisierend ausgetragen werden.

    • Sehr gute Analyse. So sehe ich das im Großen und Ganzen auch. Die beiden Lager der Partei müssen sich auf das Gemeinsame konzentrieren. Das ist der gesunde Patriotismus der „somewheres“. Dass es Gräben gibt, die man unter aktuellen Bedingungen kaum zuschütten kann – Rentenkonzept – hat der politische Gegner ja auch schon erkannt.
      Eine Volkspartei hatte schon immer die Aufgabe, die Ränder einzubinden. Misstrauen muss man dem Rand dennoch – da haben Sie absolut recht.

  8. Ohne Herrn Höcke ist die AFD nichts mehr wert und ich werde sie nicht mehr wählen, dann gehört sie zu den Blockparteien. Den der erste AfDler H. Frohnmeier beschäftigt einen Syrer der illegal eingereist ist, denn er hätte in der Schweiz seinen Asylantrag stellen müssen.
    Siehe https:www.t-online/-/id_85321668/?wa

  9. Wir müssen uns nicht vom Flügel distanzieren, wir müssen und von diesen liberalen Karrieristen distanzieren.

    • Hören Sie auf Elsässer und Kubitschek. Die AfD ist eine Chance, die nie wieder kommt. Liberale Karrierristen. Wer soll denn das sein?

      Ihr Weg ist der Weg, den die Republikaner gegangen sind. Mehrheiten bekommt man nicht am Rand.

  10. So, diese Sache muss jetzt ein für alle mal entschieden werden.
    Der rechte Flügel und die national-Konservativen sollen austreten und eine eigene Partei aufmachen.
    Dann sind die Liberalen um Pazderski in 3 Wochen erledigt.
    Eine zweite CDU/FDP braucht niemand.

    • Ließe sich die AfD in Opposition und Scheinopposition aufteilen, wäre ich sofort dafür. Scheint utopisch, und so lange bis das geht, bleibe ich bei Sayn-Wittgenstein.
      Die sagt: Drin bleiben, nicht entmutigen lassen, weiter kämpfen!

    • Ich verstehe ihre Position.
      Aber die Positionen liegen zu weit auseinander.
      Wollen die mit den Verbrechern die uns in diese Lage gebracht haben eine Koalition eingehen?
      Niemals!!!
      Eine Koalition mit denen wäre ein grösserer Verrat als die SPD mit Hartz-IV an den Arbeitern begangen hat.
      Hier geht es um Fundamentales, um Weltanschauliches.
      Wer koalieren will, zerstört die AfD!
      Die „Koalitionäre“ werden euch im Nasenring durch die Manege führen, mitspielen werden sie euch nie lassen.
      Wer mit dem Teufel frühstücken will braucht einen langen Löffel.

  11. iDie AfD könnte ihre offiziellen parteiinternen Auseinandersetzungen besser gestalten.

    Gedeon in BW hat ein merbbändiges Opus verfasst, aus dem immer nur einzelne Fetzen ziriert wurden, um den Auschluss aus der Partei zu begründen.

    Das ist zu wenig, so wird adie Chance vertan, die eigene Position ausführlicher darzustellen, was durchaus wichtig ist. geade dann, wenn es um im Einzelfall manchmal nicht ganz einfache bgrenziungen geht.

    Das selbe gilr fü die PersonalieDoris von Sayn -Wittgenstein.

    Den Verein Gedächtnisstätte kann man nicht so einfach der Gilde der Holocaustleugner zuordenen, auch wenn es da personelle Überschneidungen gibt.
    Das eine, die starrsinnige Leugnung des millionenfachen Mordes an Juden ist nicht das selbe wie die Errichtung und Pflege einer Gedenkstätte für die zivilen deutschen Opfer des Zweiten Weltkriegs, und keine Diskussion um die Kriegsschuldfrage und um Verbrechen der eigenen Wehrmacht und ähnliches kann begründen, warum der eigenen Opfer nur still, unauiffällig und immer mit dem Verweis auf die von Deutschen zu verantwortenden anderen Opfer gedacht werden darf.
    Das wäre ja indirekt schon die in der Tat nicht akzeptable Aufrechnung.von Verbrechen und Opfern.
    Kriege sind immer auch die Folgen des Versagens von Politik, und dabei sind regelmäßig außer den offiziellen Kriegsschuldigen und Kriegsvebrechern noch andere angesprochen.

    Das sollte man nicht außer acht lassen.

  12. Ich finde es schon lustig, wie sich manche hier über einen Artikel aufregen, der nicht zu 100% ihrer Meinung entspricht.

    SELBER immer die absolute Meinungsfreiheit für sich beanspruchen. Keine Denk- und Sprechverbote einfordern.

    Aber wenn dann eine Zeitung mal eine andere Meinung publiziert, dann gleich Verrat wittern.

    Ja gehts noch?

    Andere Meinungen sind gut und es ist sind gute Denkanstösse. Man kann ja trotzdem seine eigene Meinung haben.

    Einfach mal Ruhe bewahren und nicht gleich in Panik verfallen.

    • Nun aber langsam, Meinungsfreiheit hin oder her, die Vorfälle häufen sich, wo einzelne Leute aus den Reihen der AfD medial zielgerichtet versuchen Unruhe zu erzeugen. Das geschah allein in dieser Woche durch Meuthens unsachliche Äußerungen in Heidenheim, von diesem Gögel will ich gar nicht sprechen, Meuthens öffentlicher Angriff auf andere Vorstellungen zur Rente, obwohl der Klärungsprozess innerhalb der Partei nicht abgeschlossen ist und er eher Meinung einer Minderheit vertritt. Nun geht es weiter mit einem Schreiberling in der jungen Freiheit, der Höcke attackiert, obwohl Höcke sich in letzter Zeit überhaupt nicht öffentlich geäußert hat. Das alles ist Ausdruck einer Minderheit, die allerdings im Vorstand die Mehrheit hat. Ich nenne das im Vorfeld der wichtigen Landtagswahlen im Osten ein ganz bewusst parteischädigendes Verhalten.

    • „…. wie sich manche hier über EINEN !!! Artikel aufregen“

      Hahaha – klar – dieser D.Stein-Artikel war nur ein „EINZLFALL“ von über 100 !!! in den letzten 3-4 Jahren – aber das kennt man schon mit „Einzelfällen“

      Die D.Stein-JF war erst Pro-Lucke – Contra Petry, — dann Pro Petry – Contra Gauland und Co und und kann wirklich nicht mehr ernstgenommen werden.

      PS: Habe die JF vor Jaghren wirklich einmal gelesen, und musste dann aber auch feststellen, das die „JF“ genauso Meinungen zensiert har wie Focus, Welt und Co, wenn die Meinung dem Herausgeber nicht passte.

    • Dann frage ich mich warum Sie hier Andere, die dazu eine andere Meinung wie Sie haben anzweifeln und verurteilten.

    • Ich verurteile niemanden. Ich sage nur, dass ich den Flügel nicht gut finde, weil er die AfD spaltet.

      Eigener Name, Logo, Vereine, nun noch Ombudsmänner.

      Ja, das hat schon etwas von einer Partei in der Partei.

      Würde empfehlen den Flügel einfach aufzulösen.

    • Nein, gerade die Leute, die Sie als Flügel bezeichnen sind die Patrioten, die sich für ein Deutschland vor Merkel und Schröder einsetzen.
      Das ist meine Meinung und ich kenne einige Leute persönlich und auch einige Spalter, Denen es nicht schnell genug geht an den Fleischtöpfen zu sitzen und sich den Altparteien anzubiedern.
      Die Spalter sind nicht der Flügel!
      Aber da gehen unsere Meinungen total auseinander
      Ich bin schon über drei Jahre in der AfD Mitglied und war seit der Gründung schon zu Luckes Zeiten oft als Gast bei den AfD-Stammtischen. Ich habe die Querelen vor Wahlen und unschöne Intrigen mitbekommen. Ich war schon oft enttäuscht, wie Einige die AfD nur für ihre persönlichen Ziele missbrauchen.

    • Nicht ich bezeichne die als Flügel, die bezeichnen sich SELBER als Flügel!

      Was soll also diese Umkehr, ICH würde diese so bezeichnen. Das tun die wie gesagt selber.

      Abgesehen davon ist der Rest falsch. Die ganze AfD hat sich wegen EUR und EU gegründet. Da gab es noch gar keinen Flügel.

      Höcke sitzt übrigens im Landtag, an den Fleischtöpfen!

    • Und dahin wurde er gewählt. Jeder Vogel braucht zwei – einen rechten und einen linken – Flügel. Wie soll er denn sonst fliegen? Einflüger gibt es nur im Flugzeugbau und der hat sich noch nicht durchgesetzt.

    • Das höre ich immer wieder. Es gibt aber nur EINEN Flügel!

      Es gibt die AfD und darin den Flügel. Einen 2. Flügel kann ich nicht entdecken.

      Warum sind die Grünen aktuell stark? Weil eben NICHT 2 Flügel in Erscheinung treten. Flügel, die sich von Natur aus auch gegenüber stehen, wo man schaut wer aus welchem Flügel seine Leute unterbringt.

      Das mit dieser Spaltung durch einen Flügel ist eine ganz dumme Sache für die AfD. Es schwächt sie!

      Anderes Wort für Flügel: Lager! Und was ist das anderes als Spaltung, wenn sich 2 Lager gegenüberstehen?

      Darum bin ich gegen so etwas wie einen Flügel.

    • ES gibt die AM(Alternative Mitte). Sie nennt sich Mitte, weil sie nicht das Wort „Flügel“ im Namen haben will. Aber das Wort(Alternativ) verrät schon, daß sie was anderes sein will. Einfalt hatten wir in deutschen Landen genug. Als 1871 das deutsche Kaisserreich gegründet wurde, hatten wir Vielfalt(Preussen, Bayern, Württemberg, Baden usw.) Bismarck liess sie gewähren. Er konzentrierte sich darauf, das Deutsche Kaisserreich gegenüber dem Ausland zu konsolidieren. Dessen Verträge mit dem Ausland gelten noch heute. So gab es den Nichtangriffspakt mit Russland, der jedes Jahr erneuert werden musste. Bismarck hat ihn auch immer erneuert. Erst als Bismarck von Kaiser Wilhelm II in den Ruhestand verabschiedet wurde, wurde er nicht mehr erneuert, obwohl Russland immer wieder darum bat. Da war eine Feindschaft von Osten her ausgeschlossen. Das hat einem Zweifrontenkrieg die Grundlage genommen. Warum Kaiser Wilhelm II – ich kenne nur Deutsche; hier schimmert schon die Einfalt durch – diesen Nichtangriffspakt nicht erneuerte, bleibt mir bis heute ein Rätsel.Und ja dann hat Kaiser Wilhelm II die Vielfalt immer mehr zurückgedrängt und der Einfalt den Weg bereitet.Diese Einfalt führte zum WK l. Dann war wieder Vielfalt – Weimarer Republik – und dann wieder Einfalt – ein Volk, ein Reich, ein Führer – führte zu WK ll . Dann wieder Vielfalt: BRD und DDR; in der BRD Vielfalt, in der DRR Einfalt: SED – Sozialistische Einheits Partei und Block-Parteien. Diese Einfalt ging unter. Dann fünfzehn Jahre Vielfalt bis eine Einfalt – FDJ-Sekretärin für AgitProp – die Macht bekam. Und jetzt fünfzehn Jahre später ist Deutschland wieder unten. Sie sehen: Vielfalt – viele Chancen – führte Deutschland zu Höhen; Einfalt – nur eine Chance – führt Deutschland nach unten, wie zu sehen ist.
      Deshalb braucht der Vogel mindestens zwei(Vielfalt) Flügel, um sich zu Höhen aufzuschwingen. Vielfalt ist hier das Schlüsselwort.

    • Nun aber langsam, Meinungsfreiheit hin oder her, die Vorfälle häufen sich, wo einzelne Leute aus den Reihen der AfD medial zielgerichtet versuchen Unruhe zu erzeugen. Das geschah allein in dieser Woche durch Meuthens unsachliche Äußerungen in Heidenheim, von diesem Gögel will ich gar nicht sprechen, Meuthens öffentlicher Angriff auf andere Vorstellungen zur Rente, obwohl der Klärungsprozess innerhalb der Partei nicht abgeschlossen ist und er eher Meinung einer Minderheit vertritt. Nun geht es weiter mit einem Schreiberling in der jungen Freiheit, der Höcke attackiert, obwohl Höcke sich in letzter Zeit überhaupt nicht öffentlich geäußert hat. Das alles ist Ausdruck einer Minderheit, die allerdings im Vorstand die Mehrheit hat. Ich nenne das im Vorfeld der wichtigen Landtagswahlen im Osten ein ganz bewusst parteischädigendes Verhalten.

    • Das Rentenkonzept ist die Achillesferse. In Wahrheit hat keine Partei eine Idee, wie es weitergehen soll. Adenauer hat uns 1957 ein Ei ins Nest gelegt, aus dem sich ein Monster entwickelt hat. Die Idee der Einheitsrente ist nicht so einfach, wie sich das manche vorstellen.

    • Dass die Rentenproblematik komplex und äußerst schwierig ist, ist völlig klar und wird von mir überhaupt nicht bestritten. Was ich ablehne ist eine Privatisierung der Rente. An anderer Stelle habe ich mich zu den Gründen ausführlich geäußert. Was ich moniere ist, dass bevor das Ei überhaupt gelegt wurde, durch Meuthen öffentlich andere Aufassungen angegriffen werden. Das hat die Partei intern auszutragen und erst dann das Konzept zu präsentieren. Jährlich gibt Deutschland geschätzte 70 Milliarden für die Hereingewunkenen aus, die zum Großteil Nettoempfänger bleiben werden, allein diese Summe würde die Rentenkassen weit über 2025 hinaus stabilisieren. Hinzu kommt noch die Pensionslawine die auf uns zurollt und die Rentenproblematik in den Schatten stellt. In summa sind eh alle Messen gesungen. Trübt sich das Wirtschaftswachstum merklich ein und das wird es früher oder später, ist Schicht im Schacht.

    • Das Rentenkonzept ist die Achillesferse. In Wahrheit hat keine Partei eine Idee, wie es weitergehen soll. Adenauer hat uns 1957 ein Ei ins Nest gelegt, aus dem sich ein Monster entwickelt hat. Die Idee der Einheitsrente ist nicht so einfach, wie sich das manche vorstellen.

    • Meuthen hat doch niemanden wegen der Rente „angegriffen“. Er hat nur ganz normal seine Vorstellungen geäußert und was er nicht unterstützt.

      Das in Heidenheim hat sich der Flügel zuzuschreiben (un darum meine ich eben der spaltet), weil er vorher Stimmung gemacht hat.

      Das fing schon mit dieser Veranstaltung von Frau Baum zuvor an, wo man ankündigte den Landesparteitag „aufzumischen“.

      Das empfanden eine Menge Leute als Drohung und daher hatte sich das hochgeschaukelt.

      Wenn man ganz normal herangegangen wäre, EINE AfD, dann wäre es zu diesen Reden gar nicht erst gekommen.

    • Verehrter Herr Blaupfeil,
      Sie haben Meinungsfreiheit nicht verstanden.
      „Ich bin nicht Deiner Meinung und werde sie immer bekämpfen, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, daß Du sie frei äußern kannst.“
      So sprach Voltaire.

      Hier fordert niemand eine Zensur der JF.

    • Er macht es aber öffentlich und benutzt seine „JF“ dazu, es zu verbreiten und schadet damit der ganzen AfD, der einzigen großen Opposition, die wir zur Zeit haben!

  13. Mal zu diesem Magnitz in Bremen: Der Herr gehört zum Flügel!!!

    Ja, was der da in Bremen abzieht ist nicht schön mit all den Ausschlussverfahren.

    Dieser TV-Journalist Hinrich Lürssen ist eigentlich unverschämt. Tritt 2018 in die AfD ein und wollte gleich mal Spitzenkandidat in Bremen werden? Was bildet der sich ein?

    Und weil er kein Spitzenkandidat wird, tritt er einfach mal wieder aus der AfD aus.

    Was ist das denn für eine Type?

  14. Die Junge Freiheit ist ein dubioses Blatt und dieser Stein ist noch dubioser. Hier geht es nicht um „gegenseitiges Zerfleischen“, sondern um den Versuch durch einige U-Boote Stimmung zu machen. Es geht um die Landtagswahlen im Osten und da ist die AfD für das System erschreckend stark. Also versucht man alles, um Unruhe zu stiften. Man muss sich die Leute genau anschauen, von denen solche Aktionen ausgehen und sie gemeinsam isolieren. Der Wähler wird sich von solchen Störgeräuschen allerdings nicht beirren lassen.

    • Das kann man nur hoffen…. Na den Aussagen der arbeitenden Bevölkerung müßte die AfD bei 80% stehen… ich denke immer noch, daß die Wahlen massiv gefälscht werden.

  15. Danke für diese Worte!
    Das beschreibt genau den Zustand.
    Wenn die sich nicht zusammenreissen, dann war es das und es gibt keine Opposition mehr. Dann haben die Altparteien ihr Ziel erreicht und können ihr Zerstörungswerk noch schneller fortführen.

  16. Ich habe schon im Dezember geschrieben, Höcke wird irgendwann zwischen 2 Stühle fallen. Auch leuchtende Sterne können wieder verblassen. Es war ein riesen Fehler sich mit Poggenburg zu überwerfen. Was auch immer es für Meinungsverschiedenheiten gab. Höcke wird bei den Oberen nie in der AfD ankommen, obwohl grob gesagt er mit seinem Namen die Partei auf 18% hievte. Er war der Geist der Partei. Mittlerweile könnte man sogar schon vermuten das Meuthen und Gauland Höcke nur benutzen, die Partei nach oben zu bringen um dann wieder den Versuch zu starten Lucke Visionen um zu setzen. Wenn man genau hinschaut merkt man zumindest seit 6 Monaten, dass Meuthen zu den Gögels, Junges, Pasderskis viel näher steht, als Höcke oder Kalbitz gegenüber.

    • Es ist das Problem der West-AfD, daß man sich für den „Proleten-Osten“ einfach nur schämt! Der Osten ist dem „Bildungsbürger“ mega peinlich. Distanzeritis von Bürgerbewegungen etc.pp. Der Osten ist denen schon immer peinlich gewesen. Und nun fahren die auch noch super Ergebnisse ein…. Na sowas geht ja mal gar nicht….
      Das Ganze ist die typische Ossi-Wessi-Geschichte, das wird nie anders werden.

    • Wie kommen Sie denn auf diese These, dass der Osten jemandem peinlich wäre?

      Das sind Thesen, die durch nichts belegt sind.

    • Nein? Waren Sie schon mal auf einer Versammlung der AfD, dass Sie das anzweifeln???
      Das ist leider die Realität
      Das gibt es auch in der AfD.
      Das sind Wessis, die sind dermaßen arrogant und hochnäsig , und meinen sie seien den Ossis überlegen.
      Das sind die wahren Spalter, die den Bürgern im Osten einen Hang zu Nazis andichten.

    • Das wäre mir als Wessi auch am liebsten, jedoch muss ich leider die Beobachtungen von ‚Raitom‘ bestätigen.
      Erst letzte Woche sagt ein entfernter Verwandter (Wessi) zu mir, dass er die AfD aus Gewissensgründen nicht wählen könne, weil sich in der Partei zu viele Ossi-Nazis wie bei Pegida tummeln würden. (;-

    • Das wäre mir als Wessi auch am liebsten, jedoch muss ich leider die Beobachtungen von ‚Raitom‘ bestätigen.
      Erst letzte Woche sagt ein entfernter Verwandter (Wessi) zu mir, dass er die AfD aus Gewissensgründen nicht wählen könne, weil sich in der Partei zu viele Ossi-Nazis wie bei Pegida tummeln würden. (;-

    • Vielleicht haben Sie Recht.
      Ich denke auch, wenn die West-Oberen nach Osten schauen, ist ihnen ihre eigene Rückgratlosigkeit PEINLICH, weshalb sie das, als Inhaber der wahren Linie, mit Besserwessi-Attitüde überpinseln müssen.

    • Genau so habe ich das schon oft erlebt. SolcheTypen habe ich die Meinung gegeigt, da ich als ehemaliger Ossi für solche Spaltpilze absolut kein Verständnis habe.

    • Weil Höcke mit dem Flügel spaltet, darum.

      Der Flügel sollte einfach aufgelöst werden! Es gibt EINE AfD!

      Das mit den Flügel-Seilschaften geht mir gewaltig auf den Sack.

    • Schöne Aufzählung: Meuthen, Gögel, Junge, Pazderski. Wenn die abgewählt würden, könnte es wieder bergauf gehen. Nur, danach sieht es gar nicht aus.

    • Na, zum Beispiel Doris von Sayn-Wittgenstein als Bundesvorsitzende, die hochverdiente und erfolgreiche Christiane Christen, die mutige Kämpferin für innerparteiliche Demokratie Christina Baum. Alles keine „Flügel“-Leute.
      Aufrechte Demokraten gibt es in der AfD genug, aber die (z.T. mit allen Kartellparteien-Wassern gewaschenen) Seilschaftler, Karrieristen und OppositionsDARSTELLER sind halt am Ruder.

  17. Ich hoffe nicht nur auf Rettung, die Ostdeutschen sollten nicht allein stehen. Habe nur leider überhaupt keine Kontakte im Osten.

    • Doch. Hier. 🙂 Gleichgesinnte werden sich immer finden. Egal wo und wann, wir werden uns erkennen.

    • Danke, Yvonne Stange. Ich habe gerade beschlossen, mal näheren Kontakt zu 1Prozent aufzunehmen. Bisher habe ich nur gespendet.

  18. Ohne Höcker ist die AfD in Thüringen tot und wenn nicht sogar im Osten. Daher liegt vielen daran, daß er abserviert wird. Solche Leute haben mit der AfD nichts am Hut und sollten zu den Linken gehen. Was soll die AfD erneuern, wenn sie das selbe Quaken wie die Blockparteien. Es kotzt mich Ehe schon an die AfD als Rechte zu bezeichnen, wie so alles was nicht der politisch korrekt ist. Wartet die Wahl ab, dann wird man sehen welche Erfolg Höcke und Co haben. Wenn solche U-Boote wie Stein nicht vorher die Sau rauslassen um dies zu verhindern. Im Westen sieht man ja was solche Leute wie Stein anrichten, Bremen ist ein Beispiel dafür, was solche Typen Vorhaben. Mit guten Erfolgen bei der Wahl im Osten sollte Leute wie Stein in den Gulag geschickt werden. Denn auch eines stört mich noch, daß solche Frauen wie die von Kandel, gelobt werden, ein typisches Zeichen für Postengeschachere, gerade im Westen.

    • So ein Quatsch! Wenn jemand in das gleiche Horn bläst, wie die Linke, dann ist es ja gerade Höcke!

      Höcke hat sich sogar selber der Linke angedient

    • Er hat sich dem VOLK angedient!! Er ist das soziale Gewissen der durch und durch neoliberalen AfD!! Eine neoliberale AfD kann NIEMALS eine Volkspartei sein! Höchstens ein Mehrheitenbeschaffer wie die FDP!

    • Neoliberal? Wo denn bitte das und was soll das bedeuten?

      Neoliberal ist übrigens ein Kampfbegriff der Antifa!

      Und die AfD wurde nicht als Linke oder SPD 2.0 gegründet.

      Wo zeigt sich denn das „soziale Gewissen“ von Höcke?

    • Die AfD entstand aus der FDP. Wer, wenn nicht die, sind neoliberal?
      Kampfbegriff der Antifa? Nehmen Sie Ihre Tabletten mal regelmäßiger ein…. Neoliberal ist gegen das VOLK gerichtet, zum Wohle weniger! Das hat nichts mit Antifa zu tun!

    • AfD entstand aus der FDP? Wo steht das denn? Viele waren vorher nie in einer Partei. Gauland war vorher CDU!

      Wer hier etwas von neoliberal erzählt soll doch bitte gleich die Linke wählen. Sozialismus pur.

      Halte fest: Sie können neoliberal gar nicht definieren und schon gar nicht, was die AfD damit zu tun haben soll. Ja, die AfD steht zur sozialen Marktwirtschaft. Nein, die AfD ist keine Linke 2.0!

      Wer Linke will muss Linke wählen, aber nicht die AfD, denn die AfD will keinen Sozialismus.

  19. Das alles ist ein Sturm im Wasserglas der von außen angestoßen wird. Innerhalb der Partei stößt das natürlich auf Begehrlichkeiten. Wer könnte welchen „Posten“ bekommen.

    Die Damen und Herren in der AfD sind gut beraten, solchen Unsinn nicht und schon gar nicht öffentlich zu kommentieren.

    Einen Richtungsstreit innerhalb einer Partei gibt es immer, es sei denn sie wird von der Führerin in Europa geleitet.

    • So etwas wie in Heidenheim, daß Teile der Partei von der eigenen Führung als Ungeziefer bezeichnet werden, gibt es selten.
      Mir fallen als Vergleich Ausschlüsse aus SPD und Gewerkschaften wegen „Linksabweichung“ ein (in den 70ern, als Links noch Links war) oder eben Stalinistische „Säuberungen“.

  20. Es bleibt bei alledem die Grundfrage, vor deren Wahrnehmung sich nach wie vor viele drücken:
    Soll die AfD eine sechste Kartellpartei werden, die die Stimmen der Unzufriedenen und Aufgewachten an sich bindet – und dann verrät?

    Oder soll sie, Dank der vielen gutwilligen bis ernsthaft oppositionswilligen, schnell hinzugekommenen Mitglieder, zu einer ehrlichen und starken Opposition werden, die einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel vorbereitet.

  21. JA, aus meiner Sicht spaltet Höcke die AfD mit diesem Flügel. Was soll das? Warum braucht die AfD eine Gruppe „Flügel“?

    Dann heißt es immer bei Parteitagen: Na Hauptsache wir bekommen Kandidaten vom Flügel rein. Los wählt Flügel-Leute. Määä Mist es wurde keiner vom Flügel gewählt-

    Was zum Geier soll das? Es gibt EINE AfD. Es gibt keine Sonderrolle für Flügel-Leute.

    Warum hat der Flügel eigene Unterstützervereine? Warum wird da je Bundesland an der AfD vorbei ein eigener Ombudsman aufgestellt.

    Es riecht ganz nach Übernahme der AfD nach und nach durch diesen Flügel. Wenn der Flügel irgendwann die Mehrheit hat wird es nicht mehr heißen wir hören auf alle. Dann werden 100% Flügel Leute gewählt und Höcke wird wieder rufen: „Haut ab“ . . . wie schon auf dem Landesparteitag in Thüringen.

    Fazit: Ich halte von diesem Flügen absolut gar nichts. Er spaltet!

    • Nein, jede Partei hat Flügel, sonst wäre es eine Einheitspartei, gleichgemacht und angepaßt. Komisch, daß dieser Artikel jetzt vor der Europawahl erscheint…. sehr komisch….

    • Wenn ich innerhalb einer Partei eine Gruppe bilde, mir einen eigenen Namen gebe, mir ein eigenes Logo gebe, versuche „meine“ Leute überall hineinzubekommen, mir 2 eigene Unterstützer-Vereine heranziehe . . . dann grenze ich mich mit diesem Verhalten ab.

      Ein anderes Wort dafür: Spaltung!

      Der Flügel spaltet. Ich würde diesen sofort auflösen.

    • Na sicher doch, auf zur SED 2.0……. jede Fremdmeinung wird eliminiert… IHR seid die Spalter!

    • Was für ein Unsinn. Selber auf Meinungsfreiheit pochen, aber mich mit SED 2.0, Spalter angehen bei einer eigenen Meinung. Merken Sie überhaupt noch was?

      Es gibt EINE AfD. In der AfD kann es alle möglichen Meinungen geben.

      Dafür brauche ich aber nicht zig Grüppchen bilden, für jede Meinung eine.

      Der Flügel ist nichts anderes als ein Spaltobjekt und ein Gebilde für Seilschaften.

    • Nö ich sage nur man braucht nicht für jede mögliche andere Meinung eine neue Gruppe bilden.

      Es ist ja das Merkmal von Gruppen, dass diese sich abgrenzen und eine Spaltung in eine Sache bringen.

      Jede Gruppe spaltet in gewisser Form. Darum weg mit Flügel und von mir aus auch AM.

    • Wer hat denn verdiente AfD’ler wegen Hetze und Lügen der Altparteien aus der Partei entfernt unn vergrault?

    • Wenn Sie das nicht wissen, zeigt schon ihre Einstellung.
      Sind Sie übergaupt Mitglied fer AfD, dass Sie auch nurceine Ahnung haben, wrt sicj verdient in der AfD eingesetzt hat.

    • Ich spreche von Poggenburg zum Beudpiel, den man für eine lächerliche Bemerkung zu Aschermittwoch durch Denunuziation der Altparteien zum Rücktritt zwang und schließlich kalt gestellt hat. Auch das Verhalten gegenüber Sain Wittgenstein war lächerlich und Parteischädigend!
      Die Altparteien brauchen nur die Nazikeule zu schwingen, da spuren die wahren Spalter der AfD.

    • Nö ich sage nur man braucht nicht für jede mögliche andere Meinung eine neue Gruppe bilden.

      Es ist ja das Merkmal von Gruppen, dass diese sich abgrenzen und eine Spaltung in eine Sache bringen.

      Jede Gruppe spaltet in gewisser Form. Darum weg mit Flügel und von mir aus auch AM.

    • Der Flügel ist kein Grüppchen, sondern er vertritt GLAUBHAFT die Position des Volkes; das konnte ich von Anfang an unterstützen, denn ich bin eine aus dem Volk, nicht mehr und nicht weniger.
      Das hat mit Spaltung nichts zu tun.
      Wenn Sie, der auch jemand aus dem Volk ist, eine andere Position vertreten, dann ist das erlaubt.
      Sie schreiben: „Es gibt EINE AfD. In der AfD kann es alle möglichen Meinungen geben.“
      Ich möchte Sie nicht angreifen, ich frage lediglich: Was macht es Ihnen so schwer, dann auch alle möglichen Meinungen zuzulassen? Warum ist eine Meinung, die nicht Ihre ist, falsch?
      Der Flügel vertritt einen Standpunkt, den viele teilen können, auch ich. Er stellt sich NICHT gegen die, die – wie soll ich es sagen – weniger standhaft und konsequent sind als er.
      Der Flügel vertritt die Kämpfer, nicht die Ängstlichen. Mag sich pathetisch anhören, ist aber ernst gemeint.

    • Spalten tut derjenige, der sich eine eigene Gruppe bildet, wie der Flügel.

      Es ist eine Unverschämtheit, wenn die Spalter = Flügel, anderen (die keine neuen Grüppchen bilden) eine Spaltung vorwirft!

    • Das frage ich mich auch….. Gefasel. Mein Sohn ist im Baugewerbe und hat Kontakte zu sehr viele Leuten in allen Gewerken, die stehen hinter Höcke wie eine Mauer. Wir wundern uns, daß es die AfD nicht auf 80% schafft. Hier in meinem Wohnort haben zur letzte BTW an die 80% AfD gewählt und ich wette, es war in vielen Orten so…. aber was wurde daraus gemacht….? Das Wahlergebnis sah ganz anders aus…..

    • Warum braucht die AfD eine alternative Mitte? Eine alternative Mitte die außer Spalterei noch nichts geleistet hat.

    • Was hat sich zuerst gegründet: Flügel oder AM?

      Und ja, AM und Flügel könnte man auflösen. Es dient nur der Spaltung, also weg damit. Es gibt EINE AfD!

      Warum setzt ein Flügel für jedes Bundesland einen Ombudsman ein? Wer hat den gewählt? (Niemand).

    • Wo alle dasselbe denken, verehrter Herr Grünpfeil, wird nicht viel gedacht.
      Bis dahin kämpfe ich um eine AfD als ehrliche und starke Opposition.

    • Wo alle dasselbe denken, verehrter Herr Grünpfeil, wird nicht viel gedacht.
      Bis dahin kämpfe ich um eine AfD als ehrliche und starke Opposition.

  22. Was Höcke da erzählt ist natürlich Quatsch! Der Flügel ist weiter Verdachtsfall. Also gar nichts gut.

    Klar Höcke muss das ja nicht stören, er hat ja nichts zu verlieren. In Thüringen ist den Leuten das mit Verdachtsfall egal.

    Aber im Westen ist es den Leuten eben NICHT egal. Die reagieren da ganz empfindlich darauf.

    • Was ist denn das für eine Feigheit? Wenn das die neue AfD ist, dann ohne mich. Wessis eben. Höcke ist eine der wenigen Ausnahmen. Ohne Worte! Wir werden NIE wieder ein Volk. Das ist sicher. Auch die jungen Generationen wachsen nicht zusammen, die Klüfte werden immer größer, da die Sozialisierung eine ganz andere ist.

    • Ich wünschte mir eindringlich, es wäre anders, doch ich fürchte, Sie haben recht. Leider.
      Und Björn Höcke ist zurzeit einer der wenigen Gründe, der AfD noch zur Seite zu stehen. Für mich jedenfalls. Oder habe ich hier im Westen irgendjemanden übersehen, der ihm die Hand reichen könnte?

    • Es gibt auch hier im Westen Menschen wie Sie , die etwas weiter denken und wissen was auf dem Spiel steht.

    • Die Hälfte der Wessi AfD Wähler sind doch auch Flügelanhänger, die brauchen doch kein Pasderski oder Gögel. Wenn Höcke im Westen einen Auftritt hat (egal in welchem Bundesland) gibt es immer volles Haus. Das schafft kein einziger West Landespolitiker in seinem eigenen Bundesland nur die Hälfte an Begeisterten zu mobilisieren.

    • Also die Neujahrsveranstaltung in Münster war VOLL. Einen Höcke habe ich da nicht gesehen.

      Auf welchen statischen Zahlen basiert Ihre Erkenntnis?

      Mit einem Höcke an der Spitze würde die AfD im Westen bei unter 5% landen!

    • Das ist mal wieder der Beweis wie blind und hirngewaschen die Menschen hier im Westen sind! Der Großteil hat noch omner nicht begriffen um was es geht!
      Viel Spaß im islamistischen Deutschland!
      Und bitte dann nicht jammern!

    • Nicht so pessimistisch! Selbst George Soros meint doch, wir leben in einer vorrevolutionären Zeit. Ich hoffe, er hat Recht, und natürlich hoffe ich, die Sache geht genau anders aus, wie er sich das wünscht. Dann aber werden wir sicher ein freies und einiges Volk unter Brüdervölkern sein.

    • Und sie glauben wenn man Höcke und den kompletten Flügel eliminieren würde, dann würde die AfD im Westen 25 bis28% erreichen wie im Osten. Bitte weiter träumen. Die AfD bekommt erst dann Zulauf im Westen wenn der Geldbeutel nichts mehr her gibt und dann fragt bestimmt keiner mehr gibt es den Höcke immer noch bei der AfD. Dann ist es schnurtz egal, mit oder ohne Höcke. Dann ist es aber auch schon zu spät. Ich habe gelernt man setzt auf das Pferd das am besten zieht und das ist nun mal der Osten. Dort wären sogar 35% möglich ohne die Seitenhiebe von Berlin und West Landespolitiker.

    • Eher 40%. Und in einzelnen Landkreisen auch satt über 50%.
      Wenn die Bundes- und West-Vorstände nicht ständig
      „Anti“Fa- und „Verfassungsschutz“- Vokabular übernähmen.
      Auch für Westdeutsche ist es doch abstoßend, ständig zu sehen, wie AfD-Vorstände auf aktive und verdiente AfD-ler einprügeln.

    • Ich sag‘ ja, das sind keine „Empfindlichkeiten“ oder „Überzeugungen“, sondern Ausdruck unterschiedlicher politischer Ziele, Opposition oder Scheinopposition eben.

    • Den Leute im Westen merkt man die jahrelange Hirnwäsche an.
      Da geht es vielen nur um Macht und Posten. Ich spreche da aus Erfahrung und habe mitbekommen, was sich da teilweise hinter den Kulissen abspielt. In der AfD sind leider Mitglieder denen es nicht schnell geug gehen kann sich den Altparteien anzubiedern.

    • Dem Flügel geht es doch um Posten! Es ist im Prinzip eine Seilschaft, um eigene Leute in die Posten zu bekommen.

    • Da irren Sie sich gewaltig!
      Da verkennem Sie das Klientel derer, die Leute wegen Nichtigkeiten aus der Partei ausschließen.
      Ich kenne in der AfD Mitgliede, deren linke Gesinnung mir die Haare zu Berge stehen lassen.Da frage ich mich oft, was in deren Köpfen vorgeht.
      Aber ich toleriere deren Meinung und setze mich mit diesen Leuten auseinander.

    • So so, den „guten Wessis“ stehen die Posten also zu, aber wehe, die Ossis wollen auch welche! Klingt irgendwie nach gottgewollter Ordnung.
      (Spaziere gerade an der Belgischen Grenze)

    • Dem Flügel geht es doch um Posten! Es ist im Prinzip eine Seilschaft, um eigene Leute in die Posten zu bekommen.

  23. Lieber Götz, ich les‘ Dich ja gern, aber wie man antifaschistische Stellen-Markierer schreiben kann, statt „anti“faschistische oder wenigstens „antifaschistische“, ist mir unbegreiflich.

  24. Wieviel „Frisches“ haben die Kontrahenten von Soros erhalten?
    Geil! So vernichtet man eine Partei!
    Aus Mangel an Alternativen wähle ich trotzdem die AfD!

  25. Was Gauland angeht, widerspreche ich.

    Zu viele Fettnäpfchen (Boateng, Stolz von Wehrmachtssoldaten, Vogelschiss, usw.). Blödheit, Naivität oder Absicht? Bei Fernsehauftritten vermittelt er keinen Kampfgeist, null Schlagfertigkeit, Steilvorlagen bleiben ungenutzt. Man gewinnt den Eindruck, er will gar nicht gewinnen. Hat man ihm vielleicht vorher Schlaftabletten in den Kaffee getan?

    Dass er jetzt zurückstecken will, ist gut so und vielleicht hat man ihm auch intern dazu geraten. An die Frontlinie müssen scharfe Hunde wie Curio und Brandner.

    • Wenn jemand dem Gegner eine Steilvorlage bietet und der Gegner schießt das Tor, wer hat dann das Tor geschossen? Oder glauben Sie, die Propaganda würde Steilvorlagen nicht ausschlachten?

    • „Aber sie sind da“ möchte ich mit einem Zitat von Kardinal Richelieu kontern: Qu’on me donne six lignes écrites de la main du plus honnête homme, j’y trouverai de quoi le faire pendre.

      (dt: Man gebe mir 6 von der Hand des anständigsten Mannes geschriebene Zeilen, ich werde darin etwas finden um ihn aufhängen zu lassen.)

      Es ist unmöglich, „Fettnäpfchen“ zu vermeiden wenn die versammelte Wahrheitspresse falsch verstehen will. Da sollte man als kritischer Bürger aber nicht mitmachen.

    • Genau.
      Der Mainstream findet Fettnäpfchen zumindest sehr häufig, wenn er damit auf Resonanz in der AfD hoffen kann.
      Gäbe es diese Resonanz nicht, dann könnten noch so viele „gefundene“ Fettnäpfchen der AfD nicht schaden, ja, würden ihr, da immer öfter durchschaut, sogar nützen.

    • Doch. Fettnäpfchen, wie Gauland sie gebracht hat, kann man vermeiden. Wer das nicht kann, ist dem Gegner nicht gewachsen. Dann sollte man Leuten Platz, die das können. Die gibt es reichlich in der AfD.

    • Zitat: „Zu viele Fettnäpfchen …Boateng, Stolz von Wehrmachtssoldaten, Vogelschiss, usw…“

      Scheiss auf die „Fettnäpfchen“. Der Mainstream wird in jedem Räuspern eines AFD Mannes immer ein „Fettnäpfchen“ finden. Deshalb, geschissen auf Fettnäpfchen und Mainstream. Aber es stimmt schon, Gauland vermittelt keinen Kampfgeist. Das ist aber in seinem Alter auch nicht verwunderlich. Er sollte sich zur Ruhe setzen und das Gefechtsfeld Jüngeren überlassen.

    • Bei dem „Denkmal der Schande“ war es jedenfalls so: erst nachdem Petry die Distanzeritis hatte, kam auch der Empörungstsunami über den Mainstream.

    • So hält man sich in den Schlagzeilen. Geschadet hat es nie der AfD. Sie stieg weiter, bis Chemnitz als der AfD Vorstand sich vom allen Bürgerbewegungen los sagte ja sogar Verbote aussprach schlimmer als die Altparteien je gemacht hätten bei ihren Verbündeten.

  26. Man kann Steins Attacke auch als Entlastungs- und Ablenkungsangriff auffassen.
    Würde man sich die zu dutzenden laufenden Ausschlußverfahren, allen voran Sayn-Wittgenstein und Christiane Christen, einmal näher ansehen, dann wäre schnell klar, wo die Meuchelmörder der AfD sitzen.
    Mehr Mut zur Lüge, mehr Mut zur Niedertracht scheint in einigen Vorständen der neue Leitspruch zu sein.

  27. Einigkeit und Gelassenheit. Mehr braucht es nicht, um erfolgreich zu sein. Denn der politische Gegner vertritt auf allen Feldern völlig schwachsinnige, absolut untaugliche Strategien. Das wissen die zwar selbst, aber alles Vernünftige ist eben bereits durch die AfD besetzt. Eigentlich muss man die nur gewähren lassen und dann ernten. Schade, dass man so viel interne „Action“ braucht.

  28. IN der AfD? Dieter Stein ist doch ein Journalist und kein AfD-Hofberichterstatter. Was man an den Mainstream-Medien kritisiert, darf man nicht von der JF fordern: daß sie parteiisch ist. Ich finde es selbstverständlich, daß eine gute Zeitung sich kritisch über alle (!) Parteien und politischen Bewegungen äußern darf. Das macht die JF, und das verdient Respekt.

    • Die Kritik ist absolut gut!

      Es soll doch keine Einheitsmeinung geben, oder etwa doch? Vorhin haben sie noch etwas von einer SED 2.0 geschrieben.

    • Gehen Sie mal bei den Kartellparteien für Meinungsfreiheit demonstrieren!

      Die richtige Ansicht erhält man meistens durch die Widerlegung der falschen.
      Insofern habe ich Herrn Stein zu danken. Wer mich mehrmals gelesen hat, weiß daß ich mir die AfD in die exakt entgegengesetzte Richtung wünsche, wie Herr Stein.

    • Genau!
      Das Problem ist nur:
      „Weg mit den Schädlingen“, rufen die Schädlinge.
      Und da ist die AfD Basis, zumindest, so wie ich sie kenne, tief im Westen, nicht weniger obrigkeitshörig als der Durchschnitt. Sonst könnte die Führung das niemals so machen.

  29. Es gibt sie nicht die Opposition ohne AfD müßten eigentlich alle seit der Wende gesehen haben und erst Recht seit Merkel am Ruder ist.Die AfD heißt Alternative-zu dem Brei der sonst so da ist.Der Meuthen ist im Westen ansässig und das hört man in allen seinen Reden.Er will nichts verändern nur mal so ein bischen Schräubchen drehen.Aber Deutschland ist so nicht zu retten.Schaun wir doch mal wie das die Österreicher oder die Schweizer mit der Rente gemacht haben und denken wir nicht immer wieder „wir können alles besser“!Können wir nicht und das haben wir 1000fach bewiesen!!!

  30. Guter Artikel! Wirklich schlimm, dass sich die einzige Alternative gegenseitig zerfleischt. Man kann nur hoffen sie besinnen sich wieder, denn es ist tatsächlich die einzige Alternative die wir haben.

  31. Es könnte so einfach sein: Für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit immer wieder bei jeder Gelegenheit, quasi als Untertitel zum Parteinamen transportieren.

  32. Offener Diskurs muss auch in Zukunft möglich sein, Parteien wo alle die Meinung der Spitze vertreten haben wir schon. Kompromisse einzugehen und durch verschiedene Meinungen eine Lösung zu erzielen, das ist Demokratie. Eine grobe Richtung kann sicherlich durch ein Parteiprogramm vorgegeben werden, dafür ist eine Spitze ja da aber die Betonung liegt auf GROB.
    Der Rest muss ausdiskutiert und abgestimmt werden(Faktenbasiert).

    • Klar ich weiss das schon seit 20 Jahren, deshalb soll die AfD ja nicht mit so einem Blödsinn anfangen…

    • Na, dann muß man die Möglichkeit des offenen Diskurs wieder zurück erkämpfen.
      Oder wollen Sie eine „Rechte“ RAF?

  33. Da sind wohl wieder U-Boote (von Merkills Gnaden) tätig, um einen echten Wandel der linksrotgrünen Politik, durch den Wähler, zu verhindern, indem man die einzige Opposition spaltet. Das albekannte Divide est Impera!

    • Und werden massiv gefälscht! Frei nach Stalin: Was interessieren mich Wahlen, es interessieren nur Die, welche auszählen!

    • Der Zug ist wahrscheinlich so oder so abgefahren. Wenn ich den Moslem-Anteil bedenke, der wächst dauernd, wir haben nichts mehr zu melden, egal wie einig oder nicht die Opposition ist. Es ist eine feindliche Übernahme. Wie gestern der Artikel über Antwerpen, so kommt es hier auch, geht ganz fix.

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