Glückwunsch zu 40 Jahren Terror: Steinmeier bejubelt die iranischen Mullahs

Ramin Peymani

Foto: Collage

Seit zwei Jahren ist Frank-Walter Steinmeier nun Bundespräsident. Angela Merkel hatte ihren engen Vertrauten damals für das höchste deutsche Staatsamt auserkoren, und ihr Schachzug sollte sich keine zwölf Monate später auszahlen. Als nämlich nach dem Sondierungsfiasko mit Grünen und FDP eine Bundestagsneuwahl unausweichlich schien, die Merkels Ende als Kanzlerin besiegelt hätte, war es Steinmeier, der seine störrische SPD zu einer Neuauflage der „Großen Koalition“ verdonnerte, um sich bei Merkel erkenntlich zu zeigen. Seither ist Steinmeier quasi Mitglied der Bundesregierung, was ihm gemäß unseres Grundgesetzes eigentlich verboten ist.

Doch das scheint ihm egal zu sein. Nur zu gerne flankiert er die Regierungspolitik mit Folgsamkeitsappellen an die Bürger oder Warnungen vor der Gefährlichkeit Andersdenkender. Wehmütig erinnert man sich an große Bundespräsidenten, die ihr Amt als Staatsmann ausfüllten. Dank der Rettung durch Steinmeier hat Merkel ihr historisches Projekt der Umwandlung unseres Staatsgebietes in einen alimentierten Lebensraum für die Welt inzwischen vollenden können. Er selbst ist in seiner Amtszeit bisher vor allem unangenehm aufgefallen. Schon seine Antrittsrede war auf Spaltung angelegt, indem er jenen Teil der Bürger abkanzelte, der sich dem Chor regierungsfreundlicher Hurra-Rufer nicht anschließen mochte. Es ist aber insbesondere seine eigentliche Aufgabe der Außendarstellung Deutschlands, in der Steinmeier immer wieder aus dem Rahmen fällt – in seiner Rolle als Außenminister ebenso wie als Bundespräsident.

Zum 40. Jahrestag der „Islamischen Revolution“ übermittelte Steinmeier der iranischen Führung „im Namen meiner Landsleute herzliche Glückwünsche“

2016 hatte Steinmeier, damals noch als Außenminister, gegen die Entscheidung der Briten gegiftet, der Europäischen Union den Rücken zu kehren. Dass es sich um eine legitime Volksabstimmung einer der ältesten bestehenden Demokratien Europas gehandelt hatte, kümmerte ihn nicht. Genauso wenig interessierte sich Steinmeier dafür, dass wenig später auch das amerikanische Staatsoberhaupt nicht etwa durch einen Putsch, sondern durch eine demokratische Wahl an die Macht gekommen war. Als „Hassprediger“ beleidigte Steinmeier damals Donald Trump. Hingegen hofiert er als Bundespräsident mit großer Leidenschaft den türkischen Machthaber Erdoğan, dem er im vergangenen Jahr nicht nur eilfertig zur Wahl gratulierte, sondern auch den „roten Teppich“ in Berlin ausrollte. Ebenso scheint Steinmeier das iranische Mullah-Regime am Herzen zu liegen. Zu Ehren des 40. Jahrestages der „Islamischen Revolution“ übersandte er der iranischen Führung ein Telegramm, in dem er „im Namen meiner Landsleute herzliche Glückwünsche“ übermittelte. Es scheint, als habe der Bundespräsident eine besondere Affinität zu islamistischen Regimen. Wie sonst wäre es zu erklären, dass er auch zu den ärgsten Gegnern einer Verurteilung des türkischen Völkermordes an den Armeniern gehört? Oder ist Steinmeiers Handeln, der in seiner Partei seit den Hartz-Gesetzen den Ruf eines „Neoliberalen“ genießt, tatsächlich nur mit wirtschaftlichen Überlegungen zu erklären? Immerhin ist der Iran nach Israel Deutschlands wichtigster Handelspartner im Mittleren Osten.

Als Sohn eines Persers, der vor dem mordenden iranischen Regime geflohen ist, kann ich nicht glauben, dass dies auch mein Bundespräsident sein soll

Apropos Israel: Dass der Iran den israelischen Staat am liebsten von der Landkarte tilgen will, stört Steinmeier in seinem Überschwang offenbar gar nicht. Ebenso wenig, dass die Mullahs landesweit Homosexuelle ermorden lassen und regelmäßig Jagd auf freie Journalisten und Blogger machen. Bis heute hat es kein iranischer Staatspräsident vermocht, der religiösen Führung des Landes wirksam Paroli zu bieten, die im Inneren jeglichen Widerspruch mit gnadenloser Härte beantwortet und unter Außenpolitik die Unterstützung eines weltweiten Terrornetzwerks versteht. Ein Bundespräsident, der zwar keine Grußadressen an den Sudan, Syrien und Nordkorea verschickt, dafür aber umso herzlicher dem iranischen Terror-Regime gratuliert und sich damit dem Verdacht aussetzt, die Würde seines Amtes deutschen Konzerninteressen zu opfern, ist als „Erster Mann im Staat“ völlig ungeeignet. Der Eindruck ist nicht neu, doch hat Steinmeier mit seinem Glückwunsch-Telegramm nach Teheran nun eine rote Linie überschritten. Als Sohn eines Persers, der im Frühjahr 1979 zu Fuß vor den mordenden Schergen des iranischen Ayatollah-Regimes fliehen musste, kann ich nicht glauben, dass dies auch mein Bundespräsident sein soll. Wer es für richtig hält, linksextreme Bands zu unterstützen, und kein Problem damit hat, antisemitische Menschenrechtsgegner zu bejubeln, ist als Staatsoberhaupt für mich untragbar. Am 17. Juli steigt übrigens die große Jubelfeier zum 80. Geburtstag des iranischen Revolutionsführers Ali Khamenei. Sie sind doch sicher dabei, Herr Steinmeier, oder?

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22 Kommentare

  1. Steinmeier ist eine Vor-zeigemarionette, der genauso von der Patronen A.M. nur zum „Abgreifen“ von Volksvermögen, eingesetzt wurde. Wie alle seine Vorgänger, ist auch ER eine hohle Niete!

  2. Angela Merkel hatte ihren engen Vertrauten damals für das höchste deutsche Staatsamt auserkoren

    1. Muss dieses Amt grundsätzlich hinterfragt werden. 2. Wenn es (angeblich) unverzichtbar sein sollte, hat er vom Volk gewählt zu werden und nicht von Merkels Gnaden (oder sonst welchen zukünftigen BrdVorsitzenden) auserkoren werden.

  3. Die Mehrheit der BRD-Bürger (uns hier ausgenommen) ist sich ihrer selbst nicht bewusst, auch Selbstbewusstsein genannt, wobei dieses Wort heutzutage missbräuchlich verwendet wird. Durch diese Entfremdung vom Eigenen können sie keine Abgrenzung zum Anderen/zum Fremden erkennen und ggf. das Eigene verteidigen. Sie wissen nicht (mehr), was das wahre Deutschsein bedeutet. Folglich sind sie begeistert vom Fremden wie dem Islamischen, ohne erkennen und verstehen zu können und wollen, welche Unterschiede zwischen dem Selbst und diesem Fremden bestehen.
    Jene, die der Selbstverleugnung zum Opfer gefallen sind, werden sehr bald zu spüren bekommen, wenn man der Illusion Glauben schenkt, dass alle Menschen gleich seien.

  4. „Es ist schön, zu sehen, dass der Ramadan in Deutschland inzwischen zu einem selbstverständlichen Teil unseres gemeinsamen Lebens geworden ist.“ – Frank-Walter Steinmeier am 26.06.2017

    Das haben sich die Linken im Iran 1979 auch gedacht, bevor sie mit Muslimen zusammen Khomeini zurückholten. Als Khomeini dann am 1. Februar 1979 iranischen Boden betrat, war eines der ersten Dinge, die er tat, eine theokratische Ordnung einzuführen und diese weltlichen linken Gruppen massenweise zu verfolgen und umbringen zu lassen.

    Dass Frank-Walter Steinmeier nun ausgerechnet zu einer Revolution gratuliert, die seinerzeit Tausenden seiner Genossen das Leben gekostet hatte, zeigt, wie sehr bei Sozialisten das Gehirn als Produktionsmittel zur Erzeugung von Mehrwert verpönt ist.

    • Das einzige Befriedigende daran war, dass Khomeini als Erstes alle Linke an die Laternen hing. Sie mussten somit für ihre Handlung die Konsequenzen zahlen. Da kann man wirklich sagen „Nur die dümmsten Kälber……..“

    • Dasselbe im Libanon – und auch in Großbritannien wollte New Labour Anfang dieses Jahrtausends die politische Landschaft in ihrem Sinne einfach durch eine Massenimmigration bildungsferner muslimischer Schichten verändern „to rub the Right’s nose in diversity“.

      Dass die Kooperation mit dem Islam jedes Mal für die Linken schlecht ausgeht, wie es auch in Deutschland für sie schlecht ausgehen wird, werden Linke nie verstehen. Wie die Muslime glauben sie fest daran, dass ihr Weg nur ins Paradies führen kann.

      Aber während Muslime dort eine Belohnung durch 72 Jungfrauen erwarten können, haben Linke nicht einmal das.

    • Dasselbe im Libanon – und auch in Großbritannien wollte New Labour Anfang dieses Jahrtausends die politische Landschaft in ihrem Sinne einfach durch eine Massenimmigration bildungsferner muslimischer Schichten verändern „to rub the Right’s nose in diversity“.

      Dass die Kooperation mit dem Islam jedes Mal für die Linken schlecht ausgeht, wie es auch in Deutschland für sie schlecht ausgehen wird, werden Linke nie verstehen. Wie die Muslime glauben sie fest daran, dass ihr Weg nur ins Paradies führen kann.

      Aber während Muslime dort eine Belohnung durch 72 Jungfrauen erwarten können, haben Linke nicht einmal das.

  5. Frank-Walter Steinmeier ist der glitschigsre unter den Aalen, die sich in der Umgebung Merkels angesammelt haben, weil es da so schön Futter gibt.
    Ihm graut vor nichts, er legt den Kranz nieder an Arafats Grab, er kann auch zum Geburtstag nach Teheran fliegen.

    Feine Sahne Fischfilet härtet ab, und man wird nicht gerade bei seinem Besuch öffentlich hängen lassen, soviel Anstand, oder besser gesagt, Verstellung bringt das Regime der Ayatollahs dann schon auf.

  6. Seinen Spitznamen..,,Steinigermeier“trägt er schließlich zurecht.
    Bei den Saudis ist er genauso gern gesehen wie bei Pyroshenko.
    Nicht mein Präsident!

  7. Bei dem ist Hopfen und Malz verloren. Diese ganze Mischpoke muß weg, und zwar schnellstens.
    So einen Bundespräsidenten haben die Deutschen nicht verdient.

    • Nur weg genügt nicht. Solange der Bundespräsident nicht vom Volk gewählt wird, werden wir nie ein brauchbares Exemplar bekommen.

    • Nur weg genügt nicht. Solange der Bundespräsident nicht vom Volk gewählt wird, werden wir nie ein brauchbares Exemplar bekommen.

  8. wenn steinmeier nicht ein freund von gerhard schroeder gewesen waere, haette er bis zu seiner pensionierung in der niesersaechsischen landesverwaltung akten hin und her geschoben. uns waeren dann die peinlichketen dieses herrn erspart geblieben

    • haette er bis zu seiner pensionierung … akten hin und her geschoben.

      Selbst das kann eine große Herausforderung sein. Unter der Zettelflut kann man leicht den Überblick verlieren.

  9. der spinnt doch „im Namen meiner Landsleute herzliche Glückwünsche“ – NICHT IN MEINEM NAMEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  10. der spinnt doch „im Namen meiner Landsleute herzliche Glückwünsche“ – NICHT IN MEINEM NAMEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  11. Dieser Ehrensoldbezieher ist nur noch peinlich. Eigentlich muß er sofort zurücktreten bevor noch schlimmeres passiert.
    Sein GrünLinkes Fischkonzert war schon Geschmacklos und jetzt dieser Hammer.

  12. Der hat doch nur Angst davor, einmal an einem Kran in Teheran zu baumeln. Er will doch nur sein Leben retten. Daher stellt er sich gut mit den Mullahs.

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