Tempolimit: Die Erfinder der Relotius-Bremse

Foto: Durch Alf Ribeiro/Shutterstock
Nur unter einem Generalverdacht sind wirklich alle Autofahrer gleich (Foto: Durch Alf Ribeiro/Shutterstock)

Die Egalitaristen aus dem Relotiushaus in Hamburg, früher der SPIEGEL, haben Berechnungen angestellt, die „womöglich“ stimmen könnten, wie die Nachrichtenagentur dts meldet.

Hamburg  – Ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen könnte laut Berechnungen des „Spiegel“ jährlich womöglich rund 140 Unfalltote verhindern. Das Magazin hatte eine eigene Datenauswertung durchgeführt und das Unfallgeschehen auf Autobahnabschnitten mit und ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen verglichen. Während die Anzahl der Unfälle in beiden Bereichen recht nahe beieinanderliegt, verlaufen Unfälle in Abschnitten ohne Beschränkung aber oft deutlich schwerer.
Die Zahl der tödlichen Unfälle je gefahrenem Kilometer liegt hier um rund 75 Prozent höher als in Bereichen mit Tempolimit. Fundierte wissenschaftliche Studien zu den Auswirkungen von Tempolimits zwischen 100 und 130 Stundenkilometer auf die Verkehrssicherheit liegen bislang kaum vor. Als Grundlage der Auswertung dienten daher offizielle Daten der polizeilich registrierten Unfälle, das Autobahnstraßennetz sowie Verkehrszählungen.

Der Verkehrsexperte Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer, beurteile das Vorgehen des „Spiegels“ bei der Auswertung als „plausibel und methodisch sauber“, so der „Spiegel“. (dts)

Gerade gestern, am Freitag, habe ich zwischen 9 Uhr morgens und 16 Uhr nachmittags 750 Kilometer von Nordbayern ins Bergische Land und zurück abgeritten. Berechnungen darüber, wieviele Verkehrstote sich durch ein generelles Tempolimit einsparen ließen, habe ich dabei nicht angestellt. Warum nicht? Die A3 zwischen Würzburg und Aschaffenburg ist nach zwanzig Jahren Bautätigkeit noch immer nicht vollständig um eine dritte Spur erweitert. Auf den Abschnitten, die fertig sind, ist sie so ausgebaut, daß Tempo Dreizillionen km/h jederzeit möglich ist. Im Spessart wurde ein halbes Mittelgebirge abgetragen. Ansonsten: Stillstand im Stau. Die A 45 ist zwischen Olpe und Gießen praktisch eine einzige Kette von Baustellen.

Ich habe eine ganz andere Berechnung angestellt, wie man Verkehrstote vermeiden könnte – und zwar nicht bloß 140, sondern mindestens 1.400: Indem man die Mißachtung der Verkehrsregeln streng ahndet. An jedem zweiten Rastplatz sollte es eine Ecke mit einem Prügelbock geben, auf dem alle diejenigen den Arsch versohlt bekommen, die sich partout nicht an das Rechtsfahrgebot halten wollen, die notorischen Mittelspurblockierer, die Schleicher, die unvermittelt und ohne zu blinken die Spur wechseln, die zu blöde sind, in den Spiegel zu schauen, um festzustellen, wie schnell der Verkehr von hinten kommt, die in der Baustelle die linke Zwei-Meter-Spur blockieren, weil sie sich einerseits nicht am LKW vorbeitrauen, andererseits aber zu stolz sind, sich ihre Unfähigkeit einzugestehen und einfach in der rechten Spur zu bleiben, die Schwachköpfe, die zehn Meter Abstand bei 150 Sachen für ausreichend halten, die Idioten, die Andere hinter LKWs „einzwicken“, die Deppen, die sich durch das Reißverschlußsystem an Engstellen „benachteiligt“ vorkommen, die Schwachköpfe, die in der linken Spur eine sozialistische Wartegemeinschaft zum Zwecke des Überholens eines LKW in einem Kilometer Entfernung bilden und-und-und. Was sage ich? 1.400 verhinderte Verkehrstote? – Quatsch. Wenn man diese Knallköpfe alle verprügeln – und die Routiniers einfach machen lassen würde, dann ließe sich vermutlich sogar das demografische Problem Deutschlands lösen. Wer diesem Volk Autobahnen mit 30 Spuren nebeneinander bauen würde, der könnte sich darauf verlassen, daß es die 29ste von rechts blockieren würde – mit 28 freien Spuren rechts von sich. Und was die SPIEGEL-Redaktion angeht: Führerscheinentzug auf Lebenszeit wegen völlig schwachsinniger Berechnungen. So schaut´s aus, Freunde. (ME)

 

Loading...

38 Kommentare

  1. auf der strasse sterben jährlich 3000 menschen
    an krankenhauskeimen 40 000 menschen.
    Lichterkette um die krankenhäuser, alle schließen und niederbrennen… tödliche gefahr für alle.

  2. 98 % aller Deutschen halten sich selbst für überdurchschnittlich gute Autofahrer. 98 % der Deutschen sind außerdem der Meinung, dass alle anderen auf der Straße Vollidioten sind. Irgendwas kann da ja wohl nicht stimmen im deutschen Oberstübchen.

  3. „Chronische Mittelspurblockierer“ gibt es eigentlich keine. Laut StVO Paragraf 7 Nr. 3c darf man dauerhaft in der Mitte fahren, wenn nur ab und zu etwa ein LKW rechts zu überholen ist. Die Überholspur für die ganz eiligen Organspender ist die linke.

    • Falsch. Die zeitliche Grenze für die Benutzung der Mittelspur liegt bei 20 Sekunden ohne zu überholen. Entscheidend ist, dass man keinen anderen Verkehrsteilnehmer behindert, wenn man auf der Mittelspur bleibt. So hat es das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf in einem Urteil im Jahr 1989 ( Az. 2 Ss (OWi) 318/89 – (OWi) 93/89 II ) ein wenig konkretisiert.

  4. Vollidioten. „Sie haben berechnet“! Diese Zahl liegt völlig im Zufallsbereich und ist selbst durch noch so dämliche Statistiktricks als total unseriös und nicht valide anzusehen. Eine Frechheit, solche „Berechnungen“ denkfähigen Wesen anzudrehen. Erinnert fatal an die Abgasrechnungen. Da liegen die Zahlen von verfrühten Toten auch zwischen 200.000 und 212. Die Verarschung kennt keine Grenzen mehr, wenn es darum geht, kranke Ideologien zum Zwecke des Staatsuntergangs zu propagieren.

  5. „Der Verkehrsexperte Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer, beurteile das Vorgehen des „Spiegels“ bei der Auswertung als „plausibel und methodisch sauber“, so der „Spiegel“. (dts) “
    Fake-News? Statistisch relevant wäre die Auswertung nur dann, wenn es sich um Vergleiche zwischen „Zwillingsautobahnen“ handeln würde- also Autobahnen die in ALLEN relevanten Parametern (Dichte , Topographie, Sichtverhältnisse, Lokal-Meteorologie, ….) praktisch identisch sind. Die eine mit Tempolimit, die andere ohne. Wird wohl kaum so sein…

  6. Genau der gleiche Denkfehler bzw. falschverstandene Statistik wie bei den (angeblichen) Feinstaub- und Stickoxidopfern. Man kann unter realen Bedingungen nicht wissen, wieviele Menschen durch Geschwindigkeitsbeschränkungen vor dem vorzeitigen Tod bewahrt werden können. Und an die „Jeder Verkehrstote ist einer zuviel“-Fraktion: Auf Null bringt man die Quote nur durch vollständige Abschaffung des Straßenverkehrs überhaupt. Wir haben hier halt wieder das Problem fehlender Bildung und dadurch bedingunslosen Glaubens an die Ideologie der Grünen und anderer Bauernfänger. Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens (Schiller, Die Jungfrau von Orleans).

    • Es ist nicht allzu schwer, diese Vergleiche anzustellen. Stufe 1: Vergleich der Unfallfolgen auf Autobahnabschnitten mit und ohne Tempolimit. Stufe 2 (als Folge der Schlüsse aus Stufe 1): Vergleich der Unfallfolgen auf dem deutschen Autobahnnetz vor und nach Einführung des generellen Tempolimits.

  7. Spiegel redet fast nur Schwachsinn. Genausogut düfte man fordern, daß man
    auf der Autobahn nur Nachts fahren darf – schliesslich passieren nur ca 27% aller Autobahnunfälle Nachts. Da würde man doch nach der Logik von Spiegel die Unfallquote
    um 73% senken – oder ?!

    Es ist viel interessanter, daß nur 29% aller schweren Unfälle ohne Beteiligung anderer
    Fahrzeuge geschieht. Somit sind bei 71% wenigstens zwei Fahrzeuge beteiligt.
    Wenn also man die Beteiligung reduziert z.B durch hohe Strafen für rücksichtslose Fahrspurtwechler, dann kann man etwas bewegen.

    Man ist mit 130 bei einem Auffahrunfall genauso Tod wie bei 150.

  8. Ich bin sehr erfahren und Schnellfahrerin seit 40 Jahren, soll kein Eigenlob sein. Mein Eindruck ist, dass sehr viele Menschen komplett überfordert sind und eigentlich gar keinen Führerschein haben dürften. Konzentriertes Autofahren, vorrausschauend fahren, das können nur wenige, und das sind meistens die, die auch schnell fahren, eben weil sie es können. Ich stimme dem Artikel 100% zu, nicht die Schnellfahrer sind das Problem ( reden wir nicht von den drogensüchtigen jungen idioten), sondern alle, die genauso Autofahren ,wie sie arbeiten. Pingelig, verkrampft und besserwisserisch, Erbsenzähler und Leute mit Kontrollzwang. Die machen uns das Leben gefährlich und sollten eine eigene Spur ganz links haben, mit einer Mauer zwischen uns und ihnen bekommen. Ach ja und dann noch diejenigen, die ihr Handy beim fahren nicht aus der Hand legen, das ist auf der Autobahn besonders gefährlich.

  9. Und die Unfallquote auf Autobahnen ließesich auf NULL senken, wenn man die Autobahnen einfach dicht macht !!!(HAAAAHHAA…)

  10. Man verhindert Erdbeben, wenn die Menschen weltweit nicht mehr springen dürfen. Springen muss verboten werden. Der Spögel, das Blatt der Dummen!!

  11. Wo ist die Polemik?
    .
    Hier wurden Tatsachen aufgezählt.
    Und genau diese rücksichtslosen Fahrer verursachen diese Unfälle.
    .
    Schnellfahrer sind keine Raser.
    Die denken mit.

    • Wenn ihnen das oft passiert, dass man die Lichthupe benutzt, sollten Sie vielleicht über ihren Fahrstil nachdenken. Ihre Unterstellung gegenüber dem Autor finde ich unverschämt, das ist nicht unsere Art der Diskussion hier . sie verhalten sich wie ein Rüpel.

    • Wissen Sie (meine Meinung).
      Schnallen Sie sich schon in der Wohnung an, richten Sie sich darauf ein daß Sie jemand überholen könnte, zucken Sie dabei nicht ängstlich zusammen und kommen Sie wieder glücklich und unangepisst nach Hause.

    • Ihr Langsamfahrer habt keinen Verstand.
      Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen Schnellfahrern und Rasern.
      Und Raser sind genauso gefährlich wie die Schleicher.

    • Schnellfahrer sind rücksichtslose Fahrer, die eben nicht mitdenken. Die denken nur an sich und ihre Wünsche und Bedürfnisse und fordern von allen anderen, dass sie der Verwirklichung dieser Wünsche gefälligst reichlich Raum lassen, so wie sie gefälligst die linke Spur diesen Fahrern überlassen sollen. Beim Erdingers Max hatte sich ein gefährlicher Überdruck in den Reifen gebildet. Da musste mal wieder dringend Dampf abgelassen werden.

    • Können Sie denken?
      Dann tun Sie es. Und blockieren Sie auf Autobahnen mit 60 km/h nicht die linke Spur.
      Raser sind rücksichtslos.
      Alle anderen Behinderer sind nur dumm, haben Angst wenn Sie ins Auto einsteigen.

    • Das ist sorry Bullshit, Rücksicht hat nichts mit langsam fahren zu tun. Wer sein Auto kontrollieren kann und intelligent fährt, kann auch schnell fahren. Rücksichtslosigkeit bedeutet, dass man nicht fahren kann und seinen Führerschein abgegeben sollte. Ich habe immer die besten Autofahrer unter denen gesehen ,die zügig fahren.

    • Völliger Quatsch. Meinereiner hat über 3 Mio. unfallfreie Kilometer auf dem Buckel, den letzten Flensburger Punkt 1987 kassiert. Aber die Fokussierung auf das Tempo ist einfach falsch. Autofahren ist prinzipiell lebensgefährlich, weil es schon bei vergleichsweise geringen Geschwindigkeiten tödlich enden kann. Nicht das Tempo ist das Problem, sondern die grassierende Verantwortungslosigkeit von Leuten, die meinen, sie hätten ein Recht darauf, sich im Straßenverkehr zu benehmen, als säßen sie bei einem Rosamund-Pilcher-Film zuhause auf der Couch. Hier wurde über die Jahre eine Gleichung mit einer Gültigkeit aufgeladen, die einfach keine Gültigkeit hat: Langsam = sicher. Man muß „defensiv fahren“. Bullshit. Man muß mit Köpfchen fahren, anstatt „defensiv“. Defensive ist nämlich schwachsinnig, wenn keiner angreift. Das deutsche Autobahn-Sicherheitsgeschwätz ließe sich zutreffend als das beschreiben was es realiter ist: Förderung von Deppentum und Verantwortungslosigkeit. Ich langsam, ich gut. Böser Mann schnell, böser Mann schlecht. Ich rase nie, was sich schon daran erkennen läßt, daß ich meine Bremsbeläge nicht wechseln muß, weil sie runtergefahren wären, sondern weil sie verglast sind. Wenn es aber geht, dann bin ich mit 200 oder mehr Sachen unterwegs – ohne zu bremsen. Ein generelles Tempolimit ist nichts weiter als die Forderung von Degenerierten, die sich schlicht nicht vorstelloen wollen, daß zivilisatorische Höherentwicklung auch mit der Notwendigkeit einhergehen könnte, seine Fähigkeiten zu schulen. Generelles Tempolimit ist eine völlig sachfremde, dreckskommunistische Schweineidee zur Perpetuierung infantiler Unfähigkeit.

    • So sehe ich das auch, die besten Fahrer sind die, die zügig voran kommen, weil sie mitdenken. Dass es schwarze Schafe darunter gibt, das ist eine andere Sache, die sind aber absolut nicht geeignet um einen Führerschein zu haben.

    • Es ist egal, ob die mitdenken. Wenn bei 250 km/h plötzlich ein Hindernis auftaucht, sei es ein Wildschwein oder ein Pannenfahrzeug oder jemand, der zum Überholen ansetzt, weil er nicht sehen konnte, dass hinter der Kurve das Raumschiff Enterprise heranzischt, dann tötet genau dieses Tempo – und sonst gar nichts.

    • Eben. Sie gehören zu den langam Fahrenden.
      Vor dem vor Ihnen fahrenden Auto könnte noch ein weiteres Auto fahren.
      .
      Natürlich können auf den engen, kurvigen, nicht einsehbaren Autobahnen plötzlich Hindernisse auftauchen.
      .
      ZB ein Wildschwein, das von einem umgekippten Wildschweintransporter weggelaufen ist.
      Oder ein Pannenfahrzeug, das mir entgegenkommt.
      .
      Starost, dafür hat man Augen, einen Überblick.
      Die Augen sind ganz weit vorne.
      Und wenn da wer plötzlich zum Überholen ansetzt – ohne zurück zu blicken und ohne Blinker – noch dazu in einer engen Kurve …
      dann sieht man so etwas.
      Hirn fährt mit. Man wartet sozusagen darauf.
      .
      Ist wie auf dem Fußballballfeld.
      Man hat den Überblick oder eben nicht.

    • Schon recht.Man findet Ihren Fall im Handbuch der Sozialpsychologie (oder auch in Wikipedia) unter „selbstwertdienliche Verzerrung“.

    • Und Ihre Argumentationsweise findet man übrigens unter dem Stichwort: „Ad hominem“. Sie kennen mich nicht, ich habe über mich auch nichts erzählt (schon weil es auch nichts zur Sache tut), aber Sie reimen sich halt etwas über mich zusammen, was zu Ihrem Weltbild passt. Ist häufig bei Leuten, die keine sachlichen Angriffspunkte finden. Macht mir persönlich nichts, denn ich weiß, dass ich die Diskussion dann bereits gewonnen habe, ich wollt’s nur abschließend notiert haben.

    • Ich mach genau das, was Sie auch tun.
      Allerdings fehlt in meinen Aussagen das Geschwätz, das auch die Linksversifften verwenden.
      Weltbild und so.
      Ich spreche über meine Erfahrungen.

    • Was ist Ihr Problem mit der Polemik? Wer auf einer dreispurigen Autobahn mit 20 km/h Differenz zur LKW-Geschwindigkeit permanent die mittlere Spur blockiert, ist einfach ein Asozialer. Wegen des Rechts-Überholverbots beansprucht er zwei Drittel der vorhandenen Verkehrsfläche für sich. Wer mit derselben Geschwindigkeitsdifferenz auf einer zweispurigen Autobahn 500 Meter, bevor es überhaupt etwas zu überholen gibt, quasi „schon mal sein Handtuch“ auf die linke Spur legt, um sich sein „Plätzchen“ zu reservieren, der ist ein Asozialer. Wer mit 112 km/h einen Mittelspurblockierer mit 110 km/h links überholt, ist ein Asozialer. Wer ohne ersichtlichen Grund und unvermittelt die Spur wechselt, ohne zu blinken, der ist ein Asozialer. Wer an Autobahnraststätten auf Busparkplätzen parkt, der ist ein Asozialer. Wer sich bei Tempo 150 mit zehn Metern Abstand zum Vordermann als Zwanzigster in der linken Spur „anstellt“, um am St. Nimmerleinstag irgendwen weit vorne am Horizont zu „überholen“, während die rechte Spur über hunderte von Metern frei bleibt, der ist ein Idiot und ein Asozialer. Wer auf der linken Spur wegen Schlangenbildung geringfügig schneller fährt als die LKW in der rechten Spur und dann einen Rechtsfahrenden nicht nach links wechseln läßt, wenn der am LKW vorbei will, der ist ein Arschloch und ein Asozialer. Wer sich in der 2-Meter-Spur links in der Baustelle nicht am LKW vorbeitraut und trotzdem links bleibt, der ist ein Asozialer. Das Potential, das sowohl Autobahnen als auch Fahrzeuge heute bieten – alles zusammen sauteuer übrigens – wird bei weitem nicht genutzt, weil die Idioten, die Asozialen und Dilettanten wegen ihrer Lahmarschigkeit im Kopf und beim Tempo als die „Heiligen der Verkehrssicherheit“ gelten, als schutzbedürftige Beklopptenmasse, die unter Artenschutz steht und keihnesfalls etwas dafür kann, daß sie juedem Routinier maximal auf den Senkel geht. Es wäre so einfach: StVO beachten und zügig von hinnen nach dannen kommen. ABer nein: In Deutschland ist sogar der geregelte Straßenverkehr noch zur soziokulturellen Veranstaltung degeneriert worden. Rechts vor links: Ich hätte ja Vorfahrt, aber ich würde Sie Ihnen überlassen. Möchten Sie vielleicht vor mir fahren? Sehen Sie, daß ich ein freundlicher Mensch bin? Kein Zebrastreifen, keine Fußgängerampel – dennoch Bremsung bis zum Stillstand. Ein Mensch steht am Straßenrand und sieht so aus, als ob er beabsichtige, die Straße zu überqueren. Er müsste halt warten, bis es geht. Aber es ist sozial oder irgendwie anders „nicht gerecht“, daß der Fußgänger warten muß. Deswegen muß die Vorfahrtsregeln außerkraft gesetzt werden und fünf andere Autos hinter Mr. Freundlich müssen ebenfalls stehen bleiben, damit Mr. Freundlkich sein „Sozialverantwortrungs-Ego“ pinseln kann. Wären sie allesamt einfach weitergefahren, hätte der Fußgänger lediglich eine Sekunde später die Straße überqueren können.Es dauert nämlich, bis der Fußgänger sein unverhofftes Glück fassen kann und den Gegenverkehr gecheckt hat- Und-und-und … – meine Idee zur Erhöhung der Verkehrssicherheit: ALlen diesen asozialen Idioten, Nullcheckern und Dilettanten die Pappe abnehmen. Was glauben die eigentlich, was sie tun? Es gibt Verkehrsregeln, damit das Geschehen sicher abläuft – und nicht, um lahmarschig, denkfaul, idiotisch, asozial und „freundlich“ zu sein.

    • Michael Koboscinsky ist für mich der „Polemik“. Übrigens: Sollte es jemandem öfter passieren, daß er von hinten per Lichthupe kontaktiert wird, wäre es schon aus logischen Gesichtspunkten ratsam, daß er sich fragt, ob es wirklich an den vielen Lichthupern hinter ihm liegt, daß er sich „bedrängt“ vorkommt, – oder ob er nicht vielleicht selbst das Problem sein könnte. Im übrigen gibt es einen Unterschied zwischen rechts überholen und rechts vorbeifahren. Letzteres ist mit einer geringen Differenzgeschwindigkeit gestattet. „Überholverbot“ heißt übrigens auch nicht, daß man in der einen Spur nicht schneller fahren dürfte als in der anderen. Es heißt nur, daß man seine Spur nicht zum Zwecke des Überholens verlassen darf. Dürfen Sie mit 130 km/h in der rechten Spur an einem Mittelspurblockierer (125 km/h) rechts vorbei fahren? Ja, wenn sie vorher bereits in der rechten Spur gewesen sind und auch dort bleiben. Dürfen Sie auf der mittleren Spur mit 130 km/h jemanden „überholen“, der vorschriftsmäßig mit 125 km/h rechts fährt? – Nein. Es fehlt ihnen die gesetzlich geforderte, „wesentlich höhere Geschwindigkeit“, um zu überholen. Erstaunlioch, oder? Ja, ich weiß, daß das niemanden interessiert. Genau das ist ja das Problem. Alles Experten …

Kommentare sind deaktiviert.