Wahlkampfspende: Kubicki will von AfD Transparenz

Foto: Collage
So soll die AfD platt gemacht werden (Foto: Collage)

Berlin – Man kann nur zu Gott beten, dass hier so schnell wie möglich Aufklärung erfolgt und wirklich keine Mauscheleien stattgefunden haben. Denn das wäre ein gefundenes Fressen für alle Anti-Demokraten, die sich jetzt schon die Finger lecken: In der angebliche  Affäre um eine Wahlkampfspende aus der Schweiz an die AfD hat der Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) die Partei zu Transparenz aufgerufen. „Der Verdacht der Geldwäsche steht bei den AfD-Parteispenden immer deutlicher im Raum“, sagte Kubicki den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). Die AfD könne „immer weniger dem Vorwurf entgegentreten, sie sei die Fünfte Kolonne von irgendwem“, behauptet Kubicki.

Nun werde es „nicht mehr nur für Alice Weidel sehr eng. Die gesamte Parteiführung, die diese angeblichen Falschinformationen abgesegnet hat, muss jetzt ihre Erkenntnisse und Kenntnisse transparent machen“, so der FDP-Politiker weiter. Es könne sein, dass die jetzt zu erwartenden Sanktionen auch für die Partei finanziell ein „existenzgefährdendes Ausmaß“ annehmen, sagte der Kubicki den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Das ist natürlich Wunschdenken bei der überflüssigste Partei Europas. Aber jeglicher Verdacht muss natürlich ausgeräumt werden. Das versteht sich von selbst. (Quelle: dts)

Loading...

19 Kommentare

  1. Ja wenn da was nicht stimmt, sollte es aufgeklärt werden. Wir sollten aber auch Aufklärung über von der Leyens illegale Beraterverträge an Firmen sprechen, in der „zufällig“ einer ihrer Söhne arbeitet. Da geht es um Mehrfachzahlungen und Beträge im 200 Millionenbereich.
    Wir sollten auch über die unglaublichen Korruptionsskandale bei den Grünen im Schwabenland reden. Da sitzen sogar schon welche im Knast. Dutzende Grüne sind verwickelt. Es geht da um Summen, wo der „Spendenskandal“ der AfD nur Peanuts ist.
    Wir sollten reden über den Stuttgarter Bahnhof, über den Berliner Airport, über Wahlkampfhilfe der anderen Parteien, über Nebeneinküfte vieler Politiker usw.usw.usw.

  2. Würde mich nicht wundern, wenn die Spenden über Strohmänner der Altlastparteien finanziert wurden. Von der Summe her ist es ja ganz einfach lächerlich. Bei Schäubles 100000 soll es ja ein Waffenhändler gewesen sein. Das Geld ist bis heute nicht aufgetaucht und niemand interessiert es. Weidel hat auf jeden Fall mehr Grips, als sämtliche Grünen zusammen und in der CDU gibt es wahrscheinlich auch niemand mehr, der ihr das Wasser reichen kann. Das allein zählt, man sollte sich da nicht vom gemeinen Staatsfunk beeinflussen lassen

  3. Auweia, habe letztens im AfD-Büro einen höheren 2-stelligen Betrag in € in das herumstehende Sparschwein gesteckt…

  4. Die Liste mit den 14 Namen kommt ja gar nicht mal von der AfD, sondern von dieser Schweizer Firma!

    Aus einem anderen Artikel:

    Ein Sprecher der Partei erklärte auf Anfrage, die Schweizer Firma, «welche als Treuhandgeber Spenden auf das Konto des AfD-Kreisverbandes Bodenseekreis überwiesen hat», habe der AfD eine Liste mit 14 Namen übermittelt. «Die Bundesgeschäftsstelle hatte keinerlei Grund, an der Glaubwürdigkeit der Liste zu zweifeln», fügte er hinzu.

    Kommt mir immer mehr so vor, also ob da jemand der AfD schaden will.

  5. Wenn es so war, ist es ein weiterer Baustein bei der Demontage der AfD (der von außen durch Dritte – und leider auch einer selbst verschuldeten). Umfängliche Aufklärung ist dringend geboten. Der Zeitpunkt im Superwahljahr könnte ungünstiger nicht sein.
    Die Wähler wären zu Recht enttäuscht, wenn die AfD bereits als junge Partei die Fehler und Verfehlungen der „alten“ Parteien wiederholt.

  6. Die AfD ist in die Falle getappt die Spender zu nennen. Da der AfD die Spender selber nicht bekannt waren und die bemängelte Spende aus der Schweiz kam, hätte ich gar nichts gesagt.

    Woher die Spender Namen stammen kann man nur raten. Die Schweizer Firma wird sie wohl nicht genannt haben. Damit war das Risiko viel zu hoch damit auf die Nase zu fallen.

    Ich hätte als Partei die Spende, wie es gemacht wurde, gemeldet und der Staatsanwaltschaft viel Glück gewünscht. Da wäre nichts heraus gekommen. Jetzt aber hat man das Problem das man wegschaffen wollte erst richtig an der Backe.

    Ich frage mich was für Versager da als Berater der Partei tätig sind.

  7. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit islamkritischen AfDlern sieht meistens so aus,
    daß man ihnen Ausländerfeindlichkeit , Fremdenfeindlichkeit und Rassismus unterstellt, was angeblich die Integration der Muslime erschwert und verhindert.

  8. Dass die Forderung nach finanzieller Transparenz ausgerechnet von der FDP kommt ist erstaunlich. Wer hat eigentlich den Bundestagswahlkampf der FDP bezahlt? Die FDP konnte ihre Schulden nicht bezahlen. Die hatte nichts. Lindner hat, nach Zeitungsberichten, zwei Firmen gegründet, ging mit beiden Pleite und der Porsche ist auch weg. Der hatte auch nichts. Und dann dieser aufwändige Wahlkampf! Da muss jemand seinen Geldbeutel ganz weit aufgemacht haben.

  9. Hier mehr Infos dazu (mal bei FAZ schauen):

    „Der AfD-Bundesgeschäftsführer Hans-Holger Malcomeß sagte der F.A.Z., man habe das, „was uns übermittelt worden ist, eins zu eins an die Bundestagsverwaltung weitergeleitet“. Es habe keine Prüfung durch die AfD stattgefunden, dazu habe es „keinen Anlass“ gegeben. Tapp äußerte den Verdacht, sowohl die Spenden als auch die Namensliste seien Teil einer Verschwörung, um Weidel zu schaden.“

  10. Kubizki sollte sich besser an die gravierenden Finanzaffären der FDP erinnern auch das Rentendebakel nicht vergessen.

  11. Ein Komplott gegen die AfD?

    Wer ist denn so blöd und lässt seinen Namen auf eine Spendenliste setzen, wenn er kein Spender war?

    Die Spendenliste der Namen stammt von dieser Schweizer Firma.

  12. Die wissen nicht wie sie die AfD endlich platt bekommen können.
    Ich hoffe nur, dass die AfD nicht das gleiche tut wie die Altparteien ……nämlich den Wähler verarschen.

    • Aktueller Stand: Irgendjemand meint er müsse aus dem Ausland Geld an die AfD spenden. Nun spendet jemand aus der Schweiz und zuvor aus der Niederlande.

      Jeweils wurde das Geld zurücküberwiesen. Aus der Niederlande steckte ein verein dahinter, der nie etwas mit der AfD direkt zu tun hatte.

      In der Schweiz erfolgte es über eine Firma, die dann eine Namensliste mit 14 Namen weiterreicht (die Liste wurde gar nicht von der AfD erstellt).

      Und nun? Was soll man da schon machen? Kann durchaus bewußte Schädigung dahinterstecken.

  13. Ich wünsche mir Transparenz bei den sogenannten Bundestagspräsidenten
    und die Entfernung verfassungsfeindlicher Politikdarsteller.

  14. Kein Wunder, dass so viele Versager in Politik, Verwaltung und Management sitzen:
    In keinem anderen Beruf wird man bei völligem totalen Versagen nicht zur Rechenschaft gerufen, sondern mitunter sogar auch noch wegbefördert.
    Ist Kubicki nicht sogar Vize?

Kommentare sind deaktiviert.