Was für ein Tod! Sex-Roboter als Killermaschinen

Niki Vogt

Sex Roboter "Samantha, Bildquelle: flickr.com, Sergi Santos Synthea Amatus, Bildlizenz: CC BY-NC-ND 2.0

Laut Nick Patterson, einem Cybersicherheitsdozenten an der Deakin University in Melbourne, Australien, könnten humanoide Sex-Roboter, die seit einiger Zeit auf dem Markt angeboten werden, möglicherweise gehackt und  in Killermaschinen verwandelt werden.

Die Welt staunt, wie lebensecht mittlerweile Sex-Roboter geworden sind. Sie haben sogar eine gewisse Mimik, einen perfekten Körper, reagieren auf alle Wünsche und lernen, mit wem sie es zu tun haben. Sie wissen, was ihr menschlicher Partner für Vorlieben hat, was er am liebsten isst, welche Hobbies er hat und flechten all diese Dinge in die Konversation ein. Denn die richtig guten Modelle sind mit „Künstlicher Intelligenz“ ausgerüstet. Nur: Das macht sie auch gefährlich, denn die kann auch von jemand anderem manipuliert werden und sich dann gegen ihren Besitzer richten.

Forscher im Bereich der künstlichen Intelligenz haben schon lange vor den Sicherheitsrisiken gewarnt, die von mit dem Internet verbundenen Robotern ausgehen. Hunderte Wissenschaftler haben schon die Regierungen aufgefordert, die mit Waffen versehenen Roboter zu verbieten. Aber auch etwas anscheinend so harmloses, wie Sex-Roboter könnten gehackt und dazu benutzt werden, Menschen zu verletzen oder sogar zu töten, wenn sie über künstliche Intelligenz verfügen, warnte ein Cybersecurity-Experte.

„Hacker können sich in einen solchen Roboter einklinken und die volle Kontrolle über die Verbindungen, Arme, Beine übernehmen. Damit können sie auch über den Roboter Werkzeuge greifen, wie zum Beispiel Messer oder schwere zum Zuschlagen geeignte Gegenstände.“ Nicholas Patterson, Cybersecurity-Dozent an der Deakin University in Melbourne (Australien), beschrieb die Möglichkeiten in einem Interview mit der britische Zeitung Star .

„Solche Sex-Roboter können oft über 200 Pfund schwer und sehr stark sein. Sobald so ein Roboter gehackt wurde, hat der Hacker die volle Kontrolle und kann Anweisungen an den Roboter ausgeben, also ihn lenken und gegen Sie einsetzen.“ Die vom Hacker übernommenen Roboter, können wie eine Marionette mit Fernbedienung eingesetzt werden. Ein Hacker wird sich aber nicht die Mühe machen, diesen Sexr-Roboter dazu zu benutzen, lediglich einen Tee zu kochen, davon kann man ausgehen. Da werden eher kriminelle Motive der Antrieb sein: Der Roboter kann zum Beispiel als Spion eingesetzt werden und Schubladen durchsuchen nach Dingen, die entwendet werden können. Oder er bekommt den Befehl, einen Hausschlüssel draußen zu deponieren, um es Einbrechern leicht zu machen, die Wohnung auszuräumen, sobald der Besitzer geht. Man lässt den Roboter sogar freundlich anteilnehmend fragen, wohin denn der Besitzer beabsichtigt zu gehen und schon wissen die Plünderer Bescheid.

Tatsächlich kann jedes mit dem Internet verbundene Gerät so programmiert werden, dass es im Rahmen seiner physischen Möglichkeiten die Befehle seines Hackers ausführt. Die meisten intelligenten Geräte sind sogar speziell dafür konzipiert, ihren Benutzer für Data Mining-Zwecke auszuspähen. Und Sex-Roboter sind Laut Nick Patterson noch leichter zu knacken als ein Smartphone oder ein Computer. Gleichzeitig sind sie besonders geeignet, um im Wohn- und Lebensumfeld des Opfers ideal zu agieren, denn das ist komplett auf die Möglichkeiten des menschlichen Körpers ausgerichtet. Alles, was ein Mensch betätigen und tun kann, kann der Sex-Roboter auch. Treppenstufen hochsteigen, Schränke und Schubladen öffnen, Keyboards und Tasten betätigen, Werkzeuge greifen und eben auch, einen Menschen angreifen. Da Roboter keine Schmerzen und keine Angst empfinden, aber stark und kaum verletzbar sind, hat der Mensch da schlechte Karten. Es wäre also eine gute Idee, der Besitzer hätte eine Möglichkeit, sowohl mit Fernbedienung, als auch mit einem Notschalter die Verbindung in das Internet oder am besten gleich mit einem „Kill-Schalter“ im ganzen Haus Strom abzuschalten.

 

 

Sex-Roboter jagen vielen deshalb eine besondere Angst ein, weil sie aussehen wie Menschen und daher so unheimlich „zombieartig“ sind. In Wirklichkeit sind sie aber weitaus weniger gefährlich als ihre formlosen Pendants, sagen Fachleute. Wir Menschen sehen eben leichter einen „Feind“ in einem menschenähnlichen Roboter, als in einem erkennbar maschinellen „Ding“. Und doch haben für uns gar nicht erkennbar, unsichtbare KI-Algorithmen unser Leben in den letzten zehn Jahren leise und unbemerkt erobert, direkt vor unseren Nasen.

Die eigentliche KI-Bedrohung ist körperlos und besteht in Form von Algorithmen, die von Kriminalitäts-Präventions-Programmen, Überwachungssystemen und der Auswertung persönlicher Daten benutzt werden, und die anhand von vielen, voneinander isolierten aber auch in Beziehung zueinender stehenden Fakten und Daten ein Profil von uns erstellen, das dann zu Entscheidungen von Behörden, Banken, Polizei etc. führt.

Solche Profile können zu seltsamen Ergebnissen kommen, die die falschen Leute ins Gefängnis stecken, die alle  Informationen kontrollieren, die sie online erfassen und Ihnen damit vielleicht Ihre Bonität bei den Banken verderben, die Sie mit Drogenhandel in Verbindung bringen können oder Ihnen das Finanzamt wegen Verdachts der Steuerhinterziehung an den Hals hetzen. Und Sie haben noch nicht einmal eine Ahnung, was sich da zusammenbraut.

 

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43 Kommentare

  1. Diese roboter braucht niemand manipulieren: sie sind der Tod der Menschheit. Denn irgend wann in nicht allzuferner Zukunft werden diese so lebensecht sein, dass die dummen Menschen statt einem menschlichen sexpartner eine Maschine zum F**** nehmen. Ergebnis: keine Kinder, keine Fortpflanzung.
    Zukünftige Intelligenzen (keine Menschen!!!) werden forschen und sich fragen, warum diese Spezies ausstarben. Auf Selbstmord werden sie bestimmt nicht kommen.

  2. Der ganze Schweinkram gehört wegen Sittenwidrigkeit verboten.
    Aber da wir keine Sitten, keine Scham, keinen Anstand, keine Moral mehr kennen, wird das vermutlich nicht geschehen.
    Hauptsache mit irgend einem Dreck kann ein schneller Euro gemacht werden.
    Der selbstverschuldete Untergang der Menschheit rückt näher.

    • Lieber Erich, stimme Ihnen zu. Allerdings wird sich dies nicht aufhalten lassen. Und mittlerweile denke,r wenn es auch nicht aufzuhalten ist, dann bitte auch für unkoventionelle Ideen. Siehe meine Kommentar unten.

    • Na, gut dass ich schon bald im Rentenalter bin, die Welt in 30 Jahren mag ich mir gar nicht mehr vorstellen.
      Alles Edle, Schöne, Natürliche ist verschwunden, nur noch Erbärmlichkeit, Schund und Abartigkeit.
      Die Musels brauchen so etwas nicht, bei denen ist Sodomie ganz normal.

    • Bei mir dauert das Rentenalter noch etwas. Allerdings ist man auf der Suche nach einem Ort wo man in Wuerde verbleiben kann.

    • Die ganze Dekadenz mit dazugehörenden Gegenstände ist absolut kalkuliert und vorsätzlich. Statt auf die Straße zu gehen, sollen die Leute lieber auf ihren Sexpuppen rumspringen.

      Der Mensch soll zum besseren Affen gemacht werden.

  3. Wie krank muss man im Kopf sein, mit einem Roboter Sex zu haben.
    Ein Spielzeug für all die Nerd`s und infantilen Idioten, die keine Frau abbekommen.
    Widerlich!
    Das ist nicht mehr Menschlich, noch nicht mal Viehisch!

  4. Die Dinger werden also immer weiter perfektioniert. Irgendwann sind die von echten Frauen nicht mehr zu unterscheiden. Dann können sie nörgeln, sich Lockenwickler eindrehen, auf der Couch sitzen, Pralinen essen und Shopping Queen kucken.
    Für Frauen gibt`s dann welche die Bier trinken in der Unterhose und Fußball schauen.
    Bin begeistert.

  5. Wahrscheinlich bin ich paranoid, aber wenn ich so sehe, wie die Welt heute so fumktioniert und noch dazu denke,was alles möglich ist…. das ist doch eine TraumSexPuppe! Was die so alles herausfinden kann.. Top Spionageprodukt!! Gelcihzeigtig Müll!! Müll! für den „Privatmensch“.

    Ich lachte mich fast bis ins Universum raus. als ich das Foto sah. Also, wenn das nicht die Reiterin vom Hof ist…wie heisst sie nur… ach so, ja, Antonia heisst sie… Wenn der Robotzkj wirklich dazu lernen kann, hat er schon mal einen grossen Vorsprung gegenüber Antonia. wird der Robotzkj schnell davonrennen und einen anderen Benutzer finden 😀

  6. Ein Sex-Roboter, der im Haus herumlaufen, Schubladen öffnen usw. kann? Den müsste man beim hacken dann nur so programmieren, dass er die ganze Hausarbeit macht, spasshalber in einem sexy Maid-Outfit… 🙂

  7. Wo haben die „Dinger“ den Tank, daß sie immer schön feucht bleiben? Muß ich da ständig Rollmopsbrühe nachschütten? Wie schalte ich das Ding auf stumm? Naja, Klebeband tuts auch!

    • Die Frage stellte ich schon weiter unten. Kann ich mir aber nicht vorstellen, denn dazu müsste es sich um einen Kinder Roboter handeln 🙂

  8. Ich habe meine Gummipuppe vorsichtshalber gleich mal mit Handschellen ans Bett gefesselt.
    Man kann ja nie wissen.

    • Richtig, und wenn dann die künstliche Muschi das Gemächt abklemmt, tönt die Kunststimme: „Ein schwerer Ausnahmefehler ist aufgetreten…“

  9. Die Dinger können doch noch nicht mal eigenständig gehen.Das sind im Moment noch Baby Borns in groß für große. Mehr nicht.

    • Aber Ausspähen können sie bestimmt. Wer sowas für viel Geld kaufen kann, muß bestimmt einen Vertrag unterschreiben, der vorsieht, daß Upgrades und Software Updates nur durch Datenübertragung zur Firma stattfinden können. Und schon ist der Agent fertig.

    • Burka… mit Schlitz? Sieht aus wie ein A****… 😀 Hat es keinen Schlitz bleibt die Flatulenzia unterm Tuch,,, direkt Verg…

  10. Diese seltsamen Kreaturen verbrauchen Strom. Dürfen die das? Nicht, dass wegen dieser komischen Sexarbeiter in Schulen dann wieder Warmer-Pulli-Tag erforderlich ist.
    Greta darf nie erfahren, dass es sowas gibt.

  11. Die Büchse der Pandora ist schon lange offen. Nicht umsonst rangiert künstliche Intelligenz mit ganz oben auf der Gefährdungsliste… (bei mir steht an erster Stelle allerdings der Islam).

  12. Ein Roboter, der im Haus herumlaufen, Schubladen öffnen usw. kann? Den müsste man beim hacken dann nur so programmieren, dass er die ganze Hausarbeit macht, spasshalber in einem
    Maid-Outfit… 🙂

    • Meine schmutzige Phantasie lässt schon folgende Schlagzeile der Bildzeitung vor meinem Auge erscheinen:
      „Wurde Antonia, die Hofreiterin, von einem Sexroboter zu Tode geritten ?
      Tapfere Bildreporter sprachen mit dem Sexroboter. ……

  13. Ernsthaft? Mit dem Internet verbundene S*xroboter v*geln, seine „speziellen Vorlieben“ und alles sonstige in die Welt blatsen und sich dann wundern? hahaha, nee, echt jetzt, da hält sich mein Mitleid in Grenzen. (Wie übrigens auch mit Alexa-Nutzern. Oder Leuten, die auf sozialen Medien ihr Innerstes ausbreiten. Wer das braucht, der will es doch auch. Bis zur letzten Konsequenz. Und ich finde, der soll es auch bekommen.)

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