Sonst noch was? ARD hat 120.000 Euro GEZ-Gebühren für das „Framing Manual“ verjubelt

(Bild: shutterstock.com/Durch qvist)
Zwangsgebühren (Bild: shutterstock.com/Durch qvist)

Der Skandal um das „umstrittene“ Framing Manual“, was die ARD in Auftrag gegeben hat, wird immer größer. Jetzt mussten die Umerzieher zugeben, dass sie für diesen Strategie-Schund 120.000 Euro hingeblättert haben. 30.000 Euro sollen noch für Folgeworkshops zur Verfügung gestellt werden. Viel Geld, das aus Zwangsgebühren gezogen wurde, Peanuts natürlich im Vergleich zu den fürstlichen Gehältern der Intendanten aus dem Kanzleramt.

Aber so ist das nun mal mit den Leuten, die mit dem Geld der anderen Leute tun und lassen können, was sie wollen. Klar, dass die Protagonisten der staatlichen Propaganda die Diskussion um dieses brandgefährliche Papier „übertrieben“ finden. Denn genau darum geht es: Den Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen und das macht man am besten, in dem man sie nicht ernst nimmt.

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11 Kommentare

  1. Ich habe mir das Framing Manual zum großen Teil angetan. Mein Fazit ist ganz klar, Geldverschwendung!!!

    Die Wehling wiederholt sich ohne ende. Wahrscheinlich hofft sie das so der Stuss besser haften bleibt beim Leser. Was sagt sie überhaupt? Moralisch argumentieren, dann ein bisschen Fakten und abschließen mit der Moral! Dazu ist sie der Meinung man muss alles positiv verkaufen, in dem man Gebetsmühlenartig immer die gleichen Sprüche raus haut. Wobei ihre Vorschläge in jeder PR Agentur in der Ablage „P“ unter Gelächter der Profis landen würde.

    Dafür zahlte die ARD 120000,- Euro. Nein Moment ich habe das ja jetzt gelernt!

    Wir haben uns gerne beteiligt an unseren gemeinsamen, freien Rundfunk. Damit wir auch morgen noch Zuverlässig informiert werden.

    Die Trigger Wörter darf nun jeder selber finden. So ein Schmarrn.

  2. Wer das Framing-Manual liest, kann sich nur bestätigt fühlen: Das ist doch das, was die öffentlich-rechtlichen Sender längst tun, nur tun sie das nicht in der Konsequenz und mit der Brutalität, wie es Frau Wehling empfiehlt. Insofern muß man Frau Wehling, die sich wohl als Hochstaplerin erweist mit ihrem Berkeley International Framing Institute, das weder in Berkeley, auch nicht in Berlin existiert, sondern nur aus einer Internetseite besteht, dankbar sein: Wer es bisher nicht geglaubt hat, wie manipulativ man bei ARD denkt, kann es nun nachlesen. Und man sage nicht, das Manual sei ja nur ein Diskussionspapier einer einsam arbeitenden Frau: Laut „Klarstellung“ von Frau Wehling auf ihrer Internetseite wurde ihre Ausarbeitung „in Workshops (bei meiner Anwesenheit) diskutiert und im finalen Dokument auch entsprechend abgebildet.“ Das bedeutet: das Pamphlet, wie es jetzt vorliegt, ist als Ergebnis dieser Workshops der ARD erstellt worden.

  3. Das ist Wucher, die Dame hat lediglich eine Reihe netter Formulierungen geliefert, die man mit einer haben Stunde Aufwand pro Seite, also mit 50 mal 50 Euro veranschlagen kann. Meinetwegen auch mit dem Doppelten, mehr aber nicht.

    • Mir wirkt das eher wie ein schnell verfasster Schulaufsatz an dem mehrere Schüler „mitgewirkt“ haben. Frei nach dem Motto: „Wir sammeln da mal Begriffe“.

    • Wenn alle mitmachen ist das kein Problem. Aber wenn es nur wenige tausend sind, wird der Staat seine Machtposition verteidigen. Genau das fürchten die meisten und deshalb wird weiter gezahlt.

    • Wenn alle mitmachen ist das kein Problem. Aber wenn es nur wenige tausend sind, wird der Staat seine Machtposition verteidigen. Genau das fürchten die meisten und deshalb wird weiter gezahlt.

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