IS-Terroristen bleiben Vorbilder für junge Muslime

Foto: Collage (Von Antonio Gravante/Shutterstock)

Wien – Nach einem Bericht der österreichischen Kronenzeitung geht von der IS-Terrororganisation immer noch eine große Gefahr aus. Laut Einschätzungen des israelischen Geheimdienstes können die Dschihadisten immer noch weltweit auf 150.000 bis 200.000 Kämpfer und militante Anhänger zurückgreifen. Eine riesige Armee also, die überall dezentral zuschlagen kann. Damit werden laut Zeitung all jene westlichen Regierungen in ihren Ängsten bestätigt, die sich weigern, verhaftete IS-Kämpfer aus Syrien zurückzunehmen. Nach Angaben eines hohen kurdischen Vertreters sind die gefangenen Islamisten „Zeitbomben“.

Obwohl das 2014 ausgerufene „Kalifat“ des IS, dem sich viele deutsche IS-Terroristen angeschlossen haben, wohl in Kürze besiegt sei, könnte die Gefahr in Form von islamistischen Anschlägen sogar noch steigen. Neben einem Guerilla-Krieg im Irak und in Syrien ist auch die Gefahr durch vermehrte Terroranschläge im Ausland wieder gestiegen.

Nach Informationen der Jerusalempost verfügt der IS laut Geheimdienstangaben trotz der enormen Gebietsverluste allein in Syrien und dem Irak noch über tausende Kämpfer. Hinzu kommen mehr als ein Dutzend Netzwerke und mehrere tausend Unterstützer weltweit. Eine große Gefahr bildet auch seine enorme Rekrutierungsmöglichkeit. Nach wie vor genieße die dschihadistische Ideologie bei zahlreichen Jugendlichen weltweit große Popularität vor allem im Nahen Osten, wo Jugendarbeitslosigkeit und mangelnde Zukunftsperspektiven vorherrschen. Durch die ausgeklügelte Propaganda des „virtuellen Kalifats“ wird der Hass auf die USA und den Westen nochmals verstärkt.

Der IS-Teufelskreis: Armut durch Terror – Terror durch Armut  

Dass dieses vor allem hausgemachte wirtschaftliche Elend nicht zuletzt mit dem kulturellen Background zusammenhängt, beweisen Vergleiche mit den nichtmuslimischen Minderheiten. Laut einem Bericht des Domradios über die Lage der Christen im Nahen Osten und Israel haben Christen eine wesentliche bessere Schulbildung als ihre muslimischen Nachbarn. Durch den islamischen Terror wurden viele Aramäer zur Auswanderung und Flucht genötigt. Domradio: „Während Anfang des 20. Jahrhunderts mit 14,5 Millionen noch etwa 25 Prozent der Bevölkerung im Vorderen Orient Christen gewesen seien, seien es heute nur noch sechs Prozent. Mittlerweile lebe die Mehrheit der palästinensischen Christen im Ausland.“ Dank einer überdurchschnittlichen Bildung und guter Sprachkenntnisse sei es für viele Christen laut Domradio leichter, im Ausland Fuß zu fassen. Auch ihre Integrationsfähigkeit ist bemerkenswert. Sie brauchen nicht integriert werden. Sie sind integriert und tauchen in der Kriminalstatistik allerhöchstens als Opfer auf, weil der lange Arm ihrer Verfolger sie inzwischen dank rotgrüner Willkommenskultur auch hier erreicht.

Ähnlich sieht nach einem ARD-Bericht auch die Lage der Gemeinden in anderen Ländern des Nahen Ostens, zum Beispiel im Irak, aus, wo Aramäer und Chaldäer vor dem IS-Terror, also zur der Zeit von Hussein, noch wichtige Fachkräfte und Eliten stellten. In ähnlichen Berichten ist oft davon die Rede, dass den orientalischen Kirchenmitgliedern auch nach dem IS-Terror unverhohlene Feindschaft entgegenschlägt und deshalb an eine Rückkehr nicht zu denken ist.

Fazit: Islamisten destabilisieren die Länder, in denen sie Fuß fassen dürfen und sind vor allem durch die Vertreibung Andersgläubiger für deren Niedergang verantwortlich. Doch die Betroffenen feiern die Verursacher ihres eigenen Elends als Märtyrer und Helden und wollen ihr Wirtschafts- und Kulturvernichtungsprogramm auf die ganze Welt ausdehnen. Die eigentliche Perversion ist, dass ihnen dekadente westliche Eliten bei diesem Vorhaben behilflich sind. (KL)

 

 

 

 

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5 Kommentare

  1. Der Koran ist das alleinseligmachende Buch. Im Islam ist Bildung, Musik und lernen vorgeschrieben. Islamwächter passen auf, wie Schießhunde, das keiner nachdenkt.

  2. Was haben Grüne und der Islam gemeinsam ? Die Farbe !
    Das ist zwar reiner Zufall aber beide passen zusammen wie Topf und Deckel.
    Und die CDU unter Merkel hofiert das ganze in der Hoffnung, nach FDP und SPD den nächsten Koalitionspartner verschleißen zu können. Denn hätte die FDP 2017 nicht den Notausgang genommen, hätten wir heute schon eine Schwarz/Grüne Regierung mit einem liberalen Appendix.

  3. Scheiß ISLAM… Mittelalter und Hirndurchfall „WIE KONNTE ES NUR SOWEIT KOMMEN?“ – war eine rhetorische Frage! 😉

  4. Genau das, was angeblich nicht geht, und was zu heftigsten Beschimpfungen geführt hat, schon bei der bloßen Erwägung, wäre 2015 angesagt gewesen: Stop an der Grenze, Zurückweisung eines jeden, der sich nicht ausweisen kann.

    Dazu die Überprüfung der angegebenen Gründe bei eingeschränkter Bewegungsfreiheit, wie es Ungarn vorgehabt hat, weil nur so dieses unglaubliche Unterlaufen jeglicher Kontrollen hätte unterbunden werden können.
    Statt dessen gab es die freie Fahrt für alle, Begleitschutz in jeder Form, selbstversändlich kostenlos. Die Migranten haben das schnell begriffen, die Altparteien bis heute nicht.

  5. Wenn sich die Muslime gegenseitig umbringen ist es doch nicht unser Problem.
    Und ein paar von unserer sogenannten Elite können auch darunter sein. Aber nicht die, die jeden Tag fleißig auf Arbeit gehen, kein gepanzertes Auto haben und keine Bodygards. Achja und was Armut und Terror oder Terror und Armut betrifft: Man sollte nur soviel Kinder in die Welt setzen, die man auch ernähren kann. – Was ist dieser islamische Glaube nur für eine hirnverbrannte Ideologie.

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